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Thema: Anrufbeantworter-Spruch zur Abwehr von Cold Calls

  1. #1
    Neues Mitglied
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    Standard Anrufbeantworter-Spruch zur Abwehr von Cold Calls

    Ich habe meinen AB gerade neu besprochen und habe eine passende Ansage erstellt, um (hoffentlich) Cold Calls im vornherein abblocken zu können.
    Sämtliche Anrufe mit unterdrückter Rufnummer gehen direkt auf den AB mit der Ansage.
    Vielleicht ist das ja auch was für euch.

    http://www.hostarea.de/server-11/Nov...9713f66db4.mp3

    Was habt ihr so für Ansagen, die speziell auf Cold Calls ausgerichtet sind?

    Gruß, Mathias

  2. #2
    Senior Mitglied Avatar von Wuschel_MUC
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    Standard Ginge bei mir nicht

    Zitat Zitat von Unimatrix Beitrag anzeigen
    Werbeanrufe, so genannte Cold Calls sind unzulässig. Alle anderen Anrufer können jetzt aufs Band sprechen
    Das könnte ich als Selbstständiger z.B. nicht, denn so mancher Kunde hat keine Rufnummernübermittlung. Auch der ADAC ruft grundsätzlich ohne Rufnummer an (und mit dem hatte ich drei Jahre beruflich zu tun).

    Ein Callcenter weiß schon vorher, dass Werbeanrufe unzulässig sind - das interessiert ihren Wählautomaten nicht.

    Wie wäre es mit folgender Ansage:
    Grüß Gott, hier ist der Anrufbeantworter von Unimatrix. Bitte sprechen Sie mir eine Nachricht auf Band. Anrufe ohne Rufnummernübermittlung werden bei mir immer auf den Anrufbeantworter umgeleitet.

    Oder du machst nur eine normale Ansage. Deinen Stamm-Anrufern kannst du auch persönlich sagen, sie sollten ihre Rufnummernübermittlung aktivieren lassen.

    Ich würde nicht zu erkennen geben, dass ich in meiner Freizeit Callcenter ärgere.

    Wuschel
    Wer mir was tut, sei auf der Hut!

  3. #3
    erftwalk
    Gast

    Standard

    Auch bei mir ginge das nicht. Meine Kunden sind meistens im höheren Alter und haben häufig noch alte Telefone ohne Rufnummernübermittlung.

  4. #4
    Mitglied Avatar von alicesophie
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    Standard

    In meinem Bekanntenkreis gibt es den Fall einer Person, die aufgrund von massiver Belästigung ihre Rufnummer - logischerweise eine Geheimnummer - bewusst unterdrückt. So reduziert sie die Gefahr, dass die Nummer zu weite Kreise zieht und die Belästigungen wieder anfangen.

    Klar, man könnte jetzt argumentieren, dass sie die Belästiger mit einer Fangschaltung aus dem Verkehr ziehen soll. Aber mach das mal, wenn du a) schon zu den Rentnersemestern gehörst, b) wenig technisches Verständnis hast und c) die eigene Familie dich belästigt. Da muss ich bei allem Ärger, den diese Rufnummernunterdrückung bringt, sagen, dass es die technisch einfachste Methode ist, sich zu schützen.
    "Dass man etwas über den Himmel weiß, ändert an seinem Zauber nichts."
    - Harald Lesch

  5. #5
    Mittwoch
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von erftwalk Beitrag anzeigen
    Auch bei mir ginge das nicht. Meine Kunden sind meistens im höheren Alter und haben häufig noch alte Telefone ohne Rufnummernübermittlung.
    Die Rufnummernübermittlung ist -- im Gegensatz zur Absenderkennung beim Fax -- keine Funktion Deines Telefons, sondern ein Leistungsmerkmal des Telekommunikationsanbieters und somit eine Funktion des Telefonnetzes. Angenehmerweise daher nur extrem schwer und von Profis zu fälschen.

    Man kann bei jedem Anbieter auf eigenen Wunsch hin die Rufnummernunterdrückung generell aktivieren (ohne Angabe von Gründen), oder auch nur für einzelne Anrufe, meist über eine Tastenkombination vor dem Wählen der Nummer.

    Und bevor mich nun die IDSNer unter Euch schlagen: Ja, die guten Telefonanlagen bieten auch erweiterte Funktionen in diesem Bereich, die dann vermeintlich Funktionen des Telefons sind. Das sind meist aber nur irgendwelche Filter in der Art: Wenn ich dort anrufe, soll die Unterdrückung einmalig aktiviert werden. Das macht dann die Anlage automatisch, bevor die Verbindung zur gewählten Nummer angefordert wird. Die Unterdrückung der Nummer ist weiterhin Sache des Netzbetreibers. (Sonst wären weder Fangschaltungen noch eine korrekte Abrechnung möglich.)

    Schönen Gruß
    Mittwoch

  6. #6
    Mittwoch
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von alicesophie Beitrag anzeigen
    Klar, man könnte jetzt argumentieren, dass sie die Belästiger mit einer Fangschaltung aus dem Verkehr ziehen soll. Aber mach das mal, wenn du a) schon zu den Rentnersemestern gehörst, b) wenig technisches Verständnis hast und c) die eigene Familie dich belästigt.
    Klar ist in einem solchen Fall die generelle Unterdrückung sinvoll. Ich gehe einen Mittelweg und unterdrücke meine Nummer bei allen Anrufen, deren Rufnummern nicht im Kurzwahlverzeichnis meines Telefons gelistet sind. So wissen Freunde und Bekannte, dass ich angerufen habe, andererseits habe ich aber bisher noch keine ColdCalls erhalten.

    Zum Problem Deiner/Deines Bekannten im Rentenalter möchte ich noch anmerken, dass eine Fangschaltung in der Regel gerichtsverwertbar ist, d.h. ein gutes Mittel, um bei echtem Stalking Beweise zu sichern. Schwierig ist das technisch gesehen nicht, in der Regel muss man während des Anrufs oder binnen fünf Minuten danach nur eine bestimmte Tastenkombination wählen und schon erscheint die Nummer des Anrufers auf der nächsten Rechnung (leider samt dem zugehörigen satten Rechnungsposten von ein paar Euros pro Fang. )

    Schönen Gruß
    Mittwoch

  7. #7
    Mitglied
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    So einige Meinungen verstehe ich nicht ganz. Wenn der Anrufbeantworter angeht und es kommt dann der Piepton, kann ja dann draufgesprochen werden und gesagt werden wer angerufen hat. Auch wenn die Nummer unterdrückt ist oder habe ich da einen Knoten oder anderes im Gehirn?
    Wir machen jetzt die Methode Känguru. Mit leeren Beutel kann man(n) große Sprünge machen
    und lieber vorbeugen als auf die Schuhe k....

  8. #8
    Anfänger
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    Standard

    Die 85 Jahre alte Oma will aber vielleicht nicht immer auf den AB sprechen und auf den Rückruf des Enkels warten.

    Und ein Geschäft, wo ich zuerst auf den AB sprechen muss, ist mir auch direkt unsymphatisch.

    Wenn ich irgendwo anrufe, will ich auch mit jemanden sprechen, und nicht nur einer Maschine. Wenn ich niemanden erreiche, ok, aber wenn standardmäßig eine Maschine drangeht, empfinde ich das als unhöflich und als ein Zeichen, dass die Gegenseite nicht mit mir kommunizieren will.

    Das kann man sich als Privatperson vielleicht erlauben, aber nicht im Umgang mit Kunden/Geschäftspartnern.

  9. #9
    erftwalk
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von blowfish Beitrag anzeigen
    , kann ja dann draufgesprochen werden und gesagt werden wer angerufen hat.
    Was denkst du, wie viele ältere Menschen sich nicht trauen auf den AB zu sprechen. Die legen meistens sofort auf.

    Ich habe meine T-Net-Box so programmiert, dass nur Anrufe gespeichert werden, bei denen die Rufnummer übermittelt wird oder der Anrufer etwas sagt. Oft höre ich dann später auf Nachfrage: "Nein, auf den Anrufbeantworter sage ich nix".

  10. #10
    Mitglied
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    Zitat Zitat von TillP Beitrag anzeigen
    Die 85 Jahre alte Oma will aber vielleicht nicht immer auf den AB sprechen und auf den Rückruf des Enkels warten.
    Wir haben unserer 85 Jahre alten Oma die Hintergründe erklärt und ihre Rufnummernübermittlung freischalten lassen. Dazu braucht es nur ihre Kundennummer, die auf ihrer Telekom-Rechnung steht und eines Anrufs an die kostenlose Servicenummer der Telekom, die ebenfalls auf der Rechnung steht ...
    ... und mehr als zwei Omas haben wohl die wenigsten.
    Geändert von PWR (17.11.2008 um 16:13 Uhr)

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