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srm71
06.07.2005, 11:47
Tele2 telefoniert wieder wild umher und verspricht Einsparungen beim Telefonieren bis zu 70%
gegenüber Telekom. Leider mußte ich diesem Angebot widerstehen, was die gute Frau am anderen
Ende gar nicht verstand: meine Begründung, daß die Methoden von Tele2 unseriös hoch 10 sind,
führten zum sofortigen Gesprächsende der eigentlich so netten Dame. http://img.homepagemodules.de/clown.gif

Tomppa
29.03.2006, 11:13
Jetzt reicht es mir.

Am 30.01.2006 rief mich Tele2 an. Am 31.01. habe ich an die Datenschutzabteilung von Tele2 die T5F per e-mail geschickt. Keine Reaktion.

Heute wurde ich schon wieder angerufen. Also habe ich den Anschluß bestellt, mit 2 Wochen Widerrufsrecht, versteht sich. Die Vertragsunterlagen soll ich in ein paar Tagen erhalten.

Aus der Adresse, die Tele2 auf Computer hatte, bin ich in September 2001 ausgezogen.

Ich habe Rechtsschutzversicherung und den Selbstbehalt kann ich steuerlich absetzen.

Jetzt brauche ich noch den richtigen Anwalt. Diesbezügliche Kontaktaufnahmen durch PN ausdrücklich erwünscht.

Nebelwolf
29.03.2006, 11:42
Hallo,

bevor Du Dich zu stürmisch in die Schlacht stürzt, noch ein paar Infos vorneweg: Tele2 ruft Telefonnummern an, die die Tele2-Sparvorwahl verwendet haben, diese Leute sind nach Meinung von Tele2 folglich Kunden und anrufbar. Ich will Dich nicht abhalten, aber Du solltest wissen, daß es nicht einfach wird.

Nebelwolf

streets
29.03.2006, 13:35
da dürfen die aber trotzdem nicht anrufen! Da eine durch AGB verallgemeinerte Einwilligung zu Telemarketing anrufen unzulässig ist.

homer
29.03.2006, 14:00
Tele2 ruft Telefonnummern an, die die Tele2-Sparvorwahl verwendet haben, diese Leute sind nach Meinung von Tele2 folglich Kunden und anrufbar.
Nicht unbedingt. Mir hat Tele2 ganz stolz mitgeteilt, dass sie selbst keine Akquise am Telefon betreiben, sondern Callcenter beauftragen. Woher die wiederum die Telefonnummern (und Einwilligungen) der Kunden in spe haben, weiss Tele2 auch nicht.

Tomppa
29.03.2006, 14:03
Nebelwolf:

Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Es gibt ja ein Urteil, dass z.B. Versicherungen ihre Kunden nicht anrufen dürfen, um neue oder bessere Produkte anzubieten. Denn das können sie auch per Brief machen.

Bei Preselectionkönnte man ja sagen, dass Tele2 weder den Namen noch die Adresse von Kunden kennt sondern lediglich die Telefonnummer. Ob das alleine einen Werbeanruf gerechtfertigt müsste man wohl vor Gericht klären lassen. Oder kennt da jemand ein Urteil?

Aber: Tele2 kannte ja meine Adresse. Allerdings nur den alten aber trotzdem. Man hätte mich also auch anschreiben können. Anruf war nicht notwendig.

Ich benutze seit Jahren nur zwei Preselection Nummern: keines von den beiden ist von Tele2.

Blöd ist natürlich, dass ich in Janur die T5F nur per e-mail geschickt habe. Darin habe ich ja verlangt, dass meine Daten gesperrt werden.

Ich denke, dass ich diesmal per Einschreiben die T5F schicke sowie eine Schadensersatzforderung und danach ggf. einen Anwalt einschalte.

Vielleicht auch Wettbewerbszentrale und Bundesnetzagentur anschreiben? Diese dürften schon genügend Beschwerden gegen Tele2 erhalten aber nichts unternommen haben, was?

Tomppa
29.03.2006, 14:08
Nicht unbedingt. Mir hat Tele2 ganz stolz mitgeteilt, dass sie selbst keine Akquise am Telefon betreiben, sondern Callcenter beauftragen. Woher die wiederum die Telefonnummern (und Einwilligungen) der Kunden in spe haben, weiss Tele2 auch nicht.

Klaro. Deshalb habe ich ja den "Vertrag abgeschlossen". Dann kann Tele2 zumindest nicht behaupten, dass sie nicht wissen, welcher Kooperationspartner mich angerufen hat. Denn schließlich haben sie von dem CC den Auftrag erhalten und bestätigt.

Archangel
29.03.2006, 15:31
Auch wenn die angerufenen Personen einen Vertrag mit einem Unternehmen haben, ist ein belästigender Telefonanruf von diesem Unternehmen zu Werbezwecken im Privatbereich grundsätzlich unzulässig.
In diesem Fall hatte die "Deutsche Telekom" versucht, ihre Kunden zur Umstellung des Tarifs zu überreden.
OLG Köln; Az. 6 U 155/04

Diese Entscheidung eines Oberlandesgerichtes gilt nicht nur für "Deutsche Telekom", sondern auch für "TELE2" sowie ihren Call Center seka team ... der walter telemedien Gruppe sowie auch für viele, viele, viele weitere Unternehmen ...

Tomppa
29.03.2006, 16:21
Dummerweise bin ich Unternehmer....

Archangel
30.03.2006, 13:27
Dummerweise bin ich Unternehmer....

Als Ergänzung sei hierzu noch angemerkt, dass Werbeanrufe im gewerblichen Bereich sowieso grundsätzlich verboten sind ...

srm71
30.03.2006, 17:07
Als Ergänzung sei hierzu noch angemerkt, dass Werbeanrufe im gewerblichen Bereich sowieso grundsätzlich verboten sind ...

Ich bin auch Unternehmer und werde täglich belästigt. Wo bitte schön steht dieses Verbot???

Tomppa
30.03.2006, 17:58
Ich bin auch Unternehmer und werde täglich belästigt. Wo bitte schön steht dieses Verbot???

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb / UWG

Tomppa
30.03.2006, 18:16
Noch zur Ergänzung zum UWG: es ist also verboten, Kaltaquise per Telefon zu treiben. Das Verbot wirkt aber nicht viel.

Vor einigen Monaten haben wir hier über die unseriösen Anzeigenangeboten von der "Polizei-Basis-Gewerkschaft" geschrieben. Der Call-Center ist vor Gericht gezogen worden, wegen Kaltaquise = Verstoß gegen UWG.

CC behauptet einfach, dass das Geschäftskontakt schon vorher bestand. Dann müsste der Kläger beweisen, dass KEIN Kontakt vorher bestand. So, und wie willst Du das beweisen?

UWG = Zahnloses Gesetz

Fuchur
31.03.2006, 18:48
Gestern und heute auch bei mir Anrufe von Tele2 auf zwei unterschiedlichen Nummern ... Ich hab' die "Callmaster" - wie ich es jetzt immer mache - kurz mit "Kein Interesse" abgebügelt ... das ewige Rumdiskutieren mit diesen Nasen führt nämlich, wie man auch hier in einigen Threads nachlesen kann, zu nichts ... die Zeit ist mir da im übrigen auch zu schade ...

DeLarossa
31.03.2006, 19:09
Noch zur Ergänzung zum UWG: es ist also verboten, Kaltaquise per Telefon zu treiben. Das Verbot wirkt aber nicht viel.

Man muß ja nicht nach UWG vorgehen, sondern kann das BGB nutzen:
Die Vorschriften §§ 823 und 1004 BGB geben Individualansprüche gegen den Störer. => Abmahnung mit strafbewehrter Unterlassungserklärung und ggf. einstweilige Verfügung!

DAS wirkt im Normalfall!


CC behauptet einfach, dass das Geschäftskontakt schon vorher bestand. Dann müsste der Kläger beweisen, dass KEIN Kontakt vorher bestand. So, und wie willst Du das beweisen?

Nein, nein, nein!
Das ist IMHO nicht richtig!
Wenn das CC - als Antragsgegner oder Beklagte - behauptet, daß ein Geschäftskontakt schon vorher bestanden habe, dann liegt die Beweislast bei denen!

DeLarossa
31.03.2006, 19:17
Gestern und heute auch bei mir Anrufe von Tele2 auf zwei unterschiedlichen Nummern ... Ich hab' die "Callmaster" - wie ich es jetzt immer mache - kurz mit "Kein Interesse" abgebügelt ... das ewige Rumdiskutieren mit diesen Nasen führt nämlich, wie man auch hier in einigen Threads nachlesen kann, zu nichts ... die Zeit ist mir da im übrigen auch zu schade ...

Auch eine Möglichkeit. Ich kann das nachvollziehen.
Wenn ich allerdings gute Chancen habe, einen Rechtsstreit zu gewinnen, dann schlage ich zu... :D

Fuchur
31.03.2006, 19:21
Wenn ich allerdings gute Chancen habe, einen Rechtsstreit zu gewinnen, dann schlage ich zu... :D

... ich würde meinerseits noch hinzufügen: sofern sich der nötige Aufwand in Grenzen hält ...

DeLarossa
31.03.2006, 19:24
Ich bin auch Unternehmer und werde täglich belästigt. Wo bitte schön steht dieses Verbot???

Du brauchst nur zu behaupten, daß die Spam-Mail in Deinen "eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb" ("sonstiges Recht" im Sinne des § 823 BGB) eingreift, weil Du Zeit und Kosten hast, die Mails Deiner Kunden aus dem Spam herauszusuchen.

Schau mal in dem Urteil des OLG Düsseldorf nach:

http://www.aufrecht.de/3541.html

Tomppa
31.03.2006, 19:55
Gegen Massen-Spammer sollte man schon richtig vorgehen. Ich habe heute meine Forderungen per Einschreiben geschickt. Das Problem ist eigentlich einen Anwalt zu finden, der sich mit der Materie richtig auskennt. Anwalt ist nicht gleich Anwalt.

DeLarossa
31.03.2006, 20:01
Gegen Massen-Spammer sollte man schon richtig vorgehen. Ich habe heute meine Forderungen per Einschreiben geschickt. Das Problem ist eigentlich einen Anwalt zu finden, der sich mit der Materie richtig auskennt. Anwalt ist nicht gleich Anwalt.

Außerdem:

Wer streckt schon gerne die anwaltlichen Gebühren vor?
Bei einem Streitwert über 5.000 Euro kommen leicht über 500 Euro zusammen!

Denn:

Wenn beim Gegner nichts zu holen ist, bleibt man auf den Kosten erstmal sitzen!

Tomppa
31.03.2006, 20:03
Das ist das kleinere Problem. Und bei Tele2 wird schon etwas zu holen sein. Und Rechtschutzversicherung habe ich auch.

DeLarossa
31.03.2006, 23:28
Wenn die Rechtsschutzversicherung dafür aufkommt...

Stefan88
02.04.2006, 23:01
Tele2 darf anrufen. Durch das Benutzen von Tele2 darf und kann Tele2 von einem "konkludenten Einverständnis" ausgehen. Doch nicht nur das: Du bist doch auch Kunde. Wenn "Tele2" so scheisse ist, warum nutzt du es dann?

Ach, und hat der Tele2 Mitarbeiter nicht gesagt, er hat sich verwählt ?

Also aufgrund eines Irrtums kann man sowieso niemand verklagen.

Meinst du eigentlich, schriftliche Werbeflyer für Tele2 oder im Fernsehen sind besser ? - Jeder sagt in der Werbung das er der beste ist.

Ein guter Tele2-Mitarbeiter, wird auch dich beraten können, welcher Tarif am besten ist.

Stefan88
02.04.2006, 23:04
Werbeanrufe sind verboten ?

"LÖL"


Ein grosser Irrtum ist immer, das das UWG den Verbraucher schützt. Ist aber nicht so.

Das Wettbewerbgesetz regelt nur, daß man nicht unlautere Geschäftspraktiken GEGENÜBER einen ANDEREN Anbieter anwendet.

Folglich schaut es mit privaten Klagen gegen ColdCalls schlecht aus. Einzig und allein Mitbewerber haben hier ihre Möglichkeiten.

DeLarossa
02.04.2006, 23:27
Folglich schaut es mit privaten Klagen gegen ColdCalls schlecht aus. Einzig und allein Mitbewerber haben hier ihre Möglichkeiten.

Bevor Du hier irgendeinen Quatsch verzapfst, solltest Du Dir die einschlägige Rechtsprechung ansehen, junger Freund! :clown:

Du mußt zwischen den Möglichkeiten nach dem UWG und den Möglichkeiten nach den §§ 823, 1004 BGB unterscheiden!

Ich habe erst vorvorige Woche eine einstweilige Verfügung auf diese Vorschriften gestützt und vom Landgericht Recht bekommen.

Also: gute Aussichten für private Klagen!

Im übrigen wird die einstweilige Verfügung auf die eidesstattliche Versicherung des Antragstellers gestützt, der selbstverständlich den Inhalt des Gesprächs wiedergibt. Da ist dann nicht viel Raum für die Ausrede des Anrufers à la "Falsch verbunden!"
Was glaubst Du, wem die Gerichte mehr glauben?!? :D

DeLarossa
02.04.2006, 23:40
Tele2 darf anrufen. Durch das Benutzen von Tele2 darf und kann Tele2 von einem "konkludenten Einverständnis" ausgehen. Doch nicht nur das: Du bist doch auch Kunde. Wenn "Tele2" so scheisse ist, warum nutzt du es dann?

Du solltest den Ausgangsbeitrag mal richtig lesen und verstehen.
Dort steht:

Aus der Adresse, die Tele2 auf Computer hatte, bin ich in September 2001 ausgezogen.

Wenn der Geschäftskontakt seit einem Jahr NICHT mehr besteht, dann kann man nicht mehr von einem konkludenten Einverständnis sprechen. Das ist gängige Rechtsprechung!

Also: erst lesen, verstehen, informieren und dann posten!

Punani
03.04.2006, 00:14
:D Einen wunderschönen Guten Abend

ich verfolge hier schon seit ein paar Tagen die lächerlichen Diskussionen über die ja ach sooo lästigen Tele 2 Anrufe die von mir und meinen lieben Kollegen im Auftrag " von Tele 2" ausgeführt werden...
Sagt mal habt ihr eigentlich gar nichts besseres zu tun als euch da so drüber aufzuregen?????????????????
Ihr tut ja so als wenn nur Tele 2 im Moment anruft!!! Da sind auch auch noch so einige andere Provider mit bei....
Ihr müsst ja ganz schön viel Zeit zu Hause verbringen damit ihr das alles mit bekommt....

Lasst euch mal von einem Insider nen Rat geben.Ihr könnt da eh rein gar nichts gegen unternehmen.Ihr werdet eh den kürzeren ziehen bei allem was ihr in die Wege leitet um nicht mehr angerufen zu werden...Doch eins ja.Lasst euch doch einfach in die Robinsonliste eintragen....

Und noch was....die Adressen die wir bekommen,die werden unter anderem von den Städten etc. für teures Geld verkauft!!!!!!!!!!!

Und jetzt beruhigt euch mal wieder und sucht euch ein neues Hobby:cool:

Viele Liebe Grüße Punani

Goofy
03.04.2006, 00:40
Lasst euch mal von einem Insider nen Rat geben

Lass man stecken, Deinen Rat. Wir kommen hier auch so zurecht.

Telefon-Mann
03.04.2006, 00:49
Und jetzt beruhigt euch mal wieder und sucht euch ein neues Hobby:cool:


WORD! Recht hast du, Punani!!!

Schön noch einen Kollegen von Tele2 hier begrüssen zu dürfen :D
Hier scheinen echt einige nix bessers zu tun zu haben als allgemeine Hetze
gegen Tele2 und die gesamte Telefonmarketing-Brache zu betreiben.....:rolleyes:

Naja, wenn man Spass dabei hat....Eure "rechtlichen Schritte" brigen eh nix. Darüber lacht sich Tele2 sowas von schlapp.....;)

Also:Who cares........

Stefan88
03.04.2006, 01:47
Die sind nur traurig, weil sie sonst kein Schwein anruft.

Tja, viel Spaß dich durch alle Distanzen zu klagen. Das Kosten viel mehr Zeit und Nerven als der Anruf.

:D

exe
03.04.2006, 08:19
Also:Who cares........
Stimmt also verzieh(t) (euch|dich). :D

wazi
03.04.2006, 08:41
Haben die Merkbefreiten jetzt alle Ausgang?

An ihrem primitiven Dummsprech sind die alle erkennbar. Schaut euch mal deren Hinterlassenschaften hier im Forum an und vergleicht es mit dem Blödsinn, den diese Typen am Telefon sabbeln.

Alles Müll !!

:skull: :skull: :skull: :skull:

wazi
03.04.2006, 09:00
Es gibt gute Möglichkeiten, diese Oberbanausen nicht zum Ziel ihres Telefonterrors kommen zu lassen.

Beim Privatanschluß ist ein Anrufbeantworter ein hervorragender Filter, der diese Banausen abfängt. Verfügt das Gerät über eine VIP-Funktion, kommen nur noch Leute mit dem VIP-Code aufs Telefon.

Eine weitere Möglichkeit ist, mit "Asterisk" und einem PC einen virtuellen Anrufbeantworter zu erstellen mit vielfältigen Möglichkeiten, diese sinnbefreiten Telefonbanausen zu blockieren.

Natürlich kann man, wenn man Zeit und Lust hat, diese Unsympathen auch nach allen Regeln der Phantasie vereimern und hinhalten.
Ich finde es noch besser, diese sinnbefreiten Unsympathen schon beim Anklingeln zu blockieren.

Hauptsache ist, diese Banausen an der Erreichung ihrer Ziele zu hindern.

Tomppa
03.04.2006, 10:20
Zuerstmal: aus meinem Anschluß ist nie über TELE2 angerufen worden. Die Einzelverbindungsnachweise und Rechnungen sind alle archiviert. Zudem habe ich die Datenschutzabteilung von TELE2 vor ca. 2 Monaten per e-mail ausdrücklich verboten, meine Daten zu speichern oder mich anzurufen. Dennoch erfolgte ein weiterer Werbeanruf.

Ich möchte unsere lieben TELE2 Mitarbeiter geistig ja nicht überfordern aber man könnte zum Beispiel anhand dieses Urteils darüber nachdenken, ob alleine das Anwenden von Preselection einen Werbeanruf gerechtfertigen könnte:

OLG Frankfurt: Telefonwerbeverbot auch für Versicherungen.pdf (http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/C1256BA70030E5C7/vwContentByKey/W26FDC53120JUSZDE/$File/2005-08-18_Telefonwerbeverbot%20auch%20f%FCr%20Versicherungen.pdf)

Ja, da geht es um Versicherungen, nicht um Netzanbieter. Dennoch kann man bei Vorhandensein gewisses Intelligenzpotentials hieraus Parallel zu den Anrufen von Tele2 bei unterstellter Inanspruchnahme von Preselection-Diensten ziehen.

Geradezu witzig ist die Behauptung, die Daten würden von den Städten gekauft. Von Einwohnermeldeamt oder was? Da lachen ja die Hühner so dass die Grippebazillen spritzen.

Und wozu die Daten zu kaufen, wenn der Kunde doch über TELE2 telefoniert hat und die Nummer eh schon bekannt ist? Eigentor geschossen? Bitte nicht antworten.

Ansonsten wäre es tatsächlich eine Möglichkeit, zuerst die früheren Beiträge zu lesen bevor man hier irgendeinen Unsinn schreibt.

Hetze gegen TELE2? Schaut doch mal den Umfang dieses Forums durch. Wie viele Beiträge gibt es bezüglich TELE2 und welchen Anteil der Beiträge bilden diese? Hinweis: durch Einsatz von Taschenrechner kann man die eigenen Gehirnkapazitäten schonen.

Dennoch gestehe ich euch ein Recht auf gewisse Paranoia gerne ein. Ich wäre aber dankbar, wenn ihr eure Unkenntnisse über die rechtlichen Aspekte der Kaltaquise irgendwo anders herausposaunieren würdet.

werbeopfer
03.04.2006, 10:22
Folglich schaut es mit privaten Klagen gegen ColdCalls schlecht aus. Einzig und allein Mitbewerber haben hier ihre Möglichkeiten.

Du hast offensichtlich keine Ahnung. DeLarossa hat es ja schon erklärt.
Lies mal diesen heise-Bericht (http://www.heise.de/newsticker/meldung/68540) oder besorge dir das entsprechende Urteil und versuche, es zu verstehen.

Der Kläger war übrigens sogar Kunde und musste trotzdem keine Werbeanrufe hinnehmen.

Telefon-Mann
03.04.2006, 11:05
Haben die Merkbefreiten jetzt alle Ausgang?

An ihrem primitiven Dummsprech sind die alle erkennbar. Schaut euch mal deren Hinterlassenschaften hier im Forum an und vergleicht es mit dem Blödsinn, den diese Typen am Telefon sabbeln.

Alles Müll !!


Tja, Wazi. Wir leben in einem Land, in dem jeder seine Meinung frei äußern darf.....Auch wenn Du vielleicht gerne lieber ne Diktatur hättest......So'n Pech aber auch :D

Wenn hier einer durch "primitiven Dummsprech" auffällt, dann bist DU das!!!
Denn im Gegensatz zu Dir können wir "Merkbefreiten" sachlich argumentieren und objektiv bleiben, was DU scheinbar nie in der Schule gelernt hast!

exe
03.04.2006, 11:22
Denn im Gegensatz zu Dir können wir "Merkbefreiten" sachlich argumentieren und objektiv bleiben, was DU scheinbar nie in der Schule gelernt hast!
[x] deine objektiven Argumente sind *gähn*
[x] geh wo anders spielen
[x] noch viel zu lernen du hast

Telefon-Mann
03.04.2006, 11:29
[x] deine objektiven Argumente sind *gähn*
[x] geh wo anders spielen
[x] noch viel zu lernen du hast

Wie süss :o

Sorry, aber wenn man alles in einen Topf wirft und nicht die Sache ansich,was legitim ist, sondern den Menschen dahinter der seinen Job macht, diskriminiert ohne ihn persönlich zu kennen, dann frage ich mich echt wer hier noch viel zu lernen hat :rolleyes:

Wenn wir alle diese Einstellung hätten, wären wir nicht mehr weit entfernt vom nächsten Dritten Reich!!

Stardust
03.04.2006, 11:36
Tja, Wazi. Wir leben in einem Land, in dem jeder seine Meinung frei äußern darf.....Auch wenn Du vielleicht gerne lieber ne Diktatur hättest......So'n Pech aber auch :D

Wenn hier einer durch "primitiven Dummsprech" auffällt, dann bist DU das!!!
Denn im Gegensatz zu Dir können wir "Merkbefreiten" sachlich argumentieren und objektiv bleiben, was DU scheinbar nie in der Schule gelernt hast!

derartiges gesabbere kenne ich doch von anderer Stelle! hast du dich etwa auch in einem anderen Forum angemeldet?

:p :p

Stardust
03.04.2006, 11:37
Wie süss :o

Kindergarten hier?? :D

Richtig! Wir sind die Erzieher, die euch auch schon mal den Allerwertesten versohlen!:D

Stardust
03.04.2006, 11:39
PS: Halten wir die Typen mal auf Trab :D :D Vielleicht klingeln die Telefone dann seltener, wenn sie anderweitig beschäftigt werden :p :D

wazi
03.04.2006, 11:41
Telefon-Mann,

fühlst du dich wieder mal ganz groß , hä? Noch größeren Müll kriegst du nicht zusammen?

Terrorisierst gerne die Leute am Telefon, oder?

Dein arrogantes Getue mitsamt dir ist hier obsolet.
Du bist einfach nur peinlich und ein typischer, sinnbefreiter Vertreter deiner Spezies. :skull: :skull:

Stardust
03.04.2006, 11:41
Richtig! Wir sind die Erzieher, die euch auch schon mal den Allerwertesten versohlen!:D

Ändern eines IQ-Ergusses gilt nicht. Beweise sind gesichert.

Tomppa
03.04.2006, 11:42
Unsachliche Beiträge können unsachliche Antworten ernten.

Wer seine Freiheit zur freien Meinunsäusserung dazu benutzt, falsche Tatsachen zu behaupten, muss damit rechnen dass der andere mit dem selben Recht diese offenbart.

Weitere Diskussion über dieses Thema scheint mir fruchtlos. Ich warte nun, dass Tele2 den Frist ablaufen lässt und gehe dann mit den Unterlagen sowie Aktenzeichen der relevanten Gerichtsurteile zum Anwalt. Das Ergebnis werde ich dann veröffentlichen.

Dies wird sicherlich einige Monate in Anspruch nehmen. Bis dahin schlage ich eine Pause mit der Aufregung vor.

Do not feed the trolls.

Telefon-Mann
03.04.2006, 11:44
Telefon-Mann,

fühlst du dich wieder mal ganz groß , hä? Noch größeren Müll kriegst du nicht zusammen?

Terrorisierst gerne die Leute am Telefon, oder?

Dein arrogantes Getue mitsamt dir ist hier obsolet.
Du bist einfach nur peinlich und ein typischer, sinnbefreiter Vertreter deiner Spezies. :skull: :skull:

Ich frag mich wer hier peinlich ist, Du MENSCHENFEIND!!!!
Ersetz bei deinem Nick doch [EDIT]. Passt wesentlich besser :D

Stardust
03.04.2006, 11:45
Wie süss :o

Sorry, aber wenn man alles in einen Topf wirft und nicht die Sache ansich,was legitim ist, sondern den Menschen dahinter der seinen Job macht, diskriminiert ohne ihn persönlich zu kennen, dann frage ich mich echt wer hier noch viel zu lernen hat :rolleyes:

Wenn wir alle diese Einstellung hätten, wären wir nicht mehr weit entfernt vom nächsten Dritten Reich!!

Warum änderst du eigentlich deine "Postings", nachdem du bereits eine Antwort erhalten hast? Getroffene Hunde jaulen, und dass du in den Kindergarten gehörst, hast du schon mehrfach bewiesen!
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Wir fordern lebenslanges Technik-Verbot für die Spamschleudern

wazi
03.04.2006, 11:50
Ich frag mich wer hier peinlich ist, Du MENSCHENFEIND!!!!

Ich bin nur ein Feind von solchen merkbefreiten Telefonbanausen, die mit ihrem Telefonterror das ganze Land überziehen und die Telefonbesitzer dumm zusabbeln.

So wie du dich hier präsentierst, kommt das offenbar in diese Richtung. Alles was du zeigst ist arrogantes Getue, überheblich-übergeschnapptes Auftreten, das dir die komplette Sinn- und Merkbefreiung garantiert.

Du bist einfach peinlich und obsolet. :skull: :skull:

wazi
03.04.2006, 11:53
Stardust schrieb

Warum änderst du eigentlich deine "Postings", nachdem du bereits eine Antwort erhalten hast? Getroffene Hunde jaulen, und dass du in den Kindergarten gehörst, hast du schon mehrfach bewiesen!



@Stardust,

der Unsypath ist sinn- und merkbefreit, der kapiert sowas nicht.
Außer Dummgesabbel kommt da nichts

exe
03.04.2006, 11:55
Wenn wir alle diese Einstellung hätten, wären wir nicht mehr weit entfernt vom nächsten Dritten Reich!!
Wow nette Überleitung zum Nr. 1 Totschlagargument. Nur weil jemand nicht deiner Meinung ist, sind wir deswegen noch nicht im Dritten Reich. Akzeptiere es oder nicht, hier haben fast alle eine andere Meinung als du.

Ich unterstütze Tomppas Einstellung. Wir sollten dich nicht weiterfüttern und den Thread mit diesem Mist auffüllen.

PS: Wieso hast du den Kindergarten entfernt. Ich fand das alte Posting passender. ;)

Stardust
03.04.2006, 12:04
Auch wenn er es entfernt hat, ich habe es zitiert und dadurch bleibt es erhalten:D :D :D

wazi
03.04.2006, 12:05
Ich frag mich wer hier peinlich ist, Du MENSCHENFEIND!!!!
Ersetz bei deinem Nick doch einfach am Anfang das "W" durch ein "N". Passt wesentlich besser



Tja, wieder ein typischer Beweis der Sinnlosigkeit dieser Unsympathen. :skull: :skull:

Es bleibt immer gleich: Dummgesabbel am Telefon oder hier im Forum

Stardust
03.04.2006, 12:10
nicht nur hier, auch in anderen Foren versuchen die in letzter Zeit verstärkt, ihr illegales Handeln zu verteidigen und ganze Foren zum Schweigen (oder nicht-mehr-schreiben) zu bringen!

wazi
03.04.2006, 12:13
Wo? Hast du einige Links dazu?

Stardust
03.04.2006, 12:30
Ja. hast du schon.

werbeopfer
03.04.2006, 13:09
Denn im Gegensatz zu Dir können wir "Merkbefreiten" sachlich argumentieren und objektiv bleiben [...]

Was für Argumente bitte?! Ihr seID: [ID filtered]

Schnabelland
03.04.2006, 14:29
@werbeopfer:
Du nimmst mir das Wort aus dem Mund...

Ich vermute, die Werbeterroristen, die hier schreiben, sind ganz ganz einfache Call-Agents. Die haben von den Rechtsgrundlagen NULL Ahnung (deswegen äußern sie sich auch nicht dazu - wenn ich an ihrer Stelle wäre, dann würde ich entweder Gegenurteile zitieren oder widerlegen, warum dieses oder jenes Urteil für ihren Fall nicht anwendbar ist... oh Mist, jetzt hab ich denen den Trick verraten, wie man argumentiert...), bestenfalls haben sie so eine sektenähnliche Verkaufs-Schulung erhalten, auf denen einem eigentlich nur ins Hirn gehämmert wird:
* Was wir machen ist RICHTIG
* Was wir machen ist GUT
* Unser Produkt ist DAS BESTE ÜBERHAUPT (komischerweise kommt der Verbraucher trotzdem nicht von selbst drauf, es zu kaufen, so dass die Call-Agents nachhelfen müssen a la "ich weiss besser was für Dich gut ist" - ich sag jetzt NICHT, an was mich das erinnert, sonst würde ich mich auf die selbe untere Stufe wie die mit ihren geschmacklosen Nazi-Vergleichen stellen).

Von wegen Rechtsgrundlagen wird in diesen Schulungen überhaupt nichts gelehrt (es geht ja nur darum, zu verkaufen), ja, noch nicht einmal DEREN Sicht der Dinge, aufgrund welcher Gesetze und Urteile sie meinen, dass ihre Anrufe (angeblich) rechtmäßig sind - das hat das "Telefonier-Vieh" als unterstes Glied in der Kette nicht zu interessieren (aber auch die Abteilungsleiter haben i.d.R. keine Ahnung von Rechtsgrundlagen).

Auf jeden Fall werde ich aufgrund des hier gezeigten Verhaltens der Tele2-Telefonterroristen die 01013 ab sofort meiden - ehe ich so einen Verein unterstütze, telefoniere ich lieber teurer. Davon abgesehen: In den letzten sechs Monaten hatte dieser Provider NIE eine Spitzenposition in meiner Telefon-Tariftabelle...

P.S.: Ich scheine Glück zu haben - ich habe mich sogar vor ein paar Jahren mal bei denen registriert und noch NIE einen Anruf erhalten!

Tomppa
03.04.2006, 15:04
Ja, die angebotenen Verbindungspreise waren vergleichsweise hoch bis auf die Verbindungen auf ausländische Mobiltelefone. In diesem Fall ist der Tarif schockierend hoch. Den Preis nannte mir die Dame auf meine Anfrage hin am Telefon - auf dem Angebot wird dieser Tarif gar nicht aufgeführt.

DeLarossa
03.04.2006, 15:35
Tja, viel Spaß dich durch alle Distanzen zu klagen. Das Kosten viel mehr Zeit und Nerven als der Anruf.:D

Kein Problem. Letztlich zahlt der Verlierer - und daß ist der Spammer!!!! :D
Bei einem Streitwert von 5.000 bis 10.000 Euro kommt da schon ein Sümmchen zusammen. Dafür muß so ein Spammer viiiieeeeeeel telefonieren, um dem Unternehmen den Betrag hereinzuholen! *lacht

Wer zuletzt lacht, ...

Nebelwolf
03.04.2006, 15:57
Leider ist es nicht so einfach. Du mußt mit den Verfahrenskosten in Vorleistung gehen, ist dann der Verursacher pleite, sieht man das Geld nicht wieder.

Nebelwolf

Archangel
03.04.2006, 16:40
Wir verfolgen hier recht intensiv die aufgekommenen lebhaften Diskussionen zu „TELE2“ nebst ihren „Call Centern“ … und amüsieren uns über die „TELE2-Trolls“ …

@Tomppa
„Polizei-Basis-Gewerkschaft“ und „NVK Druck- & Verlagshaus GmbH“ stehen bei uns auch recht hoch im Kurs. Sämtliche unserer Klagen und auch die Klagen weiterer leidtragender Geschädigter, die von diesen „TÄTERN“ ohne Erfolg per Fax, Telefon, usw. beworben wurden, sind erfolgreich abgeschlossen. Derzeit warten wir ganz gespannt auch auf deren Wiederholungen, wobei jeder Verstoß dann eine Vertragsstrafe von ¤ 6.000,00 nach sich zieht und die „TÄTER“ können dann ganz sicher sein; die Kohle holen wir uns dann auch. RICHTIG ist auch den RICHTIGEN Anwalt zu finden, der zu den Rechtsfolgen derartiger Verstöße im Vorfeld bereits außergerichtlich sehr überzeugend argumentieren kann; dann spart man sich die Zeit für den Prozess. Aber Rechtschutzversicherung kann man nun wirklich getrost vergessen. Das macht kein Rechtschutzversicherer mit.

@DeLarossa
Genau RICHTIG - was interessiert das UWG. Gegen die „TÄTER“ wird immer grundsätzlich nach BGB vorgegangen.

@Fuchur
Lieber ein wenig mehr Arbeit, Initiative und Ideenreichtum aufbringen; nicht nur einfach „abbügeln“, sondern gemeinsam mit einem versierten Rechtsanwalt gegen diese „TÄTER“ auch vorgehen. Das Verhältnis Arbeit & Aufwand für das Erstreiten einer Unterlassungserklärung nebst Vertragsstrafeversprechen muss im Verhältnis stehen – auch bei einer dann irgendwann verwirkten Vertragsstrafe von ¤ 6.000,00. Hinzu kommt dann auch noch, dass bei einem Verstoß bei diesen „TÄTERN“ dann auch noch was zu holen sein müsste.

@Nebelwolf
Tja, das ist immer das große Problem, als „TÄTER“ erst die große Klappe haben, kostenträchtigen Rechtsstreit führen, der vom Geschädigten sehr gewissenhaft, mühevoll und zeitintensiv durchgeführt wird und dann die Ernüchterung 2 Tage nach Urteilsverkündung gegen die „TÄTER“ – Insolvenz, Konkurs, Pleite – das ist dann schade aber letztendlich nicht zu ändern. Ggf. sollte man im Vorfeld sehr genau den „TÄTER“ durchleuchten, ob da überhaupt die Kosten zu holen sind. Aber eins sei sicher „TELE2“ und sämtliche „seka-teams …“ und andere Dritte haben Kohle ohne Ende. Diese zielen es ja nahezu tagtäglich darauf ab, etliche junge unbedarfte oder auch ältere per unerlaubter Werbeanrufe einfach über den Tisch zu ziehen.

@Stefan88
Selten einen derartigen Unfug gelesen und trotz belehrender Ausführungen von DeLarossa kommt Stefan88 dann wieder mit dem UWG. Viele Hinweise bedürfen keinem Kommentar mehr – weil sie eben einfach schlicht weg falsch sind. Aber eins sei für Stefan88 noch hinzugefügt. Auch „TELE2“ nebst ihren sämtlichen Call Centern des „seka-teams …“ aus der „Walter-Tele-Medien Gruppe“ haben alle ihre Unterlassungserklärung unterschrieben und zahlen bereits seit einiger Zeit immer wieder ihre verwirkten Vertragsstrafen an uns. Sie lernen es einfach nicht und rufen auch noch HEUTE an, ja genau heute – eben gerade. Noch eine kurze Anmerkung zum „konkludenten Einverständnis“ – dümmer geht es nun wirklich nicht; auch das OLG Köln, Az. 6 U 155/04 hat hierzu explizit und ausdrücklich erklärt, dass auch die „Deutsche Telekom“ ihre Kunden wegen Tarifumstellung oder anderem Unsinn nicht einfach mit Werbeanrufen belästigen darf.
@Stefan88 – alle Instanzen oder meinst Du vielleicht doch Distanzen ? aber egal - dass ich nicht lache. Die Unterlassungserklärungen gibt es bereits in der I. Instanz – wie gesagt, ständige Rechtsprechung und die Vertragsstrafen werden sogleich bei LG anhängig gemacht.
Es sei nur angemerkt, dass wir bereits auch einmal einen Rechtsstreit beim EuGH wegen - ich weiß nicht mehr, wie viel Verstößen - gegen einen Radarwarnverkäufer erfolgreich geführt hatten. Soundso viel Verstöße á ¤ 6.000,00, waren dann nachher irgendetwas über ¤ 1,2 Mio. Nachdem wir unsere Sicherheitsleistung bei Gericht hinterlegten und die Kontenpfändungen vorgenommen hatten, konnten wir zumindest die 5-stelligen Anwaltskosten noch bezahlen. Aber mehr war dann nicht mehr von denen drin. Die verkaufen ihr Leben lang aber nie wieder Radarwarner. Daher troll Dich Stefan 88 – mit deiner Argumentation – Instanzen oder auch Distanzen - bist du bei uns genau richtig, wir nehmen jede mit um Euch das Fürchten zu lehren.

@werbeopfer
Richtig, Stefan88 hat NULL Ahnung und davon ne ganze Menge.

@Punani
Die Arbeit, um Euch Schaumschlägern das Fürchten zu lehren, ist unermesslich. Ihr seID: [ID filtered]
Dann tu doch mal Butter bei die Fische, von welcher Stadt habt Ihr Adressen gekauft; teil es mir per PN mit und Du wirst sehen, genau diese Stadt hat 3 Tage später dann auch ihre Klageschrift als „MITTÄTER“ vorliegen. Lieber Punani, glaub es mir, wir alle hier sind sehr sehr ruhig; wir wahren als Geschädigte nur unsere Rechte.

@Telefon-Mann
Und noch so ein Hanswurst von TELE2. Was glaubt Ihr denn, wer Ihr seid. Wir, im Gegensatz zu Euch, müssen mit rechtschaffender Arbeit Geld verdienen und privat versuchen wir uns dann zu erholen. Dann kommen aber privat als auch gewerblich nervige Dumpfbacken daher, rufen an und wollen den tollsten Mist einem aufschwatzen. Sag mal, wo leben wir eigentlich. Ich entscheide, wer mich anrufen darf und wer nicht. Und hierbei unterstützt mich der Gesetzgeber mit seiner ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung.
Die rechtlichen Schritte haben uns schon zigtausend eingebracht. Und da lacht auch TELE2 bestimmt nicht mehr, die auch immer tatkräftig zahlen. Ob das nun in Relation zum Aufwand steht, kann ich nicht sagen; mach ich mir aber auch überhaupt keinen Kopf – wir konnten dadurch bereits 3 neue Arbeitsplätze schaffen, um solchen Tölpels wie Euch das Handwerk zu legen. Und ihr werdet es nicht glauben, diese 3 Arbeitsplätze werden sogar von der Bundesanstalt für Arbeit finanziell unterstützt.

@exe
Lass doch diese Knallköppe hier lesen und schreiben. Wir bekommen dadurch das ein oder andere Mal ein wenig mehr Einblick in deren Machenschaften.

@Stardust
Sag bitte Bescheid, wenn Du deine Vertragsstrafen bei denen persönlich abholst und denen gleichzeitig dann den Allerwertesten versohlst – da würden wir auch schon mal gern mitkommen.
Leider sind ja nicht die „TÄTER“ mit den Rechtsfolgen durch ihr Unwesen beschäftigt, sondern nur irgendwelche Hilfsadvokaten der TÄTERGRUPPIERUNGEN, die auch versuchen Geld zu verdienen – auch mit schier nicht zu gewinnenden Rechtsstreitigkeiten.


Im übrigen; TELE2 ruft auch nie selbst an. Sie belästigen grundsätzlich nur durch ihre Call Center. Diese Rechtsverstöße haben auch nichts mit Diktatur und oder dem Dritten Reich zu tun. Das ist doch nun völliger Schwachsinn.

Goofy
03.04.2006, 19:10
Ich weiß nicht, was dieses Geseiere der Call-Heinis hier soll. Letzten Endes schaden sie durch ihre Babbelei am meisten ihrem Auftraggeber - der Tele2.
Antispam ist bei Google hoch im Ranking. Also nur weiter so! Je öfter hier der Name "Tele2" derart negativ fällt, umso unangenehmer für die.
Wenn ich Verantwortlicher bei Tele2 wäre, hätte ich diesen Quatschbacken längst den Vertrag gekündigt. Und zwar fristlos.
Was die hier vom Stapel lassen und offenbar für positive "public relation" halten, ist derart im Pisa-Keller, dass man sich als Auftraggeber eigentlich für jedes Posting von denen erneut schämen müsste.
Ich zitiere nur nochmal:


Einfach Fresse halten!

Wenn man nicht selbst schon allzu merkbefreit dazu ist, um den Bärendienst zu erkennen, der einem da geleistet wird.
Bisher kannte ich offengestanden den Namen Tele2 nur entfernt vom Hörensagen.
Ich kann sagen, dass ich durch diesen Thread hier künftig nicht gerade zu irgendwelchen Geschäften mit denen animiert werde.
Da gibt es wahrhaftig genug Alternativen.

wazi
03.04.2006, 20:29
@ Goofy,

es ist eben immer dasselbe mit diesen Telefonbanausen.

Arrogante Überheblichkeit, merk- und sinnbefreit und dummes Gesabbel hier im Forum und am Telefon. :skull:

Von denen ist auch nichts anderes zu erwarten.

Goofy
03.04.2006, 20:32
Eben.
Wahrscheinlich kommen sie heute abend wieder unter dem Moos vorgekrochen.
Ich freu mich schon auf einen unterhaltsamen Abend. :D
Schließlich hab ich ja kein anderes Hobby und keine andere Freude. :p
(War das nicht süß gesagt? - LoooooooL!)

wazi
03.04.2006, 20:58
Eben.
Wahrscheinlich kommen sie heute abend wieder unter dem Moos vorgekrochen.
Ich freu mich schon auf einen unterhaltsamen Abend.
Schließlich hab ich ja kein anderes Hobby und keine andere Freude.
(War das nicht süß gesagt? - LoooooooL!)


Doch, sehr schön ausgedrückt :D

Ob die Banausen nochmal kommen?

homer
03.04.2006, 21:49
[...](Fullquote-Vermeidung)
Ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen. Aber glaubst Du wirklich, dass diese Dumpfbacken es schaffen, Dein vollständiges Posting zu lesen und dann auch noch zu verstehen? Ich hab da erhebliche Zweifel ...

Stardust
03.04.2006, 21:54
Ich hab da erhebliche Zweifel ...

...die auch berechtigt sind :D

Goofy
03.04.2006, 22:16
Vielleicht haben wir sie verschreckt?
Naja, morgen muss ich einkaufen. Da darf ich nicht vergessen, Kekse mitzubringen. Vielleicht kommen sie ja dann hervor.
Jetzt muss Goofy jedenfalls bald in die Heia. :yawn:

Tomppa
03.04.2006, 22:23
Vielleicht haben wir sie verschreckt?
:yawn:

Wohl kaum. Es ist eher anzunehmen, dass von oben "Klappe halten" angeordnet wurde oder ein Kollege darauf aufmerksam gemacht hat, dass sie sich nur lächerlich machen und das eigene Nest beschmutzen.

homer
03.04.2006, 22:32
Es ist eher anzunehmen, dass von oben "Klappe halten" angeordnet wurde [...]
Du glaubst an intelligentes Leben im Telefon-Terrorbunker[(c) wazi]?
Nee, nee, die kacken nebenan (http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?p=56587#post56587) den Thread voll. Dauert nicht lange, dann verbreiten die hier auch noch ihren geistigen Dünnpfiff.

Telekomunikacja
04.04.2006, 01:36
Tele2 darf anrufen. Durch das Benutzen von Tele2 darf und kann Tele2 von einem "konkludenten Einverständnis" ausgehen. (http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?p=56448#post56448)
Genau das hat mir gegenüber einmal ein CC-Anrufer behauptet. Scheint mir ein bisschen weit hergeholt... zumal er mir nicht sagen konnte, ob ich eine Leistung von Tele2 jemals in Anspruch genommen hatte, sondern nur unterstellend vermutete: "Sie haben doch sicherlich schon 'mal die 01013 vorgewählt..." :clown:



Links in die Spähren des Unsachlichen - die des "Gut-Finders" (http://www.antispam-ev.de/forum/search.php?do=finduser&u=1806), des (zwischenzeitlich gesperrten) "Historikers" (http://www.antispam-ev.de/forum/search.php?do=finduser&u=1790) ("Wenn wir alle diese Einstellung hätten..." (http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?p=56492#post56492)/ "Ersetz bei deinem Nick..." (http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?p=56500#post56500)), des "Abkupferers" (http://www.antispam-ev.de/forum/search.php?do=finduser&u=1847), des "geistreichen Experten" (http://www.antispam-ev.de/forum/member.php?u=1763)...

Esrael
11.04.2006, 17:19
Hallo Leute.

Ich verfolge diesen einen Thread auch seit einiger Zeit und bislang schweigsam.
Find's auch witzig, wie sich die Gemüter hier erhitzen.
Tut aber irgendwie auch keine Not. Ich arbeite selbst für besagten Telefonanbieter.
Sind wir doch mal ehrlich - egal wie der Anbieter sich schimpft - es gibt endlose Threads in beliebig vielen Foren und in allen kann man schlechtes lesen zu den jeweiligen Anbietern oder zu uns.
Und auch Gutes.............auch wenn das hier viele nicht glauben mögen :rolleyes:

Wie dem auch sei, ich werfe einfach mal ein weiteres Argument in die Runde.......und bin sicher weiterer Reaktionen zu bekommen :D...........aber was solls, die Diskussion ist nett ;=)

Große qualifizierte Call-Center/Contact-Center bekommen Ihre Adressen entweder direkt vom Anbieter (TELE2, Telekom, freenet, ARCOR, AOL.....und wie sie alle heissen) oder kaufen sie selbst bei einem "Adress-Broker".
Diese Adressen sind recht teuer und man muss sie unterscheiden zwischen denen, die man zu "einfachen" Werbezwecken nutzen darf, oder jenen, die man auch telefonisch kontaktieren darf (das sogenannte Opt-In).
Die Erlaubnis zum telefonischen Kontakt hat IMMER der jeweilige potentielle Kunde selbst gegeben - also auch ihr, die Euch hier so aufregen.

Bedeutet: jeder Anruf ist rechtlich abgesichert und legitim.

Der Bestand dieser Adressen bei den jeweiligen "Adress-Brokern" resultiert aus


online generierte Gewinnspiel-Pools
offline generierte Gewinnspiel-Pools
Zeitschriften-Abo-Kunden
Online- und Versandhandelskäufer
aktuelle SKL/NKL-Spieler
Telefonkäufer
u.v.m.


In solchen Datenbanken sind über 32 Millionen deutsche Privathaushalte mit verschiedenen Zusatzmerkmalen wie z.B. Familienstand, Beruf, Hobbys, Geburtsdatum, Wohnlage, Kaufkraft etc. verzeichnet.

Neben verschiedenen Affinitäten (z.B. Kunst-/Kultur-Interesse, Wellness, sportinteressiert etc.) können diese Broker rund 2 Millionen eigene Privatadressen mit der Erlaubnis zum Telefonmarketing (Opt-In) anbieten.

Also, wenn ihr Euch wundert Ziel von Werbeanrufen zu werden, oder Email-Spam erhaltet, dann fragt Euch doch bitte mal, ob jemand aus Eurem Haushalt oder sogar ihr selbst nicht Mitschuld tragt an dem, was Euch jetzt so stört !!! :lil:

Ansonsten sei gesagt, sicherlich ist es vereinzelt möglich den ein oder anderen Rechtsstreit zu gewinnen, aber die Aussichten auf Erfolg sind hier eher gering. Zumal wie es ein Poster hier schon geschrieben hat, der Aufwand sich evtl. auch nicht unbedingt lohnt für den evtl. erzielten Erfolg.

Und Eure Rechtschutzversicherung wird es Euch sicherlich auch danken - denn wenn Ihr zu oft Gebrauch von dieser Art Klagen über Euren Versicherer macht (und ihr werdet wie gesagt die wenigsten davon gewinnen), stellt sich bald die Frage, wie willkommen Euch Eure Versicherung als Kunde noch heißen wird.

Der Post ist hier endlos fortzusetzen für mich............aber ich denke es sollte genügen als ein kleiner Denkanstoß.
Fazit: Regt Euch ein wenig ab, zieht die Konsequenzen über die Robinson-Liste oder ABs und ähnliche Mittel und seit vorsichtig wo und wem Ihr zukünftig Eure Daten preisgebt..............das kann fatale Folgen haben :clown: .

Grüße,

ein stiller Beobachter


P.S.: Übrigens ist es auch ziemlich witzig, daß besagte Broker hier in diesem Forum Werbebanner geschaltet haben.
Beispiel: http://www.quadress.de

EDIT: Typo

wazi
11.04.2006, 17:40
Die Erlaubnis zum telefonischen Kontakt hat IMMER der jeweilige potentielle Kunde selbst gegeben - also auch ihr, die Euch hier so aufregen.

Bedeutet: jeder Anruf ist rechtlich abgesichert und legitim.
:skull: :skull:

Den Quatsch behaupten du und deine "Kollegen" jedesmal gebetsmühlenartig.
Deswegen bleiben sie doch nur sinnloser Quatsch.
Du langweilst.


Also, wenn ihr Euch wundert Ziel von Werbeanrufen zu werden, oder Email-Spam erhaltet, dann fragt Euch doch bitte mal, ob jemand aus Eurem Haushalt oder sogar ihr selbst nicht Mitschuld tragt an dem, was Euch jetzt so stört !!!
:skull: :skull:

Du sabbelst merkbefreiten Müll und kapierst es nicht. Aber von mit Tele2-Ideologie- abgefüllten Telefonsabbler-Existenzen kann man nichts anderes erwarten.

Telekomunikacja
11.04.2006, 17:41
ich werfe einfach mal ein weiteres Argument in die Runde
... und ich frage einfach 'mal ein bisschen treudoof zurück:
Wo steht/ liegt/ sitzt das "weitere Argument"? :clown:

siebich
11.04.2006, 17:46
Mein lieber Esrael,

Sie erwarten doch hoffentlich nicht, dass wir uns jetzt über die telefonischen Belästigungen freuen.....nur weil wir selber schuld sind. Mir ist es persönlich egal ob CCs legal anrufen oder nicht. Sie stören empfindlich den geregelten Büroablauf und bei Privatleuten steigt der Missmut über das Telefon. Ich bleibe zwar höflich (wenn denn ein Störenfried überhaupt bei der Vorzimmerdame durchkommt), aber verkaufen wird ein CCA mir nichts, ausserdem kann man auch höflich jemanden abputzen. Sie sind wahrscheinlich wirklich einer dieser Zeitgenossen, welche zwar merken, daß sie nerven...aber es ist ja legal was Sie machen...Anstand und Moral ist Ihnen somit ein Fremdwort. Ich gehe davon aus, dass Sie einer der ersten wären, welche Zeter und Mordio schreien würden, riefe man Sie zehn mal am Tage an und hielte Sie von der Arbeit ab.
Armer, armer Troll.

Esrael
11.04.2006, 18:23
Mein lieber Esrael,

Sie erwarten doch hoffentlich nicht, dass wir uns jetzt über die telefonischen Belästigungen freuen.....nur weil wir selber schuld sind. Mir ist es persönlich egal ob CCs legal anrufen oder nicht.

Nein, erwarte ich nicht........


Sie stören empfindlich den geregelten Büroablauf und bei Privatleuten steigt der Missmut über das Telefon. Ich bleibe zwar höflich (wenn denn ein Störenfried überhaupt bei der Vorzimmerdame durchkommt), aber verkaufen wird ein CCA mir nichts, ausserdem kann man auch höflich jemanden abputzen.

.....und das steht jedem frei zu tun - ein schlichtes KEIN INTERESSE löst das Problem innerhalb 1 Sekunde - ein höfliches BITTE, rufen Sie mich nicht mehr an und streichen sie mich von Ihren Telefonlisten, bevor ich rechtliche Schritte einleiten muss, löst den Fall nachhaltig binnen 5 Sekunden.

Tatsache ist und bleibt, daß die meißten angerufenen "OPFER" :D selber die Einwilligung gegeben haben zum Telefon-Marketing. Das richtige Kreuzchen an der falschen Stelle langt da ^^.
Und um es ganz deutlich zu sagen, ich behaupte nicht, daß es hier keine "OPFER" gibt, die mal zu Unrecht angerufen werden. Irrtümer kommen vor, sind aber nicht beabsichtigt.
Und um eine schlichte Prognose abzugeben: ich denke Sie alle dürfen in der Zukunft mit mehr telefonischen Kontakt rechnen im Zeitalter der Datenelektronik........das ist ein Zukunftsmarkt.
Und auch um das klar zu stellen, daß soll nicht heißen, daß man sich davor nicht schützen können soll. Das befürworte ich für jene, die das so wollen.
Nur wenn man eine Einwilligung/Einverständnisserklärung abgibt, dann muß man doch auch mit den Folgen leben, oder nicht !?
Es stellt sich doch viel mehr die Frage, wie schützt man sich als Privatperson/Gewerbetreibender erfolgreich vor diesen Anrufen, bzw. was kann man tun um es von vornerein zu vermeiden !?
Und ein Rechtsstreit ist ganz sicher nicht die Lösung, ob er nun gewonnen wird oder nicht. Dieses eine Argument will ich auch gerne aufnehmen, beide Parteien werden hier nur das Heer der Anwälte glücklich machen und füttern.
Das primäre Problem wird dadurch nicht gelöst.
Und Summen von 1,2 Mio. für ein gewonnenen Rechtsstreit, die hier in diesem Thread angeführt werden, sind für diese Unternehmen wirklich "Peanuts" und werden nichts ändern. Bestenfalls einen Preisabgleich der Produkte des Anbieters erzielen. Wofür ?


Sie sind wahrscheinlich wirklich einer dieser Zeitgenossen, welche zwar merken, daß sie nerven...aber es ist ja legal was Sie machen...Anstand und Moral ist Ihnen somit ein Fremdwort. Ich gehe davon aus, dass Sie einer der ersten wären, welche Zeter und Mordio schreien würden, riefe man Sie zehn mal am Tage an und hielte Sie von der Arbeit ab.
Armer, armer Troll.
Nun ja, ich bekomme derartige Werbeanrufe von Zeit zu Zeit. Nicht böse sein, aber da ich natürlich in der Branche arbeite, erteile ich dann eine höfliche Absage und greifen den CCA nicht persönlich an. Es ist ein Job wie viele andere auch..........wenngleich er auch nicht jedem gefallen mag. Aber der entsprechende MA verdient sein Geld auf diese Art und Weise.
Das ist auch btw der Grund warum ich auf die anderen Posts, die vor persönlichen Angriffen nur so strotzen, nicht eingehe. Danke aber an dieser Stelle für diese sachliche Antwort.
Was meine Moral angeht, nun ja, ich besitze für mich persönlich die moralische Integrität einen Kunden nicht mehr anzurufen,der zuvor die Erlaubnis dazu erteilt hat, wenn er mich darum bittet und den Anstand den Kunden aufzuklären. woher seine Daten stammen, bzw. was er tun kann, um Anrufe dieser Art zu vermeiden.
Was mich an diesem Thema auch wirklich stört, ist die Tatsache, das hier alles über einen Kamm gescheert wird. Es gibt eine Menge schwarzer Schaafe in der Branche, genauso wie weiße. Aber so sehr es jeden genau aus diesem grund stört, so schwer ist es für einen qualifizierten CCA eine adäquate Beratung/Verkaufsgespräch am Telefon zu führen, weil eben genau aus diesem Grund die Kunden nicht mehr gesprächsbereit sind.
Und das ist ein weiterer interessanter Punkt: wie selektiert man schwarze und weiße Schaafe !?

Grüße

Palandt
11.04.2006, 18:25
Hallo Gemeinde,

hier mein erster Beitrag (stolz!)

Richtig ist zumindest, dass die werbliche Kontaktaufnahme (unabhängig vom verwendeten Medium) nur unzulässig ist, wenn KEIN (!) Einverständnis des Empfängers vorliegt.

Ich halte es aber für ein Gerücht, dass die sog. "Adresshändler" nur Kontaktdaten verkaufen, bei denen ein Einverständnis in den Erhalt von Werbung wirksam erteilt wurde.

Oben wurde angesprochen, dass die Adresshändler die Daten oftmals aus Gewinnspielen erhalten, bei denen ahnungslose Teilnehmer "Nutzungsbedingungen" oder "Spielregeln" akzeptieren, bei denen dann tatsächlich unter der Ziffer "x-Millionen" vermerkt ist, dass der Teilnehmer darin einwilligt, dass seine Daten weitergegeben werden und zu werblichen Zwecken genutzt werden.

Derartige Einwilligungsklauseln sind jedoch unwirksam, sodass keine wirksame Einwilligung vorliegt und die Zusendungen von Werbung oder Werbeanrufe nach wie vor als Spam zu qualifizieren sind, weshalb der Betroffene den Versender der Nachrichten oder den Anrufer abmahnen und ggfs. auf Unterlassung verklagen kann.

Die verwendeten Einwilligungsklauseln sind rechtlich als allgemeine Geschäftsbedingungen zu qualifizieren, wobei festzustellen ist, dass Einwilligungensklauseln in den Erhalt von (beinahe schon grenzenloser) Werbung eine üble unangemessene Benachteiligung des Betroffenen darstellen und auch als sog. Überraschungsklauseln im Sinne des § 305c BGB zu qualifizieren sind.

Speziell für Telefonwerbung steht zudem seit dem sog. "Telefonwerbung 6"-Urteil des BGH fest, dass hierzu überhaupt keine Einwilligung in verklausulierter Form -sprich durch AGB- erteilt werden kann.

Für eine gesetzeskonforme Einwilligung in den Erhalt von Werbung reicht es im Übrigen auch nicht aus, wenn die Informationen über eine „Einwilligung“ lediglich unter einem link auf einer Internetpräsenz vorgehalten werden.

Erforderlich ist die aktive Information des Verbrauchers über eine derartige Regelung durch den Unternehmer.

Daraus folgt, dass es nach der Rechtsprechung für eine klare und verständliche, dem Internet entsprechende Information nicht ausreicht, wenn der User die Möglichkeit hat, mit Hilfe entsprechender Links etwas über eine Einwilligung zu erfahren.

Das bloße Verlinken zu einer Einwilligungserklärung versetzt den Verbraucher nur in die Lage, sich - bei Interesse oder Bedarf - zu informieren, fordert dem Unternehmer also jenes aktive Tun in Hinblick auf die Belehrung ab, welches die gesetzlichen Regelungen dem Unternehmer ausdrücklich zugewiesen hat.

Erforderlich ist nach ständiger Rechtsprechung die drucktechnische Heraushebung einer Einwilligung in nicht zu übersehender Weise, sei es durch andere Farbe, größere Lettern oder Fettdruck oder im Bereich des Internets, durch eine ausdrückliche Zustimmungserklärung, z.B. durch das ausdrückliche Setzen eines "Häkchens".

Aus meiner Sicht ist die Vorgehensweise der meisten Adressanbieter höchst unlauter. Die Werbenden haben nur das Glück, dass sich nur wenig Verbraucher wirklich gegen die Werbemaßnahmen wehren.

Es liegt in den meisten Fällen keine wirksame Einwilligung vor.

Ergebnis: Spam bleibt Spam!

Schorchgrinder
11.04.2006, 18:33
http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/2v7-f.jpg (http://www.bilder-hochladen.net/files/2v7-f-jpg.html)


mehr gibts da nicht zusagen

Esrael
11.04.2006, 18:42
Hallo Gemeinde,

hier mein erster Beitrag (stolz!)

Richtig ist zumindest, dass die werbliche Kontaktaufnahme (unabhängig vom verwendeten Medium) nur unzulässig ist, wenn KEIN (!) Einverständnis des Empfängers vorliegt.

Ich halte es aber für ein Gerücht, dass die sog. "Adresshändler" nur Kontaktdaten verkaufen, bei denen ein Einverständnis in den Erhalt von Werbung wirksam erteilt wurde.

Oben wurde angesprochen, dass die Adresshändler die Daten oftmals aus Gewinnspielen erhalten, bei denen ahnungslose Teilnehmer "Nutzungsbedingungen" oder "Spielregeln" akzeptieren, bei denen dann tatsächlich unter der "Ziffer x-Millionen" vermerkt ist, dass der Teilnehmer darin einwilligt, dass seine Daten weitergegeben werden und zu werblichen Zwecken genutzt werden.

Derartige Einwilligungsklauseln sind jedoch unwirksam, sodass keine wirksame Einwilligung vorliegt und die Zusendungen nach wie vor als Spam zu qualifizieren sind, weshalb der Betroffene den Versender der Nachrichten oder den Anrufer Einverständnis in den Erhalt von Werbung.

Die verwendeten Einwilligungsklauseln sind rechtlich als allgemeine Geschäftsbedingunen zu qualifizieren, wobei festzustellen ist, dass Einwilligungensklauseln in den Erhalt von (beinahe schon grenzenloser) Werbung eine üble unangemessene Benachteiligung des Betroffenen darstellen und auch als sog. Überraschungsklauseln im Sinne des § 305c BGB zu qualifizieren sind.

Speziell für Telefonwerbung steht seit dem sog. "Telefonwerbung 6"-Urteil des BGB fest, dass hierzu überheit keine Einwilligung in verklausulierter Form -sprich durch AGB- erteilt werden kann.

Für eine gesetzeskonforme Einwilligung in den Erhalt von Werbung reicht es auch nicht aus, wenn die Informationen über eine „Einwilligung“ lediglich unter einem link auf einer Internetpräsenz vorgehalten werden.

Erforderlich ist die aktive Information des Verbrauchers über eine derartige Regelung durch den Unternehmer.

Daraus folgt, dass es nach der Rechtsprechung für eine klare und verständliche, dem Internet entsprechende Information nicht ausreicht, wenn der User die Möglichkeit hat, mit Hilfe entsprechender Links etwas über eine Einwilligung zu erfahren.

Das bloße Verlinken zu einer Einwilligungserklärung versetzt den Verbraucher nur in die Lage, sich - bei Interesse oder Bedarf - zu informieren, fordert diesem also jenes aktive Tun ab, welches die gesetzlichen Regelungen dem Unternehmer in Hinblick auf die Belehrungspflicht zugewiesen hat.

Dies erfordert nach ständiger Rechtsprechung die drucktechnische Heraushebung in nicht zu übersehender Weise, sei es durch andere Farbe, größere Lettern oder Fettdruck oder im Bereich des Internets, durch eine ausdrückliche Zustimmungserklärung, z.B. durch das ausdrückliche Setzen eines „Häkchens“.

Aus meiner Sicht ist die Vorgehensweise der meisten Adressanbieter höchst unlauter. Die Werbenden haben nur das Glück, dass sich nur wenig Verbraucher wirklich gegen die Werbemaßnahmen wehren.

Toller User-Name :)
Woher der wohl adaptiert wurde !?

Wie dem auch sei, bei einem "Opt-In" handelt es sich keineswegs um die von Ihnen beschriebene Vorgehensweise, sondern eben vielmehr um die tatsächliche Belehrung des Kunden für die Erteilung seines Einverständnis in den Erhalt von Werbung UND zusätzlich die Erteilung seines Einverständnis zum telefonischen Kontakt zu Werbemaßnahmen.

Allerdings stimme ich in dem Punkt zu, nicht jeder Adress-Broker verkauft tatsächlich Adressen mit besagtem "Opt-In". Diese handeln sicher unlauter und sind somit auch voll abmahnungswürdig.
Nur dafür haftet in erster Linie der Adress-Broker, nachrangig und bestenfalls beschränkt der Nutzer dieser Adressen und keinenfalls der CCA.

Grüße

Palandt
11.04.2006, 18:48
Ich stimme Ihnen dahingehend zu, dass es möglich ist, auch medial Einwilligungsprozesse aufzusetzen, die wirksam sind. "Opt.-in" ist hier das richtige Stichwort. Allerdings sind die meisten derartig verwendeten Formulierungen unwirksam, eben weil einfach nur auch eine "Zustimmung" zu den "Nutzungsbedingungen" oder "Spielregeln" verwiesen wird und nicht ausdrücklich durch ein separates "Häkchen" nach der Zustimmung zum Erhalt von Werung gefragt wird.

Speziell in Hinblick auf CCs sollten Sie sich zudem wirklich mal "Telefonwerbung 6" anschauen. Das Urteil dürfte über Google auffindbar sein, ansonsten stelle ich den link gerne hier ein.

Eine Anmerkung noch: Der Adresshändler haftet dem Betroffenen gegenüber gar nicht. Ansprechpartner des Betroffenen ist immer der VErsender des Spam.

Es ist dem "Spammer" jedoch u.U. möglich, den Adresshändler später in Regress zu nehmen, da dieser "mangelhafte Ware" verkauft hat. Nur dies braucht den Betroffenen nicht zu interessieren.

wazi
11.04.2006, 18:50
ein schlichtes KEIN INTERESSE löst das Problem innerhalb 1 Sekunde - ein höfliches BITTE, rufen Sie mich nicht mehr an und streichen sie mich von Ihren Telefonlisten, bevor ich rechtliche Schritte einleiten muss, löst den Fall nachhaltig binnen 5 Sekunden.


Das glaubst auch nur du allein


Und um eine schlichte Prognose abzugeben: ich denke Sie alle dürfen in der Zukunft mit mehr telefonischen Kontakt rechnen im Zeitalter der Datenelektronik........das ist ein Zukunftsmarkt.

Telefonterror around the clock.... :skull: :skull: :skull: :skull:

Es gibt technische und/oder organisatorische Möglichkeiten, euch sinnlose Telefonbanausen abzuklemmen und die Erreichung eurer "Ziele" unmöglich zu machen. Das ist die einzig richtige Methode, mit dir und deinesgleichen zu verfahren.

Du und deine Kollegen seit obsolet. Die Seuche der modernen Telekommunikation.

Esrael
11.04.2006, 18:55
Speziell in Hinblick auf CCs sollten Sie sich zudem wirklich mal "Telefonwerbung 6" anschauen. Das Urteil dürfte über Google auffindbar sein, ansonsten stelle ich den link gerne hier ein.

Etwa jenen ? http://www.jurpc.de/rechtspr/20050075.htm

Esrael
11.04.2006, 18:57
Es gibt technische und/oder organisatorische Möglichkeiten, euch sinnlose Telefonbanausen abzuklemmen und die Erreichung eurer "Ziele" unmöglich zu machen. Das ist die einzig richtige Methode, mit dir und deinesgleichen zu verfahren.



Einfach alle Möglichkeiten wahrnehmen schlage ich vor ^^

Und bitte, mein Freund, wenn wir uns schon duzen, diskutier sachlich und wir kommen evtl. ins Geschäft. :D

Esrael
11.04.2006, 19:04
Es ist dem "Spammer" jedoch u.U. möglich, den Adresshändler später in Regress zu nehmen, da dieser "mangelhafte Ware" verkauft hat. Nur dies braucht den Betroffenen nicht zu interessieren.

Ja, das war gemeint - und natürlich braucht das den Betroffenen nicht zu interessieren, aber hat er dann nicht sein Ziel im Endeffekt verfehlt ?

Dotshead
11.04.2006, 19:10
Ich denke Palandt meinte eher dieses Urteil (http://www.jurpc.de/rechtspr/20000144.htm) Dort dürfte Abs. 21 interessant sein.

Esrael
11.04.2006, 19:17
Ich denke Palandt meinte eher dieses Urteil (http://www.jurpc.de/rechtspr/20000144.htm) Dort dürfte Abs. 21 interessant sein.

Kenne ich auch und es fällt mir schwer, den Komplettzusamenhang und Bezug herzustellen. Wie dem auch sei, ich lasse mich gern belehren.

Dotshead
11.04.2006, 19:33
Eine vorformulierte Klausel in einem Antrag auf Eröffnung eines Sparkontos, in der der Kunde sich mit der persönlichen und telefonischen Beratung in Geldangelegenheiten durch die Bank einverstanden erklärt, stellt kein wirksames Einverständnis mit einer solchen Telefonwerbung dar.

Jetzt legen wir diese sehr enge Sichtweise des BGH-Urteils etwas weiter aus. Eine Teilnahme an einem Gewinnspiel erlaubt dem Anbieter nicht wg. anderer Produkte den Teilnehmer anzurufen und es ist vor allem davon auszugehen, dass andere Anbieter erst recht daraus keinen Anspruch herleiten können, der Angerufene hätte seine Zustimmung zu sogenannten Cold-Calls gegeben.


Der Bestand dieser Adressen bei den jeweiligen "Adress-Brokern" resultiert aus

* online generierte Gewinnspiel-Pools
* offline generierte Gewinnspiel-Pools
* Zeitschriften-Abo-Kunden
* Online- und Versandhandelskäufer
* aktuelle SKL/NKL-Spieler
* Telefonkäufer
* u.v.m.

Diesen Eindruck hast Du IMHO hier erweckt.

Esrael
11.04.2006, 19:46
Jetzt legen wir diese sehr enge Sichtweise des BGH-Urteils etwas weiter aus. Eine Teilnahme an einem Gewinnspiel erlaubt dem Anbieter nicht wg. anderer Produkte den Teilnehmer anzurufen und es ist vor allem davon auszugehen, dass andere Anbieter erst recht daraus keinen Anspruch herleiten können, der Angerufene hätte seine Zustimmung zu sogenannten Cold-Calls gegeben.



Diesen Eindruck hast Du IMHO hier erweckt.

Ok, korrekt, beispielhaft allerdings um den sog. "OPFERN" hier mal grundsätzlich einen Überblick zu geben, woher Broker Ihre Daten beziehen könnten.

Für einen legitimierten Telefonkontakt sollten allerdings zusätzliche Bedingungen erfüllt sein, so daß es zu einem "astreinen" Opt-In kommt, wie ich bereits folgend im Post schon erklärt habe.

Ich sag es auch gern nochmal an dieser Stelle:

Abweichende und unlautere Methoden zur Kundengewinnung kann ich auch nicht billigen. Das genau ist der Grund, warum hier so hitzig diskutiert wird, was einem qualifizierten CCA die Arbeit so schwer macht und was zu einem Mißstand aller in der Branche einwandfrei Arbeitenden führt.

So, wie dem auch sei............ich wende mich diesem Thema nun wieder ab und dem wahren Leben zu - bin gestern zum dritten Mal Vater geworden und besinne mich wieder auf das Wesentliche. :)

Schwarz ist nicht gleich schwarz und weiß nicht gleich weiß.


Letzte Grüße,

wieder stiller Beobachter

Dotshead
11.04.2006, 20:14
Ok, korrekt, beispielhaft allerdings um den sog. "OPFERN" hier mal grundsätzlich einen Überblick zu geben, woher Broker Ihre Daten beziehen könnten.


Wieso setzt Du Opfer in ""? Wenn ich bei einem Gewinnspiel mitmache, gebe ich keine Zustimmung zur unerlaubten Telefonaquise irgendwelcher Call-Center.

IMHO würden "seriöse" Call-Center niemals Adressbestände bei Adressbrokern kaufen.

Telekomunikacja
11.04.2006, 20:28
Dots, ich glaube, seine Antwort, wenn er Dir — wider Erwarten, da nun

wieder stiller Beobachter
— noch antworten würde, wäre:

Wie dem auch sei (http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?p=57437#post57437)
bzw.

wie dem auch sei............ (http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?p=57448#post57448)
:D :D :D

wazi
11.04.2006, 21:01
Man sieht es immer wieder ewig wiederkehrend....

Alles sinnloser Quatsch, was diese Typen verzapfen

Palandt
12.04.2006, 16:49
Ja, ich meine das von Dotshead zitierte Urteil BGH XI ZR 76/98:
Beklagte war eine Versicherung, die sich auf einem schriftlichen Formular ausdrücklich durch eine zweite Unterschrift bestätigen ließ, dass der Unterzeichner mit Werbeanrufen einverstanden ist.
Gegenstand des Verfahrens war, ob eine derartige ausdrückliche „Opt-in“ Regelung ein wirksames Einverständnis begründen kann. Der BGH hat dies verneint, was im Ergebnis dazu führt, dass ein vorformuliertes Einverständnis („Opt-in“) in den Erhalt von Telefonwerbung überhaupt nicht möglich ist.
Diese Rechtsauffassung bezieht sich allerdings nur (!) auf Telefonanrufe. In den Erhalt von eMail-Werbung oder Faxwerbung kann man sehr wohl auch durch vorformulierte Klauseln einwilligen.

Der Grund dafür, dass hier andere Maßstäbe anzusetzen sind liegt darin begründet, dass der Eingriff in die Privatsphäre eines Betroffenen bei einem Telefonanruf stärker zu bewerten ist, als bei eMail- oder Faxwerbung. Ein Fax schmeißt man einfach weg, eine eMail löscht man. Bei einem Anruf muss man sich jedoch mit einem wirklichen Menschen auseinander setzen.
Das Urteil ist nicht überholt und noch heute Maßstab für die Bewertung der Wirksamkeit von Einwilligungsklauseln. Es ist daher nach überwiegender Ansicht gar nicht möglich, in den Erhalt von Werbeanrufen durch vorformulierte Erklärungen einzuwilligen.


Zitate aus der damaligen Sachverhaltsdarstellung und den Entscheidungsgründen des BGH:

Die Beklagte läßt sich im Zusammenhang mit dem Abschluß des Kontoeröffnungsvertrages das - einseitige - vorformulierte Einverständnis ihres Kunden mit telefonischer Werbung durch sie selbst und ihre Kooperationspartner erklären. Daß der Kunde diese Erklärung gesondert unterschreiben muß, berührt ihren Charakter als Allgemeine Geschäftsbedingung nicht. Entscheidend ist, daß die Beklagte bei der von ihrem Kunden abzugebenden Erklärung die rechtsgeschäftliche Gestaltungsfreiheit für sich ebenso in Anspruch nimmt wie bei der Vorformulierung eines Vertragstextes und der Kunde nur darauf, ob er die Erklärung abgeben will, nicht aber auf ihren Inhalt Einfluß hat (vgl. dazu Ulmer/Brandner/Hensen aaO; Soergel/Stein aaO).

Telefonwerbung stellt eine besonders schwerwiegende Beeinträchtigung der verfassungsrechtlich geschützten Privatsphäre des Angerufenen dar. Sie ist ein grober Mißbrauch des vom Inhaber im eigenen Interesse und auf eigene Kosten unterhaltenen Telefonanschlusses zu Werbezwecken, erlaubt ein praktisch unkontrollierbares Eindringen in die Lebensgewohnheiten der Zielperson und zwingt ihr zu einem ausschließlich durch den Werbenden bestimmten Zeitpunkt in ihrer häuslichen Sphäre Anpreisungen von Waren und Dienstleistungen auf.

Die Anrufe werden im allgemeinen von in dieser Art der Werbung besonders geschulten Personen vorgenommen, deren psychologisch geschickt eingesetzter Redegewandtheit sich der aus seiner gegenwärtigen Tätigkeit Gerissene meist nur unter peinlicher Verletzung. der Regeln der Höflichkeit entziehen kann.

Erklärte man eine solche Form der Werbung ohne Einschränkungen für rechtmäßig, wäre ihr Umsichgreifen innerhalb kurzer Zeit schon aus Wettbewerbsgründen unvermeidlich und damit der Inhaber eines Telefonanschlusses nicht nur vielfältigen Belästigungen ausgesetzt, sondern sein Anschluß für ins Gewicht fallende Zeiträume für erwünschte Anrufe blockiert und damit in unzumutbarer Weise seinem bestimmungsgemäßen Zweck entfremdet.

Wegen der massiven Beeinträchtigungen für die Zielpersonen und im Hinblick auf die Nachahmungsgefahr hat der 1. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in ständiger Rechtsprechung (vgl. BGHZ 54, 188, 190ff.; 113, 282, 283 f.; BGH, Urteil vom 8. Juni 1989 - I ZR 178/87, NJW 1989, 2820; Urteil vom 16. Dezember 1993 - I ZR 285/91, NJW 1994, 1071, 1072; Urteil vom 8. Dezember 1994 - I ZR 189/92, NJW-RR 1995, 613 f.) die Telefonwerbung im privaten Bereich sogar grundsätzlich als mit den guten Sitten des Wettbewerbs unvereinbar angesehen und einen Verstoß gegen § 1 UWG bejaht.

Nach Auffassung des erkennenden Senats gelten diese Grundsätze nicht nur im Verhältnis von Wettbewerbern untereinander, sondern erst recht für die Zulässigkeit der Telefonwerbung gegenüber dem in seiner Privatsphäre zu schützenden Werbeadressaten selbst. Das Erfordernis eines ausdrücklichen oder konkludenten Einverständnisses schließt eine Herbeiführung der "Einverständniserklärung" durch Allgemeine Geschäftsbedingungen aus. Jede andere Sicht der Dinge würde Wettbewerber zu einer entsprechenden Angleichung ihrer Geschäftsbedingungen ermuntern und zu eben der massiven Belästigung führen, der das Erfordernis des ausdrücklichen oder zumindest konkludenten Einverständnisses entgegenwirken soll. Sie würde darüber hinaus dem Schutzgedanken des § 1 UWG widersprechen.

Gruß,
Palandt

Investi
15.05.2006, 12:22
Tja, viel Spaß dich durch alle Distanzen zu klagen.
Beim Verteilen eines zum Denken überauswichtigen Körperteiles hast Du mit Sicherheit auch eine ganz große Distanz zur Verteilungsstelle eingenommen.

JohnnyBGoode
15.05.2006, 12:44
Innerhalb der letzten vier Wochen beehrten mich 13mal Telefonspammer von Tele2. Leider verhielten sich die Herrschaften von nullzehn-dreizehn wesentlich weniger kontaktfreudig auf meine drei Unterlassungsschreiben - es herrschte das Schweigen im Walde.

Nachdem nun die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung vorliegt, überlies mein Anwalt den Leutchen mal eine strafbewehrte Unterlassungserklärung.

Schaun mer mal................

Investi
15.05.2006, 14:00
Das ging heute mit der Post an zwei Empfänger im Hause Tele2:
1. Vertragsbetreuung gem. Widerrufsanschrift im "Vertrag", Rostock (Postfach)
2. z. Hd. Herrn GF H. E. R., Düsseldorf


Betr.: Widerruf des "Telekommunikationsvertrages" vom 03.05.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerrufe ich den bisher nicht unterzeichneten "Vertrag" mit Ihrem Unternehmen vom 03.05.2006.

Das durch einen sog. "Cold Call" zustande gekommene "Vertragsverhältnis" ist wegen des wettbewerbswidrigen Verhaltens Ihrer Mitarbeiter unsererseits nicht akzeptabel. Dabei spielt es keine Rolle, ob die hierdurch erzielbaren Einsparungen nennenswert sind, oder nicht.

Um der von Ihnen praktizierten rechtswidrigen Art der Vertragsanbahnung keinen Vorschub zu leisten, wird neben der Kündigung auch die Wettbewerbszentrale (Bad Homburg) eingeschaltet. Zeitgleich geht eine Kopie dieses Vorganges auch an Ihren Wettbewerber Deutsche Telekom AG, deren Vertragspartner wir sind und zu bleiben gedenken. Sowohl Wettbewerbszentrale als auch DTAG werden unsererseits bei gerichtlichem und außergerichtlichem Vorgehen gegen Ihre Handlungen vollumfänglich unterstützt.

Desweiteren untersagen wir Ihnen die Speicherung aller uns betreffenden Daten sowie die Weitergabe dieser Daten an Dritte.

Wir erwarten die umgehende Bestätigung der Sperrung unserer Daten sowie die Bestätigung der Löschung aller über die zur Sperrung benötigter Daten hinausgehender Informationen zu unserer Person/Firma aus Ihren Dateien.

Sollte die Bestätigung nicht bis zum 23.05.2006 (hier eingehend) erfolgen, wird die Einschaltung der Landesdatenschutzbeauftragten sowie der BNA erfolgen.

Gerne sind wir auch bereit, unsere Ansprüche gem. §§ 823, 1004 BGB anwaltlich sowie nötigenfalls gerichtlich geltend zu machen. Die hiermit verbundenen erhöhten Kosten können Sie sich ersparen, indem Sie die beigefügte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zum o.g. Termin unterschrieben an uns zurücksenden.

Mit freundlichen Grüßen

homer
16.05.2006, 22:21
Ist eigentlich eine Pressemitteilung der Wettbewerbszentrale, ich finde jedoch, das passt hier besser:

[...] Mit Urteil vom 04.11.2005 wurde Tele2 untersagt, gegenüber Verbrauchern mit Telefonanrufen für Angebote oder Dienstleistungen zu werben, ohne dass eine Einwilligung des Angerufenen vorliegt.
Die von der Beklagten eingelegte Berufung wurde angesichts der eindeutigen Sach- und Rechtslage nunmehr zurückgezogen. Damit ist das Urteil des Landgerichts Düsseldorf rechtskräftig. Sollte sich Tele2 an das gerichtliche Verbot der unaufgeforderten Werbung per Telefon nicht halten, drohen Ordnungsgelder bis zu einer Höhe von 250.000,- Euro oder Haft.
[...]

Auf der Webseite der Wettbewerbszentrale liegt der vollständige Artikel (http://www.wettbewerbszentrale.de/de/pressemitteilungen/detail.asp?id=105&nb=1).
Kann ich nur sagen weiter so, WBZ!
Und wer von den Tele2-Dumpfbacken genervt wird, bitte fleissig der WBZ melden, der Ansprechpartner steht am Ende der Pressemitteilung.

Friend
17.05.2006, 23:36
meine Frau kriegt alle Wochen so 'nen Tele2 - Fuzzy an den Apparat.
Immer zu 'nem Zeitpunkt, an dem ich nicht zu Hause bin.

Was sollten wir tun, um Beweise für die WBZ zu sammeln?
Prospekt-Material bestellen ?
Nach Namen und Geschäftsstelle fragen?

Was sollte man dem RA Boris Schmidt melden?

homer
18.05.2006, 08:04
meine Frau kriegt alle Wochen so 'nen Tele2 - Fuzzy an den Apparat.
[...]
Was sollte man dem RA Boris Schmidt melden?
Mail doch dem guten Mann einfach mal diese Fragen und lass Dir eine Vorgehensweise vorschlagen.

mareike26
19.05.2006, 12:03
Hallo, bin seit gestern im Forum angemeldet, schaue mir die Beiträge aber schon länger an.
Ich arbeite für ein Pressebüro, und habe dort letztens von Tele2 innerhalb von wenigen Wochen 2 Anrufe erhalten:
"Hallo, hier ist die Tele2 Geschäftskundenberatung..."
Beim erste Mal habe ich gesagt "Danke, kein Interesse.", beim zweiten Mal war ich dann sauer.
Habe dann in etwa - höflich- gesagt "Sie wissen, daß diese Cold Calls verboten sind, hören Sie also auf, uns zu belästigen." und sofort aufgelegt.

Die "nette" Dame hat dann sofort noch zweimal bei uns angerufen, ich habe nicht abgenommen, sondern weggedrückt. Beim dritten Mal hab ich dann doch noch mal abgenommen und traute meinen Ohren nicht:
"Diese Anrufe sind nicht verboten, wir dürfen das! Blöde Kuh!", und sofort aufgelegt. :lil:

Ich glaube, der armen Frau habe ich den Tag verdorben. :D
Am nächsten Tag habe ich mich mit dem Kundenservice im Callcenter verbinden lassen, die Sache und Uhrzeit geschildert, und weitere Anrufe bei uns verboten.
Ich glaube auch nicht, daß die je wieder bei uns anrufen. Man hörte dann doch, wie peinlich der Dame am anderen Ende der Leitung die Sache war.

wazi
19.05.2006, 14:53
@ mareike26,

dein Erlebnis zeigt wieder eindrucksvoll die übliche Primitivität dieser typischen Telefonvollsabbler.
Du hast aber gut abgewehrt. :)

Ich bin der Ansicht, diese Banausen gleich von vornherein konsequent abzuklemmen, wie du es getan hast. Reden und/oder auf deren Quatsch eingehen ist unsinnig. Das kostet nur wertvolle Zeit.

Goofy
19.05.2006, 15:08
Die Reaktion der CC-Tusnelda zeigt, dass derjenige dort als Mitarbeiter am besten aufgehoben ist, dessen mentaler Status über den eines Primaten nicht wesentlich hinauskommt.
Es zeigt aber auch, unter welchem psychischen Druck die Mitarbeiter dort offensichtlich gehalten werden. Und wie schlecht die Schulungen sein müssen. Denn dass solche Wiederholungsanrufe völlig unsinnig sind, erst recht unter Beleidigungen, wird ganz offensichtlich den CCAs in ihren Schulungen auch nicht vermittelt. Wenn die CCA da an den falschen geraten wäre, womöglich unter Fangschaltung/mit Gesprächsmitschnitt, könnte sie mit einer saftigen Klage rechnen.
In Deutschland zählt aber offenbar für viele Geschäftsleute nur noch die Gleichung:
Dumm[quadrat] + Dreist[quadrat] = Erfolg[quadrat].

mareike26
19.05.2006, 15:12
@wazi:

Die Dame konnte froh sein, nicht meinen Chef am Apparat zu haben, ich versuch' ja noch, einigermaßen höflich zu bleiben, Cheffe dagegen wird schon mal äußerst unfreundlich.
Außerdem: Ich frage mich, was die "arme" Frau an dem Tag schon alles zu hören bekommen hat, um so zu reagieren. Ich bin ja von Natur aus nicht bösartig, aber da mußte ich später dann auch herzlich lachen. :)

Wuschel_MUC
19.05.2006, 15:32
Ich habe schon öfter Kaltanrufer besonders unflätig beschimpft. Normalerweise kommt darauf noch ein Anruf, in dem der Anrufer zurückschimpft. Die herrschende Meinung der Schulungspsychologen scheint also zu sein, dass dies dem Callcenter irgendwas nützt.:mad:

Wenn also ein paar Minuten / eine Stunde später / am nächsten Morgen ein Anruf ohne Rufnummernanzeige kommt: abwarten, ob was auf dem Anrufbeantworter kommt, erst dann abheben! Ein Kaltanrufer spricht da nie auf!

Wuschel

wazi
19.05.2006, 15:56
Die Dame konnte froh sein, nicht meinen Chef am Apparat zu haben, ich versuch' ja noch, einigermaßen höflich zu bleiben, Cheffe dagegen wird schon mal äußerst unfreundlich.


Da stimme ich deinem Chef zu :)


Außerdem: Ich frage mich, was die "arme" Frau an dem Tag schon alles zu hören bekommen hat, um so zu reagieren

Nunja, Telefonterror erzeugt in der Regel heftige Abwehr. Letztens ist so ein Telefonvollsabbler in meinen AB gekracht und hat seinem Ärger durch Einspielen der Hintergrundgeräusche seines Telefonsabbel-Zentrums Luft gemacht. Denen ging es da sehr gut, ein fröhliches Lachen und Rumalbern war neben anderen Geräuschen gut vernehmbar.


In Deutschland zählt aber offenbar für viele Geschäftsleute nur noch die Gleichung:
Dumm² + Dreist² = Erfolg².

Bei jeder Art von heutigem Werbeterror mit absoluter Sicherheit. Besonders am Telefon.


Wenn also ein paar Minuten / eine Stunde später / am nächsten Morgen ein Anruf ohne Rufnummernanzeige kommt: abwarten, ob was auf dem Anrufbeantworter kommt, erst dann abheben! Ein Kaltanrufer spricht da nie auf!


Absolut richtig! Reden/auf deren Quatsch eingehen ist sinnlos und hält diese Telefonvollsabbler nur am Leben !!!

srm71
19.05.2006, 22:44
Die "nette" Dame hat dann sofort noch zweimal bei uns angerufen, ich habe nicht abgenommen, sondern weggedrückt.

Meine liebe Mareike26, das klingt aber unglaubwürdig. Die Banausen rufen nämlich stets mit unterdrückter Nummer an.

wazi
19.05.2006, 23:04
Dazu ist keine Nummernanzeige nötig.

Wenn das Telefon nach dem Auflegen sofort wieder klingelt, ist das der beleidigte Telefonvollsabbler, der sich "rächen" will.

Mareike26 hat sich schon richtig verhalten

JohnnyBGoode
22.05.2006, 19:19
Mein Anwalt erhielt heute Post von nullzehn-dreizehn


VORAB PER FAX: 0721/15*******
Herrn Rechtsanwalt
W******* J.A. W*******
B*********. 30
69*** H*********
Aktenzeichen 002**/06 Th/sc
Ansprechpartner RA Th*****
Sekretariat Heike S*******
Telefon 0211.13 06 85 – 33
E-Mail rt[at]altenburger-law.de
Datum 22.05.2006

TELE2 ./. H*****

Sehr geehrter Herr Kollege W*******,

hiermit zeigen wir Ihnen an, daß die Communication Services TELE2 GmbH, In der Steele 39, 40599 Düsseldorf, von uns anwaltlich beraten und vertreten wird. Entsprechende Bevollmächtigung wird anwaltlich versichert.

Unsere Mandantin legte uns Ihr Schreiben vom **. Mai 2006 zur unmittelbaren Beantwortung vor. In der Sache dürfen wir folgendes mitteilen:

1. Unsere Mandantin selbst führt keine eigenen Direktmarketingmaßnahmen durch. Die Akquisition von Neukunden durch die unmittelbare Ansprache von Verbrauchern bzw. Gewerbetreibenden erfolgt ausschließlich über externe Unternehmen, so genannte Vertriebspartner unserer Mandantin.

2. Sämtliche Vertriebspartner sind vertraglich verpflichtet, Telemarketingmaßnahmen nur gegenüber solchen Verbrauchern durchzuführen, bei denen eine Einwilligungserklärung vorliegt, zu Marketingzwecken auch telefonisch kontaktiert werden zu dürfen. Zu diesem Zwecke beziehen die Vertriebspartner unsere Mandantin Adreßdaten von Adreßanbietern, die Ihrerseits vertraglich garantieren, daß bei den zu Telemarketingzwecken übermittelten Daten Einwilligungserklärungen der Kunden im Sinne des § 7 Abs. 2 UWG vorliegen.

3. Unsere Mandantin hat Ihr Schreiben vom **. Mai 2006 zum Anlaß genommen, den verantwortlichen Adreßanbieter um Hereingabe der Einwilligungserklärung Ihres Mandanten ******* zu bitten. Sobald die Einwilligungserklärung vorliegt, werden wir Ihnen diese zuleiten. Insoweit bitten wir, die von Ihnen gesetzte Frist bis zum 31. Mai 2006 zu verlängern. Sollte innerhalb der verlängerten Frist eine Einwilligungserklärung nicht vorgelegt werden können, werden wir unserer Mandantin anraten, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Th*****
(Rechtsanwalt)

Auf die Einwilligungserklärung, die Tele2 präsentieren will, bin ich mal gespannt.........

mareike26
23.05.2006, 00:30
@srm71:
Naja, wenn sofort nach dem Auflegen wieder das Telefon mit unterdrückter Nummer klingelt, kann es doch nur die Callcenter-Zicke sein. Das hat ja nicht einmal 10 Sekunden gedauert, dann klingelte das Telefon wieder. Und das Resultat hab ich ja gesehen, als ich beim dritten Mal doch abnahm...:sick:
Also: In Zukunft werden die von mir nur noch abgewürgt, wenn ich nach einem weggedrückten Cold Call weiß, das die es sind. Drangehen werde ich dann nicht noch einmal.

JohnnyBGoode
23.05.2006, 08:20
Ich hab eigentlich nur wenig Zweifel, dass ich die Unterlassungserklärung bis zum Termin 31.05.2006 in den Händen halte.

Und dann dürfen die anrufen, sooft die wollen - für jeden Anruf werde ich dann eine entsprechende Rechnung stellen.

Aber nach abgegebener Unterlassungserklärung werden die ihre "Vertriebspartner" wohl entsprechend instruieren, sodaß kein Anruf mehr erfolgen wird.

Naja, es gibt ja noch den Grinse-Boesche, den SKL-Glöckle, einige Zeitschriften-Drückerverlage und die vielen Lotto-Anrufer mit den garantierten Gewinnen...........

Investi
23.05.2006, 10:16
Ich hab eigentlich nur wenig Zweifel, dass ich die Unterlassungserklärung bis zum Termin 31.05.2006 in den Händen halte.
Bei mir kam am Samstag erstmal die Vertragsbestätigung ("Danke für Ihre Anmeldung zum TELE2 Profi Tarif!"). Gestern erhielt ich die Rückscheine für meine Kündigung und die Unterlassungsaufforderung / -erklärung. Jetzt warten wir mal ab, was sich sonst noch tutet.

Bullerbü
26.05.2006, 16:54
Hallo!!

Gerade lese ich zum ersten Mal in diesem Forum, daß ich anscheinend doch nicht die einzige bin, die plötzlich eine Bestätigung zum Vertragswechsel von Tele2 erhalten hat!

Bei mir kam am Samstag erstmal die Vertragsbestätigung ("Danke für Ihre Anmeldung zum TELE2 Profi Tarif!"). Gestern erhielt ich die Rückscheine für meine Kündigung und die Unterlassungsaufforderung / -erklärung. Jetzt warten wir mal ab, was sich sonst noch tutet.

Hat sich denn noch was getutet? :)
Wie kam es denn dazu?

Ich hatte das gleiche vor ein paar Wochen und hatte mir erst mal richtig Sorgen gemacht. Ich hatte auch einige Tage vorher zwei Anrufe (Angeblich aber NICHT von Tele2), die ich mit "keine Zeit" bzw. "mach ich nicht" sofort abwürgt hatte. Trotzdem haben die mir diese Vertragsbestätigung geschickt.

Weiß jemand wo ich noch mehr Informationen über diese Tele2-Masche bekomme???
Ich habe immer noch Angst daß man einfach durch "nicht widersprechen" in so einen Vertrag hineingeraten kann. Ich habe nämlich bei Tele2 selber nicht darauf reagiert, damit die erst gar nicht wissen daß ich überhaupt lebe.

Wollt Ihr erzählen wie es bei Euch weitergegangen ist?
Ich habe nichts mehr von Tele2 gehört, hatte aber mein "richtiges" Telefonunternehmen schon gewarnt, keinerlei Kündigungen auf meinen Namen anzunehmen.
Ich schau jetzt schon immer nach ob jemand Geld abbucht oder wieder so komische Briefe kommen...

Liebe Grüße
Bullerbü

JohnnyBGoode
03.06.2006, 14:33
Eigentlich sollte bis spätestens 31.05.2006 die aufgrund insgesamt 13 Cold-Calls eingeforderte strafbewehrte Unterlassungserklärung auf meinem Schreibtisch liegen.
Doch es ging lediglich ein Schreiben des Tele2-Anwalts Th. ein.


Unsere Mandantin hat die Adreßdaten Ihres Mandanten über einen Adreßanbieter der Bertelsmanngruppe erhalten. Dieser teilte auf Anfrage mit, daß Ihr Mandant im Rahmen des sogenannten Burda Shops am 20. Dezember 2004 eine Einwilligungserklärung abgegeben habe, daß ihm zu Marketingzwecken auch Angebote von Partnern der Bertelsmanngruppe telefonisch unterbreitet werden dürfen. Diese Einwilligungserklärung bezog sich sowohl auf die Festnetzrufnummer als auch auf eine angegebene Mobilfunknummer 0173/*******

Wir sind zwar seit 1998 (recht gute) Kunden des Bertelsmann Buchclubs. Ein Burda Shop ist jedoch weder mir noch meiner Familie bekannt, ebensowenig die angeführte Mobilfunknummer.

Außerdem forderte ich Tele2 in drei Schreiben ausdrücklich auf, von weiteren Telefonanrufen Abstand zu nehmen. Auch gegenüber den anrufenden Call-Center-Agenten verbat ich mir weitere Anrufe und forderte umgehende Streichung aus deren Unterlagen, was mir jedesmal - also insgesamt 13 mal - zugesagt wurde.

Meine Festnetznummer ist auch in der Telefon-Robinsonliste enthalten. Ein Abgleich hätte wohl hier Klarheit gebracht.

Da ich eine Deckungszusage meiner Rechtsschutzversicherung habe, wird mein Anwalt die Sache "strafbewehrte Unterlassungserklärung" nun weiterverfolgen.

Q__
06.06.2006, 17:57
Als meine Mutter mir vergangene Woche erzählt hatte, das sie auch einen CC bekommen habe ("es ging um 01013"), habe ich ihr erklärt, was Coldcalls sind und was so alles nicht erlaubt ist.

Der Typ rief sie nun ein zweites Mal an (morgens um 8). Diesmal fragte sie ihn, ob er sich darüber klar sein, dass sein Tun nicht erlaubt sein. Da fing er an zu stammeln, wurde laut und drohte schließlich: "er würde eines Tages vor ihrer Tür stehen, schließlich wisse er, wo sie wohne und würde ganz in der Nähe wohnen".

Zwar ist das nur eine platte Drohnung eines in die Ecke gedrängten Trolls, trotzdem ist das schon der Hammer!!!

Dummerweise hat meine Mutsch keinen Namen oder so gemerkt, sonst hätte ich schon was unternommen!!!

Q

Call-Center Fresser
06.06.2006, 18:29
Dummerweise hat meine Mutsch keinen Namen oder so gemerkt, sonst hätte ich schon was unternommen!!!

Q

Das ist ja eins der Probleme: es besteht immer eine nicht geringe Möglichkeit, dass der Name falsch ist. Solchen Leuten kann man erst das Handwerk legen, wenn man die Identitätsvertuschung mittels Rufnummernunterdrückung unmöglich macht. Wenn nicht, bleibt das UWG ein stumpfes Instrument.:mad:

Hallo liebe Volksvertreter, vielleicht mal versuchen, beim Volk beliebt zu machen?;)

streets
09.06.2006, 14:38
Hm eben sind die auch bei mir eingeschlagen. Augenscheinlich wollen die nur telekom kunden werben weil als ich die Frage "Sie sind doch Telekomkunde" mit nein beantwortet habe hieß es nur "gut dann hat sich das schon erledigt" ich hoffe ja mal das die nun ruhe geben.

Tomppa
09.06.2006, 17:44
ich hoffe ja mal das die nun ruhe geben.

Geben die eben nicht. Verschiedene CC arbeiten für Tele2 und wissen nichts voneinander. Nächster Anruf kommt bestimmt.

streets
09.06.2006, 21:01
stimmt könnte sein. naja beim nächsten mal tue ich interessiert und lass mir info material zuschicken und dann krieg ic hdie hoffentlich ran.

dieter_w
09.06.2006, 21:13
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du auf diese Weise das CC 'rauskriegst. Das Infomaterial wird doch dann sicherlich von der jeweiligen Telefongesellschaft verschickt und eher nicht vom CC.

Arzhklahh_Olgevezh
09.06.2006, 22:01
Die Telefongesellschaft wird sicher das Info-Material rausschicken, aber darüber ließe sich sicher ermitteln, welches CC die Daten an die TG weitergeleitet hat. U understand?

Tomppa
10.06.2006, 00:50
Eben. Wenn du keinen Auftrag erteilst und lediglich über den Anruf beschwerst, will es keiner gewesen sein. Du hast aber 14-tägigen Widerrufsrecht und kannst ruhig bestellen. Nach Erhalt der Bestätigung kann Tele2 nicht mehr behaupten, sie wüssten nicht wer angerufen hat.

homer
10.06.2006, 09:48
Die Telefongesellschaft wird sicher das Info-Material rausschicken, aber darüber ließe sich sicher ermitteln, welches CC die Daten an die TG weitergeleitet hat. U understand?
Nicht unbedingt. In meinem Fall hatte das CC die Daten von einem Adressschieber gemietet, natürlich mit "Opt-In"-Zusicherung. Leider konnten die mir nicht mehr mitteilen, wer hier die Zusicherung gegeben hat, da meine Daten angeblich gleich nach dem Nervanruf gelöscht wurden.

Mein Vorschlag: Wegen des Urteils gegen Tele2 (http://www.antispam-ev.de/forum/showpost.php?p=61993&postcount=95) bitte bei der Wettbewerbszentrale (http://www.wettbewerbszentrale.de/de/pressemitteilungen/detail.asp?id=105&nb=1) beschweren, die hauen dann mal richtig drauf (hoffe ich). Da kann dann ein Anruf bis zu 250.000 EUR kosten.

streets
10.06.2006, 10:34
Tja nur da muss man dann wahrscheinlich auch erst ne Testbestellung machen.

JohnnyBGoode
14.06.2006, 15:25
"Mein Kampf" gegen die Cold Calls von Tele2 scheint sich nun doch ordentlich in die Länge zu ziehen.

Nachdem der Anwalt von Tele2 meinem Anwalt mitteilte, meine Adresse käme von einem Anbieter der Bertelsmanngruppe, wurde dieser nun ein Auskunftsverlangen nach § 34 BDSG überlassen. Dies blieb bis heute unbeantwortet.

Dafür schrieb mich die "Schober Information Group" aus 71254 Ditzingen unaufgefordert an, dass "meine Adresse dort in keiner Datenbank gespeichert sei und insoweit auch keine weitere Auskunft über die Herkunft der Adresse erteilt werden kann".

Jedenfalls werde ich die Sache mit dem erforderlichen Nachdruck verfolgen und mich erst nach Eingang der Unterlassungserklärung zufrieden geben.

Tele2 hat übrigens innerhalb der letzten 4 Wochen nicht mehr angerufen. Ich steh dort wohl inzwischen auf der "schwarzen Liste".

truelife
14.06.2006, 17:04
Was soll denn das?

Heute morgen um 8.20 Uhr:

Tele 2: Sie sind doch Telekom-Kunde?
Ich: Nein.
Tele 2: Dann hat sich das erledigt. *aufgelegt*

:confused:

Peka
14.06.2006, 23:02
hab mal wieder nicht alles gelesen... aber was soll ich sagen - ich bin seit Jahren sehr zufriedenenr tele2 Kunde - :D
tja und sparen - Tel.kosten sparen tu ich mit denen schon . Und lieber werf ich denen mein Geld in den Rachen als der Telekom.... Zumal andere Telefontarifanbieter immer abwinken wenn man sagt - sorry Tele2 -....

vermeintlich gewonnene Zeitungsabos sind wesentlich nerviger...

Q__
14.06.2006, 23:12
hab mal wieder nicht alles gelesen... aber was soll ich sagen - ich bin seit Jahren sehr zufriedenenr tele2 Kunde - :D

Lieber Peka,

Du solltest aber bitte alles lesen!!!

Es steht hier nicht Tele2 als Telekommunikationsanbieter zur Debatte, sondern gewisse Callcenter, die mit unzulässigen und gar ungesetzlichen Methoden neue Kunden werben zu versuchen - das nannte man auch mal "shanghaien"....
(Und das, obwohl Tele2 rechtskräftig (!) zur Unterlassung verurteilt wurde.)

Ich kaufe auch lieber billige T-Shirts, die von Kinderhänden erarbeitet wurden....


Gruß,
Q

wazi
15.06.2006, 09:29
........tja und sparen - Tel.kosten sparen tu ich mit denen schon . Und lieber werf ich denen mein Geld in den Rachen als der Telekom.... Zumal andere Telefontarifanbieter immer abwinken wenn man sagt - sorry Tele2 -....

Deine merkbefreite Werbung kannst du mal unterlassen. Noch plumper und dumpfer gehts nicht, oder?



Es steht hier nicht Tele2 als Telekommunikationsanbieter zur Debatte, sondern gewisse Callcenter, die mit unzulässigen und gar ungesetzlichen Methoden neue Kunden werben zu versuchen - das nannte man auch mal "shanghaien"....
(Und das, obwohl Tele2 rechtskräftig (!) zur Unterlassung verurteilt wurde.)


Wenn Tele2 seine Telefonbanausen-Bunker nicht unter Kontrolle hat, wirft das ein bezeichnendes Licht auf die Unfähigkeit von Tele2.
Diese Oberbanausen glauben wirklich, mit ihrem Rumklingeln in der ganzen Republik durch Telefonvollsabbler "Kunden" zu gewinnen.

Q__
15.06.2006, 09:50
Wenn Tele2 seine Telefonbanausen-Bunker nicht unter Kontrolle hat, wirft das ein bezeichnendes Licht auf die Unfähigkeit von Tele2.

Stimmt, da gebe ich Dir Recht! Obwohl sich mir der Verdacht aufdrängt, dass es nicht Unfähigkeit, sondern bewußte Ignoranz handelt!

Hast Du den weiter oben von Homer (http://www.antispam-ev.de/forum/showpost.php?p=65318) geposteten Link zum Urteil gegen Tele2 (http://www.wettbewerbszentrale.de/de/pressemitteilungen/detail.asp?id=105&nb=1) gelesen? Wenn ich mir anschaue, wie sich Tele2 gesträubt hat, fühle ich mich darin noch bestätigt! Wenn sie wirklich Angst vor 250 TEUR Strafe hätten, würden sie ihre CC wohl anders einnorden.... Aber das sind wahrscheinlich noch Peanuts aus der Portokasse dank der Einnahmen "vieler zufriedenen Kunden" wie z.B. Peka...

Gruß,
Q

Call-Center Fresser
15.06.2006, 13:59
Nicht unbedingt. In meinem Fall hatte das CC die Daten von einem Adressschieber gemietet, natürlich mit "Opt-In"-Zusicherung. Leider konnten die mir nicht mehr mitteilen, wer hier die Zusicherung gegeben hat, da meine Daten angeblich gleich nach dem Nervanruf gelöscht wurden.


Derjenige, der Dich anruft, muss von Dir eine gültige Einverständniserklärung vorweisen können, wobei es etliche Gerichtsurteile gibt, die die Möglichkeit eines Einverständnisses stark einschränken, siehe die Ungültigkeit von Formularklauseln etc. . Ob das CC irgendeinen anderen bennennt, der einen kennt, der evtl. von Dir mal irgendwo eine Einverständniserklärung gesehen hat, ist so egal wie die Frisur von Paris Hilton.

Also gilt, wenn man weiß wer angerufen hat: Ultimatum zum Vorweisen des schriftlichen Einverständisses setzten....sonst (teures) Pech für das CC.:p

Fidul
16.06.2006, 19:56
Heute nachmittag hat Tele2 auch bei mir angerufen. Offenbar hat man die Telefonterroristen dort jetzt auf eventuelle Beschwerden vorbereitet, denn der Spammer las von einem Zettel die Begründung von Tele2 ab, wieso dieser Anruf legal sei:

Telefonmarketing sei ausdrücklich erlaubt, wenn die Firma von einem Interesse beim angerufenen Verbraucher ausgehen könne. "Und das ist bei unseren günstigen Tarifen ja wohl so, oder?"

Nun ja, die WBZ wird sich hoffentlich darum kümmern und Tele2 den §7 UWG (http://bundesrecht.juris.de/uwg_2004/__7.html), ein gewisses Urteil (http://www.wettbewerbszentrale.de/de/pressemitteilungen/detail.asp?id=105&nb=1) und dessen Folgen auf geeignete Weise servieren. Brief+EV und Email sind jedenfalls raus.

wazi
16.06.2006, 23:56
Sind zur Unterlassung verurteilt und setzen ihren Telefonterrorismus weiter fort. Typisch für diese sinnlosen Sabbelköppe. :skull: :skull: :skull:

Für die Telefonterroristen muß es äußerst nervig sein, ständig den gleiche AB-Text zu hören, mit dem sie ins telekommunikative Nirvana geleitet werden :D

JohnnyBGoode
17.06.2006, 10:25
Inzwischen ließ mir Tele2 durch den Hausanwalt mitteilen, meine Adresse stamme von der Bertelsmanngruppe.

Ich erbat nun einerseits vom Tele2-Hausanwalt Th. nähere Einzelheiten über diese angebliche Einwilligung, andererseits forderte ich die Bertelsmanngruppe auf, mir gemäß § 34 BDSG Auskunft über Adressweitergaben (wir sind seit 1998 Kunden des Bertelsmann Buchclubs), speziell an Tele2, zu erteilen.

Seit nunmehr zwei Wochen hüllen sich beide in Schweigen. Weder der Tele2-Hausanwalt noch die Bertelsmanngruppe halten es für nötig, mir zu antworten.

Wenn übernächster Woche mein Anwalt aus dem Urlaub zurückkommt, werden wir entscheiden, wie das nun weitergehen soll. Deckungszusage meiner Rechtsschutzversicherung liegt vor.

Jedenfalls werde ich auf der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung bestehen.

Q__
17.06.2006, 12:14
Inzwischen ließ mir Tele2 durch den Hausanwalt mitteilen, meine Adresse stamme von der Bertelsmanngruppe.

Hm, damit haben sie doch IMHO zugegeben, nicht mit Dir in einer Geschäftsbeziehung zu stehen, somit war es ein Coldcall und somit haben sie gegen ihre "Bewährungsauflagen" verstoßen....

Oder habe ich hier etwas völlig falsch verstanden ?!?!?

Gruß,
Q

JohnnyBGoode
17.06.2006, 13:10
Hm, damit haben sie doch IMHO zugegeben, nicht mit Dir in einer Geschäftsbeziehung zu stehen, somit war es ein Coldcall und somit haben sie gegen ihre "Bewährungsauflagen" verstoßen....

Originalzitat des Tele2-Anwalts Th.:


Der Adressanbieter der Bertelsmanngruppe teilte auf Anfrage mit, dass Sie im Rahmen des sogenannten Burda Shops am 20. Dezember 2004 eine Einwilligungserklärung abgegeben haben, dass Ihnen zu Marketingzwecken auch Angebote von Partnern der Bertelsmanngruppe telefonisch unterbreitet werden dürfen. Ihre Einwilligungserklärung bezog sich sowohl auf Ihre Festnetzrufnummer als auch auf eine angegebene Mobilfunkrufnummer [Anm.: die mir völlig unbekannt ist]
Damit begründen die jetzt die insgesamt 13 ColdCalls im Zeitraum 11.2005 bis 03.2006.

Mit einem "Burda Shop" hatte ich noch niemals auch nur im entferntesten was zu tun.

Gruss
JBG

Q__
17.06.2006, 13:21
Eieiei, wenn Du diese angebl. "Einwilligungserklärung" abgegeben hast, dann sind die Coldcalls ja gar nicht mehr so kalt..... :(

Okay, Du hast sie nicht abgegeben. Sorry - Deine Ergänzug kam erst, während ich diesen Beitrag geschrieben habe! Hoffentlich können sie Dir diese angebl. Einverständnis (nicht) vorweisen!

Ich bin gespannt, was weiter dabei rauskommt, halte uns auf dem Laufenden!

Schönes WE,
Q

PS: Bertelsmann's Adressshop ist übrigens die "AZ Direct".

JohnnyBGoode
17.06.2006, 13:44
PS: Bertelsmann's Adressshop ist übrigens die "AZ direct".

Besten Dank für die Info. Die haben soeben ein Fax erhalten........

Gruß,
JBG

Stefan88
18.06.2006, 12:46
Diese Oberbanausen glauben wirklich, mit ihrem Rumklingeln in der ganzen Republik durch Telefonvollsabbler "Kunden" zu gewinnen.

Mal abgesehen von deiner abfälligen Bemerkung, Kunden werden tatsächlich darüber gewonnen.

Mal abgesehen von einem möglicherweise rechtswidrigen Anruf der "Telefonsabbler", 95% der Angerufenen bewahren die Höflichkeitsregeln und führen ein nettes Gespräch mit dem Agenten . Und zu den Höflichkeitsregeln in Mitteleuropa gehört, wenn man angerufen wird, seinen Namen zu nennen und nicht einfach aufzulegen. Wenn man nicht reden will, kann man sagen, tut mir leid, an einem "Gespräch" habe ich kein Interesse und einen schönen Tag.

exe
18.06.2006, 13:18
Mal abgesehen von deiner abfälligen Bemerkung, Kunden werden tatsächlich darüber gewonnen.
Wie man in den Wald hineinschreit... Ich kann mich erinnern eben in einem Thread das Wort "Lusche" von dir gelesen zu haben. Ich glaub nicht, dass du hier die Benimmregeln aufstellen kannst. ;)


Und zu den Höflichkeitsregeln in Mitteleuropa gehört, wenn man angerufen wird, seinen Namen zu nennen und nicht einfach aufzulegen.
Das ist mir neu. Ich melde mich immer mit "Ja" und ich weiß warum, ich will es den CCA ja nicht zu leicht machen. Schießlich weiß der Anrufer ja wen er anruft - ähm weiß er nicht? Pech gehabt er wird es auch nie erfahren. ;)

Q__
18.06.2006, 13:20
Höflichkeitsregeln in Mitteleuropa

Gehört es auch zu Deinen Höflichkeitsregeln, das diese Telefonsabbler denjenigen, der zum zweiten Mal sein Desinteresse bekundet, bedrohen?
Siehe oben! (http://www.antispam-ev.de/forum/showpost.php?p=64854&postcount=112)

http://www.addis-welt.de/smilie/smilie/troll/trollcaps.gif

Q.

Call-Center Fresser
18.06.2006, 15:42
Und zu den Höflichkeitsregeln in Mitteleuropa gehört, wenn man angerufen wird, seinen Namen zu nennen und nicht einfach aufzulegen.

Ich gebe dir sogar recht, ich nenne auch meinen Namen und lege nicht einfach auf....und zwar dann, wenn der CCA seine Identität nicht mit Hilfe der Rufnummerunterdrückung vertuscht.

Also liebe CCA`s: erstmal die Grundregeln der Höflichkeit selber lernen (dazu gehört u.a. , dass man nicht mit Cold Calls gegen das Gesetz verstößt). Bis es soweit ist, müsst ihr euch leider daran gewöhnen, dass der eine oder andere mal mit einem Ausdruck aus der Literatur in Verbindung gebracht wird, sei es ein Zitat aus Götz von Berlichingen oder einer der vielen Begriffe aus Brehm`s Tierleben.:D

Call-Center Fresser
18.06.2006, 15:57
Heute nachmittag hat Tele2 auch bei mir angerufen. Offenbar hat man die Telefonterroristen dort jetzt auf eventuelle Beschwerden vorbereitet, denn der Spammer las von einem Zettel die Begründung von Tele2 ab, wieso dieser Anruf legal sei:

Telefonmarketing sei ausdrücklich erlaubt, wenn die Firma von einem Interesse beim angerufenen Verbraucher ausgehen könne. "Und das ist bei unseren günstigen Tarifen ja wohl so, oder?"
.

Nicht nur, dass manche CC`s das Gesetz ignorieren....jetzt verhöhnen sie es auch noch. Es wird Zeit, dass es endlich eine Möglichkeit gibt Rufnummernunterdrückung grundsätzlich zu verhindern. Wer mich anruft, weiß wer ich bin.....also habe ich auch das Recht zu wissen, wer er ist. Und wer nicht weiß wer ich bin, darf mich auch nicht anrufen.:mad: :mad:

wazi
19.06.2006, 00:45
@ Stefan88

dich und deine merkbefreiten Telefonsabbler-Kumpels will hier keiner haben.
Was du den Leuten am Telefon an die Backe sabbelst, ist sowieso alles wertloser Schrott.
Du bist mit deiner dummsinnig-dämlichen Telefonterrorideologie derart vollgestopft worden, daß du den Mist auch noch glaubst, den du hier zusammenkleisterst.

Außer merkbefreiten Quatsch bringst du hier im Forum absolut nix zustande, genau wie dein dummes Gesabbel am Telefon. Offenbar bist du noch stolz darauf.

Du bist DAS ABSOLUTE BEISPIEL des vollkommen merk- und sinnbefreiten Telefonvollsabblers, der völlig kapierresistent ist. Ständig durch die Republik klingeln und die Leute zusabbeln. Die einzig richtige Methode in Umgang mit so merkbefreiten, sinnlosen Banausen wie dir und deinen Kumpels ist das kommentarlose aus der Leitung schmeißen.

Verschwinde in dein Telefonsabbelzentrum, da kannste deinen geistigen Dünnpfiff ablassen :skull: :skull:

Claus
19.06.2006, 14:30
Und zu den Höflichkeitsregeln in Mitteleuropa gehört, wenn man angerufen wird, seinen Namen zu nennen
Ah ja und wo wir dabei sind gehört es zu den Höfflichkeitsregeln in Mitteleuropa sicher auch dem Anrufer auf Nachfrage den eigenen Namen zu so wie anrufende Firma zu nennen und nicht aufzulegen :eek:

wazi
19.06.2006, 23:30
@ Claus,

bemühe dich nicht.

Dieser merkbefreite Telefonvollsabbler Stefan88 ist vollkommen kapierresistent.
Der sabbelt Müll ins Telefon und sabbelt Müll ins Forum. Es gibt da keinen Unterschied.

Viele Leute bemühten sich, diesen Oberbanausen etwas zur Vernunft zu bringen. Ohne Erfolg.

Stefan88
20.06.2006, 20:04
Ich gebe dir sogar recht, ich nenne auch meinen Namen und lege nicht einfach auf....und zwar dann, wenn der CCA seine Identität nicht mit Hilfe der Rufnummerunterdrückung vertuscht.

:eek: Die Rufnummerunterdrückung hat einen anderen Hintergrund. Wenn jemand am Tag 8 Stunden mit Menschen redet, um diesen z.B. Produkte schmackhaft zu machen, dann will ich es dem Menschen sicherlich nicht zumuten, zu versuchen, an meinen Apperat rauszukommen. Es geht nämlich einfach nicht. Ich telefoniere raus, und wenn ich fertig bin, dann gehe ich nach Hause.

Natürlich nenne ich bei meinen Anrufen meinen vollständigen Namen (Vor und Zunamen) und den Grund meines Anrufes

Natürlich habe ich das Wort Lusche verwendet, aber nicht auf jemanden persönlich bezogen. Wenn es jemand persönlich nehmen sollte, dann entschuldige ich mich.

Ein "Oberschlaumeier", so möchte ich ihn heute nennen, kam mir heute mit Paragraph 7 , ob ich den kenne.

Doch diesesmal ist er an den falschen geraten. Meine Antwort: "Dann bitten wir sie, uns auch nicht mehr mit Aufträgen zu belästigen. Im Gegensatz zu Ihnen haben wir ihren Auftrag gern entgegen genommen und haben uns Zeit genommen, ihre Wünsche zu erfüllen."

In Wahrheit hat der nur wieder Angst gehabt, es könnte ja was kosten. Na, so kostet es eben uns eins und ihm gleich mehrere Geschäfte. Aber das hat die Oberbanause nicht gerafft. Tja, wenn man halt meint, alles selber besser wissen zu müssen.

Ich weiss im Übrigen immer, wenn ich sprechen will. Nur manchmal ist es z.B. so, dass der Kollege, der damals den Auftrag gemacht hat, nicht mehr da ist, und das ich einen neuen Ansprechpartner erfragen muss. Aber das ist ja nichts schlimmes, dazu sind die netten Sekr. da.

Stefan88
20.06.2006, 20:16
Und für kapierresistente Leute, die das mit der Rufnummernunterdrückung immer noch nicht verstehen, die kriegen natürlich eine Nummer, und zwar die Nummer der Serviceabteilung, die Inbound macht. Websites, sie können alles haben, nur E-mails verschicke ich an die nicht. Die gibts beim Auftrag. Das sind Profi-Kunden, genau wie die, die sich das Angebot anhören, statt sich auf Nebenkriegsschauplätzen auszutoben.

Wenn gewisse Sätze vom Kunden kommen wie "Ich möchte nochmal z.B. mit meiner Frau drüber sprechen", dann weiss ich für mich, daß ist ein Nein. Denn überrede ich auch nicht. Das sind die Kunden, die zu Hause dann womöglich eben die Frau auch Fragen müssen, ob sie "heute in der Kneipe ein Bier" trinken dürfen. Oder ob sie sich ein Paket Zigaretten für 30 Euro kaufen dürfen. So jemand brauch ich wirklich nicht, die, die es kapieren schließen ab.

wazi
20.06.2006, 20:25
Stefan88 schrieb:
......lauter Müll

@Stefan88

verschwinde doch in dein Telefonvollsabbel-Zentrum zu deinen Kumpels :skull: :skull:

dieter_w
20.06.2006, 23:54
... die, die es kapieren schließen ab.


In welcher Welt lebt DER denn??? :eek:
Wenn ich eine Sache wirklich brauche, dann geh' ich ins Geschäft oder such' mir im Internet ein günstiges Angebot.
Wo gibt's denn sowas, dass mich am Telefon jemand davon überreden muss, was ich seiner Meinung nach brauche ...
Meine Bedürfnisse kenne nur ich selbst und nicht der Telefonvollsabbler. Basta.

Claus
21.06.2006, 08:58
Ich gewinne den Eindruck Stefan88 glaubt diesen Schwachsinn den er schreibt tatsächlich :eek:

exe
21.06.2006, 09:21
Und für kapierresistente Leute, die das mit der Rufnummernunterdrückung immer noch nicht verstehen, die kriegen natürlich eine Nummer, und zwar die Nummer der Serviceabteilung, die Inbound macht.
Ich erinnere dich hier mal an das Thema: Es geht um Coldcalls von CC die ihre Rufnummer unterdrücken damit ihnen keiner an den Karren fahren kann. Die sagen auch ihren Namen am Telefon nicht. Es geht hier nicht um dich und wie es du machst, dass haben alle hier mittlerweile verstanden. Bleib bitte Thema.

JohnnyBGoode
21.06.2006, 12:49
Inzwischen ließ mir Tele2 durch den Hausanwalt mitteilen, meine Adresse stamme von der Bertelsmanngruppe.

Ich erbat nun einerseits vom Tele2-Hausanwalt Th. nähere Einzelheiten über diese angebliche Einwilligung, andererseits forderte ich die Bertelsmanngruppe auf, mir gemäß § 34 BDSG Auskunft über Adressweitergaben (wir sind seit 1998 Kunden des Bertelsmann Buchclubs), speziell an Tele2, zu erteilen.

Seit nunmehr zwei Wochen hüllen sich beide in Schweigen. Weder der Tele2-Hausanwalt noch die Bertelsmanngruppe halten es für nötig, mir zu antworten.

Wenn übernächster Woche mein Anwalt aus dem Urlaub zurückkommt, werden wir entscheiden, wie das nun weitergehen soll. Deckungszusage meiner Rechtsschutzversicherung liegt vor.

Jedenfalls werde ich auf der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung bestehen.

Seit dem 31.05.2006 warte ich nun auf Beweise für die behauptete Anmeldung. Doch die Bertelsmanngruppe und dessen Adresshändler AZ Direct GmbH hüllen sich in Schweigen, während mir Schober bestätigte, nie in deren Kartei gewesen zu sein.

Naja, gestern kam mein Anwalt aus dem Urlaub zurück - der Tele2-Anwalt Th. kriegt heute Post..........

JohnnyBGoode
22.06.2006, 12:47
Gestern Abend erhielt ich Mail der Bertelsmanngruppe, sie hätte mit der Adressweitergabe an Tele2 nicht das geringste zu tun.

Das wären die "bösen" von Burda Direct in Offenburg gewesen, und man wolle sich umgehend mit denen in Verbindung setzen, dass meine Adresse dort gelöscht werde.

Ein Nachweis der Einverständniserklärung wurde immer noch nicht beigebracht.
Mal sehen, was mein Anwalt erreicht........

Q__
22.06.2006, 13:36
sie hätte mit der Adressweitergabe an Tele2 nicht das geringste[/B] zu tun.

Das wären die "bösen" von Burda Direct in Offenburg gewesen,


Ja ist denn das nicht herrlich, wie sie sich den schwarzen Peter zuschieben... :D
Auch eine interessante Taktik!

Gruß
Q

Fidul
26.06.2006, 22:07
Das Aktenzeichen von der WBZ zu Tele2 ist jetzt da.

JohnnyBGoode
28.06.2006, 09:52
Heute erhielt ich Anruf, dass ich in Kürze die angeforderte strafbewehrte Unterlassungserklärung von Tele2 erhalten würde.

Schaun mer mal.........

Tomppa
28.06.2006, 10:54
RA Th. war leider nicht telefonisch erreichbar aber Fr. S versprach mir baldigen BescheID: [ID filtered]

Dagesch
28.06.2006, 11:04
Tele2 scheint ja schon häufiger aufgefallen zu sein. Gibt es eigentlich irgendwelche "offiziellen" Informationen oder sogar Warnungen vor deren Praktiken, z.B auf Internetseiten von Datenschutzbeauftragten?

JohnnyBGoode
28.06.2006, 12:28
http://www.wettbewerbszentrale.de/de/pressemitteilungen/detail.asp?id=105

moonymood
29.06.2006, 18:40
Also ich bin kein Kunde bei Tele 2 oder ähnliches, habe aber von denen in den letzten Tagen 12 Nachrichten auf meinem Anrufbeantworter erhalten....Das Ganze finde ich extrem ärgerlich, da ich das Band abhören muss,da ja auch wichtige Anrufe darunter sind...

Und die Anrufe von Tele 2 waren ausgesprochen unverschämt...Herr oder Frau .... sind sie da? hier ist Tele 2 Frau ...Wenn sie da sind???


Inklusive , dass vergessen wurde aufzulegen und jemand sagte, oh ,der hat den eben echt voll beschimpft...Du scheiß Ausländer und sowas gesagt...

(Also wieso sollte ich einen Anrufbeantworter einschalten, wenn ich in meiner Wohnung sitze...Das ist doch entsetzlich dreist. Tatsächlich ziehe ich es aber jetzt in Erwägung nicht zu reagieren, bei nochmaligem Anruf...Bisher war ich aber wirklich nie hier...)
Wie soll ich jetzt vorgehen beim nächsten Anruf????
Ich hätte nicht übel Lust denen Mal meine Meinung zu sagen,aber nützt das was???

Oder erledigt sich das von selbst , wenn ich noch ein paar Tage meinen AB dran gehen lasse oder muss ich etwas aktiv tun...?

El Zorro
29.06.2006, 18:59
Also wenn die sich jetzt schon verzweifelt mit AB's unterhalten, scheint die Branche dann doch langsam dem Untergang geweiht zu sein ;)

Hoffentlich, kann ich da nur sagen. Denn es gibt auch noch andere, mindestens genauso blöde Jobs bei denen man aber nicht Millionen Menschen auf die Nüsse gehen muss!

Ich würde die Audioaufnahmen mal aufheben, vielleicht kann damit noch was angefangen werden.

Gruß
Bernd

wazi
29.06.2006, 18:59
Oder erledigt sich das von selbst , wenn ich noch ein paar Tage meinen AB dran gehen lasse oder muss ich etwas aktiv tun...?

Bei mir schafft seit Jahren ein gut funktionierender AB Ruhe vor jeder Art von Telefonvollsabblern. Er läßt dem Anrufer 30 Sekunden Zeit, was normal ausreicht. Sabbelmaschinen fliegen danach raus. Ebenso AB-Vollspammer.
Selbst hartnäckigste Werbebanausen haben es aufgegeben, immer wieder meinen AB-Text anzuhören. Es ist frustrierend für diese Unsympathen.
Gelöscht sind deren Fragmente mit einem Knopfdruck.

Freunde/Verwandte erreichen mich trotzdem.

Fidul
29.06.2006, 22:34
Ich würde die Audioaufnahmen mal aufheben, vielleicht kann damit noch was angefangen werden.
Unbedingt! Die Wettbewerbszentrale hat Tele2 auf dem Kieker und könnte damit vielleicht etwas anfangen.

http://www.wettbewerbszentrale.de/de/pressemitteilungen/detail.asp?id=105&nb=1

@moonymood: Schreibe eine Beschwerde an die WBZ und schildere deinen Fall. Am Besten tust du das per Brief (http://www.wettbewerbszentrale.de/de/kontakt/default.asp?bereich=5) und erklärst darin auch eidesstattlich, daß du kein Tele2-Kunde bist und diese belästigenden Anrufe ohne dein Einverständnis oder Aufforderung erfolgen.

Q__
03.07.2006, 11:04
(Also wieso sollte ich einen Anrufbeantworter einschalten, wenn ich in meiner Wohnung sitze...

Na, vielleicht einfach nur, um Coldcalls herauszufiltern :D

Gruß,
Q

JohnnyBGoode
05.07.2006, 10:53
Hurra, hurra, die strafbewehrte Unterlassungserklärung von Tele2 ist da!

Gleichzeitig informierte der Tele2-Anwalt Th. darüber, dass er den Adresslieferanten (Burda Direct) abmahnte und die Kosten des Verfahrens dort im Regreßweg geltend machen wird.

Dagesch
06.07.2006, 20:47
Also ich bin kein Kunde bei Tele 2 oder ähnliches, habe aber von denen in den letzten Tagen 12 Nachrichten auf meinem Anrufbeantworter erhalten....Das Ganze finde ich extrem ärgerlich, da ich das Band abhören muss,da ja auch wichtige Anrufe darunter sind...

Und die Anrufe von Tele 2 waren ausgesprochen unverschämt...Herr oder Frau .... sind sie da? hier ist Tele 2 Frau ...Wenn sie da sind???
...(Also wieso sollte ich einen Anrufbeantworter einschalten, wenn ich in meiner Wohnung sitze...Das ist doch entsetzlich dreist. Tatsächlich ziehe ich es aber jetzt in Erwägung nicht zu reagieren, bei nochmaligem Anruf...Bisher war ich aber wirklich nie hier...)

Die Antwort darauf dürfte wohl hier zu finden sein:

http://www.antispam-ev.de/forum/showthread.php?p=68086#post68086

Diese Predictive Dialer haben oft eine gewisse Zeitverzögerung. Das bedeutet, daß der einzelne CC-Agent Deinen AB gar nicht hört. Er bekommt einfach ein neues Gespräch herein (läuft über PC) und redet los. So gesehen ist das sicher keine Absicht von den Agenten - sie haben ja nichts davon, auf einen AB zu reden. Verantwortlich ist eher das CC als solches, weil es solche Software einsetzt.


Wie soll ich jetzt vorgehen beim nächsten Anruf????
Ich hätte nicht übel Lust denen Mal meine Meinung zu sagen,aber nützt das was???

Ich glaube nicht. Der einzelne Agent kann ja nichts dafür, wenn seine Firma eine solche Software einsetzt. Er spricht nicht absichtlich auf Deinen AB. Mein Tip wäre: Freundlich, aber bestimmt sagen, daß man nie wieder angerufen werden möchte. Passiert es trotzdem weiterhin, bei Tele2 selber beschweren.


Oder erledigt sich das von selbst , wenn ich noch ein paar Tage meinen AB dran gehen lasse oder muss ich etwas aktiv tun...?

Ich fürchte nicht. Die telefonieren Deinen Anschluß solange an, bis sie Dich erreichen, notfalls Wochen und Monate lang.

homer
06.07.2006, 20:56
Mein Tip wäre: Freundlich, aber bestimmt sagen, daß man nie wieder angerufen werden möchte. Passiert es trotzdem weiterhin, bei Tele2 selber beschweren.
Und das nützt was? Nein! Oft wird der CA sogar pampig (Waaas, wollen sie denn nicht sparen?). Es ruft halt dann ein anderes CC an, oft auch ein halbes Jahr oder ein Jahr später. Und Tele2 entschuldigt sich, wenn die überhaupt reagieren, und die Anrufe kommen trotzdem rein.

Mein Tip: Entweder selbst bei Tele2 eine Unterlassungserklärung fordern oder die Sache an die Wettbewerbszentrale weitergeben (siehe weiter oben im Thread). Wichtig ist allerdings immer, dass man ein Callcenter benennen kann, sonst lügen die sich einfach raus.

Dagesch
06.07.2006, 21:37
Und das nützt was? Nein! Oft wird der CA sogar pampig (Waaas, wollen sie denn nicht sparen?). Es ruft halt dann ein anderes CC an, oft auch ein halbes Jahr oder ein Jahr später. Und Tele2 entschuldigt sich, wenn die überhaupt reagieren, und die Anrufe kommen trotzdem rein.

Wenn man es nachdrücklich genug erklärt, hilft es sicher. Tele2 hat ja eine interne Robinsonliste, wie aus anderen Beiträgen hier ersichtlich wurde. Es dürfte ja wohl möglich sein, einen CC-Agenten dazu zu veranlassen, daß er einen dort einträgt. Schon hört man nix mehr von Tele2.


Mein Tip: Entweder selbst bei Tele2 eine Unterlassungserklärung fordern oder die Sache an die Wettbewerbszentrale weitergeben (siehe weiter oben im Thread). Wichtig ist allerdings immer, dass man ein Callcenter benennen kann, sonst lügen die sich einfach raus.

Gut, wenn die einfach nicht aufgeben, kann man das ja immer noch machen. Aber was Du vorschlägst, kostet ja leider schlicht und einfach Zeit. Warum nicht erstmal den einfacheren Weg versuchen?

JohnnyBGoode
07.07.2006, 04:27
Wenn man es nachdrücklich genug erklärt, hilft es sicher. Tele2 hat ja eine interne Robinsonliste, wie aus anderen Beiträgen hier ersichtlich wurde. Es dürfte ja wohl möglich sein, einen CC-Agenten dazu zu veranlassen, daß er einen dort einträgt. Schon hört man nix mehr von Tele2.

Bevor ich die strafbewehrte Unterlassungserklärung einforderte, hatte ich bereits 11 x den Tele2-Agenten ( und -Agentinnen) deutlich gemacht, dass ich keine Anrufe von Tele2 mehr wünsche.
Und 11x wurde mir zugesagt, mich aus der Liste zu streichen.

.....und mindestens wöchentlich ging es trotzdem weiter:sick:

Ich würde mich daher keinen Illusionen aussetzen, dass die Anrufe mal aufhören.

homer
07.07.2006, 07:54
Wenn man es nachdrücklich genug erklärt, hilft es sicher. Tele2 hat ja eine interne Robinsonliste, wie aus anderen Beiträgen hier ersichtlich wurde. Es dürfte ja wohl möglich sein, einen CC-Agenten dazu zu veranlassen, daß er einen dort einträgt. Schon hört man nix mehr von Tele2.
Das kann ich, aus eigener Erfahrung, nicht nachvollziehen. Wie gesagt, es ruft halt ein anderes CC an. Im Moment ist es aber ruhig aus dieser Ecke.

Aber was Du vorschlägst, kostet ja leider schlicht und einfach Zeit. Warum nicht erstmal den einfacheren Weg versuchen?
Leider, ja. Nur funktioniert der "einfachere Weg" in den allerseltensten Fällen. Aber mit der Zeit hab ich mit einige Vorlagen zusammengebastelt, in die ich nur die die entsprechenden Daten eintragen muss und ab das Fax. Und ein Hinweis an die WBZ dauert doch auch nicht sooo lange.

Q__
07.07.2006, 09:41
Nun lieber Dagesch, in der Theorie stimme ich Dir völlig zu; in der Praxis funktioniert das aber wohl nicht so toll, wie Du bei der Lektüre dieses Threads oder in diesem Forum im Allgemeinen sehr schnell feststellen mußt!

Auch ich habe weiter oben (http://www.antispam-ev.de/forum/showpost.php?p=64854&postcount=112) bereits erwähnt, dass meine Mutter von Deinen "ach so netten" Kollegen bedroht wurde, nachdem sie ihr Interesse "nachdrücklich genug erklärt" hatte (Dein Zitat). Sie ist dabei nicht ausfallend geworden!

Also: entweder glaubst Du noch viel zu naiv an das Gute oder arbeitest selber im Callcenter....

Ganz herzliche Grüße,
Q

wazi
07.07.2006, 10:28
Zitat:
Zitat von moonymood
(Also wieso sollte ich einen Anrufbeantworter einschalten, wenn ich in meiner Wohnung sitze...)

Na, vielleicht einfach nur, um Coldcalls herauszufiltern

Gruß,
Q


In der Tat ist der Anrufbeantworter hierfür ungemein hilfreich und gut geeignet, sämtliche Telefonvollsabbler ins elektronische Nirvana zu entsorgen.


Zitat von Dagesch
Aber was Du vorschlägst, kostet ja leider schlicht und einfach Zeit. Warum nicht erstmal den einfacheren Weg versuchen?

Wenn ich nachgelagert irgendwelche Maßnahmen ergreife, verbrauche ich wertvolle Privatzeit für diese Banausen.
Seit mehreren Jahren sorgt bei mir der AB für deren konsequente Entsorgung von Anfang an. Ich werde aber dennoch von Freunden/Verwandten erreicht, der AB ist entsprechend ausgelegt.


Zitat JonnyBGoode: Bevor ich die strafbewehrte Unterlassungserklärung einforderte, hatte ich bereits 11 x den Tele2-Agenten ( und -Agentinnen) deutlich gemacht, dass ich keine Anrufe von Tele2 mehr wünsche.
Und 11x wurde mir zugesagt, mich aus der Liste zu streichen.

.....und mindestens wöchentlich ging es trotzdem weiter


Auch das erlebte ich bereits, daß "megaengagierte" Telefonvollsabbler immer wieder und immer wieder anklingelten und dennoch nichts erreichten, weil mein AB absolut unüberwindlich ist :D

Einer von denen versuchte tatsächlich 30 Tage lang, bis zu 6x täglich über den Tag verteilt, etwas zu erreichen. Doch ohne jeglichen Erfolg.
Nunja, welch fehlgeleitete bemitleidenswerte Kreatur :D



Q___ schrieb: Auch ich habe weiter oben bereits erwähnt, dass meine Mutter von Deinen "ach so netten" Kollegen bedroht wurde, nachdem sie ihr Interesse "nachdrücklich genug erklärt" hatte (Dein Zitat). Sie ist dabei nicht ausfallend geworden!


Ein AB verhindert sowas absolut sicher. Der Telefonvollsabbler hört immer wieder nur die AB-Ansage. Das ist ungleich frustrierender. Auch wenn die immer wieder anklingeln, weil der "Call" auf Wiedervorlage geschaltet wurde, mein AB killt eben jeden Versuch konsequent.
Fazit ist jedesmal das Scheitern der Telefonvollsabbler und darauf kommt es an :D

Dagesch
07.07.2006, 17:04
Bevor ich die strafbewehrte Unterlassungserklärung einforderte, hatte ich bereits 11 x den Tele2-Agenten ( und -Agentinnen) deutlich gemacht, dass ich keine Anrufe von Tele2 mehr wünsche.
Und 11x wurde mir zugesagt, mich aus der Liste zu streichen.

.....und mindestens wöchentlich ging es trotzdem weiter

Sorry, das wußte ich nicht. Dann kann ich Deinen Schritt verstehen uns finde ihn auch gut. Es ging mir nur um die Verhältnismäßigkeit. Wer gleich mit dem Anwalt kommt, weil er 1x angerufen wird, übertreibt nach meiner Meinung etwas. Aber das war in diesem Fall ja deutlich anders.

Dagesch
07.07.2006, 17:16
Auch ich habe weiter oben (http://www.antispam-ev.de/forum/showpost.php?p=64854&postcount=112) bereits erwähnt, dass meine Mutter von Deinen "ach so netten" Kollegen bedroht wurde, nachdem sie ihr Interesse "nachdrücklich genug erklärt" hatte (Dein Zitat). Sie ist dabei nicht ausfallend geworden!

Wie kommst Du darauf, daß diese Leute meine Kollegen wären? Ich habe auch nie gesagt, daß diese Leute "ach so nett" wären. Meine Überzeugung, daß auch ein CC-Agent zunächst einmal ein Mensch ist, macht mich noch lange nicht zu einem Komplizen der unseriösen Telefonwerber.


Also: entweder glaubst Du noch viel zu naiv an das Gute oder arbeitest selber im Callcenter....

Du kannst in meinem Thread über Time Life nachlesen, aus welchem Grund ich in dieses Forum gekommen bin. Ich habe niemals mit Telefonwerbung zu tun gehabt, da ich immer Geheimnummern hatte und diese nirgendwo angab. Nur durch eine telefonische Bestellung bei Time Life geriet die Nummer vor kurzem in die Fänge der Adresshändler. Daher habe ich noch nicht so viele Erfahrungen mit Call Centern. Es riefen vielleicht drei oder vier hier an, und alle nur einmal: Nachdem ich ihnen unmißverständlich erklärte, daß ich ihnen weitere Anrufe untersage, kam zumindest von derselben Firma bisher kein Anruf mehr. Nun hast Du vielleicht recht, daß die einfach drei Monate oder ein halbes Jahr abwarten und es dann nochmal versuchen, aber dazu kann ich nichts sagen, da die ersten Werbeanrufe, mit denen ich konfrontiert wurde, eben noch nicht so lange her sind.

JohnnyBGoode
07.07.2006, 17:40
Sorry, das wußte ich nicht. Dann kann ich Deinen Schritt verstehen uns finde ihn auch gut. Es ging mir nur um die Verhältnismäßigkeit. Wer gleich mit dem Anwalt kommt, weil er 1x angerufen wird, übertreibt nach meiner Meinung etwas. Aber das war in diesem Fall ja deutlich anders.

Eigentlich bin ich ein geduldiger Mensch. Doch was zuviel ist, ist zuviel. Manchmal musste ich die CallCenter-Mitarbeiter wirklich bedauern (z.B. Anruf Nr. 11 aus Rostock, eine Dame mit ursächsischem Dialekt, die mir ihr LeID: [ID filtered]

Die nächsten Kandidaten sind NKL (Boesche) und SKL (Glöckle). Doch auch hier kann ich feststellen: Die ColdCalls wurden weniger........

Q__
07.07.2006, 17:53
Wie kommst Du darauf, daß diese Leute meine Kollegen wären?
Sorry, solltest Du Dich falsch verdächtigt fühlen, bitte ich dafür um Entschuldigung! Ich war davon ausgegangen, dass Du diesen Thread ausführlicher gelesen hättest und deshalb verstehen würdest, warum Dein Vorschlag mit der "netten Abweisung" hier nicht schon lange mehr auf offenen Ohren trifft :sick:

Leider gibt es in diesem Forum auch zu viele Callcenter-Agenten, die hier nett tun und alles als "seltene Einzelfälle" abtun... Diese erkennt man dann meistens schnell an einem roten Punkt und dem Hinweis "gesperrt" :D

Nach 18 Seiten über Tele2 und deren hartnäckigen, aufdringlichen und unverschämten Anrufen (trotz rechtswirksamen Urteil!) ist hier keiner mehr auf nett denen gegenüber aus...

Gruß,
Q

JohnnyBGoode
10.07.2006, 21:53
http://www.verbraucherzentrale-berlin.de/vz/html/modules/xfsection/article.php?articleid=500


Bei Anruf Vertrag?

Nach unzulässiger Telefonwerbung verschickt TELE 2 Vertragsbestätigungen, auch wenn die Angerufenen keinen Vertrag wollten.

Eine absolute Unverschämtheit ist der Verbraucherzentrale in den letzten Tagen von mehreren Verbrauchern mitgeteilt worden. Werber für die TELE2 GmbH rufen unerlaubt an, um Preselection-Verträge anzubieten. Das allein schon ist wettbewerbswidrig und verstößt gegen eine Unterlassungsverpflichtung, die die Firma der Verbraucherzentrale im März 2005 abgegeben hat......

Weiter im o.g.Link.

archy
13.07.2006, 09:25
Aye Bin (war) auch einer dieser "telefon-trolle"
Allerdings mit Moral was sich auch in meiner schlechten Quote niederschlägt :confused:

Zu meinem Hauptanliegen möchte ich sagen das ich mich bei all denen entschuldigen möchte die ich gestört habe ..... Viele Menschen legen leider auf bevor ich mich entschuldigen kann.

Auf der andern Seite gibt es Menschen die bisher den Standart Traif der Dt. Telekom genutzt haben und nu zugegen nur wenig aber immerhin etwas günstiger ihr Telefon benutzten (was keine rechtfertigung sein soll)

Unser CC hat bzw in den letzten 3 Jahren bei knapp 400 bereit gestellten Arbeitsplätzen mehr als 2000 mitarbeiter verschliessen :lil: d.h. die trolle die leute bedrohen etc oder nicht korrekt arbeiten sind in der Regel sehr schnell wieder weg.

Zudem viele Leute mit moral verlassen die Job´s auch schneller als Ich wobei ich Heute morgen auch gekündigt habe und daher wieder auf Arbeitssuche bin bis die Abendschule anfängt :sick:

Bullerbü
13.07.2006, 11:09
Hallo!!

Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal gepostet, wei ich eine unverlangte Vertragsbestätigung von Tele2 erhalten hatte:


...haben die mir diese Vertragsbestätigung geschickt.

(...)

Ich habe nichts mehr von Tele2 gehört, hatte aber mein "richtiges" Telefonunternehmen schon gewarnt, keinerlei Kündigungen auf meinen Namen anzunehmen.
Ich schau jetzt schon immer nach ob jemand Geld abbucht oder wieder so komische Briefe kommen...


Jetzt hab ich wieder was von denen gehört, die haben mir nämlich plötzlich eine Telefonrechnung geschickt!
Die angegebene Rufnummer ist und war aber niemals meine, außerdem bin ich nicht bei der Telekom!

Auf meinen Anruf bei Tele2 reagierte die Dame am Telefon äußerst patzig, ich solle doch erst mal beweisen daß das nicht meine Nummer sei. Wahrscheinlich hätte ein "Mitbewohner" (meine Katzen vielleicht?) den Vertrag für mich abgeschlossen, und dann sei er auch gültig. Ich sei nun auf jeden Fall in der Pflicht zu beweisen, daß ich den Vertrag nicht abgeschlossen habe.
Meine Rufnummer und meinen Telefonanbieter wollte sie haben, aber ich habe nichts rausgegeben. Was geht die das an?

Fällt einem da noch was zu ein???

Ich habe gesagt daß ich gar nichts beweisen werde, die Dame wurde lauter und frecher und das Gespräch wurde dann unvermittelt beendet.

Können die mir jetzt irgendwas? Ich habe definitiv keinen Vertrag abgeschlossen, aber die Rechnung läuft auf meinen Namen und meine Adresse. Es ist aber nicht meine Rufnummer!

Hatte jemand schon mal sowas? Suchen die sich irgendwo Adressen raus und schicken Vertragsbestätigungen auf gut Glück???

Wäre toll wenn mir jemand raten könnte wie ich mich bei eventuellen Mahnungen oder weiteren Rechnungen verhalten sollte.
Bin ich im Recht, wenn ich einfach nicht darauf reagiere?

Danke und Gruß
Bullerbü

Q__
13.07.2006, 11:28
Hallo Bullerbü,

wähle mal 0311 und 0310. Dann kommt eine Ansage, in welchem Netz Du bist (die eine Nr. für Orts- die andere für Ferngespräche. Ich vergesse aber immer wieder, welche..)

Wenn dann Tele2 kommt, stehen die Karten wohl schlecht....

Da sie Dir eine Vertragsbestätigung geschickt haben, und Du nicht widersprochen hast, hilft wahrscheinlich nur kündigen.
Ich bin aber kein Jurist, mögen die, die mehr Ahnung davon haben, sich bitte dazu äußern!

Du schreibst, es ist garnicht Deine Rufnummer. Wessen dann?

Gruß,
Q

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 12:20
Wie mein Nick schon andeutet, habe auch ich eine ganze Zeit im CallCenter gearbeitet und sehe diese Zeit im nachhinein eher negativ. Es tut mir heute leid, daß ich Menschen belästigt habe. Ich lese hier schon einige Zeit mit. Nun habe ich beschlossen, mich anzumelden, um vielleicht ein wenig Aufklärung leisten zu können. Bevor ihr also alle über mich herfallt: Ich bin nicht in der Absicht hier, CallCenter zu verteidigen. Vielmehr möchte ich, soweit möglich, durch Hintergrundinformationen helfen. Was bringt Leute dazu, sich als Telefonterroristen zu betätigen und dabei auch noch zu glauben, daß sie wirklich ein tolles Produkt anbieten? Wie werden Telefonterroristen geschult? Ich würde mich freuen, Euch weiterhelfen zu können.

Gerade hier im Tele2-Thread gibt es viele Mißverständnisse darüber, was solche Telefonanbieter überhaupt machen und wie Vertragsabschlüsse zustande kommen. Daher möchte ich mich gerne hier einbringen.

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 12:24
wähle mal 0311 und 0310. Dann kommt eine Ansage, in welchem Netz Du bist...Wenn dann Tele2 kommt, stehen die Karten wohl schlecht....

Bullerbü schreibt, daß er gar kein Telekom-Kunde ist. Also kann er auch gar kein Tele2-Kunde sein. Denn Tele2 bietet eine Preselection an, keine eigenständigen Telefonanschlüsse. Eine Preselection ist aber nur für Telekomkunden möglich, weil die Nutzer anderer Telefonanschlüsse wie z.B. Arcor keine Sparvorwahlen nutzen können - und somit logischerweise auch keine Voreinstellung einer Sparvorwahl.

Q__
13.07.2006, 12:30
Bullerbü schreibt, daß er gar kein Telekom-Kunde ist. Also kann er auch gar kein Tele2-Kunde sein. Denn Tele2 bietet eine Preselection an, keine eigenständigen Telefonanschlüsse. Eine Preselection ist aber nur für Telekomkunden möglich, weil die Nutzer anderer Telefonanschlüsse wie z.B. Arcor keine Sparvorwahlen nutzen können - und somit logischerweise auch keine Voreinstellung einer Sparvorwahl.

Ich weiß, ich bin selbst schon lange nicht mehr ber der Telecom... Trotzdem interesseiren mich die Antworten des Betroffenen zu diesem Thema, alles andere bleibt nur Spekulation!

Gruß,
Q

PS: Willkommen im Antispam-Forum!

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 12:40
Nach unzulässiger Telefonwerbung verschickt TELE 2 Vertragsbestätigungen, auch wenn die Angerufenen keinen Vertrag wollten.

Auf die Gefahr hin, der Verharmlosung beschuldigt zu werden: Das kann nicht stimmen und ist absoluter Unsinn.

Einfach deshalb nicht, weil ja die Telekom die Anmeldung eines ihrer Kunden für eine Preselection akzeptieren muß. Wer eine Preselection macht, bleibt ja mit seinem Anschluß Telekom-Kunde. Er telefoniert allerdings mit einem anderen Anbieter, wie bei der Vorwahl einer Sparvorwahl. Die Telekom tritt nun sicher ungern Gesprächskunden an die Konkurrenz ab. Daher wird sie eine Preselection nur dann akzeptieren, wenn eine eindeutige Einverständniserklärung des Kunden vorliegt. Bei telefonischen Abschlüssen erfolgt dies meistens über ein elektronisches Anmeldeformular, das aufgezeichnet wird. Ein solches Formular wird von der Telekom selbst auf Gültigkeit geprüft. Um gültig zu sein, muß es folgendes beinhalten:

1. Der Telefonterrorist muß fragen, ob XY mit der Aufzeichnung des elektronischen Anmeldeformulars einverstanden ist. Der „Kunde“ muß man dann klar und deutlich JA sagen – sonst ist alles ungültig.

2. Der Kunde muß auf Nachfrage Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum nennen.

3. Dem Kunden wird ein vorformulierter Text vorgelesen. Kein einziges Wort darf weggelassen werden. In diesem Text wird kurz erklärt, was eine Preselection ist. Der Name des betreffenden Unternehmens wird mehrfach genannt.

4. Der Kunde wird gefragt, ob er mit der Einstellung seines Telefonanschlusses auf besagtes Unternehmen einverstanden ist. Er muß klar und deutlich JA sagen, sonst ist alles ungültig!

Wie kann es aber passieren, daß Leute eine Preselection erhalten, die diese nicht wollten? Weil manche Telefonterroristen dreist und manche Kunden schlicht dumm sind. Es tut mir leid, aber ich kann es nicht anders bezeichnen. Manche Telefonterroristen gehen nämlich einfach besagtes elektronische Anmeldeformular mit den Leuten durch, auch, wenn diese es eigentlich nicht wollen. Und weil die Leute nicht nein sagen können, beantworten sie alle Fragen brav mit Ja. Und schon haben sie einen rechtswirksamen Vertrag abgeschlossen. Für Tele2 ist das wasserdicht, da ja die elektronischen Formulare vorliegen.

Allerdings tritt auch kein großer Schaden ein, wenn man eine Tele2-Preselection gemacht hat: Die Tarife sind tatsächlich relativ günstig, die Sache ist jederzeit kündbar und andere Sparvorwahlen kann man ja auch weiterhin nutzen. Es wird einem also nicht wie beim Lotto das Konto leergeräumt.

Weiter heißt es in besagtem Bericht:


Die Telekom berechnet dem Anschlussinhaber dafür 5,11 ¤.

Auch das ist eine Halbwahrheit. Denn es wird verschwiegen, daß diese 5,11 ¤ ja immerhin von Tele2 erstattet werden.

Wuschel_MUC
13.07.2006, 13:06
Ich glaube dir so weit, dass Tele2 ein elektronisches Anmeldeformular hat, wie von dir beschrieben.

Vielleicht hast du selbst wirklich keine krummen Anmeldungen fabriziert.

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass

die Verbraucherzentrale Fehlinformationen in großer Zahl aufgesessen ist,
die Verbraucherzentrale sich all das aus den Fingern gesogen hat und
die diversen Postings hier im Forum von A-Z gelogen sind.Mit dem elektronischen Formular ist nur bewiesen, dass der Telefonsabbler dort etwas eingetragen hat. Ob das nach den Wünschen des Kunden war, ist damit nicht bewiesen, und deshalb hat der Geschädigte gute Chancen, Tele2 auf den Bauch fallen zu lassen.

Außerdem kannst du hier nachschauen:
http://www.teltarif.de/festnetz/tarifrechner.html
Ortsgespräche: Tele2 ist von 19-21 Uhr auf Platz 4, von 21-24 Uhr auf Platz 3
Ferngespräche:21-24 Uhr Platz 2
Sonstige Zeiten: nicht unter den notierten Plätzen.

Ich habe mir meinen Telefonanbieter nach der niedrigen Zahl von Beschwerden bei Teltarif.de ausgesucht. Bisher gab es keinen Grund für einen erneuten Anbieterwechsel.

Recherchiere ein bisschen weiter, und du nimmst deinen früheren Arbeitgeber nicht mehr lange in Schutz!

Wuschel

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 13:14
Mit dem elektronischen Formular ist nur bewiesen, dass der Telefonsabbler dort etwas eingetragen hat. Ob das nach den Wünschen des Kunden war, ist damit nicht bewiesen, und deshalb hat der Geschädigte gute Chancen, Tele2 auf den Bauch fallen zu lassen.

Du hast nicht verstanden, was ein elektronisches Anmeldeformular ist. Es ist eine Aufzeichnung eines Teiles des Gespräches mit dem Kunden. Der Kunde muß ausdrücklich bestätigen, daß er mit der Aufzeichnung einverstanden ist. Er muß man seine Adresse selbstständig nennen. Er bekommt einen kurzen Text vorgelesen und muß dann mit einem klaren "Ja" bestätigen, daß er die Preselection wünscht. Dieses Gespräch wurde wie gesagt aufgezeichnet. Tele2 ist damit rechtlich sicher wie nur was.


Recherchiere ein bisschen weiter, und du nimmst deinen früheren Arbeitgeber nicht mehr lange in Schutz!

Lies meine Beiträge bitte sorgfältiger, dann wirst du erkennen, daß ich Tele2 nicht in Schutz nehme. Es geht mir nur um Aufklärung, wie sowas funktioniert. Ich weiß ja im Gegensatz zu Dir, wie dort gearbeitet wird.

Und nochmal: Ohne eine ausdrückliche Einverständniserklärung des Kunden wird gar keine Preselection gemacht - und zwar deshalb, weil die Telekom selbst jeden Preselection-Antrag prüft. Wenn er nicht wasserdicht ist, akzeptieren sie ihn einfach nicht.

Wuschel_MUC
13.07.2006, 13:20
Mag ja sein, aber wo kommen die ganzen Meldungen her, was sich Tele2 alles erlaubt?!

Aus dem Wort "Formular" konnte man nicht schließen, dass es sich um einen Gesprächsmitschnitt handelt.

Wuschel

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 13:27
Jetzt hab ich wieder was von denen gehört, die haben mir nämlich plötzlich eine Telefonrechnung geschickt! Die angegebene Rufnummer ist und war aber niemals meine, außerdem bin ich nicht bei der Telekom!

Du hättest schon damals widersprechen sollen. Wie kann es sein, daß dir eine Rechnung geschickt wird, obwohl du als Nicht-Telekom-Kunde auch kein Tele2-Kunden sein kannst? Wie konnte deine Adresse einer falschen Telefonnummer zugeordnet werden? Das kann eigentlich nur so passieren, daß jemand telefonisch eine Preselection gemacht hat, dabei aber falsche Daten angab! Da die Telekom alle Preselection - Anträge prüft, müßte dies normalerweise auffallen. Diesmal haben wohl alle zusammen geschlafen, Telekom und Tele2. Das ist ein wirklich seltener Fall. Jedenfalls telefoniert jetzt irgendwer auf deine Kosten.


Auf meinen Anruf bei Tele2 reagierte die Dame am Telefon äußerst patzig, ich solle doch erst mal beweisen daß das nicht meine Nummer sei. Wahrscheinlich hätte ein "Mitbewohner" (meine Katzen vielleicht?) den Vertrag für mich abgeschlossen, und dann sei er auch gültig. Ich sei nun auf jeden Fall in der Pflicht zu beweisen, daß ich den Vertrag nicht abgeschlossen habe.

Die Dame sagt die Unwahrheit. Deine Kinder, Katzen, Freunde, Einbrecher etc. können für dich so viel abschließen, wie sie wollen – es ist alles ungültig. Der einzige, der stellvertretend für dich irgendwas machen könnte, wäre ein Ehepartner! Ich würde mich bei Tele2 über diese Dame am Telefon beschweren. Denn Tele2 kann kein Interesse daran haben, seine Kunden so zu täuschen, wie die Dame es versucht hat. Damit kommen sie eh nicht durch.


Hatte jemand schon mal sowas? Suchen die sich irgendwo Adressen raus und schicken Vertragsbestätigungen auf gut Glück???

Das ist rechtlich nicht möglich, da die Telekom ja jeden Preselection-Antrag prüft. Irgendwo sitzt ein Telekom-Kunde und telefoniert fröhlich auf Deine Kosten mit Tele2.


Bin ich im Recht, wenn ich einfach nicht darauf reagiere?

Bloß nicht. Tele2 ist schnell im Inkasso-Unternehmen engagieren.

Finde heraus, wem diese ominöse Telefonnummer gehört. Beschwere dich auch bei der Telekom, da diese jene Rufnummer, die ja tatsächlich existieren muß, fälschlicherweise deiner Adresse zugeordnet haben. Versuche es nebenher am Besten mit Verbraucherschutz und Wettbewerbszentrale.

srm71
13.07.2006, 13:37
Also die Vergangenheit hat gezeigt, daß Ihr Telefonsabbler hier nicht wirklich eine Hilfe seID: [ID filtered]

Wuschel_MUC
13.07.2006, 13:44
Wenn ich die Homepage von Tele2 richtig interpretiert habe, bieten die in Zusammenhang mit DSL inzwischen auch Vollanschlüsse und nicht nur Preselect an.

Was das Problem von "bullerbü" betrifft: Eine Festnetznummer führt in ein Haus, und dort ist der Betreiber der Nummer. Rückt tele2 diese Anschrift nicht raus, bekommt die Polizei Arbeit, denn dann besteht ein handfester Betrugsverdacht, vorerst noch gegen Unbekannt.

@Bullerbü: wie ist die Geschichte weitergegangen?

Wuschel

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 13:47
Mag ja sein, aber wo kommen die ganzen Meldungen her, was sich Tele2 alles erlaubt?!

Den wirklich sehr ungewöhnlichen und speziellen Fall von Büllerbü habe ich oben zu erklären versucht. Im Allgemeinen ist aber so, daß es viele Leute gibt, die – mit Verlaub – recht naiv sind. Von solchen Leuten leben Call Center ja bekanntlich. Manche Agenten ziehen nämlich einfach den Gesprächsmitschnitt durch. Der Trick ist folgender: Der Kunde erklärt, er wolle alles schwarz auf weiß sehen. Der Agent erwidert, daß sein gar kein Problem. Er würde gerne schriftliche Informationen zusenden, die man dann 14 Tage lang in Ruhe prüfen könnte. In Wirklichkeit ist es die Auftragsbestätigung, die man sich „14 Tage in Ruhe anschauen kann“, denn so lange kann man vom Vertrag zurücktreten. Ein schlauer Telefonverkäufer wird sich so ausdrücken, daß er bewußt bestimmte gewollte Mißverständnisse produziert, ohne aber im juristischen Sinne etwas Falsches gesagt zu haben. Er vermittelt den Leuten vor der Aufzeichnung das Gefühl, sie würden nur unverbindliche Informationen erhalten, aber er sagt bewußt nichts, was wirklich falsch wäre. Er drückt sich einfach windig aus.

Ich verteidige das wie gesagt nicht. Wenn aber jemand auf das Angebot hin, ihm etwas zuzuschicken, die Aufzeichnung eines Gespräches ausdrücklich gestattet, seine Adresse und sein Geburtsdatum und seine Telefonnummer vollständig nennt und abschließend mit einem deutlichen JA zustimmt, daß er mit einer Preselection einverstanden ist, hinterher aber behauptet, niemals eine gewollt zu haben, dann kann man ihn doch wohl als etwas naiv bezeichnen. Manche Kunden sagen auch einfach nur JA, weil sie nicht nein sagen können. Andere hören nicht mal richtig zu. Viele verstehen nicht mal, daß Tele2 nicht die Telekom ist, obwohl der Name des Unternehmens allein im Gesprächsmitschnitt mehrmals genannt wird.

Jedenfalls bringen Telefonverkäufer ihre Kunden dazu, einem Gesprächsmitschnitt zuzustimmen, der juristisch wasserdicht ist. Sie machen es aber so schlau, daß manche nicht merken, was sie eigentlich gerade machen. Tele2 ist juristisch sicher. Die Leute, die sich beschweren, sollten etwas mehr aufpassen. Wie gesagt ist Büllerbü dabei ein Sonderfall.


Aus dem Wort "Formular" konnte man nicht schließen, dass es sich um einen Gesprächsmitschnitt handelt.

Okay, ich habe mich da unpräzise ausgedrückt. Ich bitte um Nachsicht. Nebenbei: Es ist ja klar, daß man Begriffe verwendet hat, die dem Kunden möglichst unverfänglich erscheinen. „Elektronisches Anmeldeformular“ klingt weniger gefährlich als „Gesprächsmitschnitt“. Daher verwendete man ersteren Begriff. Allerdings mußte der Kunden trotzdem deutlich erklären, daß er mit einer Aufzeichnung des Gespräches einverstanden ist.

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 13:52
Also die Vergangenheit hat gezeigt, daß Ihr Telefonsabbler hier nicht wirklich eine Hilfe seID: [ID filtered]

Ich bitte auch dich, sorgfältiger zu lesen. Ich bin kein Telefonsabbler mehr. Ich bedauere es zutiefst, früher in diesem Bereich gearbeitet zu haben. Gerne würde ich durch hoffentlich hilfreiche Hintergrundinformationen meine frühere Belästigung von Leuten wieder ein wenig gutmachen. Ich finde es schade, daß du mich immer noch als Sabbler bezeichnest, obwohl ich mich davon doch inzwischen deutlich distanziere. Ist es eine unvergebbare Schuld, früher mal eine Zeit im CallCenter gearbeitet zu haben?


Insofern ist es völlig egal, wie die zu ihren Verträgen kommen. Beweisen muß der Kunde auch nicht, daß er nichts unterschrieben hat. Vielmehr muß die Firma eine Unterschrift nachweisen können.

Richtig. Einen Gesprächsmitschnitt nachweisen können sie auch, da sonst gar keine Freischaltung erfolgen würde.

srm71
13.07.2006, 13:53
Wenn ich die Homepage von Tele2 richtig interpretiert habe, bieten die in Zusammenhang mit DSL inzwischen auch Vollanschlüsse und nicht nur Preselect an.


Das wäre ja eine Katastrophe... Ich interpretiere das anders.

Das Telekommunikationsunternehmen Tele2 bietet jeden DSL-Neukunden ab sofort eine DSL Doppel-Flat für 4,95 Euro pro Monat an wenn diese bis zum 30.06.2006 bestellt wird bei einer kurzen Vertragsbindung von zwölf Monaten.

Mit der DSL Doppel-Flat kann zeitlich unbegrenzt gesurft und zu jedem Zeitpunkt in das deutsche Festnetz telefoniert werden. Zur Nutzung der DSL Doppel-Flat wird ein Telefonanschluss der Deutsche Telekom AG und ein DSL-Anschluss von Tele2 benötigt.

Die DSL-Anschlüsse DSL 1000, DSL 2000 und DSL 6000 kosten 16,99 Euro, 19,99 Euro und 24,99 Euro pro Monat wobei für die ersten beiden Anschlüsse eine einmalige Bereitstellungsgebühr von 49,95 Euro und 29,95 Euro an Tele2 gezahlt werden muss.

Das schwedische Unternehmen Tele2 zählt europaweit 1,2 Millionen DSL-Kunden und bietet seine Festnetz-, Mobilfunk-, und Internet-Dienste in 23 europäischen Ländern an. In ganz Europa hat Tele2 über 30 Millionen Kunden und die deutsche Tochterfirma ist nach eigenen Angaben mit ihren mehr als zwei Millionen Preselection-Kunden der zweitgrößte alternative Festnetzanbieter.

Aber wir wollen ja hier keine Werbung für die machen. Reicht eigentlich, daß sich Arcor immer breiter mit Vollanschlüssen macht und ständig zwischen 8 und 22 Uhr Telefonterror macht!

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 13:57
Wenn ich die Homepage von Tele2 richtig interpretiert habe, bieten die in Zusammenhang mit DSL inzwischen auch Vollanschlüsse und nicht nur Preselect an.

Nein, der Festnetzanschluß bleibt bei der Telekom.


Was das Problem von "bullerbü" betrifft: Eine Festnetznummer führt in ein Haus, und dort ist der Betreiber der Nummer. Rückt tele2 diese Anschrift nicht raus, bekommt die Polizei Arbeit, denn dann besteht ein handfester Betrugsverdacht, vorerst noch gegen Unbekannt.

Exakt so ist es. Da der Kunde seinen Anschluß aber noch bei der Telekom hat, kann man auch dort nachfragen.

srm71
13.07.2006, 14:00
Ich finde es schade, daß du mich immer noch als Sabbler bezeichnest, obwohl ich mich davon doch inzwischen deutlich distanziere. Ist es eine unvergebbare Schuld, früher mal eine Zeit im CallCenter gearbeitet zu haben?

Dann eben Ex-Sabbler. Aber was völlig anderes wirst du ja nun auch nicht machen, immerhin kann man keine Pizza am PC ausfahren ;-) Bei meinen Wutanfällen am Telefon differenziere ich zwischen Berufsstartern ohne jegliche Peilung und Fast-Rentnern, die die Arbeitsangebote der Arbeitsagentur annehmen müssen, um nicht gesperrt zu werden. Und Callcenter sprießen wie Pilze aus dem Boden und suchen Leute ohne Ende.

Wuschel_MUC
13.07.2006, 14:06
Ein besonders schneidiger Anwalt könnte natürlich darlegen, dass man mit der Zustimmung zu einem "elektronischen Anmeldeformular" noch keinem Gesprächsmitschnitt zugestimmt hat und es sich daher um einen strafbaren Schwarzmitschnitt handelt. Das Wort "mitschneiden" wurde ja peinlich vermieden!

Allerdings glaube ich, dass Tele2 lieber einen eingefangenen Kunden aus dem Vertrag rauslässt als ihn vor Gericht zu zerren. Das gäbe ein paar unschöne Zeitungsartikel zu viel.:skull:

Interessanter sind die Leute, die sich alles gefallen lassen, und die sind hier im Forum eher selten zu finden.

Ach ja, im Fall Bullerbü gibt's hier was zum Nachlesen:
http://www.onlinekosten.de/forum/archive/index.php/t-559.html
War schon anno 2001, leider kam aber keine Fortsetzung.

Wuschel

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 14:20
Ein besonders schneidiger Anwalt könnte natürlich darlegen, dass man mit der Zustimmung zu einem "elektronischen Anmeldeformular" noch keinem Gesprächsmitschnitt zugestimmt hat und es sich daher um einen strafbaren Schwarzmitschnitt handelt. Das Wort "mitschneiden" wurde ja peinlich vermieden!

Naja, ich bin mir sicher, daß Tele2 Anwälte hat, die dieses Formular sorgfältig geprüft haben - gerade auch deswegen, weil sie sonst nicht nur ein etwaiger Kunder verklagen könnte, sondern vor allem die Telekom selbst, die ja diese Mitschnitte vor der Freischaltung prüft!

Das Wort "mitschneiden" kommt tatsächlich nicht vor, aber sehr wohl das Wort "aufzeichnen". Das geht ungefähr so: "So, Herr XY, dann fangen wir jetzt mit der Aufzeichnung des elektronischen Anmeldeformulars an. Bitte bestätigen sie, daß sie mit der Aufzeichnung einverstanden sind, durch deutliches Ja".

Der Kunde wird also sehr wohl unmißverständlich informiert, daß das Gespräch aufgezeichnet wird. Und er muß unmißverständlich sein Einverständnis erklären. Sonst ist alles ungültig und die Telekom stellt nix um.


Allerdings glaube ich, dass Tele2 lieber einen eingefangenen Kunden aus dem Vertrag rauslässt als ihn vor Gericht zu zerren.

Ein Rechtsstreit ist auch deswegen sinnlos, weil die Preselection bei Tele2 keine Mindestlaufzeit hat. Jemand kann am Tage der Auftragsbestätigung kündigen, wenn er mag. Allerdings hat er im schlimmsten Falle die 5,11 ¤ verloren, die er ja für die Umstellung an die Telekom zahlen mußte. Tele2 erstattet diese zwar, aber nur in Form einer Gutschrift. Wer Tele2 also sofort kündigt und gar nicht nutzt, bleibt also auf den 5,11 ¤ sitzen.

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 14:25
Interessanter sind die Leute, die sich alles gefallen lassen, und die sind hier im Forum eher selten zu finden.

Ich gebe dir recht!

Die ganze CallCenter-Branche lebt von den Leuten, die alles mit sich machen lassen. Wenn ich an meine früheren Abschlüsse denke, waren höchstens 10% der Kunden solche, die mitdachten und wirklich verstanden, worum es ging. 90% hörten "Telefonkosten sparen" und sagten einfach ja. Ich hätte ihnen theoretisch auch eine Flatrate nach Nigeria für 200¤ im Monat bei 48 Monaten Mindestlaufzeit aufschwatzen können - sie hätten es nicht einmal bemerkt. [Das hätte ich natürlich auch damals nicht gemacht aus moralischen Erwägungen heraus. Es geht mir nur darum, die Naivität der Leute zu beschreiben]

Wuschel_MUC
13.07.2006, 14:31
"So, Herr XY, dann fangen wir jetzt mit der Aufzeichnung des elektronischen Anmeldeformulars an. Bitte bestätigen sie, daß sie mit der Aufzeichnung einverstanden sind, durch deutliches Ja".

Der Kunde wird also sehr wohl unmißverständlich informiert...
... und jeder glaubt, dass es sich bei der Aufzeichnung um das Eintippen der Daten am Computer handelt. Wie viele Werbepsychologen mögen an dieser Formulierung gebrütet haben!


Ein Rechtsstreit ist auch deswegen sinnlos, weil die Preselection bei Tele2 keine Mindestlaufzeit hat.
Dieser hier war für Tele2 sinnlos: http://www.teltarif.de/forum/s10118/8-1.html: kein Anschluss bestellt, eingefangener Kunde stellt sich auf die Hinterfüße, Tele2 klemmt das Telefon ab, Kunde geht vor Gericht und gewinnt.

Gut, wenn ein Ex-Terrorist aus dem Nähkästchen plaudert, aber die Botschaft zwischen den Zeilen "die haben alles im Griff und fechten das durch" ist m.E. irreführend.

Wuschel

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 14:52
... und jeder glaubt, dass es sich bei der Aufzeichnung um das Eintippen der Daten am Computer handelt. Wie viele Werbepsychologen mögen an dieser Formulierung gebrütet haben!

Naja, meistens hat man den Leuten schon erklärt, was man jetzt macht. Die Daten hatte man ja ohnehin schon zuvor abgeglichen, denn im Mitschnitt selber darf man sich keine Fehler erlauben.

Ich sagte meistens sowas wie: "Jetzt kann ich ihnen den Service schon freischalten. Ich müßte aber die Daten, die ich eben mit ihnen verglichen habe, noch ein zweites Mal mit ihnen durchgehen und dabei auf Band aufnehmen, damit meine Kollegen bei der Telekom auch wissen, daß wir wirklich miteinander gesprochen haben. Darf ich starten?"

Die Leute wußten also schon, daß das Gespräch aufgezeichnet wird. Ich fand es selber erstaunlich, daß die meisten das einfach mit sich machen ließen!


Gut, wenn ein Ex-Terrorist aus dem Nähkästchen plaudert, aber die Botschaft zwischen den Zeilen "die haben alles im Griff und fechten das durch" ist m.E. irreführend.

Ich glaube, daß wir uns immer noch mißverstehen. Es ist nicht meine Absicht, irgendwelche Botschaften zwischen den Zeilen zu verbreiten. Ich bin kein Terrorist mehr und auch kein Troll. Ich würde nie wieder im Outbound arbeiten - damals habe ich das getan, weil ich naiv war und die Rechtslage nicht kannte. Ich verteidige meine frühere Arbeit nicht, ich habe vollkommen damit abgeschlossen. Ich schreibe hier wirklich nur, um ein wenig aufzuklären und weil ich hoffe, zum Teil interessante Infos beisteuern zu können.

Dein Link bezieht sich ja auf eine andere Situation, nämlich auf fälschlich erstellte Rechnungen bei jemandem, der schon Kunde war. Vielleicht so ein Fall wie Büllerbü. Da wird mit Sicherheit viel geschlampt. Es ging mir nur darum, daß die Mitschnitte selber juristisch relativ sicher sind, da sie ja von der Telekom selber anerkannt werden. Wenn da eine juristische Schwachstelle wäre, hätte die Telekom selbst schon längst ihre Konkurrenz verklagt.

Der Grund, daß ich einen Rechtsstreit als sinnlos bezeichne, ist nicht der, daß Tele2 so toll wäre, sondern der, daß man ja jederzeit kündigen kann.

Im Übrigen ist der Bericht, auf den du verweist, in dem Sinne ein wenig irreführend, daß Tele2 ja einen Anschluß gar nicht sperren kann. Der Anschluß bleibt ja bei der Telekom. Allerdings ist er auf Tele2 voreingestellt. Durch die Vorwahl der 01033 könnte der bei Tele2 gesperrte Kunde wieder über das Telekomnetz telefonieren. Oder aber er nutzt andere Sparvorwahlen und telefoniert günstiger. Richtig ist aber, daß der Kunde in deinem Link sein Telefon nicht mehr nutzen konnte, ohne irgendwas vorzuwählen.

Stifler
13.07.2006, 16:10
@ Ex-Telefonterrorist. http://img117.imageshack.us/img117/2030/heuldoch3ka.gif

Ist ja echt toll. Höre ich schon zum x-male. Sagt mal fallen euch keine besseren Namen ein oder kauft ihr diese alle im Abo im Bonsaiclub.


Diese ganzen ausreden - ich habe im Call Center gearbeitet, ich bereue es jetzt, ich will euch nur helfen es zu verstehen, euch aufklärten wie ein Call Center arbeitet - http://img239.imageshack.us/img239/4240/bla7xo.gif kennen wir zu genüge.

Fakt ist und das war dir auch klar gewesen, auch wenn du jetzt ein Ex bist, dass solche Werbeanrufe nicht statthaft waren.

Gerade heute hat schon wieder so ein Brunzer von Telefonterrorist mich wieder angerufen. Der bekommt genauso so eine vor den Bug geknallt, wie alle anderen. http://img92.imageshack.us/img92/4117/pc49zn.gif

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 16:15
Fakt ist und das war dir auch klar gewesen, auch wenn du jetzt ein Ex bist, dass solche Werbeanrufe nicht statthaft waren.

Das war mir damals eben nicht klar, sonst hätte ich es ja auch nicht gemacht. Das war niemandem von uns klar. Uns wurde immer etwas anderes erzählt. Schon, um uns zu motivieren.

Stifler
13.07.2006, 16:26
Das war mir damals eben nicht klar, sonst hätte ich es ja auch nicht gemacht. Das war niemandem von uns klar. Uns wurde immer etwas anderes erzählt. Schon, um uns zu motivieren.


Ja nee iss klor.

Anscheinend, liest du keine Zeitung, siehst kein Fernsehen oder ein Internet hast du auch nicht? Oder wie soll ich das jetzt verstehen.

"uns wurde immer was anderes erzählt" blablabla

http://img138.imageshack.us/img138/7646/computer4qw.gif

mareike26
13.07.2006, 16:36
@Ex-Telefonterrorist:
Ich gehöre auch zu denen, die von Tele 2 geärgert wurden, und habe deswegen eine fürchterliche Wut auf den Laden!
Die haben innerhalb weniger Wochen 2mal in unserem Büro angerufen. Beim ersten Mal habe ich noch nett und freundlich "Danke, kein Interesse." gesagt.
Beim zweiten Mal habe ich gesagt: "Sie wissen, dass diese Anrufe verboten sind, also lassen Sie uns in Ruhe" und habe aufgelegt.
Die gute Frau der "Tele 2 Geschäftskundenberatung" hat noch 2mal versucht, mich an die Strippe zubekommen.
Beim dritten Mal hab ich das Gespräch angenommen, und was sagt sie mir? -
"Diese Anrufe sind nicht verboten, wir dürfen das. Blöde Kuh." und legt auf.

Entschuldige, aber seitdem kann mich dieser Sch**laden mal gerne haben.
Wehe, die rufen je wieder bei uns an :scared::grnlnchr:
Insofern traue ich denen wirklich alles zu, unsaubere Methoden wundern mich bei dem Geschäftsgebaren und den Mitarbeitern nicht wirklich.

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 16:47
Beim dritten Mal hab ich das Gespräch angenommen, und was sagt sie mir? - "Diese Anrufe sind nicht verboten, wir dürfen das. Blöde Kuh." und legt auf.

Deinen Ärger kann ich natürlich gut verstehen. Allerdings war diese Frau auch keine Tele2 Mitarbeitern, genauso, wie auch ich niemals für Tele2 gearbeitet habe. Vielmehr arbeitet sie als Mitarbeiterin eines Call Centers, das wiederum im Auftrag von Tele2 arbeitet. Man kann also nicht einfach alles über einen Kamm scheren. Nicht alle CallCenter sind gleich - auch, wenn Outbound immer schlecht ist, wie ich inzwischen weiß.

In meinem Call Center wurden 1. gar keine Geschäftskunden angerufen, sondern nur Privatkunden und 2. konnte man da niemanden zurückrufen, sondern der PC teilte einem einfach Gespräche zu.

Von daher wäre ein Rückruf, um dich zu beleidigen, rein technisch nicht möglich gewesen. Ich weiß natürlich, daß dies wohl kaum ein Trost ist.

Trotzdem kann eine Beschwerde bei Tele2 in einem solchen Fall helfen. Agenten, die am Telefon dreist gelogen haben oder Kunden beleidigten, wurden zumindest in meinem CallCenter fristlos gefeuert. Ich habe einige solcher Fälle erlebt.

Ilex
13.07.2006, 16:52
Zitat von Ex-Telefonterrorist

Deinen Ärger kann ich natürlich gut verstehen. Allerdings war diese Frau auch keine Tele2 Mitarbeitern, genauso, wie auch ich niemals für Tele2 gearbeitet habe. Vielmehr arbeitet sie als Mitarbeiterin eines Call Centers, das wiederum im Auftrag von Tele2 arbeitet.

na, wo ist da der Unterschied?:confused:

Stifler
13.07.2006, 16:58
In meinem Call Center wurden 1. gar keine Geschäftskunden angerufen, sondern nur Privatkunden und 2. konnte man da niemanden zurückrufen, sondern der PC teilte einem einfach Gespräche zu.

Von daher wäre ein Rückruf, um dich zu beleidigen, rein technisch nicht möglich gewesen. Ich weiß natürlich, daß dies wohl kaum ein Trost ist.

Das ist ja wohl der geilste Spruch des Tages.

http://img138.imageshack.us/img138/1535/lach36aa.gif

mareike26
13.07.2006, 17:01
Ich habe mich am nächsten Tag beschwert, nachdem ich mich ein wenig abgeregt hatte.
Die Dame der Service-Abteilung war auch ganz nett und hat sich entschuldigt, ich war ja auch ganz freundlich zu ihr - sie war es ja nicht und muss es trotzdem ausbaden.
Bei der Gelegenheit habe ich denen dann auch gleich unmissverständlich verboten, je wieder bei uns anzurufen, da wir sonst wirklich sauer reagieren würden.
Seitdem ist Ruhe :thumbsup:
Lustigerweise ist es mir von da an schon mindestens drei Mal passiert, dass in der Firma mit unterdrückter Rufnummer angerufen wurde, ich mein Begrüssungs-Sprüchlein gesagt habe und sofort wieder aufgelegt wurde - ich denk mir da meinen Teil, wir haben durch den ISDN-Anschluss mehrere Nummern...

mareike26
13.07.2006, 17:03
Wenn man für Tele 2 Anrufe macht, ob im CC oder nicht, arbeitet man für den Laden und repräsentiert ihn und muss auch für Fehler geradestehen, die einem da unterlaufen.

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 17:04
na, wo ist da der Unterschied?:confused:

Der Unterschied ist der, daß sie keinen Arbeitsvertrag mit Tele2 hat, sondern eben mit dem CallCenter, für das sie arbeitet. Es mag sein, daß ihr CallCenter besonders unseriös ist. Obwohl Outbound prinzipiell nicht seriös ist, gibt es durchaus noch Abstufungen. Bei meinem früheren Arbeitgeber wäre jemand, der bewußt lügt, indem er sich z.B. als Telekom-Mitarbeiter ausgegeben hätte, fristlos entlassen worden. Andere CallCenter mögen ihre Mitarbeiter eventuell sogar im Lügen schulen, besonders im Lotto-Bereich. Das ist schon noch ein Unterschied. Würde Mareike sich nachhaltig genug bei Tele2 beschweren, dann wäre es gut vorstellbar, daß die zurückverfolgen, in welchem CallCenter die Frau arbeitet, die sie beleidigt hat. In solchen Fällen wird oft auf einer fristlosen Entlassung bestanden. Sicher nicht wirklich aus Kundenfreundlichkeit, aber, um sich das Image nicht vollends zu ignorieren. Es gibt also Möglichkeiten, sich zu wehren.

Wenn besonders viele Beschwerden kommen und 90% der Kunden ihre Preselection sofort wieder kündigen, wird Tele2 wiederum bald seinen Vertrag mit dem betreffenden CallCenter kündigen, da es sich dann ja nicht mehr für sie lohnt. Dann stehen die Schummler eben wieder auf der Straße oder nerven für SKL.

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 17:06
Ich habe mich am nächsten Tag beschwert, nachdem ich mich ein wenig abgeregt hatte.

Dann kann es gut sein, daß die Frau, die dich beleidigt hat, jetzt auf der Straße steht. Mit Recht.

srm71
13.07.2006, 17:06
Zitat von Ex-Telefonterrorist
In meinem Call Center wurden 1. gar keine Geschäftskunden angerufen, sondern nur Privatkunden und 2. konnte man da niemanden zurückrufen, sondern der PC teilte einem einfach Gespräche zu.

Von daher wäre ein Rückruf, um dich zu beleidigen, rein technisch nicht möglich gewesen. Ich weiß natürlich, daß dies wohl kaum ein Trost ist

Ich glaube der veräppelt uns. Und Handys können sich die armen CCA auch nicht leisten... :rolleyes:

Ilex
13.07.2006, 17:17
@Ex-sabbler

Es geht nicht um ihren/deinen Arbeitsvertrag!

Tele2 steht hier genauso in der "Mitstörerhaftung"!!!

Wir haben Unterlassungserklärungen von Tele2 und einigen ihrer beauftragten Callcenter!
Warum geben denn Deine EX-Chefs Unterlassungserklärungen ab, wenn sie denn angeblich nicht wissen was sie tun?

Diese Callcenter Art und Weise, erst die Mitarbeiter "anfeuern" und dann wieder "feuern", ist ja wohl zu ko****:sick:

P.S. willste nun bei Tele2 anfangen:rolleyes: ,weil die nichts damit zu tun haben?

mareike26
13.07.2006, 17:20
Dann kann es gut sein, daß die Frau, die dich beleidigt hat, jetzt auf der Straße steht. Mit Recht.

Naja, ich denke und hoffe auch nicht, dass der der Laden uns je wieder nerven wird.
Dafür habe ich deutlich genug mit Konsequenzen gedroht.
Wenn die das sind, die nach meinem Sprüchlein auflegen, ist mir das auch recht. Aber vielleicht spricht sich soetwas in den Kreisen ja rum, oder es werden bei den Adresssammlern und/oder Verkäufern entsprechende Vermerke gemacht, wenn jemand sauer reagiert, keine Ahnung.
Cheffe reagiert nämlich auch nicht gerade freundlich auf Telefon-Sabbler.

antispam2006
13.07.2006, 18:42
<snip>
Allerdings tritt auch kein großer Schaden ein, wenn man eine Tele2-Preselection gemacht hat:


Ab hier wird es Unglaubwürdig. Natürlich ist es ein Schaden, wenn ich hinterher telefonieren muss, um eine erschwindelte Preselection wieder loszuwerden.

Tele 2 ist nicht mal in der Lage Zahlungseingänge zuzuordnen, darum verschicken die auch zu bezahlten Rechnungen immer wieder Mahnungen und dann am Telefon zu bestätigen, das es beglichen wird. Ausserdem ist es sehr ärgerlich, wenn dann auch noch die Preselection gesperrt wird.

Und freut Euch Leute, in Halle a. d. Saale sucht Tele2 noch 400 Leute fürs Callcenter... Na denn

Gruß

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 18:51
Um Mißverständnissen vorzubeugen, möchte ich gleich noch erklären, dass ich niemals in diesem Thread hier gesagt habe, jemals für Tele2 oder für ein von Tele2 beauftragtes CallCenter gearbeitet zu haben. Ich habe für einen Preselection-Anbieter gearbeitet. Doch die Arbeitsweise der von solchen Preselection-Anbietern beauftragten CallCenter ist recht ähnlich, zumal manche Kollegen auch früher im Auftrage anderer Anbieter arbeiteten und man somit bald einen umfassenden Einblick gewinnt. Daher erlaubte ich es mir, mich in diesen Thread einzuklinken.

Was ich euch eigentlich vermitteln wollte, ist, dass meine früheren Kollegen und ich kein Unrechtsbewußtsein hatten, weil uns dauernd was anderes erzählt wurde.

Den meisten Telefonverkäufern redet man bei ihren Schulungen ein, dass zwar alle anderen Call Center unseriös seien, das eigene aber die große Ausnahme sei, dass alle anderen sich irgendwoher Daten unseriös besorgen, nur das eigene Call Center aber saubere Daten habe, dass alle anderen schlechte Produkte anbieten, das eigene Produkt aber die große Ausnahme und unschlagbar gut sei, dass man den Menschen quasi etwas Gutes tue, wenn man sie zu ihrem Glück, dieses Produkt zu nutzen, überrede etc. etc. etc.

Drastisch gesagt: Die Leute bekommen eine Art Gehirnwäsche. Denn motivierte Agenten machen bessere Arbeit als welche, die wissen, welchen Unsinn sie eigentlich treiben. Und wenn für viele Agenten Hartz IV die einzige "Alternative" zu ihrer Tätigkeit wäre, sind sie auch selber geneigt, glauben zu wollen, was man ihnen erzählt. Versetzt Euch in die Situation solcher Menschen, dann versteht ihr diesen Hang zur Selbsttäuschung.

Leider will mir hier scheinbar keiner glauben. Alle meinen, ich wollte Outbound verteidigen und würde lügen. Aber welchen Nutzen hätte ich davon? Ich bin ja in diesem Bereich nicht mehr tätig und möchte es auch nie mehr sein.

Tatsache ist aber, dass die wenigsten Leute wissen, dass Werbeanrufe illegal sind. Einer Kollegin sagte sogar ein Anwalt (!), dass ihre Tätigkeit ja legal sei, da sie kein Produkt, sondern eine Dienstleistung anbiete. Wenn sogar manche Anwälte die Rechtslage nicht kennen, wie soll sie Otto Normalverbraucher kennen? Am Telefon hörte man bei etwa 100 Opfern am Tag vielleicht alle zwei Tage mal von jemandem, diese Anrufe seien illegal. Diese Leute waren dann oft so unverschämt und beleidigend, dass man sie nicht ernstnahm und für Querulanten hielt.

Es wurden einem die unmöglichsten Sachen erzählt, um zu begründen, dass es doch legal sei, die Leute zu nerven: Beispielsweise wurde behauptet, schon damit, dass man seine Telefonnummer ins Telefonbuch eintrage, hätte man Werbeanrufen zugestimmt, dies stünde sogar im Impressum des Telefonbuches. Wenn der Chef einem das ganz bestimmt und seriös erzählt, glaubt man es leicht, und wer hat schon Lust, das nachzuprüfen? Andere behaupteten, schon das Vorwählen einer Sparvorwahl gelte als Einverständnis, von solchen Vorwahlen auch angerufen zu werden. Der letzte Unsinn wurde erzählt, jeder erzählte etwas anderes. Im nachhinein denke ich, dass dies Absicht war, um die Mitarbeiter in Unwissenheit zu halten. Die direkten Ansprechpartner sind im CallCenter meist der Teamleiter oder der Coach. Die sind fast immer selbst bloß beförderte Agenten – also Leute, die selber keine Ahnung haben. Das ist Absicht.

Manche Telefonverkäufer mögen echte Kriminelle sein, die bewußt und mit Freude Leute betrügen (gerade bei Losverkäufern z.B. könnte ich mir so was vorstellen, habe alptraumhafte Geschichten gehört von Leuten, die früher für solche Läden gearbeitet haben). Aber manche sind eben auch einfach selber getäuscht wurden. Auch ich habe mich einlullen lassen. Als mir aber klar wurde, wie die Sache wirklich aussieht, habe ich gekündigt. Übrigens war ich wichtiger Anstoß dafür ein Gespräch mit einem Opfer, das nicht unverschämt und beleidigend wurde, sondern sich die Zeit nahm, mir sachlich zu erklären, dass es nicht stimmt, was ich ihm sage. Er bat mich, mich über die Rechtslage zu informieren. Das habe ich im Internet getan. Natürlich war dieses Gespräch nicht der einzige Grund, warum ich meine Tätigkeit aufgab. Aber doch ein Baustein, der mich dazu brachte, mich umfassender zu informieren. Es lohnt sich also eher, freundlich zu bleiben.

Es ist würdelos, wenn hier Telefonverkäufer zum Teil pauschal als Kriminelle oder Minderwertige beschrieben werden, die man ruhig beleidigen, beschimpfen und mit der Thrillerpfeife gesundheitlich schädigen darf. Man weiß nie, ob derjenige, der einen gerade belästigt, ein Gauner ist oder einfach nur ein armes Schwein, das selber betrogen wurde.

Es sind auch nicht alle Telefonverkäufer dumm. Wir hatten viele Studenten und viele mit einem abgeschlossenen Studium, die aber irgendwann beispielsweise nicht mehr ihren Beruf ausüben konnten, oft auch aus gesundheitlichen Gründen.

truelife
13.07.2006, 19:00
Hallo Ex-Telefonterrorist,

von meiner Seite auch ein "Herzliches Willkommen"!

Aktive Telefonterroristen erkennt man an drei Zeichen:

1.) Sie beschimpfen Personen mit anderen Meinungen auf teilweise schlimmste Art und Weise.

2.) Sie schreiben ein schlechtes Deutsch und verwenden fast nur Kleinbuchstaben.

3.) Sie nehmen Call-Center in Schutz und deklarieren die Werbeanrufe als rechtluich einwandfrei.

==> Daraus folgt für mich, das du auf der "richtigen" Seite stehst. Das einzige, was ich dir vorwerfen kann, ist das du in einem Call-Center gearbeitet hast. Und von daher bist du ein Insider und kannst uns hier nützliche Informationen geben.

@ den Rest: Ich glaube nicht, das es hier Personen geben muss, die sich auf das Niveau von Telefonterroristen herablassen müssen:


Also die Vergangenheit hat gezeigt, daß Ihr Telefonsabbler hier nicht wirklich eine Hilfe seID: [ID filtered]

mareike26
13.07.2006, 19:15
Leider will mir hier scheinbar keiner glauben. Alle meinen, ich wollte Outbound verteidigen und würde lügen. Aber welchen Nutzen hätte ich davon? Ich bin ja in diesem Bereich nicht mehr tätig und möchte es auch nie mehr sein.


Doch, glaube ich Dir, ich freue mich auch, dass Du Dich hier im Forum angemeldet hast.
Ich denke auch, dass Du dem Einen oder Anderen, der Probleme mit Callcentern hat, hier noch Tips geben kannst - tu das auch gerne!
Wunder Dich einfach nicht über das Geschimpfe auf CCA's - die Meisten von uns haben einfach wirklich schlechte Erfahrungen gemacht, und beleidigen lassen wir uns auch nicht gerne.


Tatsache ist aber, dass die wenigsten Leute wissen, dass Werbeanrufe illegal sind.

Da hast Du recht, das kann ich bestätigen, das wissen die Wenigsten unserer Mitmenschen. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Du musst aber auch verstehen, dass, wenn man mit solchen Anrufen bombardiert wird, irgendwann das Maß einfach voll ist, und man zurückschlägt.
Da kann der einzelne CCA vielleicht nichts für, aber wenn man immer und immer wieder sagt, man möchte in Ruhe gelassen werden und wird dann eventuell von der gleichen Firma doch wieder angerufen, dann reicht es irgendwann.

LG
Mareike

Ex-Telefonterrorist
13.07.2006, 21:31
Hallo truelife, hallo Mareike,

vielen Dank für eure aufbauenden Zeilen. Nach den zum Teil eher ablehnenden Reaktionen hier hatte ich schon den Eindruck, hier nicht willkommen zu sein und mich lieber wieder abzumelden. Doch nun hoffe ich erneut, durch ein paar Tipps einigen Benutzern hier weiterhelfen zu können und damit ein wenig von der Belästigung wieder gutzumachen, die ich in Unkenntnis über die Leute brachte.

Die prinzipielle Ablehnung gegenüber solchen, die Outbound verteidigen (was ich ja nicht tue) kann ich verstehen, nachdem ich bei meinem Ex-Job kennenlernte, wie mit den Leuten umgegangen wird - sowohl mit Kunden als auch Agenten. Sie sind nur Objekte. Die Kunde sollen ihr JA geben und am Besten gleich ihre Bankdaten. Die Agenten sollen wie Maschinen so viele Menschen wie möglich überreden. Und all das wird einem psychologisch geschickt so verkauft, als ob es doch eigentlich eine echt seriöse Sache sei – ich bekomme das Gruseln, wenn ich daran denke, daß ich eine zeitlang wirklich darauf reingefallen bin.

El Zorro
14.07.2006, 09:40
Erstmal Glückwunsch zu Deiner Entscheidung diesen Dreck nicht mehr mitzumachen.

Ich denke um auch etwas unbedarftere Mitbürger über diese Misstände aufzuklären dürfte eine entsprechende Kampagne hilfreich sein.
Genauso wie sonst in den Medien auch vor Neppern, Schleppern und Bauernfängern gewarnt wird, müssten die jungen Frischabiturienten und sonstiger menschlicher Nachschub der Call Center, selbigen madig gemacht werden, damit es nicht mehr so leicht fiele diese zu "verbraten". Dabei wäre darauf zu achten, den Unterschied kaltaquirierender CC und rechtmässig arbeitender CC derart klarzumachen, dass auch die gründlichste Verkaufsschulungsgehirnwäsche ins Leere läuft und die Opfer den Braten rechtzeitig riechen könnten.

Ich hab mich schon manchmal gefragt, warum viele CCA's mit dem Satz anfangen: " Guten Tag, Herr... ich sollte Sie doch zurückrufen."

Ich bin mir nun nicht ganz sicher ob das nur ein plumper Versuch der Gesprächsanbahnung sein soll oder - was auch nicht unwahrscheinlich ist - diese Leute von Ihren Chefs verarscht wurden. Nämlich, indem ihnen Adresslisten gegeben wurden, die sie in der falscher Annahme abtelefonieren.

Aber spätestens nach dem zehnten Mal: " Was?? Niemals! Woher haben Sie meine Telefonnummer?" sollte eigentlich jedem klar sein, dass da was nicht ganz rund läuft, oder?



Bernd

Bullerbü
14.07.2006, 15:35
Hallo und danke für die Antworten auf mein Posting!



wähle mal 0311 und 0310. Dann kommt eine Ansage, in welchem Netz Du bist (die eine Nr. für Orts- die andere für Ferngespräche. Ich vergesse aber immer wieder, welche..) Wenn dann Tele2 kommt, stehen die Karten wohl schlecht....
Da sie Dir eine Vertragsbestätigung geschickt haben, und Du nicht
widersprochen hast, hilft wahrscheinlich nur kündigen.
Ich bin aber kein Jurist, mögen die, die mehr Ahnung davon haben, sich bitte dazu äußern!
Du schreibst, es ist garnicht Deine Rufnummer. Wessen dann?
Gruß,
Q

Hab ich gemacht. Ich bin NICHT bei Tele2. Ich habe auch noch NIE irgendeine Tele2-Vorwahl gewählt. Die scheinen ja nicht mal meine richtige Telefonnummer zu haben. Bei meinem (regionalen) Telefonanbieter habe ich mich erkundigt, ich kann dort gar kein Preselection benutzen, selbst wenn ich wollte.
Wegen der Vertragsbestätigung hatte ich damals in einem Rechtsforum nachgefragt. Dort wurde mir geraten keinesfalls zu reagieren, wenn ich keinen Vertrag abgeschlossen habe. Man vermutete eine Masche um "ins Gespräch zu kommen" und doch irgendwie einen Vertrag abzuschließen.

Mittlerweile weiß ich wessen Rufnummer das ist. Gleicher Nachname, aber anderer Wohnort. Das hätten die aber auch mit einem simplen Anruf selbst herausfinden können. Ich habe mit dem Namensvetter in Verbindung gesetzt, er wurde telefonisch überrumpelt, und hat dann gekündigt nachdem er gemerkt hat was passiert ist. Naja, es sieht so aus als ob Tele2 irgendetwas durcheinandergeworfen hat. Die Kündigung scheint bei denen nicht eingegangen zu sein. Naja, wurde ja auch nicht auf MEINE Adresse gekündigt.... :-/
Übrigens wurde mein Namensvetter nicht nicht nach seiner Adresse gefragt, das konnte er mir beschwören. Und es ist auch ein Mann, ich bin eine Frau und habe einen eindeutig weiblichen Vornamen. Ich glaube auch nicht daran daß jemand der gerade telefonisch überrumpelt wird ins Telefonbuch schaut und die Adresse eines anderen Menschen mit seinem Nachnamen vorliest. Abgesehen davon stehe ich auch gar nicht im Telefonbuch....



Die Dame sagt die Unwahrheit. Deine Kinder, Katzen, Freunde, Einbrecher etc. können für dich so viel abschließen, wie sie wollen – es ist alles ungültig. Der einzige, der stellvertretend für dich irgendwas machen könnte, wäre ein Ehepartner! Ich würde mich bei Tele2 über diese Dame am Telefon beschweren. Denn Tele2 kann kein Interesse daran haben, seine Kunden so zu täuschen, wie die Dame es versucht hat.
Damit kommen sie eh nicht durch.


Das finde ich eine interessante Aussage! Die Dame von Tele2 bestand nämlich darauf, daß jeder der an mein Telefon geht, auch gültige telefonische Verträge auf meinen Namen abschließen darf. Das war also eindeutig gelogen.

Müßten die nicht so ein Gespräch zum Beweis aufzeichnen? Dann könnte man ja hoffentlich eindeutig hören, daß ICH das nicht bin.

Habe übrigens bisher nichts mehr gehört, aber die haben ja auch nicht meine Telefonnummer... :-)
Dafür hat mein Bruder (auch gleicher Nachname) einen Anruf von denen bekommen. Ob er Herr XYZ wäre. - Ja. - Ob er bei der Telekom sei. - Nein. - Dann wär gut, entschuldigen Sie die Störung...

Die Frau war wenigstens nett. ;.)
Ich hatte aber vorher schon mit meinem Bruder darüber geredet, er wußte also warum die anrufen. Aber so doof können die doch nicht sein! Die schauen dann wohl ins Telefonbuch und rufen alle Leute mit diesem Namen an, obwohl doch die richtige Nummer auf der Rechnung steht!!!

Naja, mittlerweile kann ich schon wieder darüber lachen.
Ich hab auch beim Verbraucherschutz angerufen, die sagen auch daß die mir erst mal beweisen müssen, daß ich irgendwas abgeschlossen habe.
Aber nervig ist es schon.

Danke für die Antworten!!!
Gruß
Bullerbü

Q__
14.07.2006, 16:19
Ich bin NICHT bei Tele2. [..] Bei meinem (regionalen) Telefonanbieter habe ich mich erkundigt, ich kann dort gar kein Preselection benutzen, selbst wenn ich wollte.

Gut, damit wäre das schon mal eindeutig geklärt! Also kann Dir IMHO eigentlich nichts passieren, da Du deren Leistung garnicht in Anspruch genommen hast (resp. haben kannst).

Du kannst Dich jetzt zurücklehnen - oder einfach mal bei Tele2 anrufen und denen mitteilen, dass Du weder zur Rufnummer noch zu Tele2 gehörst...
Würde ich vielleicht machen, um die Sache endgültig aus der Welt zu schaffen und meine Nerven zukünftig zu schonen. Vielleicht erwischt Du ja diesmal jemand netteres an der Hotline. Andernfalls kannst Du immer noch die Sturschalt-Taktik anwenden.

Gruß,
Q

Bullerbü
14.07.2006, 17:46
Genau das hatte ich Tele2 ja schon mitgeteilt, daß wollte die erboste Dame am Telefon nicht hören.

Ich befolge nun Deinen zweiten Tipp, lehne mich zurück und genieße die Show! :-)

Danke nochmal für die Tipps hier, tolles Forum!
LG
Bullerbü

P.S.: Falls es nochmal ein Update gibt, werde ich natürlich berichten!

Ex-Telefonterrorist
15.07.2006, 12:44
Erstmal Glückwunsch zu Deiner Entscheidung diesen Dreck nicht mehr mitzumachen.

Dankeschön!


Ich denke um auch etwas unbedarftere Mitbürger über diese Misstände aufzuklären dürfte eine entsprechende Kampagne hilfreich sein.

Ja, das ist eine gute Idee, wenn auch sicher nur schwer umzusetzen. Outbound kann sich nur deswegen halten, weil den meisten Bürgern der Mißbrauch ihrer Daten egal ist, wie ich weiter unten ausführen möchte. Wenn nur 10% der Opfer über die Rechtslage gut informiert wären und energisch Einspruch erheben würden, wenn sie belästigt werden und nach Möglichkeit schriftliche Beschwerden bei den entsprechenden Firmen einreichen würden, wäre Outbound am Ende: Man würde so gut wie keine Agenten mehr motivieren können und der Aufwand, all die Beschwerden zu bearbeiten, wäre viel zu groß. Die Firmen müßten sich seriösere Vertriebswege suchen. Statt dessen sind weniger als 1% gut informiert und beschweren sich. Dies ist eine zu vernachlässigende Größe für die betreffenden Unternehmen.


Ich bin mir nun nicht ganz sicher ob das nur ein plumper Versuch der Gesprächsanbahnung sein soll oder - was auch nicht unwahrscheinlich ist - diese Leute von Ihren Chefs verarscht wurden. Nämlich, indem ihnen Adresslisten gegeben wurden, die sie in der falscher Annahme abtelefonieren.

Das ist sehr gut vorstellbar. Meine Erfahrung ist, daß den Agenten genausoviel Unsinn erzählt wird wie den Kunden, wenn nicht sogar mehr. Sie sind für die eigentlichen Betreiber eines CallCenters nur Menschenmaterial, das möglichst effektiv dummschwätzen soll. Daher tut man alles, um sie zu motivieren und ihnen das Gefühl zu geben, daß sie einer seriösen Tätigkeit nachgehen.

Wir erhielten beispielsweise Tariflisten, die die Tarife der Telekom denen des Preselection-Anbieters gegenüberstellten. Der Unterschied war sehr groß, so daß man der Auffassung war, die Leute würden durch eine aufgeschwatzte Preselection wirklich ca. 70% sparen. Man dachte also wirklich, seinen Opfern etwas Gutes zu tun! Erst später erfuhr ich allerdings, daß für die Vergleichstabelle ein völlig veralteter und daher überteuerter Telekom-Tarif zugrunde gelegt wurde, den längst nicht mehr alle Telekom-Kunden haben. Das wurde uns bewußt nicht gesagt, denn sonst hätten wir gesehen, daß „unsere“ Tarife im Vergleich zu denen der Telekom gar nicht so sensationell günstig sind. Ein Nebeneffekt war natürlich auch, daß wir den Kunden anhand dieser veralteten Tariftabelle unsere Preselection schmackhaft machten und sie unwissentlich oft falsch informierten. Das funktionierte deshalb, weil die meisten Kunden wirklich nicht wissen, welchen Tarif sie überhaupt haben. Das ist der zweite Grund, warum Outbound funktioniert: Die Unwissenheit der Leute. Wer seinen eigenen Telefontarif nicht kennt, dem kann man leichter etwas aufschwatzen.


Aber spätestens nach dem zehnten Mal: " Was?? Niemals! Woher haben Sie meine Telefonnummer?" sollte eigentlich jedem klar sein, dass da was nicht ganz rund läuft, oder?

Prinzipiell ist das sicher richtig. Aber solche Reaktionen waren sehr selten. Wie gesagt: Bei etwa 100 Opfern, die man am Tag vollschwatzte, war im Durchschnitt nur jeden zweiten Tag einer dabei, der sagte, daß solche Anrufe illegal seien. Also nur einer von 200 Leuten sagte einem das, dann aber meistens in einem Tonfall, der dazu führte, daß man die Aussage nicht sonderlich ernstnahm. Die Frage „woher haben sie meine Nummer“ kam etwas häufiger, aber auch sehr selten, vielleicht einmal am Tag. Im Schnitt stellten also nur 1% der Angerufenen eine solche Frage! Man sagte dann: „Entweder haben sie schon einmal unsere günstige Sparvorwahl genutzt oder sie haben an einem Gewinnspiel teilgenommen“. Die allermeisten gaben sich dann mit dieser Antwort zufrieden! Nur jeder Zehnte, würde ich schätzen, bohrte dann nach und sagte beispielsweise, daß er niemals Sparvorwahlen nutze und auch nicht an Gewinnspielen teilnehme. Das passierte aber so selten, daß man es für seltene Einzelfälle hielt und dem keine große Bedeutung beimaß. Wir waren wirklich überzeugt, daß die Daten, die unser CallCenter nutzte, sauber waren.

Ex-Telefonterrorist
15.07.2006, 12:49
Dafür hat mein Bruder (auch gleicher Nachname) einen Anruf von denen bekommen. Ob er Herr XYZ wäre. - Ja. - Ob er bei der Telekom sei. - Nein. - Dann wär gut, entschuldigen Sie die Störung...Ich hatte aber vorher schon mit meinem Bruder darüber geredet, er wußte also warum die anrufen. Aber so doof können die doch nicht sein! Die schauen dann wohl ins Telefonbuch und rufen alle Leute mit diesem Namen an, obwohl doch die richtige Nummer auf der Rechnung steht!!!

Keine Sorge, so blöd ist auch Tele2 nicht :)

Es handelte sich wohl eher um einen ganz normalen Werbeanruf, um auch deinem Bruder eine Preselection aufzuschwatzen. Dieser Anruf dürfte sich nur zufällig mit deinem Problem überschnitten haben. Eine Preselection ist nur für Telekomkunden möglich, daher gab der Anrufer so schnell auf.

Wuschel_MUC
15.07.2006, 13:01
Keine Sorge, so blöd ist auch Tele2 nicht :)

Es handelte sich wohl eher um einen ganz normalen Werbeanruf, um auch deinem Bruder eine Preselection aufzuschwatzen. Dieser Anruf dürfte sich nur zufällig mit deinem Problem überschnitten haben.
Wer mit Kaltanrufen und getürkten Preselect-Umstellungen arbeitet, kann nicht allzu schlau sein.

Ich glaube eher, die haben eine unvollständige/falsche Adresse und wollen per Telefonbuch-CD feststellen, wem sie mal probeweise eine Rechnung schicken können. Es würde zur Beschreibung von Bullerbü passen und auch zu anderen Beschwerden im Internet.

Nimm die Leutchen nicht in Schutz, sie haben es gerade nach deinen Erfahrungen nicht verdient.

Wuschel

Ex-Telefonterrorist
15.07.2006, 13:24
Nimm die Leutchen nicht in Schutz, sie haben es gerade nach deinen Erfahrungen nicht verdient.

Naja, in Schutz nehmen wollte ich sie auch nicht. Der Hergang des Gespräches, das Bullerbü beschreibt, ist aber auch für Werbeanrufe typisch: "Guten Tag, Herr XY, wir rufen zur Zeit alle Telekomkunden an wegen eines neuen Service. Und Telekomkunde sind sie ja auch, oder?"

Antwortet jemand mit "Nein", dann kommt er als Opfer gar nicht in Frage und das Gespräch ist sehr schnell wieder zuende.

Aber natürlich könnte auch deine Vermutung zutreffen.

Investi
15.07.2006, 16:33
Eine Preselection ist nur für Telekomkunden möglich, ...
Preselection ist auch für jeden anderen möglich. Man wechselt dann halt von einem zum anderen "Billig-"Anbieter. Es läßt sich aber bei weitem nicht so leicht verkaufen, weil die Preisunterschiede nicht so groß sind, wie gegenüber der Telekom.

Außerdem - und dadurch zeichnet sich insbesondere auch die Tele2-TV-Werbung aus - ist die Telekom nicht für ihre Preise verantwortlich. Sie darf die von den Wettbewerbern angebotenen Preise deswegen nicht anbieten (auch nicht annähernd), weil sie als (unverschuldeter) Ex-Monopolist ihre Stellung sonst gegenüber dem jungen Wettbewerb ausnutzen könnte. Eine Lockerung der Vorschriften ist erst möglich, wenn die Telekom einen gewissen Marktanteil abgegeben hat (ich glaube 20%).

Ein Wechsel der Kunden von der Telekom zu anderen Anbietern ist bedingt auch im Sinne der Telekom. Aber die Methoden, mit denen die Kunden abgeworben werden, sind beschi.... (und das ist noch geschmeichelt).

Ex-Telefonterrorist
15.07.2006, 16:48
Preselection ist auch für jeden anderen möglich. Man wechselt dann halt von einem zum anderen "Billig-"Anbieter.

Es kommt darauf an, was du meinst. Um überhaupt Sparvorwahlen nutzen zu können, muß man seinen Festnetzanschluß bei der Deutschen Telekom haben. Wer seinen Festnetzanschluß z.B. bei Arcor hat (im Gegensatz zu einer Arcor-Preselection, bei der der Anschluß bei der Telekom bleibt und nur die Gespräche über Arcor geführt werden), kann keine Sparvorwahlen nutzen und daher auch keine Preselection machen, die ja nichts weiter als die Voreinstellung auf eine bestimmte Sparvorwahl ist.


Außerdem ... ist die Telekom nicht für ihre Preise verantwortlich. Sie darf die von den Wettbewerbern angebotenen Preise deswegen nicht anbieten..., weil sie als (unverschuldeter) Ex-Monopolist ihre Stellung sonst gegenüber dem jungen Wettbewerb ausnutzen könnte. Eine Lockerung der Vorschriften ist erst möglich, wenn die Telekom einen gewissen Marktanteil abgegeben hat

Das ist eine interessante Information. Hast du Quellen dazu?

Telekomunikacja
15.07.2006, 17:01
Man dachte also wirklich, seinen Opfern etwas Gutes zu tun!
Das halte ich für eine Schutzbehauptung. Die Möglichkeit, sich unabhängig über den Markt im Allgemeinen und die tatsächlichen Angebote und Leistungen der Konkurrenz zu informieren, ist insbesondere auf dem Kommunikationssektor noch nie so groß wie heute gewesen. Da klemmt's wohl eher an der Bereitschaft, sich wirkliches Wissen über das anzupreisende Produkt anzueignen. Oder es ist dem Verkäufer, wie man's auch bei "persönlicher Beratung" immer häufiger erlebt, egal: Hauptsache, man verdient sein Geld, hat's im Winter heimelig warm im Geschäft und spart zu Hause auch noch die Kosten für Wasser, Strom und Heizung. :rolleyes:

Trotzdem: Danke, dass Du aus dem Innenleben eines CC zu berichtest. :)

Q__
15.07.2006, 17:23
Es kommt darauf an, was du meinst.
Ich finde, er meint Preselect. Du versuchst immer noch auf dem Unterschied zwischen Preselect (http://www.teltarif.de/i/presel.html) und Call-by-call (http://www.teltarif.de/i/offen.html) herum zu kauen...

Allerdings ist es auch mir neu, dass ich Preselect auch außerhalb der T-Com bekommen soll. Ich bin selber nicht mehr rosa, sondern blau. In den AGB habe ich aber nichts zu Preselection gefunden, sie müssen ja wenigstens die Einrichtungsgebühr beziffern.
Auch in anderen gängigen Quellen finde ich dazu nichts.
Hier ist m.E. noch etwas Klärungsbedarf offen...

Ich gebe Dir, Investi, zwar Recht: theoretisch ist es möglich. Aber theoretisch wäre sogar CBC möglich, wenn diese Anbieter eine Inkasso-Vereinbarung nicht nur mit der T-Com, sondern auch mit ... und ... und ... abschließen würden ....




Das ist eine interessante Information. Hast du Quellen dazu?

Die Telekom muss ihre Preise grundsätzlich von der Bundesnetzagentur genehmigen (http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Einheitliche__Informationsstelle/Entgeltregulierung_11m.html) lassen (früher Regulierungsbehöre).
Schau Dich dort mal um, da findest Du eine ganze Menge zum Thema.

Grundlage ist das Telekommunikationsgesetz, TKG, §§27 ff (http://bundesrecht.juris.de/tkg_2004/BJNR119000004.html#BJNR119000004BJNG000500000):

§27, (1) Ziel der Entgeltregulierung ist es, eine missbräuchliche Ausbeutung, Behinderung oder Diskriminierung von Endnutzern oder von Wettbewerbern durch preispolitische Maßnahmen von Unternehmen mit beträchtlicher Marktmacht zu verhindern.

Das sagt, IMHO, schon alles!



:p :clown: Und hier noch für alle Tele2-Opfer der ultimative Rollback-Link (http://www.t-com.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewDisplayProductInformation-Keyword;sid=8VIH5c30nc0H5I5KmBYNfezyr3QFuqDFyft1hZ9qb_VGbg==?headerSelection=1&itemLocator=&KeywordPath=Katalog%2FFestnetz&ProductRef=1002001000001%40EKI-PK) ! :cool:


Gruß,
Q

Investi
15.07.2006, 18:35
Tele 2: Sie sind doch Telekom-Kunde?
Ich: Nein.
Tele 2: Dann hat sich das erledigt. *aufgelegt*
(zu finden hier (http://www.antispam-ev.de/forum/showpost.php?p=65753&postcount=123))

Ich hatte mich vorhin etwas fehlerhaft ausgedrückt: es sollte nicht "für jeden anderen" sondern "für die meisten anderen" heißen. Denn wenn man am Telefon gefragt wird, ob man "Telekom-Kunde" ist, dann sagen die meisten mit Preselection 'Nein'. Die Grundverträge bewertet heute kaum ein Durchschnittsverbraucher als Telekom-Verträge. Eigentlich sollte ich für diesen Wink mit dem berühmten Zaunpfahl von den CCs ein Beraterhonorar kassieren.

Q__
15.07.2006, 18:45
alles klar, jetzt bin ich wieder dabei :clown:

Schönes WE,
Q

Ex-Telefonterrorist
17.07.2006, 14:00
Das halte ich für eine Schutzbehauptung. Die Möglichkeit, sich unabhängig über den Markt im Allgemeinen und die tatsächlichen Angebote und Leistungen der Konkurrenz zu informieren, ist insbesondere auf dem Kommunikationssektor noch nie so groß wie heute gewesen. Da klemmt's wohl eher an der Bereitschaft, sich wirkliches Wissen über das anzupreisende Produkt anzueignen.

In meinem Fall klemmte es eher eine zeitlang daran, daß ich keine Notwendigkeit sah, die Informationen, die man mir gegeben hatte, in Frage zu stellen, zumal ich selber mit der Telekom nichts zu tun habe und daher deren Tarife nicht kannte. Warum sollte ich die Infos bezweifeln, die mein Arbeitgeber mir gab, den ich doch damals noch für seriös hielt? Die Informationen, die man mir gab, waren auch nicht völlig falsch, nur eben unvollständig und daher irreführend. Wie meistens im Outbound wurde auch in diesem Fall nicht offen gelogen, sondern durch Halbwahrheiten ein falscher Eindruck erzeugt.

Ich muß dazu auch sagen, daß die Preselection, die ich verkauft habe, als Produkt gar nicht mal so schlecht war. Manche haben immer noch den alten, völlig überteuerten Telekom-Tarif, die sparen mit einer solchen Preselection 50-60%. Wer schon den neuen Tarif hat, spart auch, zwar nur ca. 20-30%, aber immerhin. Ich schäme mich nicht für das Produkt, das ich verkauft habe: Der Hit ist es nicht gerade, aber auch nicht schlecht, es ist letztlich annehmbar. Wofür ich mich im nachhinein schäme, ist die Art und Weise, wie das Produkt verkauft wurde, nämlich dadurch, ungefragt Leute zu belästigen, die in Wahrheit keineswegs unmißverständlich ihr Einverständnis für solche Anrufe gegeben haben.


Trotzdem: Danke, dass Du aus dem Innenleben eines CC zu berichtest. :)

Bitte sehr – ich freue mich, wenn ich euch dadurch vielleicht ein wenig weiterhelfen kann.

El Zorro
21.07.2006, 09:04
Schon wieder Tele2 Anruf. Dabei hatte ich doch schon vor einem halben Jahr der Wettbewerbszentrale eine eidesstattliche Erklärung zur Verfügung gestellt, in der ich erklärte, dass ich durch ColdCalls der Tele2 bzw. ihren beauftragten CC belästigt wurde. Die Call Center werden doch wohl kaum ohne Auftrag von Tele2 agieren? Also nochmal eine eidesstattliche Erklärung...

Ts,ts...
was für ein Affenzirkus

Ex-Telefonterrorist
22.07.2006, 01:10
Schon wieder Tele2 Anruf. Dabei hatte ich doch schon vor einem halben Jahr der Wettbewerbszentrale eine eidesstattliche Erklärung zur Verfügung gestellt, in der ich erklärte, dass ich durch ColdCalls der Tele2 bzw. ihren beauftragten CC belästigt wurde.

Was hat denn die Wettbewerbszentrale auf deine Beschwerde hin unternommen? Das ist ja entscheidend.

El Zorro
22.07.2006, 10:12
Ich nehme stark an, dass sie mit anderen dazu verwendet wurde Tele2 zur Unterlassung aufzufordern. Wenn man kein zahlendes Mitglied der WBZ ist, bekommt man in der Regel auch keine weitere Information über den Verlauf.

Ex-Telefonterrorist
22.07.2006, 13:56
Ich nehme stark an, dass sie mit anderen dazu verwendet wurde Tele2 zur Unterlassung aufzufordern.

Melde diesen erneuten Anruf am Besten auch bei der Wettbewerbszentrale. Das dürfte die sehr interessieren, da ja ein Urteil gegen Tele2 vorliegt. Allerdings habe ich persönlich den Eindruck, daß die einfach so weitermachen wie vorher. :(

El Zorro
22.07.2006, 15:02
Jau. So sieht's aus.
Die Tante hat sich gleich entschuldigt, weil ich recht angesäuert antwortete. Sie solle mich aus der Liste nehmen. Macht sie, würde aber nix nützen, weil es sooo viele CC's in D gäbe, die für Tele2 aquirieren, dass ich bestimmt bald wieder dran wäre. Sie hatte augenscheinlich wirkliches MitleID: [ID filtered]

Nun gut. Also selbst die CC's scheinen langsam zu begreifen, dass es nicht das gelbe vom Ei ist, was da passiert. Letztlich müssten jedoch Unternehmen wie Tele2 derart gewaltige Strafen für ihre Belästigungen bekommen, dass sich das Geschäft nicht mehr lohnt. Immerhin ist der Umfang ihrer Belästigung schliesslich auch nicht gerade ein Kindergeburtstag. Immerhin belästigen diese Schmeissfliegen doch die komplette Republik! Man muss sich das mal überlegen!

Ich werd's an die WBZ weitergeben...
Vielleicht wachen die teutschen Behörden ja auch mal auf...und canceln Tele2 die Mitarbeit! Oder sind die etwa beteiligt?

Greez

Ex-Telefonterrorist
22.07.2006, 17:39
Die Tante hat sich gleich entschuldigt, weil ich recht angesäuert antwortete. Sie solle mich aus der Liste nehmen. Macht sie, würde aber nix nützen, weil es sooo viele CC's in D gäbe, die für Tele2 aquirieren, dass ich bestimmt bald wieder dran wäre. Sie hatte augenscheinlich wirkliches MitleID: [ID filtered]

Es gibt eben solche und solche Telefonterroristen ;)

Allerdings wundert mich die Aussage dieser Dame. Denn die Anzahl an CallCentern, die für Preselection-Anbieter aller Art arbeiten, dürfte relativ überschaubar sein.

Außerdem gibt es ja interne Sperrlisten für Personen, die prinzipiell nicht mehr von einem bestimmten Unternehmen kontaktiert werden wollen. Es dürfte eigentlich möglich sein, in diese Listen hereinzukommen, die dann den Vertriebspartnern, den CallCentern, vorher abgeglichen werden. Das heißt aber nicht, dass die Frau gelogen hat, wahrscheinlich wußte sie es nicht besser. Wie eingehend Telefonterroristen geschult werden, habe ich ja beschrieben :(

Auch SKL und NKL haben ja solche internen Sperrlisten. Bei denen funktioniert das nicht so ganz, weil der Markt wesentlich unübersichtlicher ist und auch Telefonterroristen ohne Auftrag für sie unterwegs sind. Das dürfte bei Preselection-Anbietern aller Art aufgrund der unterschiedlichen Natur des Produktes anders sein.

Mein Vorschlag: Schreibe dem Datenschutzbeauftragten von Tele2 http://tele2.de/nav_footer/impressum.html (per Brief, nicht per Email), verweise darauf, dass die Sache der Wettbewerbszentrale weitergeleitet wird und sage, dass du beim nächsten Tele2-Anruf einen Rechtsanwalt einschaltest. Schreibe weiter, dass, wenn Dein Brief nicht innerhalb von 14 Tagen beantwortet wird, Du den Anwalt gleich einschalten wirst. Manche hier im Forum haben ja eine Unterlassungserklärung von Tele2 erhalten. Du kannst Dir ja von denen das Aktenzeichen des Vorganges geben lassen per Privatmail, das wirkt offizieller, zumal Du damit auf einen bestehenden Vorgang verweisen kannst. Mal schauen, ob das alles zusammen nicht hilft.


Nun gut. Also selbst die CC's scheinen langsam zu begreifen, dass es nicht das gelbe vom Ei ist, was da passiert.

Solange es genug Dumme gibt, die sich auf diesem Wege etwas aufschwatzen lassen, wird das keinen kümmern. Die Agenten selber werden ohnehin von vorne bis hinten fehlinformiert. Sie sind eben nur Menschenmaterial für die eigentlich Schuldigen: Die Geschäftsführer und Adresshändler.


Letztlich müssten jedoch Unternehmen wie Tele2 derart gewaltige Strafen für ihre Belästigungen bekommen, dass sich das Geschäft nicht mehr lohnt. Immerhin ist der Umfang ihrer Belästigung schliesslich auch nicht gerade ein Kindergeburtstag. Immerhin belästigen diese Schmeissfliegen doch die komplette Republik! Man muss sich das mal überlegen!

Ich gebe dir recht. Was man selber tun kann: Sich so hartnäckig wie möglich zu beschweren. Wenn mehr Leute das täten, wäre Outbound schon ein Verlustgeschäft.


Vielleicht wachen die teutschen Behörden ja auch mal auf...und canceln Tele2 die Mitarbeit!

Das verstehe ich nicht ganz. Die Behörden arbeiten doch nicht mit Tele2 zusammen? Allerdings halte ich es für illusorisch, dass Behörden irgendwann aufwachen und für Ordnung sorgen. Der Staat kann uns vor Werbeterror nicht schützen. Das sieht man schon daran, dass sich um die geltende Rechtslage schlicht keiner kümmert. Die Lösungen müßten nach meiner Überzeugung von privater Seite kommen.

Wuschel_MUC
22.07.2006, 18:14
Eine Unterlassungserklärung, in der sich der Störer nicht zu einer Konventionalstrafe verpflichtet, ist nichts wert. Siehe den Thread zu IT-Max: die haben den DBene und mich trotz Unterlassungserklärung weiter angerufen.

Es läuft schlicht und einfach auf die Frage hinaus, wer hartnäckiger ist und wie man einem Callcenter so viel Ärger bereiten kann, dass man in Ruhe gelassen wird.

Wuschel

lysanderbln
23.07.2006, 21:56
Eine Unterlassungserklärung, in der sich der Störer nicht zu einer Konventionalstrafe verpflichtet, ist nichts wert.

Stimmt. Eine Unterlassungserklärung MIT Konventionalstrafe hat allerdings die Verbraucherzentrale Berlin. Betroffene sollten sich daher an wettbewerbsrecht [at] vz-bln.de wenden. Je häufiger die Vertragsstrafe eingefordert wird, desto weniger leicht kann Tele2 etwaige Zahlungen aus der Portokasse tätigen und desto eher sind sie dazu zu bewegen, das Ganze einzustellen. Und als angenehmer Nebeneffekt wird die Verbraucherzentrale auch noch finanziell unterstützt.

In der E-Mail sollten möglichst genaue Angaben zu dem Telefonat gemacht werden.

Beste Grüße
Ronny Jahn

Seevoegelchen
23.07.2006, 22:39
Hallo Ronny,

Du bist doch von der Verbraucherschutzzentrale Berlin.

http://www.zdf.de/ZDFde/img/74/0,1886,2295370,00.jpg

Wie ist das denn? Abmahnzentralen und Verbraucherschutzzentralen stehen doch auch im Wettbewerb in der allgemeinen Wirtschaft. Findest Du es richtig, wenn hier auf einmal alle Verbraucherschutzzentralen um "Kunden" werben?
Es genügt doch, dass das ab und zu von Anwälten versucht wird.
Bisher habe ich immer mal im Forum gelesen aber für diesen Beitrag musste ich mich anmelden und darauf
hinweisen, sonst wird das eine Werbeseite für Verbraucherschützer. Auf der anderen Seite mahnt der Verbraucherschutz Antispam ohne Kostennote ab, Texte die man gut findet hier zu posten. Also kann der Verbraucherschutz auch nicht erwarten, dass er hier werben darf.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/73841

Sehe ich das richtig?

Ein Grüßle an die Community.

Dotshead
23.07.2006, 22:48
Hallo Ronny,

Du bist doch von der Verbraucherschutzzentrale Berlin.

http://www.zdf.de/ZDFde/img/74/0,1886,2295370,00.jpg

Wie ist das denn? Abmahnzentralen und Verbraucherschutzzentralen stehen doch auch im Wettbewerb in der allgemeinen Wirtschaft. Findest Du es richtig, wenn hier auf einmal alle Verbraucherschutzzentralen um "Kunden" werben?
Es genügt doch, dass das ab und zu von Anwälten versucht wird.
Bisher habe ich immer mal im Forum gelesen aber für diesen Beitrag musste ich mich anmelden und darauf
hinweisen, sonst wird das eine Werbeseite für Verbraucherschützer. Auf der anderen Seite mahnt der Verbraucherschutz Antispam ohne Kostennote ab, Texte die man gut findet hier zu posten. Also kann der Verbraucherschutz auch nicht erwarten, dass er hier werben darf.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/73841

Sehe ich das richtig?

Ein Grüßle an die Community.

Der Antispam e.V. hat prinzipiell keine Probleme mit Werbung für die Verbraucherzentralen, da sowohl der Antispam e.V. als auch die Verbraucherzentralen das gleiche Ziel verfolgen.

Dem Antispam e.V. ist es wichtig Verbrauchern zu helfen und Verbraucher zu schützen.

Ronny Jahn und auch jeder andere Verbraucherschützer ist hier jederzeit willkommen.

lysanderbln
24.07.2006, 08:23
Hallo Seevoegelchen,


Du bist doch von der Verbraucherschutzzentrale Berlin.

Genau der bin ich.


Wie ist das denn? Abmahnzentralen und Verbraucherschutzzentralen stehen doch auch im Wettbewerb in der allgemeinen Wirtschaft.
Nein, wie kommst du darauf, dass Verbraucherzentralen im Wettbewerb zur "allgemeinen Wirtschaft" stehen. Also allenfalls im Verhältnis zu Rechtsanwälten, da auch die Verbraucherzentralen Rechtsberatung anbieten.


Findest Du es richtig, wenn hier auf einmal alle Verbraucherschutzzentralen um "Kunden" werben?
Es genügt doch, dass das ab und zu von Anwälten versucht wird.
Es ging doch bei dem Aufruf nicht darum, "Kunden" zu werben. Die Leute, die sich der Verbraucherzentrale melden sollen, sind doch keine "Kunden". Es war nichts anderes als die Bitte darum, dass wettbewerbswidriges Verhalten gemeldet wird.

Grüße
Ronny

lysanderbln
24.07.2006, 08:26
Achso eins noch. Ich sehe ein, dass ich meinen Aufruf vorher mit den Administratoren hätte absprechen sollen. Falls er also tatsächlich hier fehl am Platze ist, bitte ich dies zu entschuldigen.

Beste Grüße
Ronny

El Zorro
24.07.2006, 11:28
Das verstehe ich nicht ganz. Die Behörden arbeiten doch nicht mit Tele2 zusammen? Allerdings halte ich es für illusorisch, dass Behörden irgendwann aufwachen und für Ordnung sorgen. Der Staat kann uns vor Werbeterror nicht schützen. Das sieht man schon daran, dass sich um die geltende Rechtslage schlicht keiner kümmert. Die Lösungen müßten nach meiner Überzeugung von privater Seite kommen.

Ich meinte damit die Regulierungsbehörde. Schliesslich sind die doch auch dafür da um den ganzen "Aparillo Telekommunikation unwasallesnochsodranhängt" zu überwachen und dafür Sorge zu tragen, dass alles gesetzeskonform abläuft. Tele2 dürfte ja nun auch dort kein unbeschriebenes Blatt sein. Wenn ein Provider derart offensichtlich über die Stränge schlägt, müsste es doch möglich sein von staatlicher Seite empfindlich Druck auszuüben und bei entsprechender Zuwiderhandlung den Laden dicht zu machen. Deren Schergen sind ja scheinbar schwer zu kriegen. Und solang diese den Auftrag von z.B. Tele2 haben um jeden Preis zu aquirieren, werden Sie wohl kaum damit zu Ende sein.

Wie werden die Outbound CC eigentlich entlohnt? Nach Erfolg?

Greez

Fidul
25.07.2006, 02:40
Ergänzung:

Seevoegelchen wurde gesperrt, da es sich bei ihm um den Troll handelte, der schon seit ewigen Zeiten und unter Dutzenden von Namen dieses Forum beglückt. Vermutlich ist er aufgrund seiner Tätigkeiten schon mal mit der VBZ aneinandergeraten und mußte sich deshalb einfach abreagieren.

Ex-Telefonterrorist
25.07.2006, 09:51
Wenn ein Provider derart offensichtlich über die Stränge schlägt, müsste es doch möglich sein von staatlicher Seite empfindlich Druck auszuüben und bei entsprechender Zuwiderhandlung den Laden dicht zu machen.

Der Staat schafft es ja nicht einmal, Drogendealer oder Kinderschänder effektiv zu bekämpfen, da wäre es doch wohl sehr überraschend, wenn dann auf einmal ausgerechnet bei Telefonterroristen hart durchgegriffen würde.

Außerdem ist es ja so, daß Tele2 prinzipiell überhaupt kein Outbound macht. Ja, du hast richtig gelesen. Es sind nämlich ihre Vertriebspartner, die Call Center, die das machen. Tele2 kann notfalls sagen, dass sie ja ihre Vertriebspartner strengstens dazu anhalten, nur innerhalb der gesetzlichen Regelungen zu arbeiten, dass sie jedem, der sich nicht daran hält, sofort den Vertrag kündigen, dass sie von diesen bedauerlichen Einzelfällen keine Kenntnis gehabt hätten etc. Das übliche Bla bla eben. Man kann Tele2 selbst nichts nachweisen. Bestenfalls könnte man ein Call Center zumachen. Dann sucht sich Tele2 sofort den nächsten "streng geprüften, seriösen Vertriebspartner" :(


Wie werden die Outbound CC eigentlich entlohnt? Nach Erfolg?

Meinst Du hier die Call Center selber oder die Agenten? Die Call Center werden natürlich für jeden Abschluß bezahlt, der durch sie zustande kommt. Was die Agenten selbst angeht, so ist die Entlohnung von Call Center zu Call Center sehr unterschiedlich: Viele arbeiten auf reiner Provisionsbasis, andere haben einen niedrigen Grundlohn (ca. 5¤ die Stunde) und dafür großzügige Provision, wieder andere haben einen großzügigen Grundlohn (bis zu 10¤) und weniger Provision. Ein durchschnittlicher Telefonterrorist kriegt wohl 8-10¤ die Stunde, ein guter kann durch Provision auf 12-15¤/Stunde kommen.

Wuschel_MUC
25.07.2006, 10:53
Tele2 könnte aufgrund von Mitstörerhaftung dran sein, und das müssten sie eigentlich wissen.

Ist eigentlich irgendwas bekannt, dass die ein besonders aufdringliches Callcenter geschasst haben - oder behaupten die das nur, weil man es als Außenstehender nicht nachprüfen kann?

Die von dir genannten Stundensätze / Provisionen sind alles andere als großzügig. Die Spitzensätze sind wohl eher theoretischer Art. Da verdient doch eine Putzfrau im Schnitt besser!

Mich wundert nach wie vor, dass du dich als geläuterter Telefonterrorist bezeichnest, aber zum x. Mal Tele2 in Schutz nimmst ("das sind nicht die, das sind die Callcenter") und einen Hungerlohn als großzügig bezeichnest.

Lies mal nach, was man unter "viral marketing" versteht und überlege dir, auf welcher Seite du stehst.

Wuschel

Stefan88
25.07.2006, 13:12
Viele arbeiten auf reiner Provisionsbasis, andere haben einen niedrigen Grundlohn (ca. 5¤ die Stunde) und dafür großzügige Provision, wieder andere haben einen großzügigen Grundlohn (bis zu 10¤) und weniger Provision.

Wieder andere haben einen hohen Grundlohn ohne extra Provisionen
UNd wieder andere haben eine projektabhängige Bezahlung.

Es gibt auch eine Bezahlung nach Kundenkontakten. Jedes "JA" des Kunden gibt dann genauso Geld, wie jedes "Nein". Manche Call Agenten freuen sich also, wenn sich auch schnell ein Nein oder Ja bekommen.

Und wieder andere...

Telekomunikacja
25.07.2006, 13:20
Manche Call Agenten freuen sich also, wenn sich auch schnell ein Nein oder Ja bekommen.
Deshalb die CCAs immer schön am Apparillo halten, Interesse heucheln... und dann in einem unerwarteten Moment "Nein" sagen oder Gegenfragen stellen, die solche Gespräche regelmäßig "wie von selbst" ("Unsere Anschrift? Woher wir Ihre Daten haben? Moment, ich verbinde Sie mit meinen Vorgesetzten/ Datenschutzbeauftragten o.ä.m. Klack-tuuut-tuuut-tuuut-tuuut-tuuut...") beenden. :p