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Thema: Mal anders herum: durch den GMX-Spamfilter durchkommen

  1. #1
    Senior Mitglied Avatar von RA Meier-Bading
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    Standard Mal anders herum: durch den GMX-Spamfilter durchkommen

    Hallo,


    meine beruflichen Emails bleiben ausgespochen gern bei GMX im Spamfilter hängen. Insbesondere die, die immer den gleichen Inhalt haben: "anbei die Klage", "und fehlen noch Unterlagen", "bitte zahlen Sie X € an die Justizkasse" usw. Da kommen ca. 5-8 gleichartige Mails pro Fall zusammen.

    Nun gebe ich zu, dass wenn ich sagen wir mal fünf gleiche Anfragen am Tag habe, ich natürlich fünf gleiche Antworten rausschicke. Am nächsten Tag sind es vielleicht nur zwei. Davon halt 5-8 pro Fall. Das sieht richtigem Spam schon ziemlich ähnlich. Ein Filter kann ja nicht wissen, ob die Emails berechtigt sind, sondern guckt nur, ob es viele sind. Bei mir sind es eben relativ viele Mails (aber nun auch keine Massen), die alle berechtigt sind.

    Bei den anderen Anbietern gibt es solche Probleme nicht, nichtmal bei web.de oder freenet - alles ja United Intenet. Der Filter von GMX ist besonders bissig.

    Ein Wechsel zu einer GMX-Adresse als Absender bringt genau nichts.
    SPF bringt ebenfalls nichts.
    Wonach die filtern, ist mir völlig unklar. Was soll ich noch versuchen? Die IP öfters wechseln? Längere und zufällige Abstände zwischen einzelnen Mails? Und warum muss ich mir eigentlich Spammertechniken ausdenken, wenn alles berechtigt ist?

    Ich bin schon fast geneigt, keine Mandanten mir GMX-Adresse mehr zu akzeptieren - man kann sich ja auf nichts verlassen.


    Thomas Meier-Bading.
    Geändert von RA Meier-Bading (12.09.2018 um 22:50 Uhr)

  2. #2
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    Was aber in krassem Gegensatz dazu steht, dass die Spams des Braunschweigers (und z. Bsp. auch GMX Account phishing mails) fast immer durchkommen, die andere Provider gezielt herausfiltern. Auch der Mailserver der hiesigen Uni landet da ab und zu mal auf der Blacklist, obwohl der auch der Spammerei völlig unverdächtig ist. Die Filter-Kriterien bei GMX scheinen auch mir völlig undurchsichtig zu sein.
    mein Credo: die 10 größten ROKSO-Spammer aus dem Verkehr gezogen, und 80 % des weltweiten Spam-Problems hätte sich mit einem Schlag erledigt....

  3. #3
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    In nächster Zeit die eigene GMX Adresse als BCC eintragen. Manchmal steht im Header drin, warum eine Mail den Filter ausloest.
    Man kann auch versuchen, den Support zu erreichen.
    ____
    IANAL

  4. #4
    Mitglied Avatar von Speedy56
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    Muss nicht jeder der einen Anwalt beauftragt eine Vollmacht / Erklärung unterschreiben?
    Idee:
    Den Text dahingehend ergänzen dass der Mandant - falls er Mailverkehr wünscht - verpflichtet ist die Mailaddy seines Anwalts in sein Adressbuch/Whitelist einzutragen.
    Dann liegt der schwarze Peter beim Mandanten..
    „Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein“ (Humphrey Bogart)

  5. #5
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    Geht viel einfacher: Bei der CSA mitmachen, die umgehen jeden Filter bei gmx..

    Gruß
    Kai
    Wer beim Bewerten seinen Namen nicht nennt, der ist keinen Deut besser als ein Spammer mit Whois-Protection.... ;)

  6. #6
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    Zitat Zitat von Speedy56 Beitrag anzeigen
    Dann liegt der schwarze Peter beim Mandanten..
    Filter sind immer Empfängerseite.
    ____
    IANAL

  7. #7
    Senior Mitglied Avatar von RA Meier-Bading
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    Zitat Zitat von kjz1 Beitrag anzeigen
    Was aber in krassem Gegensatz dazu steht, dass die Spams des Braunschweigers (und z. Bsp. auch GMX Account phishing mails) fast immer durchkommen, die andere Provider gezielt herausfiltern. Auch der Mailserver der hiesigen Uni landet da ab und zu mal auf der Blacklist, obwohl der auch der Spammerei völlig unverdächtig ist. Die Filter-Kriterien bei GMX scheinen auch mir völlig undurchsichtig zu sein.
    na, ich kann T. ja mal anfragen, wie er das mach.

  8. #8
    Senior Mitglied Avatar von RA Meier-Bading
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    Ich habe mal spaßeshalber bei United Internet nachgefragt, was es denn kosten würde, wenn man "GMX-geprüfte Emails" absenden kann. Die wollen 500 €/Monat dafür haben.

    Mir kommt ja die These in den Sinn, dass GMX absichtlich einen so scharfen Spamfilter einschalten könnte, damit man als Versender 500 Tacken bezahlt. Das wäre dann eine Erpressung, wenn es so wäre. Andererseits frage ich mich auch, ob man nicht als Emailversender einen durchsetzbaren vertraglichen oder zumindest quasivertraglichen Anspruch auf Zustellung seiner Emails im Posteingang des Empfängers hat.

  9. #9
    Urgestein
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    Ja, eine solche Theorie geisterte bei mir auch schon im Kopfe herum.
    mein Credo: die 10 größten ROKSO-Spammer aus dem Verkehr gezogen, und 80 % des weltweiten Spam-Problems hätte sich mit einem Schlag erledigt....

  10. #10
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    Der Sender hat doch keinerlei vertragliche Beziehung zum Empfängerprovider. Es ist doch noch nicht einmal gesichert, in welcher Form und über welchem Protokoll Nachrichten empfangen werden können. Dies ist allein Sache des Empfängers mit seinem Erfüllungsgehilfen Provider.
    Z.B. hat das Magenta T 30 Jahre gebraucht, um sich den einschlägigen RFCs anzunähern. Zum Glück unterstützen heute fast alle Provider das IP - das war nicht immer so.
    Wenn der Empfänger sich Petersilie in die Ohren steckt oder auf seinen Wunsch stecken lässt, kann er dich noch so lange bitten, ihm was zu sagen - es nützt nichts.
    ____
    IANAL

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