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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutscher Video Ring



Jule88
26.09.2006, 18:05
Hallo zusammen!
Ich habe vor drei Wochen einen Anruf vom DVR erhalten! Die Dame am anderen Ende der Leitung war so aufdringlich, dass ich nicht zu Wort kam und am Ende hab ich dann meine Konto Nr. und BLZ herausgegeben (hätte angeblich einen Reisegutschein gewonnen den ich mit einem Abonnement einer Zeitschrift einlösen sollte)! Hab gestern den Infobrief erhalten, dem ein schreiben beiligt auf dem ich mit meiner Unterschrift bestätigen soll, dass ich den Gutschein einlöse und somit eine Abbuchungsermächtigung erteile (Was ich natürlich nicht tun werde!).
Kann mir jemand helfen?
Kann ich den Vertrag noch Kündigen bzw. besteht bereits ein Vertrag?
Muss ich dieses Abbo Bezahlen? Was ist wenn ich einfach nichts tuh?

Liebe Grüße Jule88

truelife
26.09.2006, 20:02
Hallo Jule, willkommen im Forum!

Nichts tun ist sicherlich ganz falsch.

Man kündigt sofort per Einschreiben, wenn man nicht auf sein Rücktrittsrecht am Telefon hingewiesen wurde! Dann hat dieses noch gar nicht zu laufen begonnen. Das heißt, man kann kündigen. Du musst in diesem Schreiben keinerlei Gründe angeben. Verweigere auch ausdrücklich eine Abbuchungsgenehmigung.

Dann würde ich dir raten, dein Konto im Blick zu behalten, falls Geld abgebucht werden sollte, kannst du dies über deine Bank zurückbuchen lassen.

Und eins kannst du dir für die Zukunft merken: Telefonverkäufe sind in den meisten Fällen unseriös! Kaufe nie bei solchen Leuten, wenn dir ein Angebot von einer Firma gefällt, lass dir das per Post zusenden!

Bitte warte noch weitere Postings hier ab, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig interpretiert habe...

Grüße truelife

heiner27
26.09.2006, 20:30
Ich bin neu im Forum, kann dir aber empfehlen, dass man auch Dinge per Telefonverkauf erwerben kann.
Aber man sollte auf folgendes achten und auch grundsätzlich nachfragen:

1) ;bekomme ich eine AGB übersandt und erst nach der Übersendung der AGB fängt eine vertragliche Bindung an.
In der AGB muß aber ein 14-tägiges Widerrufsrecht enthalten sein. Es ist vom BGB so vorgegeben. Das heißt: Innerhalb dieser 14 Tage muß mein Widerruf beim Vertragspartner vorliegen. In der AGB muß auch enthalten sein, ob der Widerruf per Tel., schriftl., Email und Fax erfolgen kann.
Außerdem nachfragen ob bei Widerruf sowie auch in der AGB sämtliche Daten und auch ein Einzugsermächtigung automatisch gelöscht werden.

Wenn dieses nicht der Fall ist, dann lass die Finger davon.

gruß heiner27

truelife
26.09.2006, 20:44
Das kann man so nicht stehen lassen!


[Ich bekomme] eine AGB übersandt und erst nach der Übersendung der AGB fängt eine vertragliche Bindung an.

Manche unseriösen CallCenter und meiner Meinung nach gehört der deutsche Video-Ring dazu, lassen ihr Wiederrufsrecht ab dem Tag des Telefonats laufen und senden absichtlich erst nach der Frist. Ich will und kann nicht behaupten, das das auch beim deutschen Video-Ring der Fall ist, aber drei Wochen Lieferzeit sind schon recht lang, nicht?


In der AGB muß aber ein 14-tägiges Widerrufsrecht enthalten sein. Es ist vom BGB so vorgegeben. Das heißt: Innerhalb dieser 14 Tage muß mein Widerruf beim Vertragspartner vorliegen. In der AGB muß auch enthalten sein, ob der Widerruf per Tel., schriftl., Email und Fax erfolgen kann.

Wenn man telefonisch nicht über sein Rücktrittsrecht informiert wurde (gesetzt der Fall, es liefe ab dem Tag des Gespräches) ist es noch jederzeit kündbar. Ich würde generell empfehlen, per Einschreiben mit Rückschein zu kündigen. Andernfalls hast du keinen Beweis für die Kündigung!


Außerdem nachfragen ob bei Widerruf sowie auch in der AGB sämtliche Daten und auch ein Einzugsermächtigung automatisch gelöscht werden.

Das ist richtig. Bei seriösen Anbieter sollte man auch davon ausgehen können.

Heiner, darf ich fragen, was du verkäufst? Hätte dann noch ein paar Fragen...

homer
26.09.2006, 20:50
Ich bin neu im Forum, kann dir aber empfehlen, dass man auch Dinge per Telefonverkauf erwerben kann.

Können kann man viel, aber man sollte den Telefonsabbler-Schrott nicht erwerben.


1) ;bekomme ich eine AGB übersandt und erst nach der Übersendung der AGB fängt eine vertragliche Bindung an.

Das ist mir neu.


In der AGB muß aber ein 14-tägiges Widerrufsrecht enthalten sein. Es ist vom BGB so vorgegeben. Das heißt: Innerhalb dieser 14 Tage muß mein Widerruf beim Vertragspartner vorliegen.

Ich kenne noch die Version, dass die Widerrufsbelehrung in schriftlicher, hervorgehobener Form zugehen muss, ein "Verstecken" in den AGB gilt nicht. Ausserdem ist, nach meinem Wissen, ein rechtzeitiges Versenden innerhalb diese 14 Tage ausreichend, nicht der Eingang beim Versender.

Man mag mich korrigieren, wenn ich hier falsches geschrieben hab.

Liquid-Sky-Net
27.09.2006, 06:27
Ausserdem ist, nach meinem Wissen, ein rechtzeitiges Versenden innerhalb diese 14 Tage ausreichend, nicht der Eingang beim Versender.

Es gilt das Datum auf dem Poststempel.

Fidul
27.09.2006, 07:08
(hätte angeblich einen Reisegutschein gewonnen den ich mit einem Abonnement einer Zeitschrift einlösen sollte)
Paßt §4 Abs.6 UWG (http://bundesrecht.juris.de/uwg_2004/__4.html) auf diesen Fall?

Investi
27.09.2006, 11:26
Ja, passt. Aber wichtiger sind in diesem Fall die Verbraucherschutzvorschriften aus BGB und anderen Gesetzen.

Wäre es möglich, den Brief mit der Unterschriftsaufforderung mal eingescant hier zu sehen (bitte persönliche Daten und Vertragsnummer unkenntlich machen)? Die Formulierungen sind wichtig, sonst kann man viel falsch machen. Eine sinnvolle Diskussion können wir nur führen, wenn wir die genauen Umstände kennen. Mit jeder Antwort ein Bruchstück des Gesamtbildes zu erfahren ist eher sinnlos und langwierig.

Jule88
27.09.2006, 15:53
Also Vielen Dank schon mal!
Da ich keinen scanner besitze hab ich den Brief mal abfotografiert.
Weiß aber nicht wie ich den hier reinstellen kann!

Stardust
27.09.2006, 16:29
Klick mal hierher (http://www.onlinepictures.de/2/), lade das Bild hoch und poste dann den generierten Link.

Stalker2002
27.09.2006, 16:40
Erst mal das Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm öffnen, Persönliche Daten (Personennamen, deine Adresse sowie "Kundennummer" o.Ä.) schwärzen und das Bild wieder speichern. Dann das Bild z.B. per http://imageshack.us hochladen und hier den Link posten, der nach erfolgreichem hochladen neben der Bezeichnung "Direct link to image" zu finden ist (siehe Screenshot).

http://img216.imageshack.us/img216/1186/scr2ii8.png

MfG
L.

Stardust
27.09.2006, 16:50
Link zum Ärger-Forum entfernt.


Geht eh nicht, da das Ärger-Forum nicht erreichbar ist.

Jule88
27.09.2006, 17:13
http://www.onlinepictures.de/2/?img=DVR5998225dJPG.jpg

Jule88
27.09.2006, 17:16
ok jetzt müssts geklappt haben danke @Stardust

Stardust
27.09.2006, 19:05
Hat geklappt.

Ist das Übliche: Abo abschließen, dafür 2 Gutscheine als Prämie. Da gibt es Sinnvolleres, wenn du wirklich ein Abo abschließen willst.

Telekomunikacja
27.09.2006, 19:06
In meinem Archiv habe ich da noch ein Schmankerl der Pressestelle des Bundeskriminalamtes vom 29.03.2000 gefunden: "BKA: Festnahmen von vier Personen wegen Verdachts des versuchten Mordes und anderer Straftaten" (http://www.bka.de/pressemitteilungen/2000/pm002903.html). :cool:

Jule88
27.09.2006, 19:12
Ich wollte überhaupt kein Abo abschließen! Die Tante hat mich so zugeschwallt dass ich gar net mehr wusste wo "vorne und hinten" ist

seba79
27.09.2006, 23:45
Hallo Jule, willkommen im Forum!

Nichts tun ist sicherlich ganz falsch.

Kündige sofort per Einschreiben, wenn du nicht auf deine Rücktrittsrecht am Telefon hingewiesen wurdest! Dann hat dieses noch gar nicht zu laufen begonnen. Das heißt, du kannst kündigen.

kann sein, dass ich mich irre, aber ihmo kann sie widersprechen (nicht kündigen)...oder täusche ich mich da?
das sage ich jetzt nicht um zwanghaft mögliche fehler in deinem post zu suchen, sondern weil (laut ct-tv) arcor nach einem abgeschlossenen haustürvertrag diesen nicht wieder auflösen wollte...der grund: es wurde eine kündigung und kein widerspruch eingereicht ;)

truelife
28.09.2006, 16:28
Hallo seba, da gebe ich dir Recht, der Vertrag sollte erst beginnen, nach der Unterschrift auf dem Dokument. Deswegen ==>Widerspruch.

Obwohl man von einen normal denkenden Menschen erwarten kann, eine Kündigung auch als Widerspruch auffassen zu können.

Jule88
29.09.2006, 12:15
Also ich werde heut eine "Widersprechung" per ES losschicken!! Oder kann ich das mit der Kündigung verbinden?
Und meiner Bank hab ich auch bescheID: [ID filtered]
Mal schaun was da jetzt raus kommt....
Liebe Grüße Jule88

Jule88
29.09.2006, 13:21
Abo-Widerruf von Zeitungen und Zeitschriften aus Deutschland stark eingeschränkt
Seit 1. Januar 2002 sind nun aber Abonnements über Zeitungen und Zeitschriften sofort bindend. Darauf verweist die Verbraucherzentrale Bayern und erklärt weiters, dass nur in zwei Fällen noch eine Ausnahme gilt: Wenn der Vertrag an der Haustür unterzeichnet wurde oder wenn das Abo bis zum ersten Kündigungstermin mehr als 200 Euro kostet, dann hat der Verbraucher ein zweiwöchiges Rücktrittsrecht.

Quelle:
http://www.euroconsumatori.org/16842v16927d17165.html

Was soll ich denn davon halten?

Investi
29.09.2006, 14:50
dass nur in zwei Fällen noch eine Ausnahme gilt: Wenn der Vertrag an der Haustür unterzeichnet wurde oder wenn das Abo bis zum ersten Kündigungstermin mehr als 200 Euro kostet, dann hat der Verbraucher ein zweiwöchiges Rücktrittsrecht.
[...]
Was soll ich denn davon halten?

Nicht berücksichtigt ist hier die Fernabsatzrichtlinie, die nach 2002 verabschiedet wurde. Ich würde sogar mal prüfen lassen, ob hier nicht Transparenzgebote mißachtet wurden oder gar ganz gezielt verschleiert wurde, worum es beim Anruf überhaupt ging.

Jule88
08.10.2006, 12:07
Ich habe am Samstag nun die Zeitschrift Brigitte in meinem Briefkasten aufgefunden! Ich weiß nicht ob ich diese auf die Post bringen und sie wieder zurückschicken soll... Ich habe nur dem DVR ein Widerrufserklärung geschickt und nicht der Firma die die Abo's betreut.
Ich habe gelesen, dass Zeitschriftenabo's die am Telefon "abgeschlossen" wurden nicht widerrufen werden können. Stimmt das?
Lg Jule88

Jule88
10.10.2006, 11:38
Kann ich die Zeitschrift eigentlich wieder zur Post bringen und die Annahme Verweigern? Oder muss ich jetzt für das Abo aufkommen?

seba79
10.10.2006, 20:26
Ich habe gelesen, dass Zeitschriftenabo's die am Telefon "abgeschlossen" wurden nicht widerrufen werden können. Stimmt das?


wo hast du das gelesen?

stimmt natürlich nicht!


An Verträge, die während eines Telefonats geschlossen wurden, sind Sie nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge nicht gebunden, wenn Sie sie innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Erhalt der Ware widerrufen.

http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/UNIQ116050440102639/link4245A.html



Kann ich die Zeitschrift eigentlich wieder zur Post bringen und die Annahme Verweigern?

beides! wichtig ist, dass du deinen vertrag widerrufen hast!





Oder muss ich jetzt für das Abo aufkommen?

wenn dein widerruf fristgerecht erfolgt ist (was ja laut deinen posts so zu sein scheint) dann auf keinen fall!
des weiterin hast du jetz eindeutoge beweise für den unzulässiigen anruf und die daten des anrufers, daher kannst du ggf über eine abmahung und unterlassungserklärung nachdenken...

Jule88
11.10.2006, 17:02
Zeitungen und Zeitschriften: Abo-Widerruf mit Haken
Einen so genannten Ratenlieferungsvertrag über ein Zeitungs- oder Zeitschriftenabonnement, der an der Haustür abgeschlossen wurde, können Verbraucher immer widerrufen. Dagegen besteht bei einem Fernabsatzvertrag über die Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten grundsätzlich kein Widerrufsrecht. Wurde die Zeitung oder Zeitschrift per Internet, per Telefon, über ein Mailing oder eine dem Periodikum beigelegte Karte abonniert, gibt es also kein Zurück mehr. Eine Ausnahme gilt lediglich dann, wenn das Abo bis zum ersten möglichen Kündigungstermin mehr als 200 Euro kostet. Diese Grenze wird aber eher selten erreicht, da die Lieferung der meisten Massenblätter zwischen 50 und 100 Euro jährlich kostet. Doch selbst wenn: Widerrufen kann man auch dann nicht, wenn es sich um ein- oder mehrmonatige Probeabonnements und im Voraus bezahlte Jahresabonnements handelt. [...]

Zum Volltext geht es hier entlang: http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/UNIQ116057842121652/link9654A.html

seba79
16.10.2006, 00:16
der "verkäufer" muss beweisen,d ass der vertrag auf gegenseitigkeit beruht.
ist bei deinem fall wohl absolut nicht so.

erstens: du wollest kein abo, sondern bist von einem kostenlosen reisegutschein ausgegangen, der dir versprochen wurde.

zweitens: ist das wie du die anrufererin beschreibst wohl schon im bereich der nötigung womit man auch nicht von einem vertrag der auf gegenseitigkeit beruht sprechen kann.

dazu liegt ihmo datenmissbrauch und vielleicht sogar betrug vor.
deine daten welche du leichtsinnigerweise rausgabst, gabst du denen nicht, um abos abzuschliessen, um einzugsermächtigungen vorzubereiten oder sonst was...sondern um deinen versprochenen, (angeblich) gewonnenen reisegutschein zu bekommen....

MyKey
04.04.2007, 21:16
Hallo liebe Leute..
ich habe diese Diskussion aufmerksam verfolgt!
Ich bin den Leuten auch auf den Leim gegangen! Den Anruf habe ich am 17.3. einem Samstag!!Morgen!! um 9.30 erhalten. Das ganze hat auch gut eine halbe stunde gedauert, bis das Weibcen mich weich gequatscht hatte und ich voller freude auf meinen Urlaub meine Bankdaten ausplapperte...
Am 26.3 habe ich dann ein Schreiben mit den Reisegutscheinen erhalten. Weder AGBs noch sonstige Hinweise waren vorhanden, aber ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ich laut §505 I Satz 2,2 491II Nr.1 BGB kein Widerrufungsrecht habe.
Ich habe weder was abgeschickt, noch unterschrieben, habe aber meine Daten rausgehauen!
Wie komm ich da wieder raus? Ihr habt geschrieben, dass ich Einspruch erheben sollte, aber ich habe echt keine Ahnung, wie ich meinen NAschrieb an die Drücker stichfest machen soll. und, ist es nicht schon zu spät?
Was soll ich tun? Hoffe auf eure hilfe

skater
04.04.2007, 21:37
Hallo MyKey und Willkommen im Forum.

§491 BGB befasst sich mit Verbraucherdarlehensverträge, hat also imho nichts mit den Widerruf im Fall von Deutscher Video Ring zu tun. (Klick (http://dejure.org/gesetze/BGB/491.html))


An deiner Stelle würde ich mal zu der Verbraucherzentrale gehen, am besten morgen gleich, und dort alles mitnehmen. Die können dir am besten und kostengünstigsten helfen.
Sonst geht jederzeit ein Anwalt der sich mit dem Thema auskennt, und wenn er dich nur berät.
So bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

skater

MyKey
04.04.2007, 22:40
ja, danke...verwirrend diese ganzen gesetzestexte..aber das ist wohl deren Kapital..ich werd morgen mal sehen danke:) :)

Atakam
12.05.2007, 18:11
Hallo an alle!
Ich habe leider genau das selbe Problem :( Bin denen auch auf den Leim gegangen.
Während meiner Suche nach möglichen Regelungen bin ich zum Glück auf diese Seite gestoßen.
Auch mir hat man gesagt, ich hätte 2 Reisegutscheine gewonnen. Dafür müsste ich aber für einen Zeitraum von 12 Monaten eine Zeitschrift abonnieren. Die Frau hatte mich gerade aufgeweckt, und war SO aufdringlich, dass ich einen großen Fehler gemacht habe, und ihr dann meine Bankverbindung mitgeteilt habe. Aber von einem Widerrufsrecht, o.ä. hat sie nichts gesagt!
Jetzt habe ich heute aber auch gelesen, dass man bei Zeitschriften- Abonnements, die am Telefon abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht hat :((
Wie soll ich jetzt vorgehen? Den Brief habe ich noch nicht gekriegt.
:((((
Ich hoffe, ihr könnt mir hier helfen. Bin echt verzweifelt.

Vielen Dank im Voraus.
Atakam

Carmenkilly
09.04.2008, 14:13
Hi,

ich hab schon an anderer Stelle gefragt, aber trotzdem nochmal:

Bei mir war es kein Zeitschriftenabo und kein Vertrag im herkömmlichen Sinne, sondern eine "Mitgliedschaft". Wie ist das da mit dem Widerruf ? Meines Wissens benötigt der Anbieter bei Mitgliedschaften keine AGB (auch bei manchen Fitnessstudios so). Hilfe !

LG
Carmen

Call-Center Fresser
09.04.2008, 14:19
Liebe Carmen,

da Du ja Rechtsanwaltsgehilfin bist müßtest Du wissen, dass Rechtsberatung etwas ist, dass Du beim Rechtsanwalt oder aber bei der Verbraucherzentrale einholen solltest.

Carmenkilly
09.04.2008, 14:25
Hi,

wozu dann dieses Forum ? Können wir ja alle gleich zum Anwalt. Und wenn die "Rechtsberatung" allgemein gehalten ist, ist es erlaubt.

Also muss man wohl umformulieren:

"Wenn jemand, Person A, von einem Videoclub einen Anruf erhält... Reisegutscheine .... es ist aber weder Zeitschriftenabo noch Vertrag.... sondern Mitgliedschaft ohne AGB, ohne Widerrufsbelehrung.... wie könnte ein Widerrufsschreiben aussehen, mögliche §§ zum Zitieren...."

So ist es völlig legal. Es ist keine Rechtsberatung in diesem Fall, weil sie nicht persönlich ist. Ihr dürftet dann keinem einzigen hier eine Antwort geben, denn keiner hat ohne Rückschlüsse auf Person und nicht allgemein formuliert.

Ciao
Carmen

Friese64
09.04.2008, 14:32
Moin!

Will's mal so sagen, wenn man mir am Telefon was anbietet und ich dann ganz was anderes bekäme, würde ich "widersprechen" (nicht widerrufen!). Ganz ohne §§, denn schließlich würde ich ja das Zustandekommen eines Vertrages bestreiten... Das mit der Beweislast ist schließlich klar, oder...?

Call-Center Fresser
09.04.2008, 14:53
Es ist keine Rechtsberatung in diesem Fall, weil sie nicht persönlich ist.


Nun, im Thread "nebenan" hast Du es eben persönlich formuliert.

Welchen BGB-§§ zitiere ich am besten

Und ich finde, wenn die ersten Beiträge eines neuen Mitgliedes in Richtung Rechtsberatung gehen, dann sollte man immer auf den Gang zum Rechtsanwalt hinweisen.

Allein schon, damit Du eine fundierte, rechtlich abgesicherte Antwort bekommst. ;)

Und dass wir auch ein bisschen auf uns selber aufpassen hat auch gute Gründe.

Carmenkilly
09.04.2008, 16:01
Hi,

wenn ich jeden einzelnen Beitrag hier zitieren müsste, in dem direkt gefragt wird, was soll ICH tun, und als Antwort kommt DU tust das und das (also Rechtsberatung), hätte ich hier noch eine ganze Weile zu tun.

Und speziell dein Zitat mit den §§ sehe ich am allerwenigsten als Rechtsberatung, denn es ist eigentlich die Frage "wo kann ich das im BGB nachschlagen".

Ich habe mich nur an die hier gängige Praxis der direkten Frage gehalten. Und ich wie ich das jetzt nachgelesen habe, bin ich die einzige, der dies unter die Nase gehalten wird.

Der Tipp von Friese ist da doch ein wenig hilfreicher. Allerdings, eigentlich ist doch eigentlich genau das die Absicht, das Zustandekommen eines Vertrags zu bestreiten, oder nicht ? Wenn eine Person ja nichts unterschrieben hat, nicht aufgeklärt wurde, auch die Absicht eines Telefonats erklärt wurde, kein Hinweis auf längerdauernde Mitgliedschaft etc.

Ciao
Killy

Gaston
09.04.2008, 16:53
Hi,

wozu dann dieses Forum ?
Nun, wozu das Forum da ist, muss man, da es von einem Verein betrieben wird in dessen Satzung nachschauen!
--> Satzung
Bei dem Fragebezogenen Querlesen (zu deiner Forderung) habe ich als Zweck nicht "Rechtsberatung" gefunden.
Auch ein Blick auf den Vereinsnamen ("Antispam") zeigt mir auch keinen Hinweis, dass Vertragsrecht das Vereinsziel ist.


Können wir ja alle gleich zum Anwalt.
Das dürfte doch in deinem Interesse sein, als Anwaltsgehilfin. Nennt man auch Arbeitsplatzsicherung. :D


Und speziell dein Zitat mit den §§ sehe ich am allerwenigsten als Rechtsberatung, denn es ist eigentlich die Frage "wo kann ich das im BGB nachschlagen".
Da will ich mal nicht so sein!
Hier: http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/index.html
Auch als Rechtsanwaltsgehilfin a.D. solltest Du den Umgang damit noch kennen!


Meines Wissens benötigt der Anbieter bei Mitgliedschaften keine AGB (auch bei manchen Fitnessstudios so).
Mir ist nicht bekant, dass irgendjemand eine AGB benötigt. Nach meinen Kenntnisstand ist alles in den deutschen Gesetzen geregelt


Zum Schluss eine persönliche Bemerkung:

Wie kommst Du darauf, das ein Forum dazu da ist, einen gefälligst persönlich zu helfen?
Ich gehe in Foren rein undstelle meine Frage und bin froh, wenn mir dann jemand helfen kann und bin dann auch Dankbar, aber ich motze die User nicht an, indem ich in Frage stelle, warum dieses Forum da ist.

Und in welchem Thread willst Du den nächsten Beitrag einstellen, wenn die Antworten hier auch nicht Deinem Anspruch genügen?

ziemlichsauer
09.04.2008, 17:05
Genau!
Ich find auch, einigen Beiträgen könnte - egal, ob man (oder frau) sich nun mit der Materie auskennt, oder nicht - ein klein bißchen mehr Höflichkeit und Freundlichkeit nicht schaden.

Angemistet werden wir doch am Telefon schon genug, oder?

LG ziemlichsauer :)

Goofy
09.04.2008, 18:36
Es hängt eben auch viel an der gestellten Frage, ob eine Antwort darauf dann unerlaubte Rechtsberatung ist oder nicht.

Wenn man schreibt: "...ich schreib da grad an meinem Widerspruch... welchen BGB-Paragraphen soll ich da zitieren?" ...dann kann eine Antwort darauf als unerlaubte Rechtsberatung im Einzelfall gesehen werden.

Die Vorschriften dazu sind im Rechtsberatungsgesetz (RBerG) geregelt. Sollte dir als gelernte Anwaltsgehilfin ein Begriff sein.

Wenn man dagegen fragt: "welcher Paragraph im BGB regelt den Widerspruch?", dann ist die Antwort darauf als Erörterung rechtlicher Fragen und nicht als Rechtsberatung zu sehen.
So wie die Frage aber gestellt war, wäre eine Antwort darauf für uns nicht erlaubt.

Man muß hier eben auch unser Mißtrauen verstehen. Es sind hier etliche Maulwürfe unterwegs, die uns jeden Tag mit irgendeinem anderen Trick aufs Kreuz legen wollen.

Außerdem: diese Zitiererei von BGB-Paragraphen ist überhaupt nicht notwendig, wenn der eigene Standpunkt rechtlich nachvollziehbar und begründet dargestellt wird. Man braucht dazu nur Grundbegriffe des Vertragsrechts: was ist ein Vertrag, was ist eine Willenserklärung etc.
Es ist nicht notwendig, zu sagen, "es liegt keine Willenserklärung gem. § sowieso vor."
Der Paragraph ist hier nicht wichtig.

Carmenkilly
10.04.2008, 11:45
Da ja offensichtlich nur bei mir so ein Terz gemacht wird, nur mal zur Erinnerung, was hier allein in diesem Thread so an kostenloser Rechtsberatung durchgeführt wird..... Kein einziger Frager schreibt hier allgemein, jeder schreibt ICH. Und als Antwort kommt DU.
Naja, anscheinend weiß hier keiner daß man als RA-Gehilfin in der Regel die meiste Zeit nur tippt und Kaffee kocht, man muß nicht Jura studieren, um den Beruf zu erlernen. Sonst müßte ich hier ja auch nicht fragen. Aber ich glaube, auf die Hilfe hier kann ich grade so verzichten. An anderer Stelle bekommt man mehr geholfen. Empfehlen kann ich das hier nicht.

Bye

Zitate Anfang:
Kann mir jemand helfen?
Kann ich den Vertrag noch Kündigen bzw. besteht bereits ein Vertrag?
Muss ich dieses Abbo Bezahlen? Was ist wenn ich einfach nichts tuh?

Man kündigt sofort per Einschreiben, wenn man nicht auf sein Rücktrittsrecht am Telefon hingewiesen wurde! Dann hat dieses noch gar nicht zu laufen begonnen. Das heißt, man kann kündigen. Du musst in diesem Schreiben keinerlei Gründe angeben. Verweigere auch ausdrücklich eine Abbuchungsgenehmigung.

Wäre es möglich, den Brief mit der Unterschriftsaufforderung mal eingescant hier zu sehen (bitte persönliche Daten und Vertragsnummer unkenntlich machen)? Die Formulierungen sind wichtig, sonst kann man viel falsch machen. Eine sinnvolle Diskussion können wir nur führen, wenn wir die genauen Umstände kennen.

Also ich werde heut eine "Widersprechung" per ES losschicken!! Oder kann ich das mit der Kündigung verbinden?
Kann ich die Zeitschrift eigentlich wieder zur Post bringen und die Annahme Verweigern? Oder muss ich jetzt für das Abo aufkommen?
beides! wichtig ist, dass du deinen vertrag widerrufen hast!

wenn dein widerruf fristgerecht erfolgt ist (was ja laut deinen posts so zu sein scheint) dann auf keinen fall!
des weiterin hast du jetz eindeutoge beweise für den unzulässiigen anruf und die daten des anrufers, daher kannst du ggf über eine abmahung und unterlassungserklärung nachdenken...

der "verkäufer" muss beweisen,d ass der vertrag auf gegenseitigkeit beruht.
ist bei deinem fall wohl absolut nicht so.

erstens: du wollest kein abo, sondern bist von einem kostenlosen reisegutschein ausgegangen, der dir versprochen wurde.
zweitens: ist das wie du die anrufererin beschreibst wohl schon im bereich der nötigung womit man auch nicht von einem vertrag der auf gegenseitigkeit beruht sprechen kann.
dazu liegt ihmo datenmissbrauch und vielleicht sogar betrug vor.

Was soll ich tun? Hoffe auf eure hilfe
§491 BGB befasst sich mit Verbraucherdarlehensverträge, hat also imho nichts mit den Widerruf im Fall von Deutscher Video Ring zu tun.
Zitate Ende

kjz1
10.04.2008, 12:10
Naja, der DVR und sein Chef sind ja auch einschlägig bekannt:

http://www.rmn-rechtsanwaelte.com/artikel/mm/art8b_mm.html

http://rhein-zeitung.de/on/01/12/17/topnews/ohren.html

- kjz

Ilex
10.04.2008, 14:10
An anderer Stelle bekommt man mehr geholfen. Empfehlen kann ich das hier nicht.

Bye



OK! Wäre auch bei Deiner Einstellung und Auffassungsgabe nicht wirklich gut für uns:mad:

siebich
10.04.2008, 22:19
*hinterherwink*

Skeeve
11.04.2008, 12:11
Sehe ich das richtig?

- Carmenkilly war RA Gehilfin?
- Carmenkilly ist nicht mehr RA Gehilfin?
- Carmenkilly meinte, RA Gehilfinnen sind Tippsen udn Kaffeemamsells?
Wundert sich da noch jemand, daß Carmenkilly KEINE RA Gehilfin mehr ist?

Wuschel_MUC
15.04.2008, 10:08
- Carmenkilly war RA Gehilfin?
- Carmenkilly ist nicht mehr RA Gehilfin?
- Carmenkilly meinte, RA Gehilfinnen sind Tippsen udn Kaffeemamsells?

Klangvoller weiblicher Vorname, schöne Story vom Pferd, mein Verdacht:
"Carmen" ist womöglich ein Mann und wollte wahrscheinlich den Forenbetreibern wegen Winkelschreiberei (http://de.wikipedia.org/wiki/Winkelschreiberei)einen reinwürgen.

Netter Versuch, aber nix war's!

Wuschel

werbunghasserin
30.05.2008, 14:53
Hallo zusammen, ich habe mich gestern auch von so einer Telefontante bequatschen lassen und so ein doofes Zeitschriften-Abo abgeschlossen. Ich habe durch einen Kollegen erfahren das ich innerhalb von 2 Wochen diesen Vertrag wieder widderufen kann. Jetzt habe ich nur ein Probem ich habe ja noch überhaupt keine Kundennummer oder ähnliches auf die ich mich berufen könnte.

Wie sollte ich Eurer Meinung nach vorgehen?:(

[Anmerkung des Moderators:
Bisher gibt es von der Userin keine Stellungnahme dahingehend, ob ihr Problem überhaupt den Deutschen Video-Ring betrifft. Der Beitrag ist also als off-topic zu betrachten. Für die Anlage eines neuen Threads fehlen jedoch nähere Infos zu dem Problem.]

Wuschel_MUC
30.05.2008, 15:32
Hallo zusammen, ich habe mich gestern auch von so einer Telefontante bequatschen lassen und so ein doofes Zeitschriften-Abo abgeschlossen.
...innerhalb von 2 Wochen diesen Vertrag wieder widerrufen
...ich habe ja noch überhaupt keine Kundennummer oder ähnliches
Genauer, bitte:

hast du einen Namen der vertreibenden Firma?
welche Zeitschrift hat man dir angedreht?Wenn es um Widerrufsfristen u.ä. geht, lies bitte hier (http://www.antispam-ev.de/wiki/Widerspruch_-_Widerruf_-_K%C3%BCndigung_/_Begriffserl%C3%A4uterung) nach. Die Verbraucherzentrale Bayern hat auch eine recht informative Seite. Lies dort insbesondere die Voraussetzungen für einen Widerruf (http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/UNIQ121215383101651/link4237A.html)nach. Insbesondere beginnt die Widerrufsfrist erst, wenn du in Textform über deine Widerrufsrechte belehrt worden bist. Du kannst also warten, bis z.B. eine Rechnung kommt und du weißt, mit wem du es eigentlich zu tun hast.

Viel Glück
Wuschel

werbunghasserin
31.05.2008, 11:35
Hallo,

ja es handelt sich eindeutig um den Deutschen Videoring. Ich habe bei uns im Rathaus nachgefragt wer Veranstalter dieses Gewinnspiels war, bei dem ich dummerweise tatsächlich mitgemacht habe.
Es handelt sich bei dem Zeitschriften-Abo um die Zeitschrift Merian kostet 19,11 ¤ im Viertel Jahr. Trotzdem ärgerlich.

Kann mir jemand einen Tipp geben wie ich da am besten wieder rauskomm.

Gruß

Goofy
31.05.2008, 11:53
:confused:

Woher soll "das Rathaus" wissen, wer welches Gewinnspiel veranstaltet?

Wen im Rathaus hast Du da gefragt?
Den Bürgermeister? Die Putzfrau? Den "Dezernenten für Gewinnspiele" :clown: ?

Also ich weiß ja nicht recht, was ich von Deiner Aussage halten soll.

Aber wie dem auch sei:
Persönliche Rechtsberatung im Einzelfall gibts hier nicht.
Wenn Dir die oben geposteten Erklärungen und Links nicht ausreichen, musst Du zur Verbraucherberatung oder zum Anwalt.

werbunghasserin
31.05.2008, 18:02
@Goofy

Wenn bei uns in der Stadt jemand auf dem Marktplatz ein Gewinnspiel, Werbung oder ähnliches durchführen will muss das von dem Ordnungsamt genehmigt werden. Dadurch bekam ich dann die Adresse.

Über die Telefonnummer über die ich versucht habe dort beim Deutschen Videoring eine gewisse Dame zu erreichen, die wohl auch im Rathaus das Gewinnspiel angemeldet hat, konnte ich natürlich niemand erreichen.
Jedoch hat Heute nochmal eine Dame von dieser Gesellschaft angerufen zwecks dieser Qualitätskontrolle. Dieser habe ich dann ganz eindeutich zu verstehen gegeben, dass ich das Abo widerrufe und kein Interesse an diesem Reisegutschein habe. Sie war zwar erst sehr pampig hat aber dann eingewilligt. Nun hoffe ich das ich aus dieser Sch... raus bin.

Goofy
31.05.2008, 20:14
Ah, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Es war also eine öffentliche Werbeveranstaltung, damit war der Veranstalter dem Ordnungsamt bekannt.
Obwohl Du aber weiter oben gesagt hattest, Du hättest Dich "von einer Telefontante bequatschen lassen". Das klang so gar nicht nach öffentlicher Veranstaltung.

Jetzt wäre es natürlich gut, zu wissen, was auf der Gewinnspielkarte stand, die Du da unterschrieben hast.

Telefonische "Widerrufaktionen" sind so eine Sache für sich.

Bitte mal das hier lesen:

Beweiswert elektronischer Kommunikation
Vertrag
Telefonisch abgeschlossene Verträge

Toshi77
22.08.2008, 18:26
Hallo zusammen.
Ich weiß das Thema ist schon etwas älter und wurde auch schon öfter durchgekaut, u.a. deswegen wollte ich keinen neuen Thread aufmachen.

Ich habe gestern einen Anruf vom DVR bekommen wo mir der nette Herr am Telefon sagte ich hätte an einem Gewinnspiel von einem Mini-Cooper teilgenommen (was sogar auch stimmt) hätte aber wegen einer internen Auslosung erstmal nur eine Reise oder einen Hotelgutschein gewonnen und müsse ein Abo abschließen, weil es wohl angeblich seID: [ID filtered]

Meine Daten wurden dann noch abgeglichen (nur Name und Anschrift) und mir wurde gesagt das ich in ein paar Tagen noch einen Anruf erhalten werde bei dem ich angeben sollte ob der Herr am Telefon nett zu mir war usw. und ich in bis zu 14 Tagen nähere Infos + Gutschein per Post erhalten werde. Dann war das Gespräch auch vorbei.

Meine Mutter hatte mich dann drauf hingewiesen, das das ganze Angebot nicht ganz seriös sei und ich habe mich erkundigt (u.a. auch hier).
Und jetzt lese ich hier das der "Vertrag" auch gültig ist wenn er am Telefon abgeschlossen wurde und das evtl. noch mehr unwissentlich abgeschlossen wird, wie z.B. das Abo beim DVR für 40¤ pro quartal.

Aber da ich aber weder etwas unterschrieben habe, noch die meine Bankdaten haben (sollten sie zumindest nicht oO) kann mir "eigentlich" nichts passieren... oder lieg ich da falsch? (kenn mich da leider nicht so gut aus.)
Muss/sollte ich trotzallem einen Widerruf hinschicken oder reicht es aus wenn ich beim nächsten Anruf sage das ich den Gewinn nicht annehmen und auch kein Abo abschließen möchte?

Vielen Dank schonmal im vorraus.
MfG Toshi

Goofy
22.08.2008, 21:14
Auf irgendwelches Geschwätz am Telefon kann man im Streitfall nie etwas geben.
Beweiswert elektronischer Kommunikation

Daher: solche Dinge immer schriftlich regeln.

Nähere Infos:
Telefonisch abgeschlossene Verträge
Widerspruch - Widerruf - Kündigung / Begriffserläuterung
http://de.wikipedia.org/wiki/Widerrufsrecht