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Beschwerde bei der Bank des Nutzlosanbieters

Dieser Musterbrief ist dazu geeignet, um sich im Fall der typischen Webseiten-Abzocke seitens eines Nutzlosanbieters mittels einer Beschwerde an seine Bank zu wehren. Dies ist ein sehr effektives Mittel, um dem Nutzlosanbieter seine "Arbeit" zu erschweren, da er auf diese Weise zum Teil im 2-Wochen-Turnus ein neues Konto anlegen muss.

Hierbei besteht ein berechtigtes Schutzinteresse der Banken, diese sind berechtigt, dem Abzocker das Konto zu kündigen, um sich vor Rufschädigung zu schützen. Man kann auch beobachten, dass die Banken tatsächlich sehr daran interessiert sind und diesbezüglich in aller Regel kooperieren.

Sinnvoll ist es, wenn Sie eine Kopie der Mahnung als Anlage zu dem Schreiben mitschicken.

Inzwischen vermeiden es manche Abzockerbanden, auf den Mahnungen genau die Filiale der Bank anzugeben. Wohl um genau solche Beschwerdeschreiben, wie dieses hier, zu sabotieren. - Netter Versuch, aber leider gelingt er nicht immer. Denn Sie können selbst leicht im Internet zu einer gegebenen Bankleitzahl die zuständige Filiale herausfinden, etwa hier:

http://www.bankleitzahlen.de/

Anschließend müssen Sie nur noch den Namen dieser Bankfiliale in eine Suchmaschine (google, yahoo, Bing etc.) eingeben, und sofort erhalten Sie die Webseite und damit auch die Adresse der Bank.

Mustertext: Beschwerde bei der Bank des Nutzlosanbieters

[Ihr Name]             [Datum]

[Ihre Anschrift]

An [Name der Bank]
[Bankanschrift]


Unseriöse Mahnschreiben Ihres Kunden [Firmenname des Abzockers, wie auf Mahnung angegeben]

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Verärgerung musste ich feststellen, dass Ihr Kunde [Name, wenn bekannt auch Anschrift] zugunsten seines bei Ihnen geführten Kontos Nummer [Kontonummer des Abbuchenden] mir ein Mahnschreiben wegen eines angeblich auf seiner Webseite [Name der Webseite] geschlossenen "Dienstleistungsvertrags" zugestellt hat.

Die Internetseite Ihres Kunden verwendet unter Missachtung des Wettbewerbsrechts, der Preisangabenverordnung sowie § 312c BGB i.V.m. Art. 246 EGBGB einen versteckten Preishinweis, um durch Mittel der arglistigen Täuschung die Eingabe der persönlichen Daten zu erschleichen und anschließend penetrante, belästigende Mahnschreiben für eine angeblich kostenpflichtige Dienstleistung zustellen zu können.

Über das unseriöse Geschäftsgebaren Ihres Kunden können Sie sich jederzeit im Internet mittels einschlägiger Suchmaschinen kundig machen. Hierfür reicht bereits die Suche nach der betreffenden Internetseite sowie nach dem Namen Ihres Kunden, um sich einen Eindruck über die ausgeübte Geschäftstätigkeit zu verschaffen.

Ich gehe davon aus, dass die damit verbundene Rufschädigung Ihrer Bank nicht in Ihrem Sinne ist. Laut Urteil des OLG Hamm vom 10.10.2008, Az.: 31 W 38/08, darf eine Bank ein Geschäftskonto eines unseriösen Internetdienstleisters fristlos kündigen, wenn der Bank die Fortsetzung der Geschäftsbeziehung nicht zugemutet werden kann.

Bitte teilen Sie mir mit, was Sie unternommen haben, um dem unverschämten Geschäftsgebaren Ihres Kunden die Grundlage zu entziehen.

Mit freundlichen Grüßen
[Ihre Unterschrift]

23:12, 16. Okt. 2009 (UTC)




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Diese Seite wurde zuletzt am 14. August 2010 um 11:52 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 30.527-mal abgerufen.
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