Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11

Thema: SPAM & Inkasso:Wie erfolgt eine wirksame Rücksendung der Post "Empfänger unbekannt"?

  1. #1
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    12.05.2019
    Beiträge
    7

    Standard SPAM & Inkasso:Wie erfolgt eine wirksame Rücksendung der Post "Empfänger unbekannt"?

    Hallo zusammen,
    wir sind der einzigen Haushalt im Haus der keinen Aufkleber auf dem Kasten hat "keine Werbung". Wir wollen Werbung, aber kein SPAM. Leider scheinen die Postboten dies dazu zu nutzen alle Fehlbriefe bei uns einzustecken:

    - Ich erhalte Post von den Leuten die seit Jahren nicht mehr hier wohnen (Firma)
    - Ich halte "persönliche" Post von anderen und ähnlich klingenden Namen, da wohl ein Datenmissbrauch vorliegt. Dies sehe ich daran, dass der Name immer gleich falsch geschrieben ist und von unterschiedlichen Firmen die Werbung/Mahnungen kommt. Es kommen Rechnungen, Inkassomahnungen da ich ein Abo abgeschlossen haben soll u.ä.

    Die Frage ist wie kann man dem Sender klar machen (ohne dass man seinen richtigen Namen Preis gibt), dass die Zustellung wirkungslos ist? Ich habe einen Brief mal einfach in den Postkasten geworfen mit "Empfänger unbekannt", doch das half nichts. Bei der Poststelle hat man mich blöd angeguckt und sagte er kann das auch nur draufschreiben. Der Paketbote meinte ich solle die Briefe unten hinstellen mit dem Vermerk "nur korrekte Adressierung einschmeißen".

    Was macht die Post in solchen Fällen bzw. was kann ich dagegen tun, dass die Briefe offiziell wirkungsvoll zurückgehen um sowas loszuwerden? Kann und wird die Post oder das Gericht ein Mahnbescheid zustellen, wo der Name mit einem Buchstaben falsch geschrieben ist? Wird die Schufa einen Eintrag setzen, wenn der Name nicht exakt stimmt?

    Gruß Chris

  2. #2
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
    Registriert seit
    28.01.2006
    Ort
    Vals (Graubünden)
    Beiträge
    17.320

    Standard

    Hallo Christian,

    ich lege dir unseren Wiki-Artikel zur Schufa ans Herz: Schufa.

    Zunächst trägt die Schufa nicht selbst ein, sondern nur Mitgliedsunternehmen der Schufa können einen solchen Eintrag vornehmen. Das bedeutet, dass die ganzen unseriösen Mahnkasper gleich mal rausfallen, weil die erst gar keine Möglichkeit dazu haben.

    Ich habe jemanden im Bekanntenkreis, der auch immer wieder Werbebriefe - und anrufe erhält. Dort hat sich bei einem dieser Abzocker ein Schreibfehler eingeschlichen, wohl, als die Adresse mal abgetippt wurde. Seither bekommt er immer mal wieder Post mit absurden Forderungen oder Anrufe mit Gewinnversprechen. Aber da der eine Rechtschreibfehler im Nachnamen steht (in etwa wie "Mayer" und "Meyer") und der andere im Ortsnamen (doppelter Buchstabe fehlt - wie z.B. "Hanover" statt "Hannover") lässt sich das schön aussortieren.

    Die Briefe liest er, heftet Sie ab und lacht einmal drüber. Mehr macht er da nicht.

    Wenn natürlich ein klassischer Identitätsdiebstahl besteht und jemand drittes deine Identität benutzt, solltest du das natürlich bei der Polizei anzeigen. Ob das für dich auch eine endgültige Lösung sein mag, kommt darauf an, wie "seriös" deine angeblichen "Vertragspartner" sind, denen du die Info über die erstatte Anzeige zuleitest. Seriöse Inkassounternehmen werden daraufhin wohl die Mahnungen einstellen, die unseriösen Kasper interessiert das hingegen nicht. Im nächsten Schritt käme es auf deinen Willen und die finanzielle Bereitschaft, dich proaktiv zur Wehr zu setzen, an. Aber soweit sind wir noch nicht.

    Wer schreibt dich denn beispielsweise an? Wer fordert? Wer mahnt?
    "Eine Rose wird auch im Himmel noch ein Rose sein, aber sie wird zehnmal süßer duften." - Luisa † 26.10.2009
    Spende an Antispam / Hilfe für Neulinge / Forenregeln / Nettiquette / Das Antispam - Lexikon / Werden Sie Mitglied
    "Das Internet ist für uns alle Neuland." - Bundeskanzlerin Angela Merkel (19.06.2013)
    smayer@public-files.de smayer@fantasymail.de

  3. #3
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    12.05.2019
    Beiträge
    7

    Standard

    Hallo und Danke für den Schufalink, ist ja interessant! Kann man einsehen wer im Schufaverbund ist (Anwälte, Firmen, Inkasso)?

    Es geht aktuell um die PVZ und ein Abo was 1 Jahr kostenlos auf einem falschen Namen lief und sporadisch bei mir ankam. Ich habe weder was abgeschlossen und es waren die Kontodaten meiner Frau hinterlegt, die den Abschluss nach erfolgter Abbuchung widersprochen hat und die Lastschrift widerrufen hat. Kündigen kann sie auch nicht, da sie nicht Vertragspartner ist, aber ihr Kontonummer hinterlegt war und nun erhalte ich Anwaltsschreiben aber keine Vertragsunterlagen, außer wenn ich eine unterschriebene Vollmacht hinschicke. Ist mir alles zu blöd, denn letzlich wollen die nur Zugeständnisse Unterschriften und wollen dann Druck unter der richtigen Adresse aufbauen. Druck baut derzeit Knorz&Kellegen und ein Inkasso mit gelben Umschlägen dessen Absender von außen nicht erkennbar ist (wollte den Brief nicht öffnen und zurücksenden lassen)

    Ich hatte sowas schonmal vor Jahren und bekam ständig von wechselnden Inkassounternehmen und Firmen "Werbung" erhalten und habe nie darauf reagiert. Es ist umweltschädlich und nervig und man kann durch den falschen Namen sehen, dass die Adressen weitergeben wurde, da die Post ja zustellbar war!!!! Das Zustellen will ich verhindern und nur bei korrekten Namen haben. Bei Spams kostet es dem Versender nichts, aber wenn sie merken, dass Adressen irgendwo unzustellbar sind, merken sie dass es keine Wirkung hat. Die Gefahr sehe ich bei den zunehmenden Werbezustellungen durch die Weiterreichung die Zeit vergeuden und Müll erzeugen.

    Macht die Post denn da nichts bzw. wie kann ich dort eine offizielle Unzustellbarkeit beim Versender erzeugen!!?? Die Post verdient ja auch daran! Ich erhalte ja nun auch noch Post von einer Firma die vor sage und schreibe 9Jahren ausgezogen ist. Ich bin doch nicht die Postzentrale und das Aussortierzentrum. Welches Ausmaß das hat sieht man bei den Spams, wobei die den Firmen ja nichts kosten. Antwortet man/korrigiert wohl möglich oder trägt man sich aus kommt noch mehr!!!!!

    Wie also vorgehen außer lachen und sammeln? Es geht mir um die Möglichkeiten der Eindämmung unnötiger SPAMS und Post.
    Geändert von Christian123 (26.05.2019 um 15:02 Uhr)

  4. #4
    Senior Mitglied
    Registriert seit
    11.01.2009
    Beiträge
    1.162

    Standard

    Ich hatte auch so ein Problem.
    An dem Briefkasten ein Schild. Postzustellung nur an XXXXXXXXX und XXXXX ( dein Name und den Namen deiner Frau mit Vornamen. Schmeißt der Postzusteller wieder Post ein die nicht auf deinen Namen adressiert ist, dann bei der Post anrufen man möge die Post ( einen Zeitraum angeben den du Bestimmst ) die Briefe abholen.

    Du bekommst dann die Antwort: Bitte schmeißen Sie die Falsch zugestellten Briefe in den nächsten Briefkasten.
    Dann sagste denen dass das deine Geschäftsbedingungen nicht vorsehen.
    Der Labert dich voll von Unterschlagung usw.
    Frech sagen: Ihr Zusteller hat den Mist gemacht nicht ich, Sie können die Briefe ja abholen.
    st-stiefel@gmx.de,P-Pi.2@web.de

  5. #5
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
    Registriert seit
    28.01.2006
    Ort
    Vals (Graubünden)
    Beiträge
    17.320

    Standard

    Zitat Zitat von Christian123 Beitrag anzeigen
    Kann man einsehen wer im Schufaverbund ist (Anwälte, Firmen, Inkasso)?
    Nein. Darüber schweigt die Schufa. Es stehen aber Zahlen von etwa 4500 Mitgliedern im Raum.

    Zitat Zitat von Christian123 Beitrag anzeigen
    Es geht aktuell um die PVZ und ein Abo was 1 Jahr kostenlos auf einem falschen Namen lief und sporadisch bei mir ankam. Ich habe weder was abgeschlossen und es waren die Kontodaten meiner Frau hinterlegt, die den Abschluss nach erfolgter Abbuchung widersprochen hat und die Lastschrift widerrufen hat. Kündigen kann sie auch nicht, da sie nicht Vertragspartner ist, aber ihr Kontonummer hinterlegt war und nun erhalte ich Anwaltsschreiben aber keine Vertragsunterlagen, außer wenn ich eine unterschriebene Vollmacht hinschicke. Ist mir alles zu blöd, denn letzlich wollen die nur Zugeständnisse Unterschriften und wollen dann Druck unter der richtigen Adresse aufbauen. Druck baut derzeit Knorz&Kellegen und ein Inkasso mit gelben Umschlägen dessen Absender von außen nicht erkennbar ist (wollte den Brief nicht öffnen und zurücksenden lassen)
    [QUOTE=Christian123;435367]Jo, PVZ und Knorz&Kollegen. Gut, das ich mir eben auf die Zunge gebissen habe.

    Ich kann natürlich nicht alle Fälle über einen Kamm scheren. Aber ich kenne Werbeanrufe, mit denen solche Zeitungsabonnements zustandekommen, ein dokumentierter Fall hiervon lies sich rekonstruieren, wie folgt:

    1. das anrufende Unternehmen ist der Türkei ansässig und erschleicht sich den Vertrag
    2. das angebliche, danach auftretende Vertragsunternehmen i.d.R. die Truppe um den Herrn K.
    3. PVZ ist nur nur Dienstleister für K. (der zumindest in 2016 Gesellschafter der PVZ war)
    4. Die PVZ hatte damit also gar keine eigenen Rechte, die sie hätte durchsetzen könnte.

    Am Rande gefragt: Wurden denn bei der Erstforderung die nachvollziehbaren Angaben zum Vertragsschluß gemacht haben, § 11a RDG? https://www.gesetze-im-internet.de/rdg/__11a.html

    Zitat Zitat von Christian123 Beitrag anzeigen
    Ich hatte sowas schonmal vor Jahren und bekam ständig von wechselnden Inkassounternehmen und Firmen "Werbung" erhalten und habe nie darauf reagiert. Es ist umweltschädlich und nervig und man kann durch den falschen Namen sehen, dass die Adressen weitergeben wurde, da die Post ja zustellbar war!!!!
    Umweltschädlich? Die Herstellung des Briefes?

    Ich verstehe nicht, woraus man hätte sehen können, das Daten weitergegeben wurden.

    Zitat Zitat von Christian123 Beitrag anzeigen
    Das Zustellen will ich verhindern und nur bei korrekten Namen haben. Bei Spams kostet es dem Versender nichts, aber wenn sie merken, dass Adressen irgendwo unzustellbar sind, merken sie dass es keine Wirkung hat. Die Gefahr sehe ich bei den zunehmenden Werbezustellungen durch die Weiterreichung die Zeit vergeuden und Müll erzeugen.
    Siehe Anwort von smart.
    "Eine Rose wird auch im Himmel noch ein Rose sein, aber sie wird zehnmal süßer duften." - Luisa † 26.10.2009
    Spende an Antispam / Hilfe für Neulinge / Forenregeln / Nettiquette / Das Antispam - Lexikon / Werden Sie Mitglied
    "Das Internet ist für uns alle Neuland." - Bundeskanzlerin Angela Merkel (19.06.2013)
    smayer@public-files.de smayer@fantasymail.de

  6. #6
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    12.05.2019
    Beiträge
    7

    Standard

    Danke für die Antworten:

    @smart:
    Soviel zur Theorie, denn Beschwerden sind/waren zwecklos. Leider ist unsere Postbotin, mit der wir sogar Weihnachtsgeschenke ausgetauscht haben und sehr zuverlässig war nun weg, mit dem Ergebnis dass ständig inkompenete Leute von Subunternehmern im Einsatz sind und wechseln. Bei mir kam mal eine Warensendung zurück mit einem offiziellen Aufkleber von der Post. Wie erreicht man sowas, denn das Paket wurde ja scheinbar nicht vor die Tür geschmissen sondern mit formalen Aufklebern "unbekannte Adresse"?

    @truelife:
    nach §11a erfüllt der Anwalt zumindest die Rahmenpunkte im Schreiben liefert aber keinen schriftlichen Vertrag, aber ein Datum dazu. Er verweist aber nach einem Telefonat auf die PVZ, die widerrum verweist auf eine notwendige unterschriebene Vollmacht, um die Unterlagen rauszuschicken. Der Vertrag soll über ein Jahresabogutschein entstanden sein (Basis: IP-Adresse, bestätigte Mailadresse meiner Frau, Kontodaten meiner Frau, Lieferadresse falsch geschrieben an mich), das man nicht gekündigt hat und deshalb einen Folgevertrag an der Backe hat. Der Anwalt will die Unterlagen nur gegen weitere Gebühren rausrücken, was nebenbei gesagt auch nicht zulässig ist und mit der Gebührenpauschale abgegolten ist. Die PVZ hat das Problem, dass meine Frau den Einzug widerrufen hat und nur meine bzw. nur die Lieferadresse hat die auch noch leicht falsch ist aber ankommt. Es gibt keine Unterschriften, die IP-Adresse nutzt nach 1Jahr auch nicht viel und ich komme erst ins Boot nachdem man kein Geld bekommen hat. Der Schaden beläuft sich quasi nach dem kostenlosen Jahr auf 2 Zeitungen, die mit der PVZ Masche jetzt kostenseitig aufgebauscht wird.

    Wie die PVZ jetzt mit wem auch immer den Vertrag nachweisen will oder wie ich nachweisen kann, dass die Daten missbraucht wurden ist mir ein Rätzel (jetzt mal den Spies umgedreht und dahin gestellt, ob meine Frau das Ganze tatsächlich abgeschlossen hat oder nicht). Ich hoffe das leichte Wirrwarr zum Sachverhalt ist verständlich.

    Zu meiner alten SPAM-Sache und dem Umweltschutz: Das man die Daten weitergeben oder wo anders genutzt hat sieht man daran, dass die selben Fehler im Nachnamen auch bei anderen SPAM-Zusendungen kommen. Die Frage ist halt wie man die Zecken oder wie ich generell die Zustellung mit einer offiziellen Postrücksendung versehe, damit der Versender rafft: Adresse ungültigt, weitere Geldverschwendung/zustellung nicht möglich oder kann man Einschreiben und Mahntitel über Adressen generieren die falsch sind?

  7. #7
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    12.05.2019
    Beiträge
    7

    Standard

    Heute kam wieder trotz Rücksendung neue Post. Trotz falschen Namen kam nun Post mit dem richtigen Namen.

    Was mich mal interessieren würde, wie die dort vorgehen und wo die die uralte richtige Adresse her haben, obwohl der Name leicht aber falsch geschrieben war. Für die Adressrecherche wurde nochmal 2,50eur in Rechnung gestellt, da ich unbekannt verzogen bei der Post abgegeben habe. Ich finde es spannend und bebachte weiter wie viel Post noch geschickt wird, bin aber sehr verduzt wo die Infos her kommen!?

  8. #8
    Offiz. Diskordianer-Papst Avatar von Investi
    Registriert seit
    17.07.2005
    Beiträge
    10.616

    Standard

    Schau mal, ob auf dem Umschlag bei der Freimachung "Premium Adress" steht. In diesem Fall sendet die DPAG dem Absender Adresskorrekturen zu. Ich hatte diesbezüglich heisse Diskussionen mit unserer früheren Postbotin, die sich beinahe eine Tracht Prügel eingehandelt hätte. Sie wollte den Betrügern um das Wiener Karusell doch tatsächlich die Listen bereinigen.
    Investi
    --------------------------------------------------------------------------------------------
    Artikel 5 Grundgesetz
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

  9. #9
    Mitglied
    Registriert seit
    07.02.2013
    Beiträge
    115

    Standard

    Hallo Christian,

    schreib auf den Brief "Empfänger verstorben" und den Strichcode am unteren Rand dick durchstreichen und ab in den nächsten Briefkasten. Das hat mir ein Postmitarbeiter einmal empfohlen. Vielleicht hilft das bei dir.

  10. #10
    Senior Mitglied Avatar von Wuschel_MUC
    Registriert seit
    01.02.2006
    Ort
    München
    Beiträge
    4.814

    Standard Verstorben, unbekannt verzogen...

    Zitat Zitat von Erftwalk Beitrag anzeigen
    ...schreib auf den Brief "Empfänger verstorben"...
    Da besteht leider die Gefahr, dass es die Post auch glaubt. Ich habe das mal mit "unbekannt verzogen (Türkei)" versucht, worauf mir mehrere Briefe verloren gingen.

    Wuschel
    Wer mir was tut, sei auf der Hut!

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Partnerlink:
REDDOXX Anti-Spam Lösungen