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Thema: Werbebanner-Spam

  1. #11
    Mittwoch
    Gast

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    Zitat Zitat von TillP Beitrag anzeigen
    Sehr empfehlenswert für sicherheitsbedürftige Menschen (mit Vertrauen in das BSI) ist Bitbox
    Ist im Prinzip ein netter Ansatz, aber eben leider "nur" ein Browser, der seine liebe Mühe mit aktiven Inhalten hat; Erweiterungen sind auch problematisch. Ich habe ihn bisher noch nicht stabil in Betrieb nehmen können. Soll aber niemanden davon abhalten, die für Privatleute kostenlose Version zu testen.

    Schönen Gruß
    Mittwoch

  2. #12
    Mitglied Avatar von Chactory
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    Hi zusammen!

    Mich überzeugt am meisten die Linux-Live-DVD. Hier wäre ein Malwarebefall des Windows-Systems sehr unwahrscheinlich. Es müßte schon ein Virus in diesem Linux zur Ausführung kommen, der es schafft, sich ins Windows-Dateisystem zu speichern, und das auch noch so, daß er beim Windowsstart aktiv wird. Ob es so etwas bereits gibt? Bestimmt nicht unter den Allerwelts-Biestern, die programmiert wurden, um Windows-User zu befallen und abzuzocken.

    Bin allerdings recht langsam, komme gerade erst von der Arbeit und muß morgen schon wieder früh los, die praktische Anwendung folgt also erst am WoE. Von Desinfec't her kenne ich bereits ein Linux-Live-System, muß aber zugeben, daß ich damit bisher erst das getan habe, was für "Mausschubser" möglich ist ...

    Gute Nacht,
    Chactory

  3. #13
    Pöhser Purche Avatar von homer
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    Zitat Zitat von Chactory Beitrag anzeigen
    Von Desinfec't her kenne ich bereits ein Linux-Live-System, muß aber zugeben, daß ich damit bisher erst das getan habe, was für "Mausschubser" möglich ist ...
    Für den einen oder anderen Notfall und diverse Diagnosen hat sich bei mir GRML bewährt.
    Hat Debian als Basis und geht recht flott zu Werke und scheint nach und nach Knoppix den Rang abzulaufen.

    Ich hätte lieber 100 Nazis als Kunden, als einen Asylanten. - Klaus, 55, Bestatter

  4. #14
    Mittwoch
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    Zitat Zitat von Chactory Beitrag anzeigen
    Mich überzeugt am meisten die Linux-Live-DVD. Hier wäre ein Malwarebefall des Windows-Systems sehr unwahrscheinlich. Es müßte schon ein Virus in diesem Linux zur Ausführung kommen, der es schafft, sich ins Windows-Dateisystem zu speichern, und das auch noch so, daß er beim Windowsstart aktiv wird. Ob es so etwas bereits gibt?
    Ausschließen würde ich das nicht. Ich gehe daher auf Nummer sicher: Beim Start nahezu aller Out-of-the-Box-Linux-Live-DVDs werden die auf dem Gastsystem erkannten Festplatten erkannt und automatisch eingehängt. Bevor ich also etwas potentiell Gefährliches tue, hänge ich die lokalen Festplatten aus und den bereits angesprochenen Stick ein.

    Dazu gibt es den Befehl mount (einhängen) und sein Pendant umount (aushängen), die auf jedem Linux verfügbar sind. Eine Beschreibung findet sich zum Beispiel bei ubuntuusers.de.

    Schönen Gruß
    Mittwoch

  5. #15
    Mitglied Avatar von Chactory
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    Da bin ich, mit Ubuntu von DVD, die Festplatte unmounted. Jippie!

    Fuer Windows-User ungewohnt, aber moeglich. Ich finde zwar noch nicht, wo ich Befehle eingeben kann, aber Ubuntu verfuegt ueber ein umfassendes Links- und Rechtsklick/Menue.

  6. #16
    Mittwoch
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    Zitat Zitat von Chactory Beitrag anzeigen
    Ich finde zwar noch nicht, wo ich Befehle eingeben kann, […]
    offtopic:
    http://wiki.ubuntuusers.de/Terminal
    Alles Weitere dort (und auf vielen anderen Seiten rund um Ubuntu), ist hier reichlich offtopic.

    Schönen Gruß
    Mittwoch

  7. #17
    Mitglied Avatar von Chactory
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    Vielen Dank Mittwoch und allen anderen! Das war wirklich ein Augenöffner!

    Ich habe gerade gelernt: Linux ist gar nicht so schlimm. (Es wimmelt zwar nur so von mir unbekannten Begriffen, aber durch Eure Hilfe habe ich jetzt eine bessere Übersicht und rede mir zudem alles schön, indem ich es mit dem alten DOS vergleiche, in dem ich mich einst ganz gut auskannte). Ich arbeite mich mit Ubuntu ein (bei dem ich allerdings die sehr dünnen Fensterbedienungen unhandlich finde) und habe mir ebenfalls ein GRML Live System erstellt.

    Mein Firefox-Browser hat wesentlich gewonnen an Sicherheitsfunktionen, und ich habe wieder einiges an bewußtem Umgang hinzugelernt. Adblockplus und Betterprivacy funktionieren, den Cookiemanager habe ich, finde ihn aber nicht, Ghostery, Noscript und Refcontrol gehen, den Useragentswitcher finde ich nicht, und WOT, das ich schon seit Jahren als gelegentlich hilfreiche Bewertungsinstanz ansehe, funktioniert auch.

    Ich habe für mich selbst als sicherstes virtuelles System oder Sandkastensystem das Linux-Live-System erkannt, in welchem ich meine Festplatte unmounte. Sollte ich einmal einen Computer übrig haben, dann werde ich diesen mit einem Linux bestücken, um mehr zu lernen, und dann ggf. wiederholt neu-installieren. Das geht ja so schnell mit Linux!

    Vielen Dank für Eure Tipps! Auch ein alter Hund lernt noch dazu.

  8. #18
    Diplom Privatier (c) Avatar von cmds
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    Ein Tipp für Ubuntu
    Der Fenstermanager ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig.

    Versuche doch einfach mal Xubuntu http://xubuntu.org/
    Dort ist XFCE als Fenstermanager
    • nicht so Resourcenhungrig
    • dem Windows Start-Menü Button angenäherter
    • Zugriff auf das Ubuntu Repository ist ebenfalls vorhanden

    einfach einmal als Livesystem ausprobieren und wenn es gefällt, anstatt Ubuntu installieren
    Die Signatur befindet sich aus technischen Gründen auf der Rückseite dieses Beitrages!
    „Ich fürchte den Tag, wenn Technologie unsere Wechselbeziehungen beeinflusst, die Welt wird Generationen von Idioten haben.” Albert Einstein 1879-1955
    „Die ältesten Wörter sind die besten und die kurzen die allerbesten." Sir Winston Churchill 1874–1965
    "Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht."Thomas Jefferson1743-1826




  9. #19
    Pöhser Purche Avatar von homer
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    Zitat Zitat von Chactory Beitrag anzeigen
    Ich arbeite mich mit Ubuntu ein (bei dem ich allerdings die sehr dünnen Fensterbedienungen unhandlich finde)
    Probier mal [ALT] + rechte Maustaste drücken und dann ziehen. In meinem Fenstermanagern (KDE + IceWM) kannst dann, je nach Position des Mauszeigers im Fenster, die Größe entsprechend ändern. Kein fummeliges Suchen nach den Controls mehr. [ALT] + Ziehen mit linker Maustaste bewegt das Fenster insgesamt auf dem Bildschirm.
    Ich hab mich da so sehr dran gewöhnt, dass ich diese Funktionen unter Windows mittlerweile schmerzlich vermisse.

    Was mir auch ans Herz gewachsen ist, ist die Funktion "Focus follows Mouse". Da ist dann das Fenster aktiv, in dem sich der Mauszeiger befindet, ohne das Fenster jedoch gleich in den Vordergrund zu holen. Man kann also in einem Fenster ganz hinten Eingaben machen ohne sich jedesmal durch den Fensterstapel klicken zu müssen. Gewöhnungsbedürftig, aber ich mag es sehr.

    Ich hätte lieber 100 Nazis als Kunden, als einen Asylanten. - Klaus, 55, Bestatter

  10. #20
    Mitglied Avatar von Chactory
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    Vielen Dank für die Tipps, cmds und homer!

    Ich meinte zwar ein anderes Problem: Wenn ich in Ubuntu (und, cmds, in Xubuntu ist es leider genauso) den Punkt in der rechten unteren Fensterecke suche, mit dem ich per Klick und Halten das Fenster vergrößern kann, dann ist der Punkt, wo sich der Zeiger in den Größenverstellzeiger verwandelt, ungefähr ein Pixel groß - eine unglaubliche Fummelei, und vermutlich die Rache der Linux-Tastenexperten an den Windows-Mausschubsern.

    Dennoch werde ich den Tipp mit KDE und IceWM einmal testen. Wenn das mit einem Live-System geht. Auch die Funktion "Focus follows mouse" hört sich wirklich interessant an.

    Mal sehen, ob ich auf meine alten Tage doch noch ein wenig besser mit Linux zurechtkomme, als ich früher gedacht hätte!

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