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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kontonummer = Unterschrift ?



xyz
31.05.2007, 14:39
Hallo, ich habe zur Zeit Probleme mit Freenet, obschon ich eigentlich dort kein Kunde bin.

Das geschah so:
Ein Mitarbeiter von Freenet rief telefonisch an und wollte mir eine Flat (Telefon/Internet) anbieten.
Ok, ich sagte, dass sie mir ein schriftliches Angebot!! schicken können.

Damit war er aber nicht zufrieden, er wollte noch die Daten abgleichen.
Die Adresse hatte er komplett und auch die Bankleitzahl..nun ging es weiter u. er wollte die Kontonummer abgleichen. Ist es...Nr. xxxxx -einige Zahlen sind nicht gut lesbar - und ich korrigiere auch noch, was wohl ein Fehler war!!

Nun kam es zur Vorabberechnung der Flat. Bei der Berechnung stimmte schon was nicht bezüglich der Telekom-Grundgebühr. Ich wurde skeptisch!
Irgendwie versuchte er sich rauszureden und ich dachte er hätte schon verloren. Dachte ich, bis eine Auftragsbestätigung !! von Freenet ins Haus flatterte.

Nun habe ich mittlerweile schon eine Flat (nicht Freenet) u. dort auch die Widerrufsfrist verstreichen lassen.
Die Leitung wird somit auch nicht für Freenet freigeschaltet.
Trotzdem versuchen sie es immer wieder, um auszuschließen dass es ein Irrtum ist (wie sie schreiben). Nun setzen sie schon zum 3 x dazu an.

Ich hatte schon vor einer Woche ein Fax nach Freenet geschickt um den Irrtum aufzuklären. (mit Kundennummer Unterschrift etc.)

Heute habe ich wieder angerufen und sie sagten mir das Fax sei nicht angekommen.

Als ich die Faxbestätigung rauskramte u. auch genau die Urzeit und Faxnummer nennen konnte, meinten sie "Die Bearbeitungszeit dauert nach Eingang 1 - 2 Wochen".

Sie meinte auch es sei ein Vertrag, weil ich die Kontonummer genannt habe.
Das würde halt gewertet wie eine Unterschrift.

Ist das wirklich so, zumal sie ja auch getrickst haben und ich sehe es nach wie vor als einseitige und nicht zweiseitige Willenserklärung.

Nun meine Frage zum Spam, angeblich können Sie meinen Datensatz nicht löschen, da ja das Fax (noch) nicht angekommen sei.
Somit bekomme ich immer noch munter Post, mit Aussagen wie "die Leitung konnte noch nicht freigeschaltet werden...aber wir versuchen es noch mal".
Was kann ich noch unternehmen damit die Papierflut ein Ende hat und endlich meine Adresse dort gelöscht wird??

Wuschel_MUC
31.05.2007, 16:59
Sie meinte auch es sei ein Vertrag, weil ich die Kontonummer genannt habe.
Das würde halt gewertet wie eine Unterschrift.

...ich sehe es nach wie vor als einseitige und nicht zweiseitige Willenserklärung.
Ein Vertrag besteht immer noch aus Antrag und Annahme. Zu prüfen ist in beiden Fällen

Bestimmtheit
Bindungswille
Wirksamwerden
und natürlich die Übereinstimmung der beiden Willenserklärungen."Schicken Sie mir ein Angebot" ist doch keine Annahme des am Telefon gemachten Angebots!:mad: Was erlauben Strunz?!

Die probieren einfach, ob du dich über den Tisch ziehen lässt. Wenn sie zu dem Schluss kommen "der lässt sich nicht leimen", hören sie auf und probieren es bei jemand anderem.:skull:

Du hast eine Flatrate. Schicke ihnen das fragliche Fax aus dem Computer im Zehn-Minuten-Takt. Die melden sich garantiert - und nicht erst nach ein bis zwei Wochen Bearbeitungszeit!:p

Viel Spaß beim Ärgern der Herrschaften!

Wuschel

Grisu_LZ22
31.05.2007, 17:07
... Was kann ich noch unternehmen damit die Papierflut ein Ende hat und endlich meine Adresse dort gelöscht wird??

Die Papierflut eintüten und unfrei postwendend über den gelben Entsorgungswandkasten an den Absender zurückschicken. Oder alternativ die Kuverts mit "Empfänger verzogen" oder "Empfänger unerwartet verstorben" zurückschicken.

:jedi: