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Thema: Telefonspam und Gegenmaßnahme

  1. #1
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    Standard Telefonspam und Gegenmaßnahme

    Ich weiss jetzt nicht, ob mein Tipp hier richtig untergebracht ist, wenn nicht bitte passend verschieben. ( Die Mods und Admins mögen mir vergeben )

    gegen telefonspam mit unterdrückter rufnummer hab ich ein einfaches mittel, anruf einfach abweisen lassen.
    das funktioniert zb. wunderbar prächtig bei ner fritzbox da kann man im menue genau definieren, was mit unbekannten geschehen soll.
    und sollte ne privatperson drunter sein, die mich zu erreichen versucht, welche rufnummer unterdrückt, hat sie halt pech gehabt

    dieser tipp ist halt nur für besitzer einer fritzbox tauglich, obs mit anderen dsl boxen geht weiss ich nicht

  2. #2
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    Da es um eine technische Abwehrmaßnahme geht, gehört es hier rein!

    Die Funktion der Fritzbox wurde hier im Forum schon, mindestens, wenn nicht sogar noch mehr besprochen.
    Auch in unser Wiki hat dies schon Einzug gefunden.: http://www.antispam-ev.de/wiki/Abwehr_von_Cold_Calls

    Ansonsten hier mal die Suchfunktion bemühen und Du wirst von Hinweisen erschlagen.
    Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
    und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit

    Matthias Beltz (* 31. Januar 1945 in Wohnfeld/Vogelsberg; + 27. März 2002 in Frankfurt am Main)
    Übers Forum erst mal nicht zu erreichen. Wer was von mir will, bitte hier rüber melden:
    Anonymer Kontakt zu Gaston: https://privacybox.de/gaston.msg | Update: Da es sich um einen anonyme Mailbox handelt, bitte Namen und Mailadresse im Text hinterlassen, wenn man Antwort wünscht.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Gaston Beitrag anzeigen
    Da es um eine technische Abwehrmaßnahme geht, gehört es hier rein!

    Die Funktion der Fritzbox wurde hier ...
    sorry, auaaaa habs gefunden hab jetzt ne riesengroße beule
    Geändert von Gaston (23.11.2008 um 10:14 Uhr) Grund: Forumsregeln beachten! Keine Fullquote!

  4. #4
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Wie man eine Fritz!Box entsprechend konfiguriert, erfährt man z.B. hier:
    http://phildreams.de/enjoy/?p=590

    Nicht, dass wir hier in Verdacht kommen wollen, Schleichwerbung für AVM zu betreiben. Aber es ist tatsächlich so, dass AVM meines Wissens derzeit der einzige Hersteller am Markt ist, der so ein Feature in Telefonanlagen anbietet. Warum sich andere Hersteller damit so schwer tun, weiß ich nicht. Ich persönlich finde es unverständlich, weil das ein sehr verbraucherfreundliches Feature ist, was inzwischen so wichtig geworden ist, dass man eigentlich nicht darauf verzichten sollte. Besonders wichtig für Schichtarbeiter, die auch mal irgendwann ihren Schlaf brauchen und nicht gleich um 08:30 nach der Nachtschicht vom ersten Lottodrücker geweckt werden möchten.

    Gegenüber anderen Telefonanlagen sind die Fritz!Boxen auch einfach zu konfigurieren, das geht elegant über einen Dialog direkt aus dem Webbrowser heraus.
    Man findet dort einen Riesenumfang an möglichen Einstellungen und Tricks.
    Z.B. kann man dort eine Sperre einrichten, mit der dann ausgehende Anrufe auf teure 0900- oder 0137- Mehrwertnummern geblockt werden (leider kann man damit aus technischen Gründen keine Weiterleitung blocken).

    Die Fritz!Box kann aber nicht nur Anrufe mit unterdrückter Rufnummer abweisen. Man kann diese Anrufe auch auf den internen AB umleiten. Das hat den Vorteil, dass man dann für erwünschte Anrufe von Leuten, die aus irgendeinem Grund mit unterdrückter Rufnummer anrufen (z.B. alter Analoganschluß...Eltern...Onkel...Tante...) immer noch zumindest auf dem AB erreichbar ist. Man kann diesen Leuten dann mitteilen, dass man auch direkt erreichbar ist, wenn die Rufnummer übermittelt wird. Das geht inzwischen auch bei alten Analoganschlüssen, muss aber m.W. gezielt freigeschaltet werden.
    Die Callcenter dagegen sprechen i.d.R. nicht auf den AB. Dort werden software-gesteuerte "Dialer" verwendet, die zunächst mal automatisch anrufen und sofort auflegen, wenn anhand der Stimmmodulation ein AB erkannt wird.
    Die Fritz!Box loggt aber trotzdem schön brav alles, was so vorgegangen ist, mit. Man kann auf Wochen zurück alles nachverfolgen, was passiert ist: eingegangene Gespräche, ausgehende Verbindungen, mit Datum+Uhrzeit+Rufnummer. Bei Callcenter-Anrufen wird man dann etliche Einträge bei den eingegangenen Gesprächen vorfinden: "$Datum $Uhrzeit keine Rufnummer übermittelt - keine Nachricht hinterlassen".
    Das stört aber dann nicht weiter, denn bei der Umleitung auf den AB schellt nicht einmal mehr das Telefon.
    Die rufen jedesmal im Nirwana an, und das kostet die Callcenter zumindest Verbindungsgebühr. Nichts hassen die CC-Betreiber so sehr wie ABs.

    Die Fritz!Box kann auch einen "Nacht-Schutz" einrichten, das würde dann bedeuten, dass ab einer bestimmten Uhrzeit alle eingehenden Rufe immer z.B. auf dem AB landen würden.

    Auch eingehende Faxe kann die Fritz!Box (je nach Modell...) elegant verwalten. Man kann dann z.B. eine Sperre einrichten, dass Faxe ohne eingehende Faxkennung geblockt werden. Zumindest für Privatanwender eine effektive Maßnahme gegen Fax-Spam.

    Die größeren Fritz!-Modelle haben auch gleich einen Internet-Router bzw. eine W-LAN-Schnittstelle mit drin. Da läuft dann die Internetverbindung über den zwischengeschalteten Router, was erhebliche Sicherheitsvorteile mit sich bringt. Denn die Fritz!Boxen laufen unter einem abgeschotteten, sicheren Linux-Betriebssystem, und man ist über das NAT-Routing quasi wie über einen Proxy mit dem Internet verbunden, und Hackerangriffe, die auf unsichere Windows-Ports abzielen, laufen ins Leere, weil diese Verbindungen von der Box i.d.R. erst gar nicht zum PC geroutet werden. Ein wichtiger Baustein in einem Sicherheitskonzept.
    Das W-LAN gilt als sicher, sofern die Sicherheitshinweise im AVM-Handbuch beachtet werden. Besonders wichtig ist die Einrichtung eines ausreichend langen W-LAN-Schlüssels.
    Auch aus diesem Aspekt spricht alles für die Anschaffung so einer Anlage.
    Goofy
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    "Luscinia, te pedem supplodere audio" - Nachtigall, ick hör dir trapsen
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  5. #5
    Mitglied Avatar von Chactory
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    Toller Artikel, ausführlich und verständlich. Dennoch *dummfrag* : das alles gilte doch nur für VOIP-Telefonanlagen?

  6. #6
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Nein, natürlich nicht.
    Das gilt für alle ISDN- oder/und- VOIP-Anlagen.
    Goofy
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  7. #7
    Mitglied Avatar von Chactory
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    Danke! (Ich verwende noch einen Analog-Telefonanschluß ...)

  8. #8
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    Auch bei diesem ist dies Möglich, wenn es sich um eine entsprechende Fritzbox handelt.
    So weit ich weiß, kann man dieses Feature auch ab der 72xx-Serie für einen Analog-Anschuss konfigurieren.
    Bitte aber es selbst noch mal zu Überprüfen, da ich dies nur aus der Erinnerung bei einem Bekannten heraus sage. Kann sein, das ich da auch was falsch verstanden habe.
    Z.B. hier: http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZB...70/index.php##

    Ich zitiere (unter dem Reiter "Anschlüsse"):
    Wahlweise Anschluss an DSL + ISDN oder DSL + analoges Festnetz
    Man muss auch mal von sich ausgehen, denk ich
    und nicht immer nur von der eigenen Befindlichkeit

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  9. #9
    Urgestein Avatar von Wuschel_MUC
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    Standard ISDN kostet keinen Gaul mehr!

    Zitat Zitat von Gaston Beitrag anzeigen
    ...
    So weit ich weiß, kann man dieses Feature auch ab der 72xx-Serie für einen Analog-Anschuss konfigurieren.
    Bitte aber es selbst noch mal zu überprüfen...
    Egal, ob oder ob nicht: ISDN kostet mittlerweile vielleicht noch 2,90 Euro im Monat, außerdem bekommt man damit weitere Telefonnummern zugeteilt und hat - abhängig vom Anbieter - meist eine günstigere Flatrate.

    Wuschel
    Wer mir was tut, sei auf der Hut!

  10. #10
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Und Internet mit einem 56-k-Modem macht ja auch nicht wirklich Spaß... *shudda*
    Goofy
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