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Thema: Abwesenheitsnotiz

  1. #1
    Neues Mitglied
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    Standard Abwesenheitsnotiz

    Hallo zusammen!

    Ich habe einmal eine Frage an die Experten. Eine Grundregel um Umgang mit Spam ist ja, dass man auf solche Mails nicht antworten soll. Nun werde ich demnächst für zwei Wochen im Urlaub sein, und dachte mir, ich könne ja den Service "Abwesenheitsnotiz" meines Providers nutzen.

    Jetzt ist es doch dann aber so, dass ja genau der Fall einer Beantwortung der Spam-Mails, wenn auch automatisch generiert, eintritt, oder?

    Kann man den Service einer Abwesenheitsnotiz nun bedenkenlos bzw. "schadlos" nutzen, oder sollte man das besser bleiben lassen?

    Meine Haupt-E-Mail-Adresse nutze ich geschäftlich und privat und ich erhalte derzeit etwas 20 - 50 Spams pro Tag, die zum Glück der gut funktionierende Spam-Filter meines Providers weitgehend rausfiltert. Ich möchte aber möglichst verhindern, dass ich wegen der Antworten auf Spams demnächst 200 Spams am Tag im Filter habe...

    Vielen Dank für jeden Tip!

    Rainer Kühn

  2. #2
    BOFH Avatar von exe
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    Standard

    Du läufst Gefahr, dass Spammer deine Adresse als aktiv verifizieren können. Außerdem (und das ist meiner Meinung nach schlimmer) landen diese Abwesenheitsbenachrichtigungen oft bei unbeteiligten Dritten, weil Spammy die Absende-Adressen seiner E-Mails fälscht. Es sind auch Fälle bekannt, in denen Einbrecher Abwesenheitsnotizen dazu genutzt haben, in Wohunungen oder Häuser einzubrechen, weil der Besitzer ja nicht da war.

    Abwesenheitsnotizen sind IMHO keine gute Idee.
    Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und billiger Polemik enthalten. Die Schöpfungshöhe ist technisch bedingt.

    Wir müssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hübsch und seine Kinder klug sind.
    Richard Dawkins

  3. #3
    Urgestein Avatar von Wuschel_MUC
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    Standard Erst filtern, dann Abwesenheitsnotiz

    Zitat Zitat von Rainer Kühn Beitrag anzeigen
    Kann man den Service einer Abwesenheitsnotiz nun bedenkenlos bzw. "schadlos" nutzen, oder sollte man das besser bleiben lassen?
    Die Adresse kann bei 50 Spams pro Tag bereits als verbrannt angesehen werden. So lange du zuerst filterst und dann die Abwesenheitsnotiz schicken lässt, dürfte sich an der Zahl der Spams nicht viel ändern.

    Ich habe noch eine alte, zugespammte E-Mail-Adresse. Die wird bei meinen Usenet-Beiträgen genannt. Dort kommen eher weniger als 50 Spams pro Tag an, so dass deine Befürchtungen mit 200 E-Mails zu hoch gegriffen sein dürften.

    Wuschel

  4. #4
    Waldorf Avatar von siebich
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    Standard und zudem...

    ...schlecht fürs Geschäft. Leite Deine emails lieber an einen Kollegen Deines Vertrauens weiter, welcher für einen kleinen Obulus die Aussortierung und Beantwortung mit einem von Dir vorgegebenen Text vornimmt. So mache ich das seit Jahren und fahre sehr gut damit.
    Falls der Kollege auch noch mit Deinem Geschäft etwas vertraut ist gelingt es ihm vielleicht sogar einen Auftrag an Land zu ziehen
    Hier etwas Lesestoff: Portal

    Die Familie von morgen
    (vorsicht Ironie)

  5. #5
    Senior Mitglied
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    Standard

    Abwesenheitsnotizen sind nicht gerade der Weisheit letzte Erkenntnis.

    Zunächst: die Absenderangaben in einem großen Teil der Spam-Mails sind gefälscht.

    Ergebnis: die automatisch generierte Antwortmail landet entweder im Nirwana und erzeugt dabei ein Bounce, das wiederum deinen Posteingang verstopft, oder bei jemand, dessen Mailaddy für den Spamrum missbraucht wurde, der mit der Mail nichts anfangen kann und sich womöglich noch über Spam von dir beschwert.

    Wird eine real existierende und dem Spammer gehörende Addy als Absender angegeben, bestätigst du dem Spammer mit der Antwortmail, dass deine Addy existiert und aktiv ist, und dann kann (muss nicht) des Spamaufkommen bei dir steigen.

  6. #6
    Neues Mitglied
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    14

    Standard

    Zitat Zitat von siebich Beitrag anzeigen
    Leite Deine emails lieber an einen Kollegen Deines Vertrauens weiter, welcher für einen kleinen Obulus die Aussortierung und Beantwortung mit einem von Dir vorgegebenen Text vornimmt. So mache ich das seit Jahren und fahre sehr gut damit.
    Falls der Kollege auch noch mit Deinem Geschäft etwas vertraut ist gelingt es ihm vielleicht sogar einen Auftrag an Land zu ziehen
    Das ist eine super Idee!

    Ansonsten vielen Dank auch für die anderen Hinweise, das klingt alles sehr plausibel!

    Rainer Kühn

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