Die Kollegen der Verbraucherzentrale geben auch Tipps, nicht lange zu fackeln:

Energieversorger BEV: Preiserhöhung und einbehaltene Guthaben

Das Wichtigste in Kürze:

  • Vermehrt beschweren sich Verbraucher über die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV), dass sie Boni und Guthaben nicht auszahle und die Preise erhöhe.
  • Wenn der Preis für Ihren Vertrag steigt, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können den Anbieter wechseln.
  • Behält der Versorger Ihr Guthaben ein, setzen Sie ihm schriftlich eine Frist zur Auszahlung Ihres Geldes. Wird die nicht eingehalten, können Sie ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten.

Ab welcher Preiserhöhung kann man eigentlich von strafbarem Wucher sprechen? Bei einer Erhöhung auf 325% bei einem schwachen Verbraucher ist es meines Erachtens gegeben.
So soll für einen Verbraucher in Bad Berleburg (Nordrhein-Westfalen) der Grundpreis beim Strom von 15,68 auf 51,10 Euro im Monat steigen.
Oha. Das nächsten Beispiel ist eine Erhöhung auf nur 1050%