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Thema: "Fortschritte" bei Abzockern

  1. #1
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    Standard "Fortschritte" bei Abzockern

    Hallo,

    durch einen Link auf http://www.verbraucherzentrale-sachs...nk919821A.html bin ich auf das Thema "Andererseits muss verhindert werden, dass die Methoden der Abzocker immer raffinierter werden ..." gestoßen worden.
    Ich glaube nicht dass sich raffiniertere Methoden von Abzockern anders als durch gründliche Neuregelung des Verbraucher-, Inkasso- und Abmahnrechts zu Gunsten der Verbraucher und anderer Nichtjuristen verhindern lassen. Die plumpen offensichtlich ungesetzlichen Methoden á la "senden Sie uns ein paar Dutzend Ukash-Nummern und wir stellen das Strafverfahren gegen Sie ein" kommen wohl eigentlich immer aus dem Ausland, dagegen hilft natürlich nur Aufklärung. Durch Aufklärung der Verbraucher sinkt auch bei den "halbseidenen" Methoden aber so langsam die Erfolgsquote, manchmal helfen sogar Gerichte durch passende Urteile. Da es jedoch etliche Menschen (aka Täter) gibt, die diesen bequemen Weg der "gehobenen Einkünfte" nicht einfach aufgeben werden, wird es immer neue Methoden der Abzocke im Internet geben. Scheinbar helfen "verbandelte" Anwälte dann mit Beurteilungen wie "nicht strafbar wegen nicht nachweisbarer Absicht des Anbieters" dabei, Neuigkeiten direkt auszuprobieren. Wäre auch sehr ärgerlich wenn man eine neue erfolgreiche Methode ersonnen hat und ein paar Tage später kommt die Polizei zur Hausdurchsuchung.
    Menschen können sehr ideenreich sein wenn es darum geht ohne viel Arbeit oder Geldeinsatz möglichst hohe Einnahmen zu erzielen. Ich fürchte es werden in den nächsten Jahren Methoden auftauchen die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können, und es ist kein Ende zu erwarten. Bestenfalls wird die Erfolgsquote jeweils geringer werden, dabei hofft man natürlich selbst nie zu den Opfern zu gehören. Andererseits werden alte Methoden immer noch neue Opfer finden, wie ja auch auf den Straßen die Hütchenspieler wohl nie aussterben werden.
    Oo:..

  2. #2
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Standard

    Die Methoden der Abzocker waren immer primitiv, und sie bleiben primitiv.

    Hauptmethode ist das Unterschieben nicht existierender Verträge. Dabei wird eigentlich nur das Fernabsatzmedium verändert, über das abgezockt werden soll. Mal ist es das Internet (Abofallen), mal ist es das Telefon (Gewinnspieleintragungen), mal ist es die Telefonrechnung direkt, mal sind es Faxe für Adressbucheintragungen, mal sind es Flirt-SMS.

    Hauptmethode ist aber auch die Drohung und Einschüchterung, die leider in dieser Form in Deutschland offenbar legal ist, zumindest nach Meinung deutscher Staatsanwälte. Die sind allen Ernstes der Meinung, dass es für einen deutschen Bürger zum typischen Alltagsgeschehen gehört, mit ungerechtfertigten Forderungen konfrontiert zu werden.

    Angesichts der typisch deutschen Obrigkeitsgläubigkeit ist es hier extrem schwer, den Zeitgenossen das Bewußtsein zu vermitteln, dass Inkassobüros und Rechtsanwälte keine Sonderrechte haben. Diese unangemessene und unbegründete Ehrfurcht, aber auch das in Deutschland extrem liberale Anwalts- und Inkassorecht begründen die Steigbügelhalterfunktion krimineller Inkassomethoden.

    Inzwischen sind alle bekannten Maschen so ausgelutscht, dass sich neue nur schwer finden lassen. Grundsätzlich wird aber jede technische Neuerung von Abzockern auf Mittel und Wege abgeklopft, wie man auch hier wieder noch ein paar Euro herauslutschen könnte. Beispiel Handy-Apps. Aber das hat lange nicht die Breitenwirkung wie die Abofallen (und vorher die Dialer, das kennt heue kaum noch jemand...). Das liberale Inkassorecht wäre Schlüsselstelle zum gesetzgeberischen Ansatz gegen Abzocke, aber das ist seitens der schwarz-gelben Regierung nicht angedacht und war im übrigen auch unter Rot-Grün auch nicht besser bestellt.
    Goofy
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  3. #3
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    Standard Direktverlinkung mit automatischer Accounterzeugung

    Hallo Goofy,

    die Direktverlinkung aus einer Werbe-Mail, die beim Link anklicken auf der Homepage
    gleich ohne weiteres dazutun ein "kostenpflichtiges" Kundenkonto erzeugt
    (mit vorher "geklauten Datensätzen")
    traut sich zum Glück wohl so schnell niemand mehr.

    Gabs vor 2 Jahren bei "Gewinnstar.de"

  4. #4
    Senior Mitglied Avatar von Solli
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    Standard

    Ich finde es gibt in der Abzock-Branche viele verschiedene Schattierungen. Auf der einen Seite sind Betrüger, die im Hintergrund operieren, unerkannt bleiben wollen und Gerichte scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Das andere Extrem sind Personen wie Michael B., die fest davon überzeugt sind, dass sie im Recht sind. Sie stellen die Opfer als kriminelle Zahlungsverweigerer dar und treiben ihre Forderungen auch schon mal gerichtlich ein. Irgendwo dazwischen ist das Vorgehensmodell, per Mahn-Kasperltheater möglichst viele Opfer zur Zahlung zu bewegen - aber wer nicht zahlt dem passiert auch nichts. So unterschiedlich wie die Methoden muss auch das Vorgehen gegen die Täter sein.

    Die erste Gruppe ("senden Sie uns ein paar Dutzend Ukash-Nummern...") möchte ich gar nicht näher betrachten. Wie Gerste schreibt hilft hier nur Aufklärung. Auch bei den Mahn-Kläffern setze ich auf Aufklärung: Wenn dem Opfer bewusst wird dass ihm keine schlimmen Konsequenzen drohen kann es die Mahnungen beruhigt ignorieren. natürlich ist es nicht immer leicht im Vorfeld zu erkennen, ob ein Hund nur bellt oder ob er bissig ist. Indizien für Kläffer sind erfundene Firmen und fehlende ladungsfähige Anschriften.

    Am gefährlichsten sind meiner Meinung nach die Personen, die offen und ohne Scheu vor gerichtlichen Auseinandersetzungen operieren. Leider bekommen die Täter vor Gericht auch des öfteren Recht, wie man den Trophäensammlungen entnehmen kann. (Nein, ich denke nicht, dass die Urteile alle fingiert sind.) Zum Teil hilft auch hier Aufklärung, damit die auf Zahlung verklagte Partei vor Gericht keine grundsätzlichen Fehler begeht. Auch die Gerichte müssen wachgerüttelt werden, aber ich habe keine Ahnung wie das gelingen kann.

    Vor allem ist hier jedoch auch der Gesetzgeber gefragt. Wann eine Preisauszeichnung klar ersichtlich ist ist nicht klar definiert, so dass der Abzocker auch bei hellgrauer auf dunkelgrauer Schrift am unteren Rand der Seite oder bei in den AGB versteckten Klauseln erfolgreich klagen kann. Vielleicht ist die "Button-Lösung" (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/024/1702409.pdf) schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings fallen den Abzockern bestimmt auch hier wieder Schlupflöcher ein. Dann sind wieder die Richter gefragt, die ja grundsätzlich nicht nur nach dem Gesetzestext sondern nach der dahinter stehenden Intention entscheiden sollen.

    Bis sich hier politisch mal etwas tut sind weiterhin wir "duchgeknallten Netzindianer" (Zitat Michael B.) gefragt, duch Aufklärungsarbeit möglichst viel Schaden abzuwenden.
    Durchgeknallter Netzindianer und stolz drauf

  5. #5
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    Standard savonarola

    Hallo Solli, wenn sich jemand auch noch selbst mit Savonarola vergleicht...

    wenigstens führt er auf seiner Homepage auf, mit welchen Firmen
    er zu tun hat.

  6. #6
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Die Trophäenurteile sind nicht "fingiert", aber sie sind auf fragwürdige Weise zustande gekommen. Entweder aus Nachlässigkeit/Dummheit oder mit purer Absicht haben die Betroffenen sich nicht sachgemäß verteidigt. Bzw. sie haben z.T. auch ohne wirkliche Not negative Feststellungsklage eingereicht oder versucht, außergerichtliche Anwaltskosten geltend zu machen. Letztere beiden Dinge haben verschiedentlich funktioniert, können aber - je nach Laune eines vielleicht mal subalternen Amtsrichters - auch mal ab und zu in die Hose gehen.

    Niemand wird aber dazu gezwungen, selbst gegen den Abzocker zu klagen. Und wenn man das nicht macht und ansonsten auch keine Brieffreundschaft anfängt, wo man sich womöglich verplappert, hat man nach aller statistischer Wahrscheinlichkeit nicht zu befürchten, von dem Abzocker jemals verklagt zu werden. Selbst wenn das jemals passieren sollte, ist die Wahrscheinlichkeit, dann auch noch verurteilt zu werden, ebenfalls extremst gering.

    Die Button-Lösung ist keine Lösung. Abzocker werden sie z.B. durch die schon längst bekannte Methode der "Landing-Pages" umgehen. Dabei wird über google-Werbung kurzfristig eine Webseite verlinkt, wo kein Preishinweis beim Drücken des Buttons zu sehen ist. In der Mahnung steht dann aber - April, April - ein Link zu einer Seite mit klar und deutlich sichtbarem Preishinweis.
    Diese Methode der "Landing-Pages" ist allen, die sich seit Jahren mit der Thematik der Abofallen befassen, längst bekannt, nur offenbar nicht den Entscheidungsgremien der Politik.

    Zentrales Thema ist und bleibt die Inkassokriminalität, aber da geht man nicht dran, weil man keine heiligen blau-gelben Kühe schlachten will.
    Goofy
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  7. #7
    Senior Mitglied Avatar von Solli
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    "Geschäftsmänner" wie besagter Michael B. stellen die Sachlage gerne so da, als ob die "Kunden" so klar und deutlich auf die Preise hingewiesen werden, dass sie es hätten sehen müssen. Wenn sie dann nicht zahlen liegt das nur daran, dass sie Schmarotzer sind. Aber uns ist wohl allen klar, worauf das Geschäftsmodell jeder Abzock-Masche beruht: Dass die Opfer die Kostenfalle nicht erkennen bevor sie hinein getappt sind.

    Wenn nun ein Gesetz besagt dass ein wirksamer Vertrag nur durch Anklicken eines entsprechenden Buttons mit deutlichem Preishinweis zustande kommt nimmt man diesen Scheinheiligen zumindest etwas Wind aus den Segeln. Wenn sie sich dann nicht daran halten (und beispielsweise nachträglich die Seiten umbauen oder Landing Pages ohne Button verwenden) können sie sich zumindest nicht mehr auf die Legalität ihres Handelns berufen.

    Klar ist das nicht die Rettung der Welt. Aber viel bessere Ideen habe ich auch nicht. Und Formulierungen wie groß genau der Preishinweis sein muss und an welcher Stelle er sich zu befinden hat werden wohl kaum in deutsche Gesetze aufgenommen werden.

    Das mit dem kriminellen Inkassowesen halte ich auch für ein Unding. Aber gewissen Branchen genießen in unserem Land nun mal besonderen Schutz. Das ist neben Inkasso beispielsweise das Direktmarketing, die *KL-Buden oder (offtopic) die Zigarettenindustrie.
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  8. #8
    Ritter der Tafelrunde Avatar von Arthur
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    Zitat Zitat von Solli Beitrag anzeigen
    können sie sich zumindest nicht mehr auf die Legalität ihres Handelns berufen.
    Diese verbalen Saltomortale sind doch ebenfalls nur Teil der Einschüchterungstaktik
    für Uninformierte. Wenn die Forderungen wirklich prozessual durchsetzbar wären,
    hätten sie es in sieben Jahren schon abertausendemale durchziehen können.
    Es gibt aber nicht ein einziges zweifelsfreies "Siegesurteil" der Nutzlosbranche.

    Insofern bringt die Buttonlösung nicht die geringste Verbesserung.

  9. #9
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Zitat Zitat von Solli Beitrag anzeigen
    Wenn nun ein Gesetz besagt dass ein wirksamer Vertrag nur durch Anklicken eines entsprechenden Buttons mit deutlichem Preishinweis zustande kommt nimmt man diesen Scheinheiligen zumindest etwas Wind aus den Segeln.
    Der Abzocker wird behaupten, dass der Button geklickt wurde. Zum "Beweis" wird er eine angebliche Logdatei und die IP-Adresse vorlegen. Das sind zwar keine Beweise, aber er wird (wohl erfolgreich) darauf hoffen, dass sich 30 % der Betroffenen durch seine Behauptungen blenden lassen und zahlen.

    Die Button-Lösung hilft nicht gegen das in Deutschland leider sehr erfolgreiche Geschäftsmodell der Einschüchterung.

    Zitat Zitat von Solli Beitrag anzeigen
    Wenn sie sich dann nicht daran halten (und beispielsweise nachträglich die Seiten umbauen oder Landing Pages ohne Button verwenden) können sie sich zumindest nicht mehr auf die Legalität ihres Handelns berufen.
    Auch jetzt schon können sich die Abzocker eigentlich nicht auf die Legalität ihres Handelns berufen. Kostenpflichtige Verträge entstehen auf Abofallen auch jetzt schon nicht, das ist gefestigte Rechtsprechung, außerdem verstoßen Abofallen gegen § 1 Abs. 6 PAngV sowie gegen geltendes Wettbewerbsrecht (insbesondere § 4 Punkt 2 UWG). Hierzu gibt es dutzende Gerichtsurteile.

    Zitat Zitat von Solli Beitrag anzeigen
    Klar ist das nicht die Rettung der Welt. Aber viel bessere Ideen habe ich auch nicht.
    Wenn die Abofallen auch jetzt schon gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoßen und trotzdem weiter aufgesetzt werden, dann kann das nur bedeuten, dass in Deutschland das Wettbewerbsrecht eben nicht konsequent umgesetzt wird. Stichwort Deutschland und das Abzockerparadies, Link spare ich mir.

    Warum päppelt und züchtet man in Deutschland solche Leute wie den Stacheldrahtkönig oder den Halmfruchtverwamser oder das Millionenferkel systematisch hoch? Überall im Ausland gibt es bei solchen Wettbewerbsverstößen saftige Strafbefehle der Wettbewerbsbehörden. Diese Behörden kommen den Abzockern gleich beim ersten Rülpser mit Sanktionen. In Deutschland haben wir aber keine Wettbewerbsbehörde. Und es soll auch nie eine geben, das ist erklärte Hoch-Auf-Dem-Gelben-Wagen-Freiheits-Ideologie zur Pflege des heiligen Wirtschaftsstandorts.

    Eine der Abzockerbanden wollte ihr Geschäftsmodell letztes Jahr nach Italien "exportieren". Nach einem Strafbefehl der zuständigen italienischen Behörde hat man dann nie mehr was davon gehört. Das Abzockprojekt ist sang- und klanglos eingestampft worden. Genauso hatte vor einigen Jahren das Zuger Millionenferkel versucht, ein Abzock-Projekt nach Spanien zu exportieren. Auch da hatte man dann nach kurzer Zeit nichts mehr davon gehört, die Seite war wohl nur wenige Wochen am Netz. Wahrscheinlich hatte man nicht einmal ein spanisches Inkassobüro bzw. einen spanischen Anwalt gefunden, der sich bereit gefunden hätte, das Mengeninkasso unter spanischem Recht zu übernehmen. Vermutlich zu riskant.

    Warum geht das in Deutschland alles so leicht? Weil hier die angeblichen Belange des Wirtschaftsstandorts und der Inkasso-Lobby freie Bahn vor dem Verbraucherschutz haben. In Deutschland gelten manche Gesetze - speziell das UWG - eigentlich nur auf dem Papier, sie sind nichts anderes als "unverbindliche Empfehlungen". Durchgesetzt wird dieses Recht entweder überhaupt nicht oder allenfalls mit Wattestäbchen. Bevor man nicht darangeht, das jetzt bereits geltende Recht konsequent umzusetzen, braucht es auch keine neuen
    Gesetze.
    Goofy
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  10. #10
    Ritter der Tafelrunde Avatar von Arthur
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    Zitat Zitat von Goofy Beitrag anzeigen
    Wenn die Abofallen auch jetzt schon gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoßen und trotzdem weiter aufgesetzt werden, dann kann das nur bedeuten, dass in Deutschland das Wettbewerbsrecht eben nicht konsequent umgesetzt wird.
    bzw wie es in "Die unmögliche Tatsache" von Christian Morgenstern erläutert wird:
    Und er kommt zu dem Ergebnis:
    Nur ein Traum war das Erlebnis.
    Weil, so schließt er messerscharf,
    nicht sein kann, was nicht sein d
    arf.
    Es ist schlicht naiv zu glauben , dass es reicht etwas zu verbieten, wenn die
    entsprechenden Durchsetzungsmechanismen und -willen fehlen.

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