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Thema: Postbank & Western Union

  1. #11
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Sicherlich könnte man auch sowas machen. Wenn man nur wollte.

    Das Personal am Schalter könnte z.B. immer dann, wenn eine WU-Überweisung nach Afrika oder nach Osteuropa erfolgt, dem Kunden ein Infoblatt in die Hand drücken: "Bitte das vorher erst lesen."

    Oder man könnte das Infoblatt zu den in den Filialen ausgelegten WU-Formularen mit dazupacken.
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  2. #12
    Mitglied Avatar von Chactory
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    Das finde ich auch. ich glaube auch nicht, daß das so schwierig wäre. Warum geschieht es bisher zu wenig?

    Meiner Meinung nach halten sich letztlich verantwortliche und nachhaltig agierende Unternehmen am (Welt-) Markt länger. Aber vielen Unternehmen geht es nur um das schnelle Geld.

    Gibt es eigentlich eine Aufklärung über Internet-Betrug, Phishing, etc. schon in der Schule? Und zwar in jeder Schule, nicht nur auf dem Gymnasium im Computerkurs?

  3. #13
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Soweit ich das im Überblick habe, steht das nicht offiziell in den Lehrplänen. Es unterliegt aber der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte, im Sozialkundeunterricht dazu was reinzubringen. Dazu müssten sich allerdings die Lehrkräfte selbst damit auskennen bzw. befasst haben.
    Goofy
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  4. #14
    Senior Mitglied Avatar von ziemlichsauer
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    Standard Genau.

    Zitat Zitat von Goofy Beitrag anzeigen
    ... steht das nicht offiziell in den Lehrplänen. Es unterliegt aber der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte...

    So ist das wenigstens in Ba-Wü. In den anderen Bundesländern weiß ich es nicht so genau. Ich mache das immer in Gemeinschaftskunde, ist aber ein mühseliges Geschäft, da meine Schüler fast alle erstmal meinen, überall draufklicken zu müssen, vor allem auf Sachen, wo "gratis" draufsteht.
    Ich unterrichte übrigens an der Hauptschule - und mein Sohn hat auf dem Gymnasium von diesem Thema noch nie im Unterricht gehört.

    LG ziemlichsauer
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  5. #15
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    Zitat Zitat von exe Beitrag anzeigen
    eine Schulung der Mitarbeiter bei der Post / WU-Schalter wäre wohl auch eine sinnvolle Maßnahme. Sie sind die, die am leichtesten erkennen können ob es sich um einen potentiellen Betrug handelt.
    Zufällig arbeitet meine Schwester an einem dieser Post-Service-Schalter. Sie hat mir mal erzählt, daß Sie in einem Fall, der so offensichtlich wie nur irgendwas war, eine schriftliche Meldung eingereicht hat - und die kam zurück mit dem Vermerk "geringfügig, Prüfung lohnt sich nicht" (lapidar ausgedrückt, so in etwa). Und da ging es immerhin um über 1.000 Euro.

    Sie meinte jedenfalls, sie habe seitdem keine Lust mehr, sich das jedesmal anzutun, wenn da sowieso nix nach kommt.


    Auch "Wiederholungstäter" sind den Mitarbeitern irgendwann bekannt. Aber was soll man da machen?! Bloß weil einer mehrmals in der Woche kommt und "mehr oder weniger" kleine Beträge nach Werweißwohin überweist?!
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  6. #16
    BOFH Avatar von exe
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    Zitat Zitat von Chactory Beitrag anzeigen
    Gibt es eigentlich eine Aufklärung über Internet-Betrug, Phishing, etc. schon in der Schule? Und zwar in jeder Schule, nicht nur auf dem Gymnasium im Computerkurs?
    Die Polizei arbeitet über Präventionsbeamte intensiv auf diesem Gebiet. Es gibt zumindest in einigen Dienstbereichen in Bayern regelmäßig Unterrichte an Schulen bzw. es werden gleich die Lehrer geschult, da die oft ja auch ahnungslos sind. Dabei werden nicht nur die üblichen Betrugsmaschen (Vorkassebetrug, Phishing, Finanzagenten) angesprochen, sondern auch Gefahren durch Schadsoftware und sexuellem Missbrauch (Chat, ...).
    Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und billiger Polemik enthalten. Die Schöpfungshöhe ist technisch bedingt.

    Wir müssen die Religion des anderen respektieren, aber nur in dem Sinn und dem Umfang, wie wir auch seine Theorie respektieren, wonach seine Frau hübsch und seine Kinder klug sind.
    Richard Dawkins

  7. #17
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Zitat Zitat von Schnubbi Beitrag anzeigen
    Sie hat mir mal erzählt, daß Sie in einem Fall, der so offensichtlich wie nur irgendwas war, eine schriftliche Meldung eingereicht hat - und die kam zurück mit dem Vermerk "geringfügig, Prüfung lohnt sich nicht" ...
    Die Kontrollen der Unternehmen suchen vermutlich nur nach ganz offensichtlichen Kriterien der Geldwäsche im großen Stil, d.h., ab fünfstelligen Beträgen. Alles andere wimmeln sie ab.
    Natürlich werden die auch nicht jeden Einzelfall prüfen können. Allein an Muguopfern dürften jedes Jahr aus D zehntausende per WU nach Afrika überweisen. Selbst, wenn davon nur ein paar hundert gemeldet werden: wie wollen die nachprüfen, ob es diesen Olu Aba-Irgendwas in Lagos gibt, und ob da Betrug hintersteckt? Wie sollen die wissen, ob der Igor Kletomanow in St. Petersburg ein Phisher ist, oder in einem Weisenhaus arbeitet und eine legale Spende im Rahmen einer Hilfsaktion kassiert? Die haben ja nicht die e-Mails vom Opfer, die kennen die History nicht. Ohne diese Angaben ist es für Außenstehende kaum zu beurteilen, ob es sich um Betrug handelt. Gerade durch die Anonymität der Überweisungen ist das kaum feststellbar.

    Das einzige was bleibt, ist Prävention: Auslage von Infoblättern zusammen mit den WU-Formularen, vielleicht sogar die Aufklärungsbögen vorne an die WU-Bögen drangetackert. Und Hinweise des engagierten Personals.
    Wenn Bankangestellte das können, dann müssten das Mitarbeiter der Postbank auch können.
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  8. #18
    Mitglied Avatar von alicesophie
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    Ich glaub nicht, das solche Aufklärungsbögen viel bringen werden. Menschen sind üblicherweise ziemlich lesefaul und lesen sich meistens nicht einmal das Kleingedruckte auf ihren Konto-Auszügen durch (Anderenfalls würden wir hier nicht dauernd gefragt, wie das mit den Rückbuchungen ist - auf meinen Kontoauszügen steht das nämlich explizit drauf!). Die werden den Zettel mit einem gemurmelten "Warnung, jaja." wegblättern und trotzdem überweisen, fürchte ich...
    "Dass man etwas über den Himmel weiß, ändert an seinem Zauber nichts."
    - Harald Lesch

  9. #19
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Teils, teils.
    Man sagt ja immer mit Recht: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil."
    Und dieses Klientel, das auf sowas reinfällt, besteht zu einem großen Teil aus Menschen, die dann u.U. auch einfach solche Warnungen beiseiteschieben und das Infoblatt in den Papierkorb hauen.
    Aber es gibt schon unter diesen Leuten eine gewisse Menge, die einen untergründigen Zweifel an der Sache haben, die dann zu grübeln anfangen und die google-Suche anwerfen.
    Bestes Beispiel dafür ist doch gerade derjenige, der mir die PN geschickt hatte: "Ich hab da mal ne Frage zu apple-cash.net. Ist das Betrug? Ich habe durch Zufall Euer Forum gefunden, habe mich da aber schon angemeldet, und..."
    Der hat nur über die Google-Suche das Forum gefunden, weil er auf seinen Bauch gehört hat und Tante Google nochmal schnell befragt hat. Wäre unser Forum mit dem Suchbegriff "apple-cash.net" nicht bei google gelistet gewesen, hätte er am nächsten Tag das erste Geld an Iwan überwiesen. Von der Postbank hätte er es jedenfalls nicht erfahren, dass er fast zum Muli geworden wäre.
    Diese Leute würden sicherlich auch hellhörig, wenn ihnen ein Info-Bogen bei der Postbank angeboten würde. Käme natürlich noch drauf an, wie gut der gemacht ist. Wenn da natürlich nur larifari draufsteht: "Vorsicht vor Internetbetrug!" und sonst nix, dann bringt das auch nicht viel.

    Natürlich gibt es eine Masse von Menschen, die nun leider wirklich so abgrundtief dumm ist und durch alle Maschen und alle Netze fällt. Denen ist halt einfach nicht zu helfen, wenn vorher schon Bildung und Erziehung versagt haben. Das muss man so konstatieren, und irgendwann kann man da nur kapitulieren.
    Aber diejenigen, die durch Aufklärungsarbeit noch ansprechbar sind, stellen eine erhebliche Menge dar. Und die sollten nach allen gegebenen Möglichkeiten versorgt werden. Auch von den beteiligten Unternehmen.
    Goofy
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  10. #20
    Senior Mitglied
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    Zitat Zitat von Goofy Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es eine Masse von Menschen, die nun leider wirklich so abgrundtief dumm ist und durch alle Maschen und alle Netze fällt. Denen ist halt einfach nicht zu helfen, wenn vorher schon Bildung und Erziehung versagt haben.
    Nun ja, gut zu wissen, dass es auch Juristen und Politiker mal treffen kann.
    Aktuell wie nie zuvor: WAHLVERSPRECHEN

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