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Thema: Presseschau 2017

  1. #201
    Urgestein
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    Was ich mich da immer frage: muss Google das tatsächlich bezahlen? Und was, wenn nicht? Die Vermögenswerte dürften doch überwiegend in den USA (also ausserhalb des Zugriffes der EU-Justiz) beheimatet sein. Wird Google dann auf den Root-DNS-Servern nach Dave Null gerootet?
    mein Credo: die 10 größten ROKSO-Spammer aus dem Verkehr gezogen, und 80 % des weltweiten Spam-Problems hätte sich mit einem Schlag erledigt....

  2. #202
    Urgestein Avatar von Arthur
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    Zitat Zitat von myself Beitrag anzeigen
    Das Urteil enthält eine Reihe nachdenkenswerter Beschlüsse:
    http://www.lareda.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_lareda.html#docid:7876045
    so ganz klar scheint das noch nicht zu sein:
    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2017-06/whatsapp-richter-bad-hersfeld-datenschutz
    Zitat Zitat von zeit-online
    Die Entscheidung verwundert Experten. Denn dass es tatsächlich schon einmal zu einer solchen Abmahnung gekommen sei, haben weder Datenschützer noch Fachanwälte oder Jugendschützer je gehört.
    ....
    Auch der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar, der im April per Gerichtsbeschluss die Weitergabe von WhatsApp-Nutzerdaten an Facebook verhindert hatte, ist von der Entscheidung des Richters überrascht. "Die Verantwortlichkeit der Nutzer für die Weitergabe der Daten wird von dem Amtsgericht in einer extensiven Weise interpretiert", sagt der Datenschutzbeauftragte im Gespräch mit ZEIT ONLINE.

  3. #203
    Urgestein Avatar von Arthur
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    Zitat Zitat von kjz1 Beitrag anzeigen
    Was ich mich da immer frage: muss Google das tatsächlich bezahlen?
    Wird eh erstmal auf Eis gelegt
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/...trafe-101.html
    Google erklärte umgehend, man erwäge, vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen. "Wir werden die Entscheidung der EU-Kommission in ihren Einzelheiten prüfen", sagte Vizepräsident Kent Walker.

  4. #204
    Mitglied Avatar von Katzina
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    Neue Cyber-Attacke legt Dutzende Firmen lahm
    http://www.faz.net/agenturmeldungen/...-15080151.html
    Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen.
    Gillian Anderson

  5. #205
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    Zitat Zitat von TillP Beitrag anzeigen
    Die Argumentation lässt sich übrigens nicht nur auf Whatsapp, sondern auch auf andere Apps (Facebook, Linkedin) mit Adressabgleich anwenden.
    Wobei ich den typischen grundlegenden Systemfehler sehe, die Verantwortung beim Verbraucher zu suchen. Stattdessen ist die Verankerung der Weitergabe des persönlichen Adressbuchs in den AGBs/Datenschutzerklärung grundsätzlich überraschend sowie eine unverhältnismässige Benachteiligung des Verbrauchers und somit nichtig, da von vorneherein klar ist, dass *niemand* sich vor dem Klicken des Zustimmen-Buttons Einwilligungen von allen Leuten im Adressbuch einholt und die Weitergabe ohne so eine Einwiligung rechtswidrig ist. Insofern sehe ich sogar eine Schadenersatzpflicht bei Firmen wie Whatsapp und Linkedin falls einer ihrer User erfolgreich abgemahnt würde.

    Wenn man für eine App einen Abgleich "Wer aus meinem Adressbuch ist schon bei Whatsapp?" unbedingt haben will, so kann dieser Abgleich auch auf dem Handy des Verbrauchers erfolgen: Zunächst überträgt die App Hashes der Adressbuchdaten und der Server bei Treffern die Klardaten zurück an die App - natürlich verschlüsselt -, welche diese entschlüsselt und abgleicht und nur bei beindeutigen Treffern werden dann noch Klardaten an den Server zurückgeschickt - denn diese User haben ihrerseits der Speicherung genau dieser Daten und Vernetzung mit anderen Nutzern bei Whatsapp bereits zugestimmt (nur solche Daten dürfen zum Abgleich verwendet werden). Dagegen sind die Daten Dritter geschützt.

    Da dies eine völlig simple Technologie ist, kann man bei Whatsapp, Linkedin und Co von Vorsatz ausgehen.

  6. #206
    Urgestein Avatar von Arthur
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    http://www.zeit.de/digital/datenschu...desnetzagentur
    Gerichtsurteil: Bundesnetzagentur setzt Vorratsdatenspeicherung aus
    Die Behörde will die Provider vorerst nicht zur anlasslosen Speicherung verpflichten. Ein Oberverwaltungsgericht hatte die Speicherung zuvor für unzulässig erklärt.

  7. #207
    Urgestein Avatar von Arthur
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    https://www.inside-handy.de/news/454...0-abgeschaltet
    Verbotene Telefonnummern
    Bundesnetzagentur schaltet 52.000 illegale Ortsnetzrufnummern ab.
    Die Bundesnetzagentur geht weiter gegen den Missbrauch von Ortsnetzrufnummern vor. Unternehmen hätten über gleich 52.000 Rufnummern die Nähe zu einem gewissen Ortsnetz vorgetäuscht, ohne dort wirklich Dienste anzubieten.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1154653.html
    Telefonvorwahl-Trick Behörde legt 52.000 irreführende Nummern still
    Den Schlüsseldienst mit der eigenen Vorwahl gerufen - und trotzdem hohe Anfahrtskosten? Viele Handwerker hatten per Vorwahl Ortsnähe vorgetäuscht. Die Bundesnetzagentur hat nun Zehntausende Nummern abschalten lassen.

    Die Bundesnetzagentur hat die Abschaltung von 52.000 Rufnummern angeordnet, mit denen Unternehmen die Nähe zu einer meist größeren Stadt vorgetäuscht haben. "Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass eine Telefonnummer im eigenen Vorwahlbereich zu einem Unternehmen vor Ort führt", teilte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, mit. "Wir werden auch weiterhin entschieden gegen Unternehmen vorgehen, die Ortsansässigkeit vortäuschen."

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