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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Parteienwerbung?]nformationen zur Landtagswahl am 21.09.2003



webeinspunktnull
12.09.2003, 20:09
Öhhhm - Kommt das von irgendeiner Partei? Und was soll mich die Landtagswahl in Bayern tangieren, da ich eh keine Bayrin bin und auch nicht da wohne??? Wenn - wähle ich in meinem Bundesland, in dem ich auch geboren bin und lass ,mich ganz bestimmt NICHT von so seltsamen Mails auf eine Partei festnageln. Ich sollte es wie der Graf machen ;-)
Überparteilich? Wenn ich richtig interpretiere wir d eine ganz bestimmte Partei unterschwellig hervorgehoben...
Return-path: <Politik_Heute [at] link.net>
Envelope-to:
Delivery-date: Sat, 13 Sep 2003 xx:xx:xx +0200
Received: from [213.131.64.8] (helo=smtp1.linkmail.local)
by mxng05.kundenserver.de with esmtp (Exim 3.35 #1)
ID: [ID filtered]
for Sat, 13 Sep 2003 xx:xx:xx +0200
Received: from mail.link.net ([192.168.1.225]) by smtp1.linkmail.local with Microsoft SMTPSVC(5.0.2195.5329);
Sat, 13 Sep 2003 xx:xx:xx +0200
Received: from SPEED10 ([62.139.241.15]) by mail.link.net with Microsoft SMTPSVC(5.0.2195.5329);
Sat, 13 Sep 2003 xx:xx:xx +0200
From: "Herbert Maier" <Politik_heute [at] link.net>
Subject: Informationen zur Landtagswahl am 21.09.2003
To:
Content-Type: text/plain;ISO-8859-1
Content-Transfer-Encoding: 8bit
Reply-To: Politik_heute [at] link.net
Date: Sun, 14 Sep 2003 xx:xx:xx +0400
X-Priority: 3
X-Library: Indy 8.0.22
X-SenderID: [ID filtered]
X-Mailer: JSGSoft.com DatenbankMailer
Message-ID: [ID filtered]
X-OriginalArrivalTime: 13 Sep 2003 xx:xx:xx.0374 (UTC) FILETIME=[E957F460:01C37A25]
Landtagswahl/Entscheidungswahl – 21. September 2003
Überparteilicher Verein zur politischen Willensbildung
Vor einer Wahl wird uns Bürgern immer wieder erklärt: „Das Volk ist der Souverän. Bestimmen Sie die Zukunft mit!“ Das ist auch richtig, wenn man den Text des Grundgesetzes zu Rate zieht. Aber.... betrachten Sie die Realität:
CSU
„Damit Bayern stark bleibt“ steht auf den Wahlplakaten. Um stark zu bleiben, muss man stark sein! Zugegeben... Bayern war stark, aber tausende Firmenpleiten und ein Anstieg der prozentualen Arbeitslosigkeit (höher als Nordrhein-Westfahlen in diesem Jahr) zeigen die Wirklichkeit.
Die Staatsregierung protestierte vor der letzten Wahl lautstark gegen den Euro, EU-Netto-Zahlungen, etc., und knickte hinterher ein. Sollen wir Bürger diesen Wendehälsen eine 2/3 Mehrheit schenken? Wäre das noch Ansporn für eine vernünftige Politik in Bayern?
Die Republikaner
Obwohl von den Medien vernachlässigt, haben es „Die Republikaner“ nach Ihren Erfolgen bei der Wahl zum Europaparlament 1989 und später bei Landtagswahlen (1998: 3,6%) geschafft, dass sich Politiker wieder um bayerische Interessen und die seiner Bürger kümmerten. Das verschärfte Asyl- bzw. Zuwanderungsgesetz war eine Reaktion auf diese Erfolge. Das zeigt, dass eine Stimme für diese Partei doch etwas bewirken kann. Auch jetzt prangern „Die Republikaner“ wieder Sozialmissbrauch in Deutschland und Vetternwirtschaft in den großen Parteien an. Zumindest in Bayern hat es also diese Partei verstanden, in verschiedenen Bereichen politische Kompetenz aufzuweisen!
Freie Wähler
Über diese ist wenig zu berichten. Wer von diesen Veränderungen erwartet, dem muss klar sein, dass in vielen Gemeinden die Freien Wähler nur als Mehrheitsbeschaffer der stärksten Fraktion (nämlich der CSU) dienen und ihre Wahlprogramme stark auf einige wenige Aspekte lokaler Politik zugeschnitten sind. Viele Bürgermeister der Freien Wähler sind eigentlich Mitglieder der CSU. Kann man auf dieses Anhängsel der Staatsregierung nicht getrost verzichten?
Wahlergebnis 1998: 3,7%
Bündnis 90/Die Grünen
Die Grünen stehen mit ihrer Politik für eine unbegrenzte Zuwanderung. Die Vereinfachung der deutschen Staatsbürgerschaft und ihr Traum von einer multikulturellen Gesellschaft löst bei vielen Menschen großes Unbehagen aus. Die Ökosteuer, die vor allem kleine und mittelständische Betriebe oft bis über die Schmerzgrenze hinaus belastet, wird als großer Erfolg verbucht. Wirtschaftliches Denken wurde hier außen vor gelassen! Kann das Bayerns Zukunft sein?
FDP
Dass die Liberalen nach den endlosen innerparteilichen Querelen jetzt auch in Bayern wieder Sehnsucht nach dem Landtag verspüren, ist nach der Wahlschlappe von 1998 (1,7%), verständlich. Sie sprechen zwar von Steuersenkungen, Bürokratieabbau, ja sogar von weniger Staat! Genau das aber haben sie vorher auf allen Ebenen mitverursacht. Ein klares Programm ist nicht erkennbar. Die Liberalen sind ein Chamäleon der deutschen Politik: Sie wechseln die Farbe je nach Situation!
SPD
In Bayern ist die SPD farblos, ja fast unbekannt und ihrer Aufgabe als Oppositionspartei im Landtag nicht gewachsen. Ihre Akteure werden immer blasser und stützen sich nur noch auf Schröder & Genossen. Bis jetzt haben sie, außer der Forderung nach Verhinderung einer 2/3 Mehrheit der CSU, für Bayern noch kein Konzept erkennen lassen. Sie sind als Opposition schon deshalb unglaubwürdig, weil sie für die heutigen Entscheidungen auf bundespolitischer Ebene mitverantwortlich sind!
Verschenken Sie Ihre Stimme nicht!
Wählen Sie die Partei, die zumindest in Bayern in der Lage ist,
einen Effekt zu erzielen!
*****

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Wehret den Anfängen!

whiskyshop24
12.09.2003, 21:01
Nun ja, wenn man es liest, weiss man zumindest, aus welcher (rechten) Ecke das ganze kommt. Und wenn der Absender stimmen sollte, wäre es ein Provider in Ägypten (Linkdotnet).
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Harald
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Es geht doch nichts über einen guten Whisky am Abend!

Archmage
12.09.2003, 21:42
Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Ägypter die Republikaner und ihre politischen Bemühungen für Bayern im Eurpäischen Parlament in höchsten Tönen loben ist doch relativ gering.
Aber interessant, dass die Republikaner behaupten, dass sie selbst aus Ausländern bestehen.

thoms
12.09.2003, 21:57
Aufe jeden Fall ergab eine Abfrage der IP 213.131.64.8
auf http://www.iks-jena.de/cgi-bin/whois
das der Ansprechpartner
abuse<a>link.net ist.
Und ja, der Provider sitzt in Ägypten.. Faszinierend...
Denke mal eher, das die Mail mittels Webmailer über Proxi-Server versand wurde ?
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Ein Optimist ist in der Regel der Zeitgenosse, der am ungenügendsten informiert ist.
(John Priestley, engl. Schriftst. 1894 - 1984)