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Thema: Stories zum Schmunzeln & Kopfschuetteln

  1. #3051
    Senior Mitglied Avatar von Grisu_LZ22
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    Standard Passend zur närrischen Zeit

    "Alaaf und Helau! - Seid ihr bereit?
    Willkommen zur Beklopptenzeit!

    Mer kenne des aus Akte X,
    doch Mulder rufe hilft da nix,
    des kommt durch Strahle aus dem All,
    und plötzlisch ist dann Karneval!

    (Tusch)

    Uff einen Schlach werd'n alle dämlisch,
    denn das befiehlt das Datum nämlisch!
    Es ist die Zeit der tollen Tage,
    so eine Art Idiotenplage,
    eine Verschwörung, blöd zu werden,
    die jährlich um sich greift auf Erden.
    Ei' wahre Ausgeburt der Hölle,
    und Ausgangspunkt davon ist Kölle!

    (Tusch)

    Denn dort gibt's nit nur RTL,
    das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
    sondern aach jede Menge Jecken,
    die sisch auf Nasen Pappe stecken,
    in Teufelssekten sich gruppieren
    danach zum Elferrat formieren
    und dann muss selbst das döfste Schwein
    dort auf Kommando fröhlisch sein.

    (Tusch)

    Auf einmal tun in allen Ländern,
    die Leude sisch ganz schlimm verändern,
    Sie geh'n sisch hemmungslos besaufe
    und fremde Mensche Freibier kaufe,
    schmeisse sisch Bonbons an die Schädel,
    betatsche Jungens und aach Mädel
    und tun eim jede, den sie sehen,
    ganz fuschtbar uff de Eier gehen!

    Sie tun nur noch in Reime spreche
    und sind so witzisch,
    man könnt' breche,
    bewege sisch in Polonäsen,
    als trügen sie Gehirnprothesen,
    man möschte ihnen - im Vertrauen
    am liebsten in die Fresse hauen!

    (Tusch und Konfetti-Kanone)

    Doch was soll man dagege mache?
    Soll man vielleicht noch drüber lache?
    Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
    man kann sisch nit dagegen impfe,
    die Macht der Doofen ist zu staak,
    als dass man sisch zu wehr'n vermag!

    (kein Tusch)

    Am besten ist, man bleibt zu Haus
    und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
    Man schliesst sich ein paar Tage ein
    und lässt die Blöden blöde sein!
    Der Trick ist, dass man sich verpisst
    bis widder Aschermittwoch ist!

    Und steht ein Zombie vor der Tür,
    mit so 'nem Pappnasengeschwür,
    und sagt statt "Hallo" nur "Helau",
    dann dreh sie um, die dumme Sau,
    und tritt ihr kräftisch in den Arsch
    und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!"
    112 - eine echt heiße Nummer
    Ein steter Quell der Weisheit: Das
    Antispam-Wiki.
    Lesen bildet!

  2. #3052
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
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    Standard

    Eine Bahnfahrt, die ist lustig, eine Bahnfahrt, die ist schön... *syng*

    Ich war über das Wochenende in Berlin gewesen und wollte mir den Stress der langen Autofahrt bei dem Wetter nicht zumuten. Also fuhr ich Bahn. Ihr wisst schon, dieses rollende Ding mit einem tollen Angebot: ab 29€ durch ganz Deutschland...

    Bei der Bahn ist es ja auch nicht anders: ab 29€ heißt mitnichten, das auch ab 29€ Plätze zu bekommen sind. Trotzdem: entspanntes Reisen mit der Bahn in einem schön ruhigen 6-Plätze Abteil sollte ja möglich sein.

    Immerhin haben wir in Deutschlan bessere Zugverbindungen als in Amerika
    und so freute ich mich auf eine knapp 7 Stunden lange Hinfahrt mit dem IC durch das Ruhrgebiet und dann quer hinüber nach Berlin.

    Das erste AHA-Erlebnis: Die Bahn hält ihre Versprechen: Entspanntes Reise beginnt schon morgends, am Bahnhof: Man muss sich definitiv nicht beeilen, um seinen Zug zu erwischen. Der IC hatte eine satte halbe Stunde Verspätung. Das der Zug ausnahmsweise in umgekehrter Zugreihenfolge verkehrte, wobei Wagen 8 und 13 aber die ursprünglichen Positionen beibehielten und Wagen 7 mit dem Bordbistro gänzlich fehlte, nehme ich der Bahn nicht krum. Es freut den Schaffner und den Zugführer sicher sehr, lauter durcheinander rennende Personen auf dem Bahnsteig beobachten zu dürfen.

    Wie durch ein Wunder habe ich auf anhieb meinen reservierten Sitzplatz gefunden und die Fahrt ging ganz entspannt los. Bis Köln. Dort stiegen zwei junge Damen in den Zug und hatten zu meinem Leidwesen im selben Abteil reserviert. Beide taten es mir gleich und steckten sich ein paar Kopfhörer ins Ohr. Im Gegensatz zu meinem Mediaplayer konnte ich die Musik der beiden problemlos mithören, da die Kopfhörer von beiden auch die restliche Umgebung .- und nicht nur das eigene Ohr - beschallten. Mir macht das ja nichts aus - ich hab ja auch Kopfhörer.

    Der Frau mit kleinem Kind, die im Ruhrgebiet zustieg, hatte schon eher was dagegen. Als ich bemerkte, das es zu einer Disskussion kam, regelte ich die Lautstärke herab und hörte - noch immer mit Kopfhörern im Ohr - zu:

    - Können Sie das nicht leiser machen?
    - Nein, dann hör ich nichts mehr!
    - Die Kleine muss aber schlafen!
    - Mir doch egal...

    Und damit war die Sache gegessen: aus den Kopfhörern der beiden jungen Damen dudelte und rappte weiterhin Bushido, irgendwann vernahm ich auch die Stimme von Eko Fresh... Ich bin ja kein Kostverächter, manchmal muss auch mal harter deutscher Rap (Achtung, Ironie) sein.

    Bushido hat ja mal mit einem amerikanischen Rapper ein "Lied" aufgenommen: der Klassenunterschied ist köstlich...

    Irgendwann ging die Frau mit ihrem Kind dann im Zug spazieren und eine der jungen Damen entschied sich dann, ihr Musikhandy gleich auf "laut" zu stellen. Mich störte es nicht, meine Kopfhörer machen einiges an Umgebungskram zunichte. Allerdings bin ich ja auch böse: Ich schloss die Augen, regelte die Lautstärke für die Kopfhörer komplett herunter, schaltete die Gerätelautsprecher meines Archos 5 ein und lies gegen Bushido die Zisterziensermönche vom Stift Heiligenkreuz antreten. Das Ergebnis lies nicht lange auf sich warten...

    - Ey! Mach den Scheiss aus!

    Ich reagierte nicht - dank geschlossener Augen und abgeschalteten Ohrhören bekam ich ja alles mit.

    - Pennt der?
    - Glaub schon...
    - Schubs den Typ mal...

    Gesagt getan, ich wurde an der Schulter gerüttelt und zug die Kopfhörer ab.

    - Kannst du den Scheiss mal ausmachen?
    - Oh, Scheiss ist relativ...

    Daraufhin lies ich die Mönche weiter gegen Bushido singen, was dank der insgasamt lauteren Lautsprecher kein Problem war und steckte mir die Kopfhörer wieder in die Ohren. Glücklicherweise stiegen die beiden Gören in Bielefeld aus. Das hatte zwei gute Seiten: erstens: die Stadt existiert wirklich! Zweitens: die Leute die dort wohnen, sind so, wie ich mir das vorgestellt habe...

    _________________________________________________________

    Auf der Rückfahrt hatte ich ebenfalls wieder einen Sitzplatz im Abteil in einem überfüllten ICE gebucht. Von Berlin bis Frankfurt waren alle anderen Sitze ebenfalls reserviert: eine junge Familie mit 3 Kindern: 1, 3 und 5 Jahre.

    Auf Bahnfahrten langweilt man sich, das ist nachvollziehbar. Also kann man, wenn man keine Lust hat, Duplo-Steine zu stapeln, diese ebenfalls auch als Wurfgeschosse nutzen:

    - Charlotta, hör auf die Becky mit den Bausteinen zu bewerfen!
    - Charlotta!
    - CHARLOTTA!
    - CHARLOTTAAAAAAAAAAAAAAA!

    Nachdem das nichts nutze, war Platztausch angesagt: die Steinewerferin Charlotta wurde mir gegenübergesetzt und es kehrte wieder Ruhe ein. Was machen kleine Kindern dann: quengeln! Habe ich bereits davon gesprochen, dass ich gute Kopfhörer habe? Als nächstes beginnt man damit, mit den Beinen zu pendeln - unabhängig davon, ob die beide beim Fendeln die Schienbaeine eines anderen Reisegastes berühren...

    Ich hatte vor einiger Zeit "Senk ju vor träwelling: Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen" gelesen, das mir auch in solchen Situationen weiterhalf. Vielleicht hätte ich auch wie im Buch vorgeschlagen - Wegezoll von die Wanderern auf dem Gang verlangen sollen. Bei günstigen 50 Cent wäre der Reisepreis schnell wieder drin gewesen...

    Nachdem der mobile Kaffeverkäufer zum gefühlten 10 mal die Tür aufschob, um zu fragen, ob den jemand Kaffee wollte, schlug ich ihm entnervt vor, er könne das Tablett auch einfach hier stehen lassen, wenn er niemanden fände. Den Seitenhieb auf seine ständigen Störungen hat er aber nicht mehr verstanden.

    Den Vogel schoss aber ein älterer Herr ein Abteil hinter dem meinigen ab. Er hatte - lange zuvor - sein Ticket + seine Platzreservierung erworben und dann am Automaten die restlichen 5(!) Plätze ebenfalls reserviert: Das Ergebnis: die anderen Mitfahrer im Gang sahen zwar reservierte, aber nicht besetzte Plaätze und fragen, ob dort noch frei wäre. Fri schon, aber halt reserviert. Das erklärte der ältere Mann zwar immer wieder auf neue, ließ die Menschen im Gang aber nicht auf die Plätze. Irgendwann kam der Schaffner und versuchte, zu schlichten. Keine Chance: ein Mann, ein reserviertes Abteil und somit seins.

    Der Bahn kann das als Quasi-Monopolist aber egal sein...
    "Eine Rose wird auch im Himmel noch ein Rose sein, aber sie wird zehnmal süßer duften." - Luisa † 26.10.2009
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  3. #3053
    Kaiser von Schnabelland Avatar von Schnabelland
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    Zitat Zitat von truelife Beitrag anzeigen
    [B]die anderen Mitfahrer im Gang sahen zwar reservierte, aber nicht besetzte Plaätze und fragen, ob dort noch frei wäre. Fri schon, aber halt reserviert. Das erklärte der ältere Mann zwar immer wieder auf neue, ließ die Menschen im Gang aber nicht auf die Plätze. Irgendwann kam der Schaffner und versuchte, zu schlichten.
    Klasse Geschichte - irgendwie scheine ich zu falschen Zeiten zu reisen, so was ist mir in der Form noch nie passiert (oder liegts dran, dass ich hauptsächlich Mittelstrecken ohne Reservierung mit der Bahn zurücklege).

    Zur zitierten Passage noch eine Anmerkung: Laut Beförderungsbedingungen gilt ein reservierter Sitzplatz als freigegeben, wenn er nicht spätestens 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges eingenommen ist. Der Schaffner hätte also gar nicht schlichten müssen, sondern einfach auf die Beförderungsbedingungen verweisen können - und 15 Minuten nach Abfahrt hätte sich jeder auf die Plätze setzen können. Den Fall gibts übrigens auch umgekehrt: Da sitzen Leute auf reservierten Plätzen und wollen diese paratout nicht freimachen, wenn jemand mit Reservierung auftaucht - sie reagieren einfach gar nicht und bleiben sitzen.

    Wobei mir da doch ein ähnliches Ereignis bei einer Zugfahrt München - Stuttgart einfällt:

    Samstag Abend, ein großer 13-Wagen-ICE, bei der Abfahrt in München zu vielleicht 15% gefüllt. Ich komme von einem stressigen Messe-Wochenende und will einfach nur meine Ruhe haben - daher wähle ich gezielt einen Platz im einzigen Wagen mit "Ruhezone", worauf u.a. Piktogramme mit "Pssst"-Gesicht oder durchgestrichene Handys hindeuten.
    Da kommt ein "Schnösel" im Anzug handytelefonierend in den Zug und setzt sich ebenfalls in die Ruhezone - natürlich ohne sein Gespräch zu unterbrechen. Den Gesichtern der meisten anderen Reisenden nach zu urteilen, passte es auch diesen nicht - mich nervte es ebenfalls. Nach Beendigung des Telefonates, begann er ein zweites zu führen. Irgendwann sprach ich ihn dann darauf an, dass er hier im einzigen Wagen der Ruhezone sitze und - wenn er so dringend telefonieren müsse - doch bitte für das Telefonat auf den Gang gehen oder sich einen Platz in einem der fast leeren anderen Wagen des Zuges suchen möge. Er reagierte daraufhin nur aggressiv; das Gespräch sei "wichtig" und telefonierte weiter. Auf ein zweites Telefonat folgte ein drittes. Dann nahte der Schaffner, und ein Fahrgast sprach ihn auf den telefonierenden Fahrgast an. Der Schaffner ging zum telefonierenden Mann hin und machte ihn auf die Ruhezone aufmerksam - auch er verwies nochmals darauf, dass man mittlerweile wunderschöne Wagen mit verstärktem Handy-Empfang hätte, der Zug sowieso quasi leer sei, und es daher doch nicht nötig sei, im einzigen "Ruhezone"-Wagen telefonieren zu müssen, wenn es doch genügend Auswahl an Plätzen in den anderen Wagen gäbe... Nachdem der Telefonierer daraufhin wieder nur unwirsch reagierte, kümmerte das den Schaffner aber auch nicht mehr. Wie schon ganz richtig festgestellt: Der Bahn kann das als Quasi-Monopolist ja egal sein - dabei finde ich die Einteilung in Handy- und Ruhezonen eigentlich eine ziemlich gute Idee. Aber wenn sie nicht umgesetzt wird...
    Meine Baits:

    1.) Mariam Abacha und Charles Soludo in einem Bait - Baiting-Spaß für fast ein Jahr!
    Baiting-Charakter: Sir Wuschel Schnabeltier, Kaiser von Schnabelland

    2.) Frau Kabila und ihr Sohn(??) Emma - und meine EUR 15.000,--, die ich in Madrid bezahlt habe
    Baiting-Charakter: Sadistis Mausoquelis, Direktor der OMEC (Organization of Mouse-Oil Exporting Countries)

    3.) Kurzbait: Abubaka Yaya und sein Anwalt Dr. Temba Peter - das Treffen am Flughafen Heathrow.

  4. #3054
    Forenbarbar Avatar von alariel
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    Selbst ist der Mann/die Frau

    Hmmmm... habe ich da nicht letztens Ilex auf dem Schießstand gesehen...?
    Ah, ja... *duw*
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    Isediatur ignoratia vestra ac stupitiatae causa!
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  5. #3055
    erftwalk
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    Zitat Zitat von Schnabelland Beitrag anzeigen
    wenn er nicht spätestens 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges eingenommen ist. Der Schaffner hätte also gar nicht schlichten müssen, sondern einfach auf die Beförderungsbedingungen verweisen können - und 15 Minuten nach Abfahrt
    So viel ich weiß sind es 30 Minuten. Dann gehen auch die elektronischen Anzeigen aus.

    Das schlimmste, was ich in der Richtung erlebt habe: Ich stieg mit 16 Mitreisenden im Alter von 60 - 84 in Bozen in den EC Richtung München. Unsere reservierten Plätze waren mit Jugendlichen besetzt, die nur teilweise etwas deutsch sprachen. Also, da kann ich zur Furie werden. Ich glaube, einen solchen Reiseleiter hatte die Gruppe noch nie. Ergebnis: in 10 Minuten hatten wir unsere Plätze und die Jugendlichen, die auf dem Weg nach Innsbruck waren, durften stehen.

  6. #3056
    Urinstein Avatar von schara56
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    Those who cloak themselves in good deeds are well camouflaged.

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  7. #3057
    ghost0815
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    Oh jaa, mit der Bahn kann man so wunderschöne Momente erleben die einem bei der Nutzung anderer Verkehrsmittel enthalten bleiben würden. 2 Jahre "durfte" ich jedes Wochenende nach und von zu Hause pendeln. Wobei mir die letzte Etappe Bremen / Frankfurt am Main wesentlich besser gefallen hat als Bremen / Magdeburg.

    Zu letzterer fällt mir nur ein dass ich die Bahn kompromisslos logisch finde. Eine Landeshauptstadt mit maximal IC Verbindung auszustatten fand ich schon irre klasse. Zumal es einen kostenfreien Standard der DB darstellt sich im Sommer überfüllte Waggons anschauen und anschließend eine angenehme Vielfalt von vorher nie erlebten Gerüchen aufnehmen zu dürfen. Auch der Service "Sauna" hat im Sommer 2008 perfekt funktioniert, also wenn die Klimanlage ausfällt und es lächerliche 42 Grad im Waggoninneren sind. Das muß man tatsächlich nicht noch extra bezahlen. Ein wirklicher Vorteil, ich brauchte nicht einmal umsteigen, dazu hätte es auch schon einer Waffe gebraucht um auch nur ansatzweise den Gang zu erreichen...

    Da genießt man doch später wirklich den puren Luxus einer ICE Ruhezone. Der lasche Umgang mit manch penetrantem Fahrgast ist auch mir bei allen bei der Bahn beschäftigten aufgefallen, ausgenommen der Bahnsicherheit. Da dies aber ein eigenes Unternehmen ist zähle ich es nicht zum fliegenden Personal.

    Es begab sich auf einem üblichen Sonntagabend, 20 Uhr Abflug gen Mittelpunkt Deutschland. Die Räder quietschen, der Zug ruckt und auf geht es. Nach Überschreiten des Mittelpunktes für Müdigkeit schließen sich die Glubscher, man hat schließlich gelernt und wartet erst den Aufruf "Die Fahrkarten bitte" ab, um dann einzuschlummern.

    Dabei noch gleich ein Tipp für Neulinge dieser Reisemethode: Das Brettchen zum Runterklappen am Sitz vor einem erst nach dem Besuch des Fahrscheinlesebeauftragten mit dem Becher heißen Kaffee benutzen, ein plötzliches aufschrecken kann ansonsten fatale Folgen haben! Ebenso ist die Nutzung nur zu empfehlen sofern sich die vor einem sitzende Person ruhig verhält. Als Randnote sei darauf verwiesen dass es nicht gern gesehen wird wenn der "Vordermann" zur Einhaltung der nötigen Ruhe durch Fremdeinwirkung in Schlafruhe versetzt wird. Auch Akkupunktur in Form fliegender Fäuste wird nicht akzeptiert.

    Ca. 1 Stunde nach dem Beginn der Holperfahrt gesellt sich gelegentlich eine seltsame Gattung in solch ein Ruheabteil. Offensichtlich fehl geleitet in der Meinung dort in Ruhe telefonieren zu können. Mein schönstes Erlebnis war ein perfektes Zusammenspiel mit einer Zubegleiterin. Diese war sichtlich bemüht diesen Querolanten aus der Ruhezone zu entfernen, ohne Erfolg. Bis heute (grins) konnte sich niemand erklären warum dieser nette Mitbürger völlig unerwartet seine hochwertige technische Einrichtung einfach so auf dem Boden hat zerschellen lassen, ärgerlich fand es jedoch niemand der in der Ruhezone Anwesenden. Im Gegenteil, also spendeten alle dortigen dem nun Einsichtigen einen kleinen Applaus.

    Eigentlich sollte man ein Buch über die ganzen Erlebnisse schreiben. Teilweise ein Zugewinn für die Lebenserfahrung und dann noch die ganzen "netten" Kontakte, die einem unweigerlich aufgezwungen werden. Doch alleine bei der Überlegung einen Titel zu finden stockt es bereits. Scließlich will sich niemand eine Klage der DB einfangen

    @erftwalk: Mein persönlicher Rekord liegt bei 32 Sekunden, Du darfst also noch üben...

  8. #3058
    Bonsaiisch-Expertin Avatar von Ilex
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    Zitat Zitat von alariel Beitrag anzeigen
    Selbst ist der Mann/die Frau

    Hmmmm... habe ich da nicht letztens Ilex auf dem Schießstand gesehen...?
    Ah, ja... *duw*

    ...nö, das bin ich nicht! Hatte nur mein Gewehr zum Monatsabopreis von 99,- Euronen verliehen
    http://www7.pic-upload.de/01.04.11/mniepn16oab.jpg

    Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen!

  9. #3059
    Forenbarbar Avatar von alariel
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    Ah, dann warst Du auf Spritztour, gelle?

    Oder hast Du Dir Deinen fahrbaren Untersatz klauen lassen?
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  10. #3060
    Bonsaiisch-Expertin Avatar von Ilex
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    Zitat Zitat von alariel Beitrag anzeigen
    Ah, dann warst Du auf Spritztour, gelle?

    ...ja, aber mit dem
    http://www7.pic-upload.de/01.04.11/mniepn16oab.jpg

    Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen!

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