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Thema: Frage zur Aktuellen Rechtslage

  1. #11
    Mitglied Avatar von drboe
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    Die Vorstellung man müsste auch Viren, Trojaner und Würmer in Mails passieren lassen, jagt mir leichte Schauer über den Rücken. Ebenso, dass man seine Infrastruktur nicht gegen Rolex-, Pillen- und Pornosspam sichern können soll und damit zwangsläufig in Kauf nimmt, dass die Mitarbeiter teure Zeit damit verbringen, im Dreckhaufen einlaufenden spams die die fachliche Arbeit betreffenden relevanten Nachrichten zu suchen. Wenn Mail-Verkehr außerhalb des Unternehmens unumgänglich ist, es gibt Unternehmen, die keinen Internetzugriff zulassen und Mails nach außen sperren, würde ich eine Betriebsvereinbarung schliessen bzw. jeden Mitarbeiter ein Papier unterzeichnen lassen, in dem er in die spam-Filterung einwilligt, d. h. die Markierung als spam-Verdacht mit Score-Werten inklusive Nicht-Zustellung des Drecks ab einem bestimmten Score. Zudem sollte man mit offenen Karten spielen und den Mitarbeitern erläutern, was der Betrieb alles an Informationen zur Internetnutzung speichert und wozu diese Daten verwendet werden. Details der Vereinbarung müsste ein versierter Anwalt ausarbeiten können.

    M. Boettcher
    Für eine kritsche Gegenöffenlichkeit http://www.nachdenkseiten.de lesen

  2. #12
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    M.W. ist es inzwischen auch üblich, diese Dinge mit betrieblichen Vereinbarungen zu regeln.

    Es geht ja auch gar nicht mehr ohne Filterung. Ansonsten ist wohl in kaum noch einem Unternehmen ein vernünftiges Arbeiten mit e-Mails möglich.
    Goofy
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  3. #13
    Diplom Privatier (c) Avatar von cmds
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    Standard Machen Sie sich mit "Blacklisting" strafbar?

    Viele Firmen und Privatanwender setzen E-Mails auf "schwarze Listen. Thomas Feil zeigt auf, ob dies sinnvoll ist - und ob der Gesetzgeber das überhaupt erlaubt.
    Weiter Computerwoche


    Ich habe es absichtlich hier zur Diskussion gestellt und nicht in die Presseschau
    Die Signatur befindet sich aus technischen Gründen auf der Rückseite dieses Beitrages!
    Dieser Eintrag wurde extrem umweltfreundlich, aus wiederverwendeten Buchstaben gelöschter E-Mails geschrieben und ist vollständig digital abbaubar.
    „Ich fürchte den Tag, wenn Technologie unsere Wechselbeziehungen beeinflusst, die Welt wird Generationen von Idioten haben.” Albert Einstein 1879-1955
    „Die ältesten Wörter sind die besten und die kurzen die allerbesten." Sir Winston Churchill 1874–1965
    "Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht."Thomas Jefferson1743-1826




  4. #14
    Senior Mitglied Avatar von madsi
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    Tja, das ist also tatsächlich eine gute Frage!

    Einerseits will man sich vor Spam schützen, andererseits können da auch Informationen verloren gehen, wenn man allzu schnell alles über einen Kamm schert. Bei mir kommt es oft genug vor, dass ebay-Nachrichten bzw. Mitteilungen von ebay-Mitgliedern, die mich erreichen sollten, im Spam-Ordner landen.

    So ähnlich wird es wohl oft passieren, dass man wichtige Informationen einfach nicht erhält. Andererseits wäre es natürlich auch eine Sysiphus-Arbeit, sämtliche Spam-Mails vor dem Löschen zumindest vom Betreff her "manuell" zu filtern.

    So fällt es mir zumindest relativ schwer, ein abschließendes Votum pro oder kontra einer pauschalen Löschung abzugeben...

    Die rechtlichen Bedenken müssten eindeutig seitens der Verantwortlichen geklärt werden, damit da nicht die oft vorhandenen "Entscheidungslücken" bleiben.
    Was Du nicht willst was man Dir tut, das füge auch keinem anderen zu.

  5. #15
    Diplom Privatier (c) Avatar von cmds
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    Für einen privaten Mailaccount ist das meiner Meinung nach nicht relevant.

    Bei Firmen Accounts ist das Argument mit dem Post/Fernmeldegeheimnis nicht zu vernachlässigen.
    Auch wenn es nur ein Compuerprogramm ist, es liest in den Mails und entscheidet nach Vorgaben (Black Lists) ob eine Mail zugestellt wird, oder nicht.
    Die Signatur befindet sich aus technischen Gründen auf der Rückseite dieses Beitrages!
    Dieser Eintrag wurde extrem umweltfreundlich, aus wiederverwendeten Buchstaben gelöschter E-Mails geschrieben und ist vollständig digital abbaubar.
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  6. #16
    jens69
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    Zitat Zitat von madsi Beitrag anzeigen
    Die rechtlichen Bedenken müssten eindeutig seitens der Verantwortlichen geklärt werden, damit da nicht die oft vorhandenen "Entscheidungslücken" bleiben.
    Seitens des Gesetzgebers vergehen normalerweise mehrere Jahre bis solche Probleme erkannt und vielleicht geregelt werden.

    M.E. gilt eMail sowieso als relativ unsicheres Medium, nicht umsonst ist die Beweiskraft elektronischer Kommunikation vor Gericht entsprechen gering. So lange das Problem Spam existiert und immer schlimmer wird, wird sich an der Sicherheit der Zustellung nicht viel ändern. Im Gegenteil: M.E. droht die Gefahr, daß das Mailsystem so wie es heute existiert, irgendwann nicht mehr zu gebrauchen ist. Selbst wenn ich manuell alle Spammails lösche, können Fehler auftreten, wenn ich eine manuelle Auswahl treffe.

    Bei meinem Arbeitgeber bekomme ich vom filternden Untermehmen 2x täglich eine Mail mit Auflistung der gefilterten Mails sowie dem eingeschätzten Spamlevel. Bei Mails ohne Schädlingen kann ich die Zustellung durch einen Mausklick anfordern. Allerdings funktioniert die rkennugn dermaßen gut, daß das nur äußerst selten vorkommt. Das einzige Unternehmen, das früher regelmäßig ausgefiltert wurde, kommt inzwischen durch. Die Filterung kam zustande, da deren Mailserver für mehrere Wochen als Open Relay fungierte und damit für spam mißbraucht wurde.

  7. #17
    Senior Mitglied Avatar von madsi
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    Das ist schon ein geschäftlicher Mailaccount bei mir.

    Den technischen Ablauf kannte ich so genau noch nicht.
    Was Du nicht willst was man Dir tut, das füge auch keinem anderen zu.

  8. #18
    Forenbarbar Avatar von alariel
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    Gut, damit wäre ich nach Meinung der CW aussen vor: Blacklists greifen bei mir schon beim Verbindungsaufbau, also "bevor meinem Server die Mail anvertraut wurde"

    Was durch die Listen kommt, wird allenfalls durch SA noch markiert, zwecks lokaler wegfilterung.

    Firmenmäßig bewährt sich bei uns nach wie vor das Greylisting - ich habe in der Tat noch nie eine Spammail auf meinen dienstlichen Mailaccount erhalten.
    Klickibunti, zur Dunklen Seite dieser Weg Dich führt!
    Isediatur ignoratia vestra ac stupitiatae causa!
    Barbar - und stolz darauf!! ~***~ Nam et ipsa scientia potestas est!

  9. #19
    Offiz. Diskordianer-Papst Avatar von Investi
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    Zitat Zitat von cmds Beitrag anzeigen
    Bei Firmen Accounts ist das Argument mit dem Post/Fernmeldegeheimnis nicht zu vernachlässigen.
    Auch wenn es nur ein Compuerprogramm ist, es liest in den Mails und entscheidet nach Vorgaben (Black Lists) ob eine Mail zugestellt wird, oder nicht.
    Eine Firmenmail geht an "die Firma", die zur Bearbeitung lediglich einen Mitarbeiter abstellt. Also hat auch "die Firma" als Empfängerin das Recht, selbst zu entscheiden, wer ausser ihr und dem Mitarbeiter die Mail noch liest.

    Es handelt sich hier also mithin um Geschäftspost, die nicht in die Privatsphäre des Mitarbeiters fällt.
    Investi
    --------------------------------------------------------------------------------------------
    Artikel 5 Grundgesetz
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

  10. #20
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    Eigentlich ist relativ klar, was geht und was nicht. Also entweder direkt im SMTP-Dialog (also bevor überhaupt der Body übertragen wird) ablehnen, dann bekommt der Absender der Mail (sofern es nicht ein Bot war...) eine entsprechende Fehlermeldung und kann ggf. zu Gegenmassnahmen (z. Bsp. Telefon) greifen. Oder halt eben die Mail komplett annehmen und ggf. als Spam markieren, aber dann auch dem Empfänger zustellen. Was ganz klar nicht geht: gesamte Mail annehmen und dann aufgrund von Filtern (Spamassassin o.ä.) nachträglich nach /dev/null schieben.

    - kjz
    mein Credo: die 10 größten ROKSO-Spammer aus dem Verkehr gezogen, und 80 % des weltweiten Spam-Problems hätte sich mit einem Schlag erledigt....
    Ausserdem fordere ich die Abschaffung aller Affiliate-Programme, da mir bis heute niemand ein 100 % seriöses Affiliate-Programm benennen konnte.

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