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Thema: Klingel-Werbung

  1. #41
    Senior Mitglied Avatar von Ostfriese
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    Ich überlege, ob ich mir ein Schild in den Garten, nahe der Gartentür stelle, auf dem
    unangemeldete Vertreter und Spendensammler sind unerwünscht und haben Hausverbot
    steht. Sollte doch eigentlich reichen, um dieses Gesocks zu "entsorgen" falls die trotzdem klingeln. Immerhin wurde das Hausverbot ja bereits ausgesprochen. Oder täusche ich mich da?

    Ein Bekannter hat eine Zeit lang eine sehr interessante Methode benutzt, um solche Leute abzuwimmeln: Er ist grundsätzlich mit dem an die Hose geklpsten Mobiltelefon (kein Handy!) an die Tür gegangen. Wenn seine Frau mitbekommen hat, das ein Drücker vor der Tür steht, hat sie das Telefon intern angerufen und ihr Mann hat dem Drücker mit der Begründung, er müsse kurz telefonieren, die Tür vor den Nase zugeschlagen. Nach ein paar Minuten sind die Drücker dann immer resigniert abgezogen. Aber mittlerweile verteilt er stattdessen Hausverbote und wenn der Drücker nicht kooperiert, wird ein Anruf bei der Polizei simuliert: Vor den Augen des Drückers 110 wählen, aber anstelle der Wähl- die Auflegen-Taste drücken und so tun, als ob man telefonieren würde
    Geändert von Ostfriese (19.10.2009 um 10:51 Uhr)
    "Wo die Regierung das Volk fürchtet herrscht Freiheit; wo das Volk die Regierung fürchtet herrscht Tyrannei!" (T. Jefferson)

    Die von mir getätigten Äußerungen stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar und sind somit durch Artikel 5 Grundgesetz gedeckt, bis ein Gericht etwas anderes entscheidet!

  2. #42
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    Zitat Zitat von Ostfriese Beitrag anzeigen
    Aber mittlerweile verteilt er stattdessen Hausverbote und wenn der Drücker nicht kooperiert, wird ein Anruf bei der Polizei simuliert: Vor den Augen des Drückers 110 wählen, aber anstelle der Wähl- die Auflegen-Taste drücken und so tun, als ob man telefonieren würde
    Da auch sehr viele (Trick-) Betrueger am Werke sind, Hausverbote missachtet werden, die Druecker nicht wirklich von der vorgegebenen Firma sind, kein Reisegewerbe haben, Spaeher fuer Einbruchstouren, etc., braucht man auch nicht simulieren.
    Sag denen einfach, der Druecker kommt dir nicht ganz koscher vor und die klappern sogar die naehere Umgebung ab und ueberpruefen den. Am besten noch eine gute Beschreibung dazu, evtl. sogar vom Auto mit Kennzeichen, dann passt das.
    Im 'besten' Fall ist es wirklich ein Vertreter (oder 'freier' Mitarbeiter) der Firma, wo die sicherlich amuesiert sind, Anfragen von den Cops zu erhalten.
    So oder so, haben die Jungs richtig Zeitverlust und werden die Gegend fuer lange Zeit meiden.
    ____
    IANAL

  3. #43
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    Zitat Zitat von Ostfriese Beitrag anzeigen
    Ich überlege, ob ich mir ein Schild in den Garten, nahe der Gartentür stelle, auf dem
    unangemeldete Vertreter und Spendensammler sind unerwünscht und haben Hausverbot
    steht. Sollte doch eigentlich reichen, um dieses Gesocks zu "entsorgen" falls die trotzdem klingeln. Immerhin wurde das Hausverbot ja bereits ausgesprochen. Oder täusche ich mich da?
    Was für ein Aufwand für so wenig Erfolg.
    Vertreterwerbung ist bei erkennbarem Widerspruch (z. B. durch so ein beschriebenes schild, ähnlich auch bei einem Aufkleber auf nem Briefkasten für Postwurfsendungen) unzulässig und zieht Unterlassungsansprüche nach sich. Um die Idntität der Werber zu ermitteln sollte man sich aber wenigstens mal beweiskräftige Unterlagen geben lassen. Was die Mätzchen mit der Tür und dem Telefon sollen, erschließt sich mir nicht wirklich. Kostet alles nur Zeit und bringt doch im Ergebnis gar nix.
    Geändert von mareike26 (28.10.2009 um 21:13 Uhr) Grund: fullquote
    sastef

  4. #44
    Senior Mitglied Avatar von euregio
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    Standard Ein wirksammer Schutz ist auch immer die Lokalpresse

    Gerade bei frechen und un verschämten Vertretern ist es auch immer wieder nett das lokale Anzeigenblatt oder die Lokalpresse zu füttern. Auch ruhig das Kind beim Namen nennen und auf das Verhalten der Vertriebler hinweisen. Große Unternehmen wie Telekommunikationsfirmen lassen Drückerkolonnen auf die Menschheit los und deren Verkaufsmethoden sind äußerst fragwürdig. Also freuen sich dortige Pressestellen über Anfragen von der Lokalpresse.
    In einigen Orten in NRW gibt es auch Bürgerradio, wenn von dem Bürgerfunk um ein Interview bei einer Firma gebeten wird und eine Stellungnahme erfolgen muss, dann wird es sicher langfristig einmal klare Worte an den Vertrieb geben.
    Irgendwann ist es einfach mal genug. Wenn ich mir überlege wie oft die Drücker der verschiedensten Anbieter hier waren und das teilweise an Türen geklopft wird, dann frage ich mich mit welchen Ghettokindern ich es zu tun habe. Normalerweise ist es üblich die Türklingel zu benutzen. Anscheinend ist sowas aber in gewisse Kreise nicht vorgedrungen. Ich habe mir daraufhin einfach einmal erlaubt bei einer offiziellen Veranstaltung diese Anbieters die provokante Frage zu stellen warum man sich solcher Schmuddelkinder bedient und diese Art des Vertriebes wählt. Der Presserefernet war sichtlich geschockt. Nett ist dann immer wieder, wenn man solche Fragen vor breitem Publikum stellt. Im konkreten Fall ging es um Breitbandanschlüsse für Firmen. Der Vertreter des Anbieters war sichtlich geschockt und auch die Gewerbetreibenden stimmten zu, dass sowas nciht gerade toll ist und sie selber auch derartige Vorfälle erlebt hätten. Tja das wurde peinlich....

  5. #45
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    Manchmal glaube ich ernsthaft, das es die legendären "Drei mit den Mützen" aus "Wie bitte!?" tatsächlich gibt
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  6. #46
    Mitglied Avatar von heinrichh
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    Moin,

    genau aufgrund der in der vorhergehenden Postings benannten Sachlagen und nicht zuletzt, weil:

    Da auch sehr viele (Trick-) Betrueger am Werke sind, Hausverbote missachtet werden, die Druecker nicht wirklich von der vorgegebenen Firma sind, kein Reisegewerbe haben, Spaeher fuer Einbruchstouren, etc., braucht man auch nicht simulieren.
    nicht simulieren, keine Mätzchen veranstalten / Kammerspiele aufführen, keine Freundschaften anfangen, sondern klar und unmissverständlich des Grundes verweisen. Wirklich klar und unmissverständlich. Dabei kann z.B. das Deuten auf einen neben der Tür befindlichen Baseballschläger Wunder wirken :-).

    Nach meiner Erfahrung verhält es sich so, dass man das Pack nicht nur nich los wird, wenn man auch nur eine Andeutung von Verständnis oder Freundlichkeit zeigt, sondern dass das weitere Besuche auch anderer Drücker nach sich zieht.

    Ceterum censo (das letzte 'e' wurde verschliffen): die meisten hier sind offenbar zu gut erzogen oder zu höflich, um den Drückern klar zu zeigen, wo es langgeht. Es gibt Menschen gegenüber, die in unsere Privatsphäre eindringen, keine Verpflichtung, höflich oder freundlich zu sein!
    lupDujHomwIj lubuy'moH gharghmey

  7. #47
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    Naja, mein Bekannter sieht das eher so: Je länger der Drücker seine Zeit an der Tür meines Bekannten vergeudet, desto weniger Zeit hat er, andere zu belästigen. Mein Bekannter ist Frührentner und hat demnach sehr viel Zeit
    "Wo die Regierung das Volk fürchtet herrscht Freiheit; wo das Volk die Regierung fürchtet herrscht Tyrannei!" (T. Jefferson)

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  8. #48
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    Auch eine Art von ehrenamtlichem Verbraucherschutz...

    MfG
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  9. #49
    BOFH Avatar von exe
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    Das nennt sich Teergrubing. Wir sollten einen Redirect zu Ostfrieses Bekannten an unseren Haustüren anbringen.
    Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und billiger Polemik enthalten. Die Schöpfungshöhe ist technisch bedingt.

    Wir müssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hübsch und seine Kinder klug sind.
    Richard Dawkins

  10. #50
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    Standard denkbare andere Methode

    Gestern kamen ein paar erschröcklich verkleidete Halloween-Bubis ins Haus. Als sie bei mir läuteten, riss ich die Tür auf und erschreckte sie mit einem lauten "Buh!" Danach gab ich ihnen ein paar Bonbons.

    Das Ganze ohne Bonbons müsste doch auch einen Klinkenputzer auf dem falschen Fuß erwischen, oder?

    Wuschel
    Wer mir was tut, sei auf der Hut!

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