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Thema: MB Inkasso

  1. #81
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Iiiiiih. Da ist ja wirklich alles drin, was bei den Abzockern Rang und Namen hat.

    Vorschlag an den BFFI. Bitte ein neues Aufnahmekriterium einrichten:
    Voraussetzung für die Aufnahme in unseren hochseriösen Inkassoverband ist der Nachweis, dass mindestens ein Ermittlungsverfahren wegen des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs anhängig ist sowie die Räume des Inkassobüros durch die Staatsanwaltschaft durchsucht wurden.
    Goofy
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  2. #82
    Senior Mitglied Avatar von deekay
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    ...gerade streicht Herr B. wieder als Inkassomensch bei Kabel1 durchs Programm
    "Es gibt tausendundeinen Grund, warum ein Mensch bestimmte Einzelheiten seiner Privatsphäre nicht offenbaren will, und es besteht nicht die geringste Pflicht, dies auch noch begründen zu müssen. Es reicht, dass man es nicht will."

    (Pär Ström, Autor und IT-Unternehmensberater)

  3. #83
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    Leider bin ich auch auf die Firma Mb Inkasso reingefallen, als kleiner Handwerksbetrieb mit hohen Aussenständen.
    Mir kam der Vertreter gerade Recht alles Hörte sich gut an, als Probeabo nur einmalig im Jahr 89,00€ keine Inkassokosten fallen an wurde mir gesagt. Auf die Frage da steht monatlich 89,00€ wurde mir geantwortet, im Probeabo nicht. Die 10 Prozent fallen nur bei Erfolg an wurde vor Zeugen gesagt !

    Zwei Tage später segeln mir Rechnungen von insgesamt 2500€ Ins Haus. Ich habe sofort Widerspruch eingelegt und die Einzugsermächtigung zurückgezogen und bei der Bank gesperrt.
    Der zuständige Vertreter ist nicht zu Sprechen, mir wurde gesagt ich soll besser bezahlen sonst habe ich mit erheblichen Konsequenzen zu Rechnen.
    Ich habe meinen Anwalt eingeschaltet, und ich werde Anzeige wegen Täuschung oder Betrug machen.

    Ich bin wegen der Aussenstände schon Bestraft genug, ich kann mir das nicht auch noch leisten!!

  4. #84
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    Ich werde bestimmt nicht meine Kontaktdaten herausgeben!

    Desweiteren wurde trotz Widerrufener Einzugsermächtigung mehrfach abgebucht, was allein schon die Kriminelle Energie zeigt. Keine Reaktion auf Kündigung und Beschwerden.

    Leider bin ich zu Blauäugig an die Sache herangegangen und werde jetzt schamlos abgezockt.

  5. #85
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
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    Was sagt denn Ihr Anwalt zu der ganzen Misere? Wie wurden Sie denn auf MB Inkasso aufmerksam?
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  6. #86
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    Zitat Zitat von Firmaohnenamen Beitrag anzeigen
    Desweiteren wurde trotz Widerrufener Einzugsermächtigung mehrfach abgebucht, was allein schon die Kriminelle Energie zeigt.
    Haben Sie denn den Vorgang angezeigt?
    sastef

  7. #87
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Viele kleine Gewerbetreibende machen den großen Fehler, dass sie, wenn sie auf zweifelhafte Dienstleistungsangebote hereingefallen sind und sie aus den Verträgen raus möchten, mit völlig ungeeigneten Mitteln in laienhafter Eigenregie herumfuhrwerken. Das geht aber absolut vorhersehbar schief.

    Typischer Laienfehler 1)

    Es wird da immer wieder gern von "Kündigung" herumgegackert. Eine Kündigung eines Vertrags ist aber immer nur zum Ende der in eben diesem Vertrag festgelegten Laufzeit möglich, und das wird dann kaltlächelnd von der Gegenseite genau so erwidert.

    Ein Sonderkündigungsrecht (fristlos), so wie viele Betroffene es wohl eigentlich in Anspruch nehmen wollen (so es dann aber leider dummerweise nicht formulieren!), gibt es jedoch im deutschen Recht auch nicht "einfach so", sondern das geht prinzipiell nur bei grober Vertragsverletzung durch die Gegenseite. Eben diese Vertragsverletzungen müssen aber genau und penibel dokumentiert werden. Und genau hier hapert es dann meistens. Es wird nur pauschal von schlechten Leistungen gesprochen, ohne diese genau genug zu bezeichnen, und ohne darzulegen, a) warum diese Schlechtleistungen als grobe Pflichtverletzungen zu werten sind, und b) ob und wie die Gegenseite beweisbar mit Fristsetzung zur Erbringung der Leistung aufgefordert wurde, c) und zwar mit beweisbarer Zustellung, d.h. schriftlich per Einschreiben, und nicht womöglich nur per Telefon-Gesabbel mit der Gegenseite, wo dann wiederum später alles bestritten werden wird. Diese qualifizierte Arbeit kann eigentlich nur ein Anwalt übernehmen, denn nur der weiß, wie er das so rüberbringen muss, dass es im Streitfall dem Richter plausibel wird.

    Typischer Laienfehler 2)

    Als nächstes wird dann typischerweise gern der "Widerruf" erklärt. Im Handelsrecht, was zwischen Gewerbetreibenden, die nicht Privatverbraucher sind, anzuwenden ist, gibt es aber kein Widerrufsrecht. Genau das entgegnet dann die Gegenseite wieder ganz kaltlächelnd und verweist auf den angeblich bis zum Ende der vorgesehenen Laufzeit zu erfüllenden Vertrag. Und der Amtsrichter klatscht es dann auch genau so ins negative Urteil.

    Typischer Laienfehler 3)

    Sodann wird durch die Betroffenen gern darauf verwiesen, dass angeblich am Telefon in der Werbung etwas ganz anderes versprochen wurde, als es dann im Vertragsformular stand. Ebenfalls ein ganz problematischer Punkt. Zum einen wird geflissentlich vergessen, dass im Streitfall genau bewiesen werden muss, dass eben wirklich am Telefon etwas anderes gesagt wurde. Und genau das wird im Regelfall ganz schwierig. Siehe dazu unseren Wiki-Artikel über den Beweiswert elektronischer Kommunikation. Absolut vorhersehbar wird im Streitfall die Gegenseite abstreiten, dass dies und jenes am Telefon so und so gesagt wurde. Und dann steht der Betroffene leider ganz dumm da. Der Verweis auf parallele Fälle (eventuell sogar mit Zeugen) kann auch nur sehr eingeschränkt helfen, denn immer noch kann die Gegenseite abstreiten, dass eben in dem konkreten Einzelfall des Betroffenen die Aussagen so und so getätigt wurden, auch wenn andere Zeugen in anderen Fällen etwas anderes gehört haben mögen. Ein Beweis bezieht sich eben immer auf den konkreten Einzelfall. Und auch hier hapert es meistens.

    Zum anderen muss sich der Gewerbetreibende vom Amtsrichter dann vorhalten lassen, dass er das Vertragsformular und die AGB hätte sorgfältig lesen müssen. Im Handelsrecht wird eben vom Gewerbetreibenden eine gegenüber dem laienhaften Privatverbraucher erhöhte Umsicht bei der Unterzeichnung von Verträgen verlangt. Es muss also sorgfältig dokumentiert und begründet werden, inwiefern es z.B. überraschende Klauseln gemäß § 305c BGB gibt. Das ist aber Anwaltsarbeit und kann z.B. von einem kleinen Handwerker unmöglich geleistet werden. Genau so, wie ein Anwalt i.d.R. die Finger von der Elektroinstallation seines Hauses lassen sollte, denn i.d.R. wurde er ja auch dafür nicht ausgebildet.

    Fazit

    Die Stornierung der Lastschriften bzw. Zahlungsverweigerung, ohne die Pflichtverletzung der Gegenseite qualifiziert zu dokumentieren und ohne eine wirksame Sonderkündigung zu erklären, führt vorhersehbar zur Zahlungsklage durch die Gegenseite. Betroffene Gewerbetreibende, die vorhaben, aus den Verträgen wieder herauszukommen, sollten das auf gar keinen Fall in Eigenregie versuchen, sondern hiermit einen erfahrenen Anwalt beauftragen.

    Man sollte sich einen Anwalt suchen, der z.B. zu genau dem Thema bereits mal etwas veröffentlicht hat und sich offenkundig damit auskennt. Eine Google-Suche nach "Anwalt Kanzlei [Thema]" sollte im allgemeinen helfen, man kann aber auch die Rechtsanwaltskammer fragen.

    Der Anwalt sollte sich genau die Vertragspapiere durchsehen, im Vergleich dazu sollte der Betroffene die Leistungen, die erbracht wurden oder auch nicht erbracht wurden, genauestens dokumentieren. Er sollte die Gegenseite nachweisbar (d.h. mit Zustellung per Einschreiben) und wiederholt zur Erbringung der vertraglich vereinbarten bzw. nach allgemeiner Verkehrsauffassung zu erwartenden Leistung auffordern.

    Er sollte insbesondere auf keinen Fall irgendein Telefon-Gesabbel mit der Gegenseite anfangen. Denn das führt in der Regel zu gar nichts, und der Gesprächsinhalt kann später problemlos anders dargestellt oder komplett bestritten werden.

    Eine Beschwerde an die Wettbewerbszentrale ist darüber hinaus eine gute Idee. Diese kann zwar nicht dem Betroffenen bei der Klärung seiner Vertragsstreitigkeit helfen, aber sie kann ggf. das unlauter arbeitende Unternehmen abmahnen bzw. auf Unterlassung verklagen.
    http://www.wettbewerbszentrale.de/de...elle/hinweise/
    Geändert von Goofy (19.03.2014 um 11:57 Uhr)
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  8. #88
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    Der Fall liegt jetzt auch komplett beim Anwalt und wird geprüft, allerdings werde ich alles unternehmen das diese Leute keinen Cent bekommen. Und ich habe mir den Vertrag nicht durchgelesen sondern nur das gesprochene angehört, allerdings war ich nicht alleine Büro und es wurde gesagt das es ein Probevertrag ist und hier keine weiteren Kosten anfallen.
    10 Prozent nur bei Erfolg und 89€ für das erste gesamte Jahr danach monatlich 89€ Wurde mir zweimal auf Nachfrage bestätigt. Im Vertrag steht es Leider anders.
    Das ist meiner Meinung nach gezielter Betrug und Abzocke, Laut Anwalt eine absichtliche Täuschung.
    Ich habe meine Abbuchungen wenigstens zurückholen können.

  9. #89
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Haben die Kollegen im Büro das Gespräch über den Lautsprecher mitgehört? Da muss man dann sorgsam argumentieren, um zu verhindern, dass deren Zeugenaussagen evtl. unter das Beweisverwertungsverbot fallen... "...wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte..."
    Die Materie ist nicht ganz trivial.
    Goofy
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  10. #90
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    Nein der Außendienst von MBI war bei uns, und wir waren zu zweit. Kurze Zeit war auch eine dritte Person dabei.

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