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Thema: clever-gefunden.com - Spamanrufe für Internet-Branchenbuch

  1. #1
    Senior Mitglied Avatar von deekay
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    Standard clever-gefunden.com - Spamanrufe für Internet-Branchenbuch

    Heute bekam ich einen Anruf für das Branchenbuch whois:clever-gefunden.com. Nach der Manier eines in Melle anässsigen Unternehmens wollte man über den Eintrag in diesem Branchenbuch reden.

    Ich fragte daraufhin, ob ich den Eintrag mal sehen kann...
    ...das ginge nicht, da er momentan offline ist weil dieses Gespräch ja beratend sei und man das Profil während des Gespräches aktualisieren könne
    Daraufhin fragte ich, seit wann denn der Eintrag besteht...
    Seit drei Jahren- und er ist jetzt ausgelaufen und wird nur noch kostenpflichtig verlängert
    clever.gefunden.com - Auszug aus dem whois:
    Created on 2017-06-09 - Expires on 2018-06-09 - Updated on 2017-07-31

    Auf der Seite steht was von 3 Monaten kostenlos - aber auch das käme bei dem Created Datum ja nicht hin....

    Was denn der Eintrag beinhaltet...
    Die Dame las mir allesamt Daten vor, die aus dem Impressum der Webseite hervorgehen, dazu noch ein paar Branchentypische Stichworte die auch sehr allgemein gehalten waren - nichts was man nicht schnell googlen könnte
    Als nächstes fragte ich also nach der Kundennummer...
    Die kann sie mir nicht sagen - es gibt keine - Dir Firma ist ja noch kein Kunde
    Natürlich ist es auch keine Kaltaquise, die sie macht. Denn es besteht ja schon ein Eintrag. Und da man ja eingetragen ist, darf man auch angerufen werden.

    Interessant:

    clever-gefunden ist ein Produkt aus dem Hause deal UPPostanschrift:

    • deal UP
    • Gewerbepark 11
    • 49143 Bissendorf


    • Tel: 0800 8002900
    • Fax: 0800 8273887

    E-Mail: info@clever-gefunden.com
    Inhaber: A.P.
    Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE296527760
    Welche Firmierung deise Deal Up hat ist nicht ersichtlich.

    Aus den AGB:

    (1) Die Mindestlaufzeit des Vertrages beträgt 12 Monate und beginnt mit dem Vertragsabschluss.(2) Der Vertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 24 + 12 Monaten. Er ist mit einer Frist von 6 Wochen zum Ablauf des zweiten Vertragsjahres kündbar. Endet das Vertragsverhältnis vor Ablauf der vereinbarten Gesamtlaufzeit von 24+12 = 36 Monaten, so errechnet sich der Beitrag für die tatsächlich in Anspruch genommene Zeit rückwirkend gemäß der bei Vertragsabschluss gültigen Preise für die tatsächlich in Anspruch genommene 24 monatige Laufzeit.(3) Der Vertrag verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate zum Standardpreis, falls er nicht spätestens 6 Wochen vor Ablauf des Vertrages schriftlich gekündigt wird.
    (1) Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass DealUp ihn künftig anrufen darf, um ihm Leistungen im Bereich der Internetwerbung, und zwar betreffend Einträge auf Webseiten, Suchmaschinenoptimierung und Maßnahmen zur Verbesserung des Rankings in Suchmaschinen, im folgenden "Leistungsarten" genannt, vorzustellen und anzubieten. Diese Einwilligung des Kunden bezieht sich ausschließlich auf Leistungen, für die sich DealUp im Falle eines Vertragsabschlusses selbst gegenüber dem Kunden verpflichtet und erstreckt sich nicht auf das Bewerben irgendwelcher Leistungen, die für Drittanbieter vermittelt werden und bei denen also eine andere Person als DealUp der Vertragspartner im Falle eines Vertragsabschlusses sein würde. Ferner beschränkt sich diese Einwilligung auf die oben genannten Leistungsarten.(2) Der Kunde darf die Einwilligung jeder Zeit formlos und ohne Einhaltung einer Frist gegenüber DealUp widerrufen. Der Widerruf wird wirksam, sobald DealUp die diesbezügliche Erklärung des Kunden zugegangen ist.(3) DealUp sichert zu, den Umfang dieser Vereinbarung über die Einwilligung in Werbeanrufe zuverlässig einzuhalten. Sollte es künftig zu einem von DealUp zu vertretenden Werbeanruf kommen, der nach dieser Vereinbarung unzulässig ist bzw. nach Zugang des Widerrufs der Einwilligung erfolgt, so stehen dem Kunden ab dem Zeitpunkt des Verstoßes rechtliche Ansprüche zu, u.a. auf Unterlassung.
    "Es gibt tausendundeinen Grund, warum ein Mensch bestimmte Einzelheiten seiner Privatsphäre nicht offenbaren will, und es besteht nicht die geringste Pflicht, dies auch noch begründen zu müssen. Es reicht, dass man es nicht will."

    (Pär Ström, Autor und IT-Unternehmensberater)

  2. #2
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
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    Standard

    Zitat Zitat von deekay Beitrag anzeigen
    Welche Firmierung deise Deal Up hat ist nicht ersichtlich.
    Das ergibt sich aus der Angabe "Inhaber". Der A.P. handelt also unter der Geschäftsbezeichnung "deal up".

    Aus dem gleichen Hause stammen auch

    whois:https://www.schlupfloch-advokaten.com/, derzeit ohne Inhalt
    und whois:http://greentree-business.de/, dito.

    Zitat Zitat von deekay Beitrag anzeigen
    Nach der Manier eines in Melle anässsigen Unternehmens wollte man über den Eintrag in diesem Branchenbuch reden.
    Liegt ja nahe. Man nutzt ja die gleiche Rufnummer: 05226-3181220. Ich habe mir mal erlaubt, das zu sichern.

    Für Google: 05226-3181220 05226 3181220 (0)5226-3181220 052263181220 (0) 5226 31 81 2 - 20 05226 31 81 2 - 20
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
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  3. #3
    Senior Mitglied Avatar von deekay
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    Handelt sich also um eine angebliche Firma, die die Rufnummer einer anderen Firma nutzt. Also Scheinselbstständigkeit :-)
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  4. #4
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
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    Wäre jetzt nicht mein Schluss. Immerhin zwei unterschiedliche Umsatzsteueridentifikationsnummern.
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  5. #5
    Mitglied Avatar von Stachel24
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    Die verschiedenen führenden Branchenbücher verwenden nur alle das gleiche familieneigene Callcenter, nichts dramatisches.
    Wer Druckfehler findet, darf damit gurgeln.

  6. #6
    Senior Mitglied Avatar von deekay
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    Immerhin zwei unterschiedliche Umsatzsteueridentifikationsnummern.
    Das ist kein Kriterium bei der Beurteilung von Scheinselbstständigkeit

    verwenden nur alle das gleiche familieneigene Callcenter
    Das ist wohl die Begründung.
    "Es gibt tausendundeinen Grund, warum ein Mensch bestimmte Einzelheiten seiner Privatsphäre nicht offenbaren will, und es besteht nicht die geringste Pflicht, dies auch noch begründen zu müssen. Es reicht, dass man es nicht will."

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