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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stadtsparkasse MXnchen - echt oder Spam?



Wuschel_MUC
29.11.2012, 11:20
X-MSK: HYD=0.630075005
Return-Path: <mailing [at] newsletter.sskm.de>
Received: from murder ([192.168.8.180])
by backend2 (Cyrus v2.2.12) with LMTPA;
Tue, 27 Nov 2012 xx:xx:xx +0100
X-Sieve: CMU Sieve 2.2
Received: from mail.m-online.net (localhost [127.0.0.1])
by frontend1.mail.m-online.net (Cyrus v2.2.12) with LMTPA;
Tue, 27 Nov 2012 xx:xx:xx +0100
Received: from scanner-4.m-online.net (unknown [192.168.6.83])
by mail.m-online.net (Postfix) with ESMTP ID: [ID filtered]
for <poor [at] spamvictim.tld>; Tue, 27 Nov 2012 xx:xx:xx +0100 (CET)
X-Virus-Scanned: by amavisd-new at m-online.net
X-Amavis-Alert: BAD HEADER SECTION, Non-encoded 8-bit data (char FC hex):
From: "Stadtsparkasse M\374nchen" <mailing[...]
Received: from mxin-1.m-online.net ([192.168.6.164])
by scanner-4.m-online.net (scanner-4.m-online.net [192.168.6.83]) (amavisd-new, port 10026)
with ESMTP ID: [ID filtered]
Tue, 27 Nov 2012 xx:xx:xx +0100 (CET)
Received: from patroklos6.teamware-gmbh.de (patroklos6.teamware-gmbh.de [212.29.0.15])
by mxin-1.m-online.net (Postfix) with ESMTP ID: [ID filtered]
for <poor [at] spamvictim.tld>; Tue, 27 Nov 2012 xx:xx:xx +0100 (CET)
Received: from patroklos.teamware-gmbh.de (apollon.tmwr.de [212.29.6.11])
by patroklos6.teamware-gmbh.de (Postfix) with ESMTP ID: [ID filtered]
for <poor [at] spamvictim.tld>; Tue, 27 Nov 2012 xx:xx:xx +0100 (CET)
Message-ID: [ID filtered]
Date: Tue, 27 Nov 2012 xx:xx:xx +0100
From: "Stadtsparkasse MXnchen" <mailing [at] newsletter.sskm.de>
Reply-To: "Stadtsparkasse MXnchen" <newsletter [at] sskm.de>
To: meinname<poor [at] spamvictim.tld>
Subject: =?iso-8859-1?Q?Goldbarren_-_eine_gl=E4nzende_Geschenkidee.?=
Mime-Version: 1.0
Content-Type: multipart/related;
boundary="----=_Part_912131_29326746.1354024056984"
X-Source: T C921 S4278 M374850 U22043019
List-Unsubscribe: <http://www.teamletter.de/kunden/sskm/direktmailing/sskm_unsubscribe.jsp?[UNSUB filtered]>
X-CSA-Complaints: whitelist-complaints [at] eco.de
List-ID: [ID filtered]
Ich bin Sparkassen-Kunde, habe aber garantiert keinen Newsletter bestellt. Die Stadtsparkasse behauptet, sie verschicke keine Newsletter.

Wer kennt sich mit Headern aus? Der falsche Umlaut im Header ist hoch verdächtig! Eine Google-Suche nach Patroklos-Teamware förderte ebenfalls nichts Seriöses zutage.

Vielen Dank
Wuschel

mareike26
29.11.2012, 11:27
Woher sollte die Stadtsparkasse München Deine E-Mail-Adresse haben?
Der "Newsletter" ist als Datei angehängt nehme ich an?

Klassischer Fall von Viren- oder Exploitverschickung.

homer
29.11.2012, 11:30
Ich bin Sparkassen-Kunde, habe aber garantiert keinen Newsletter bestellt. Die Stadtsparkasse behauptet, sie verschicke keine Newsletter.

Tut sie auch nicht, den versendet ja dieses Teamletter-Dingens. Allerdings ist auf der Webseite http://www.teamletter.de/ die Stadsparkasse München als Referenzkunde genannt -> große Keule auspacken.


Wer kennt sich mit Headern aus? Der falsche Umlaut im Header ist hoch verdächtig!
Die sind anscheinend zu doof, die korrekten Encodings in den Spams einzustellen. Der restliche Header deutet schon auf die Teamware GmbH hin.


Eine Google-Suche nach Patroklos-Teamware förderte ebenfalls nichts Seriöses zutage.
Für mich sind solche Butzen grundsätzlich unseriös, wie alles was mit Adresshandel und den dazugehörigen Aktivitäten zu tun hat. Aber sonst scheint mir das harmlos.

Verschieben ins schnöde DE-Spam-Forum?

cmds
29.11.2012, 11:30
seltsam, beim Versender http://www.teamletter.de/ ist die Stadtsparkasse Muc als Referenzkunde eingetragen.
IP passt auch dahin

IP-Adresse: 212.29.6.11
Provider: Teamware GmbH
Organisation: de.teamware
Region: Munich (DE)

mareike26
29.11.2012, 12:12
Wuschel: Wenn der Body der Mail nicht angehängt war, was stand dann drin?

Wuschel_MUC
29.11.2012, 12:56
Wuschel: Wenn der Body der Mail nicht angehängt war, was stand dann drin?
Der Body war nicht an die Mail angehängt. Es wurden Goldbarren als Weihnachtsgeschenk beworben.

Mittlerweile hat sich die Stadtsparkasse bei mir gemeldet; man berief sich auf eine Einverständniserklärung, an die ich mich nicht erinnern konnte. Die Auskunft, die Stadtsparkasse verschicke keinen Newsletter, sei falsch.

Ich habe bestimmt einmal meine Visitenkarte bei der Sparkasse hinterlassen, vielleicht hat man die E-Mail von dort abgetippt.

Egal, ich habe die eventuell vorhandene Einverständniserklärung widerrufen. Beim nächsten Newsletter wird die Keule ausgepackt.

Aber bei "Stadtsparkasse MXnchen" sollten wirklich die Alarmglocken läuten!

Wuschel

Mittwoch
29.11.2012, 13:15
Mittlerweile hat sich die Stadtsparkasse bei mir gemeldet; man berief sich auf eine Einverständniserklärung, an die ich mich nicht erinnern konnte.
Tja, eine derart allgemeine Auskunft reicht nicht. Und auch wenn Du vor einem etwas längerem Zeitraum wirksam eingewilligt hättest - was ich bezweifle –, so könnten die sich nach gängiger Rechtsprechung nicht mehr auf dieses Einverständnis berufen, wenn sie zwischenzeitlich keinen Gebrauch davon gemacht haben. Die meisten Urteile setzen 24 Monate an. Wenn also ein Einverständnis zwei Jahre nicht genutzt wurde, kann man sagen, dass es verfallen ist.



Die Auskunft, die Stadtsparkasse verschicke keinen Newsletter, sei falsch.
Allein schon der Satz qualifiziert die Sparkasse für eine gepfefferte Beschwerde beim oberbayerischen LDSB. Ich würde von der Spaßkasse auch noch die Erklärung verlangen, dass die Versendung des Nwesletters über den Anbieter Teamletter im Rahmen einer Auftragsdatenverarbeitung geschah; andernfalls ist es denkbar, dass Teamletter die Daten weitergibt. Einen T5F an Teamletter dürfte selbstverständlich sein.

Schönen Gruß
Mittwoch

P.S.: Ich hab den Thread dann mal in den Spambereich verschoben, wo es hingehört.

mareike26
29.11.2012, 13:31
Man beruft sich dabei gerne auf ein Einverständnis druch AGB-Klauseln. Das ist aber illegal.
Siehe BGH XI ZR 76/98 (betr.: Werbe-Klauseln) vom 16.03.1999:
Für die von einem Verwender vorformulierten einseitigen rechtsgeschäftlichen Erklärungen des Kunden: die weder eine Nebenabrede enthalten noch zum notwendigen Inhalt eines gleichzeitig abgeschlossenen Vertrages gehören, aber im Zusammenhang mit der vertraglichen Beziehung stehen, gilt das AGBG entsprechend.
Eine vorformulierte Klausel, in der der Kunde sein Einverständnis mit telefonischer Werbung erklärt, enthält eine unangemessene Benachteiligung im Sinne von § 9 AGBG.
Das gilt auch für Werbung per EMail.

Solli
29.11.2012, 13:33
...gepfefferte Beschwerde beim oberbayerischen LDSB.
Oberbayerischer LANDESdatenschutzbeauftrager? Ich denke du meinst den Bayerischen LDSB, oder? Einen OBERbayerischen Datenschutzbeauftragen kenne ich jetzt gar nicht, gibt es so etwas? Ohne dass ich die Zuständigkeiten bei Sparkassen jetzt genau kenne, aber eine Anstalt des öffentlichen Rechts müsste in den öffentlichen Bereich und damit in die Zuständigkeit des LDSB fallen. Andernfalls leitet dieser die Beschwerde auch entsprechend weiter.

P.S.: Zu den zuständigkeiten: "Für öffentlich-rechtliche Kreditinstitute sowie für ihre Zusammenschlüsse und Verbände gelten die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes, die auf privatrechtliche Kreditinstitute anzuwenden sind." (Art. 3 Abs. 2 Satz 2 BayDSG)
Demzufolge müsste die Aufsichtsbehörde für den nicht-öffentlichen Bereich zuständig sein, in Bayern ist das das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (http://www.lda.bayern.de/).

Mittwoch
29.11.2012, 13:41
Oberbayerischer LANDESdatenschutzbeauftrager? Ich denke du meinst den Bayerischen LDSB, oder?
Ja, du hast Recht. Ich hatte irgendwo im Hinterkopf, dass es einen LDSB bei der Regierung Mittelfranken gibt, und daher nahm ich an, das jeder bayerische Regierungsbezirk einen DSB hat. Tatsächlich gibt es für alle Angelegenheiten, die nicht-öffentlichen Stellen betreffen (also auch die Spaßkasse), nur einen LDSB, und der ist bei der Regierung Mittelfranken angesiedelt, siehe Datenschutzbeauftragte_in_Deutschland#Bayern.

Danke für die Richtigstellung!
Mittwoch

Nebelwolf
29.11.2012, 13:42
Große Keule klingt nach einem guten Plan, vor allem wenn ich folgendes auf deren Website lesen muß:


Linktracking / XL
detaillierte Auswertung der Klicks je Newsletter oder nach einzelnen Abonnenten
Man späht jeden einzelnen Leser der Spammail detailliert aus!


CSA zertifiziert
Teamletter ist Mitglied in der "Certified Senders Alliance" und dadurch bei den teilnehmenden Mail Providern auf der Positivliste.
War klar, Schutzgeldzahler an die Spammer Alliance!

Nebelwolf

Sastef
29.11.2012, 14:54
Ich habe bestimmt einmal meine Visitenkarte bei der Sparkasse hinterlassen, vielleicht hat man die E-Mail von dort abgetippt.

Egal, ich habe die eventuell vorhandene Einverständniserklärung widerrufen. Beim nächsten Newsletter wird die Keule ausgepackt.Na dann sich der Spamrun für die Sparkasse doch wieder mal gelohnt. Deine Adresse ist jetzt auf der Sperrliste. Und falls doch mal wieder ein Spamming, z. B. auf ner anderen Adresse kommt, dann haste für ein Eilverfahren den erforderlichen Verfügungsgrund nicht mehr, weil Du ja den ersten Verstoß ohne rechtliche Verfolgung hingenommen hast. Keulen packt man sofort aus oder gar nicht. Die Rechtsprechung ist (leider) so.

Wuschel_MUC
29.11.2012, 16:58
Ich frage an, von wann die Genehmigung für den Newsletter stammt und wie ich sie abgegeben haben soll. Die angeschriebene Adresse ist im Internet nicht zu finden, die müssten sie eigentlich von mir selber haben.

Die Keule würde eher so aussehen, dass ich mein Geld von der Stadtsparkasse abziehe - aber wohin?

Das fragt sich
Wuschel

Solli
29.11.2012, 17:04
...aber wohin?

Letzendlich hängt es davon ab, von welcher Bank es in deiner Nähe Filialen und Geldautomaten gibt und wie der Service in den Filialen ist. Aber allgemein, ohne hier Schleichwerbung für eine bestimmte Bank machen zu wollen: Ich bin ein Freund des Genossenschaftsprinzips, insofern würde ich die Sparda oder eine der Raiffeisen-Volksbanken (in München Zentrum die Münchener Bank) empfehlen. Ich selbst bin Kunde einer VR-Bank auf dem Land. Gründe dafür: Die bank beteiligt sich nicht an riskanten internationalen Spekulationen und eine Pleite ist sehr unwahrscheinlich. Statt dessen finanziert sie Unternehmen in der Region, somit trage ich ein kleines Stück zum regionalen Wirtschaftswachstum bei. Und als Anteilseigner profitiere ich von der positiven Geschäftsentwicklung "meiner" Bank.

Gaia
05.12.2012, 02:03
Letzendlich hängt es davon ab, von welcher Bank es in deiner Nähe Filialen und Geldautomaten gibt und wie der Service in den Filialen ist. Aber allgemein, ohne hier Schleichwerbung für eine bestimmte Bank machen zu wollen: Ich bin ein Freund des Genossenschaftsprinzips, insofern würde ich die Sparda oder eine der Raiffeisen-Volksbanken (in München Zentrum die Münchener Bank) empfehlen. Ich selbst bin Kunde einer VR-Bank auf dem Land. Gründe dafür: Die bank beteiligt sich nicht an riskanten internationalen Spekulationen und eine Pleite ist sehr unwahrscheinlich. Statt dessen finanziert sie Unternehmen in der Region, somit trage ich ein kleines Stück zum regionalen Wirtschaftswachstum bei. Und als Anteilseigner profitiere ich von der positiven Geschäftsentwicklung "meiner" Bank.
Vorsicht Solli,
Bei den SPARDA-Banken solltest Du Dich mal erkundigen, ob die mittlerweile zum Finanzverbund der Volks- und Raiffeisenbanken gehören. Ich als Volksbank-Kundin bin nämlich schonmal hereingefallen und musste Gebühren für die Nutzung des Geldautomaten einer SPARDA-Bank bezahlen und auf Nachfrage hat man das damit begründet, dass man kein Mitglied im Finanzverbund sei. Die Geno-Banken gehören dazu... das ist für uns nützlich, wenn wir jedes Jahr unseren Urlaub in Bayern verbringen.

Solli
05.12.2012, 09:28
Das ist mir schon klar. Nochmal deutlich:
Volks- und Raiffeisenbanken, z.B. Münchener Bank, VR-Bank München Süd, VR-Bank München Land: VR-Card-Service-Netz (oder wie das Ding heißt), kostenloses Geldabheben bei allen anderen Volksbanken.
Sparda-Bank: Cash Pool, kostenloses Geldabheben bei allen anderen Cash-Pool-Banken sowie der Postbank. (Anmerkung: Kein kostenloses Bargeld an Shell-Tankstellen, im Gegensatz zu Postbank-Kunden.)

Auf das wollte ich aber gar nicht hinaus. Was die Sparda mit den VR-Banken gemeinsam hat ist dass es Genossenschaftsbanken sind. "Nachteil" für den Kunden ist dass man einen Anteil erwerben muss bevor man ein Konto eröffnet (bei der Sparda München reichen 50 Euro), dafür bekommt man auch eine Dividende. Und zumindest bei meiner Volksbank darf ich zur Jahreshauptversammlung gehen und den Aufsichtsrat wählen.

deekay
05.12.2012, 09:48
Bei meiner Bank, einer Spar- und Darlehnskasse, kann man auch ohne Anteile Konto eröffnen

Mittwoch
05.12.2012, 11:23
Bitte kommt zum Thema zurück. Danke!