Hallo.
Das hier ist nur eine Theorie, aber vielleicht kann sie jemand bestätigen.
Könnte es sein, daß SMS-Spams, die blind an Nummernblocks durchgefeuert werden, nicht an Prepaid-Accounts gehen bzw. nur in stark reduzierter Zahl?
Ich habe die Beobachtung gemacht, daß an ein Vertragshandy deutlich mehr SMS-Spam kommt als an ein prepaid-Handy. Beide Nummern sind gleich stark publik gemacht worden - nämlich gar nicht, und beide Nummern sind in etwa gleich alt (ca. vier Jahre). Unnötig zu sagen, daß niemals auf eine Spam-SMS geantwortet wurde bzw. wird.
Ich gehe davon aus, daß man anhand der Zusammensetzung der Nummern eines Blocks beim Provider feststellen kann, ob es sich bei den Nummern um Vertrags- oder Prepaidnummern handelt.
These 1: Prepaid-Karten könnten leer bzw. fast leer sein, damit gibt es dort nichts bzw. nur einen relativ kleinen begrenzten Betrag abzuzocken. Bei einem Vertrag gibt es praktisch keine Kostengrenze, und (leider) nicht viele machen sich die Mühe, strittige Beträge nicht zu bezahlen, sondern nur den unstrittigen Teil der Rechnung.
These 2: Prepaid-Karten werden vorwiegend von Minderjährigen genutzt, die die Karten von ihrem eigenen Geld kaufen. Diese Personen sind nicht voll geschäftsfähig und damit hat man im Fall eines Rechtssteits als Abzocker schlechte Karten. Zudem dürfte das Guthaben in einem engen Rahmen liegen.
These 3: Prepaid-Karten kann ich wechseln, wie ich lustig bin. Bei einem Vertrag geht das nicht so einfach, hier bin ich relativ lange an meine Nummer gebunden. Für einen Abzocker ist eine langfristig gültige Nummer natürlich besser, weil man da immer wieder Müll hinschicken kann.


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