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Thema: Technische Rückfrage zu Akkus

  1. #1
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
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    Standard Technische Rückfrage zu Akkus

    Moin,

    vielleicht ist hier der ein- oder andere Techniker unterwegs, der eine Idee zu folgenden Problem hat:

    Mein Vater hat ein inzwischen 9 Jahre altes Elektrorad. Die beiden damals mitgelieferten Akkus haben nur noch eine Reichweite von 35, bzw. 25 km.

    Auf einer Messe hat er dann erfahren, dass man die Zellen im Akku erneuern kann. Weitere Recherchen ergaben, dass auf den Akkus Codierungen stehen, mit denen man kompatible Akkus finden kann. In seinem Falle ist das "NKY335B2". Auf Ebay vertreibt ein Händler neue Akkus mit einener Leistung von 23200mAh 26V Li-Ion.

    Allerdings scheint etwas mit der Ladeanzeige oder dem Ladevorgang nicht zu stimmen. Sein Rad der Marke "Flyer" zeigt auf dem Display nach einem Ladezyklus des neuen Akkus nur einen Ladebalken mit einem Strich (schwach) - statt eine volle Batterie. Der Selbsttest über die Leuchtdioden am Akku selbst sagt, die Batterie sei voll. Seine beiden Bestandsakkus mit 12Ah und 16Ah zeigen nicht das gleiche Verhalten. Da ist der Ladebalken nach Vollladung tatsächlich auch voll.

    Habt dazu jemand eine Idee? Den Händler werde ich auch kontaktieren, klar. Aber kann es sein, dass das Display 23,2Ah nicht kennt, weil bislang maximal 16Ah anlagen?
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  2. #2
    Anfänger
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    Standard

    Kommt sehr darauf an, wie die Anzeige des Ladezustandes genau in dem Akku umgesetzt ist. Sofern der Akku selbst über eine interne Ladeelektronik/Überwachung verfügt, kann es gut sein, dass der Akku seinen Ladezustand an das Fahrrad kommuniziert.
    Üblicherweise wird dann aber entweder auch die Gesamtkapazität übertragen oder nur ein prozentualer Wert. Heißt aber nicht, dass das Fahrrad zwingend Werte eines Drittanbieters korrekt versteht.

    Oder der Akku ist halt Schrott und kann zum Beispiel die nötige Spannung bei Last nicht halten. Ich habe gerade nur mal nach der Bezeichnung gesucht und direkt bei den ersten Treffern einen Akku gefunden, wo die Angaben zu Amperestunden/Wattstunden schon nicht zusammen gepasst haben.
    Gerade bei Akkus wird auch viel Schrott verkauft, wo dann entweder die Leistung nicht stimmt oder der Akku beim Laden überhitzt und irgendwann in einem schönen und giftigen Feuer verbrennt.

    Mein persönlicher Rat: Akkus nur bei seriösen Händlern kaufen, da gerade das Aufladen ja oft nachts bzw. unbeaufsichtigt erfolgt und Billig-Akkus in der Regel zwar leistungsfähige Zellen, aber keine Sicherheitsmechanismen haben.
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