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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meldung aus der Schweiz: Stadtpolizei Zürich



Sven Udo
05.06.2006, 18:44
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Mitteilungen der Stadtpolizei Zürich (http://www.kapo.zh.ch/internet/ds/kapo/de/news/allgemein/2006M/Mai06/2605062h.html)

Zürich 1: Nigeria-Connection lässt nicht locker - Zwei Verhaftungen

Detektive der Kantonspolizei Zürich haben am Montag (22.5.2006) und am Donnerstag (25.5.2006) in Zürich zwei Männer wegen Betrugs-Versuchs verhaftet.

Hinlänglich sind die Schreiben bekannt, in denen Beträge in Millionenhöhe vor dem Zugriff von staatlichen Behörden in Afrika gerettet werden sollen oder wo ein bis anhin unbekannter Verwandter eine erkleckliche Summe als Nachlass hinterlassen hat. Für den Transfer der Gelder in die Schweiz werden Personen gesucht, die ihr Konto zur Verfügung stellen und dafür einen stattlichen Anteil einstecken dürfen. So oder ähnlich lauten zumindest die Angebote. In Wirklichkeit haben es die Versender der Briefe, Mails oder Fax auf das Geld der Adressaten abgesehen. Für das Auslösen der hinterlegten Gelder werden nämlich sehr bald Zahlungen für ausstehende Steuern, Depotgebühren oder Zertifikate verlangt.

Die Kantonspolizei verhaftete am Dienstag und am Donnerstag zwei Männer, die sich mit potentionellen Opfern verabredet hatten. Bei den beiden unabhängig voneinander stattfindenden Treffen im Hauptbahnhof Zürich sollten die Opfer die verlangten Gebühren begleichen und dafür im Gegenzug die versprochenen Millionen in Empfang nehmen können. Die Geschädigten wurden aber misstrauisch und verständigten kurz vor den Treffs die Kantonspolizei Zürich. Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um einen 20-jährigen Asylbewerber aus Sierra Leone und um einen 23 Jahre alten Liberianer. Dieser ist ein einschlägig bekannter und abgewiesener Asylbewerber, welcher wegen fehlender Papiere nicht ausgeschafft werden kann.

Kantonspolizei Zürich
Informationszentrale / Tel. 044 247 36 36
Hans Leuenberger

© 2004 Kantonspolizei Zürich | 2006

Goofy
05.06.2006, 19:15
Immerhin erwischt es auch mal jemanden von den 419-ern.

Bestimmt waren das aber auch nur Morlocks. Die müssen Verbindungsleute gehabt haben, ebenfalls in der Schweiz, die sie angeworben und geführt haben.