Ca. im März 2020 erhielt ich einen unerlaubten Telefonanruf. Dabei wollte mir die Anruferin ein Probeabo für das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche zukommen lassen.
Zunächst habe ich das abgelehnt da ich sowieso nicht dazu komme diese Zeitschriften zu lesen.
Die Anruferin erzählte mir, dass das jeweilige Probeabo kostenlos sei und außerdem AUTOMATISCH ENDEN würde.
So ließ ich mich schließlich doch zu diesen Probeabos überreden.
Als dann einige Zeit später vom Verlag die Bestätigungen über das jeweils abgeschlossene Probeabo kamen war dort keine Rede davon dass das Abo automatisch enden würde.
Dessen ungeachtet habe ich beide Abos unmittelbar nach Erhalt der Bestätigung per E-Mail am 23.03.2020 sofort zum Ablauf des jeweiligen vorgeblichen Testabos gekündigt.
Seither werde ich unablässig mit Zahlungserinnerungen torpediert.

Auf die erfolgten Kündigungen habe ich - nachdem ich weitere Zahlungsaufforderungen erhalten habe - nochmals mit E-Mails vom 05.04.2020, 02.05.2020, 13.05.2020 darauf hingewiesen, dass ich längst gekündigt hatte und gebeten nun endlich diese ungerechtfertigten Mahnungen/ Zahlungserinnerungen einzustellen. Die E-Mails habe ich jeweils teils an 2 verschiedene E-Mail Adressen gesandt - also für das Handelsblatt an 2 E-Mailadressen und für die Wirtschaftswoche an 2 E-Mailadressen.
Nachdem ich am 11.05.2020 wieder Mahnungen vom Handelsblatt und der Wirtschaftswoche erhalten hatte und am 14.05.2020 schließlich alles mit einem Mitarbeiter dort (Herrn. W..) besprochen habe, habe ich am selben Tag auf Anweisung von Herrn W. nochmals alle E-Mails in Kopie an die von Ihm genannte E-Mail-Adresse kundenservice@wiwo.de bzw. kundenservice@handelsblatt.com gesandt.
Er stimmte zu dass die Kündigungen vorliegen und meinte er gäbe einen Vermerk in das Konto, dann würde das bei dem jeweiligen bearbeitenden Mitarbeiter aufploppen wenn meine E-Mail eingeht.

Ich war der Meinung dass dieser unsägliche Terror nun ein Ende haben würde. Aber das war ein Irrtum. Heute kamen wieder 2 Schriebe. Im einen droht die Wirtschaftswoche mit Datum vom 31.08.2020 und der Bezeichnung 2. Mahnung mit einem gerichtlichen Mahnverfahren. Im anderen droht die Wirtschaftswoche "mit der letzen außergerichtlichen Mahnung" und will eine Bestätigung ob ich gezahlt habe oder warum ich nicht zahle.
Gleiche Geschichte mit dem Handelsblatt - wieder "Zahlungserinnerung".

Ich kann nur eindringlich vor dieser Masche warnen. Trotz vielfacher E-Mails und persönlichem Telefonat wird die Kündigung ignoriert und der Mahnungsterror geht weiter.
Auf meine E-Mails kommt keinerlei Antwort. Die Frage nach der Person die mir mit dem seinerzeitigen Cold Call die beiden Zeitschriften zu einem angeblich automatisch endenden Probeabo aufschwatzen wollte bzw. hat wird nicht beantwortet.