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Thema: Domainverschleiß-Spam

  1. #11
    Urgestein Avatar von Wuschel_MUC
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    Standard Viel Glück - aaaaber...

    Zitat Zitat von pidhunter Beitrag anzeigen
    [B]...einen Haufen Ideen...
    Da ist sehr viel aus der Ecke
    • wenn jeder das tun würde...
    • da müssten alle...
    An Spam von Kriminellen haben sich schon viele die Zähne ausgebissen.

    Dein Anliegen ist zu idealistisch und praxisfern, ich werde mich nicht daran beteiligen.

    Wenn dein Projekt ins Laufen gekommen ist und du die ersten Spammer platt gemacht hast, berichte bitte darüber - und wenn es nicht realisierbar war, bitte auch.

    Wuschel
    Wer mir was tut, sei auf der Hut!

  2. #12
    Urgestein
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    Standard

    Zitat Zitat von pidhunter Beitrag anzeigen
    Viele Ideen....
    So etwas Ähnliches gibt es schon und nennt sich Spamcop. Trotzdem nimmt der Spam von Jahr zu Jahr zu. Was allgemein unterschätzt wird, ist die massive kriminelle Energie der Spammer (Mafia...). Schliesslich geht es dabei um einen Milliarden-Markt (weltweit). Zudem beschäftigt die Spam-Mafia ganze Rudel von sehr gut ausgebildetne Programmierern, die natürlich auch gut bezahlt werden. Und dagegen möchte man mit einigen wenigen Freiwilligen antreten? Da kann ich nur wünschen: viel Glück!

    - kjz
    mein Credo: die 10 größten ROKSO-Spammer aus dem Verkehr gezogen, und 80 % des weltweiten Spam-Problems hätte sich mit einem Schlag erledigt....
    Ausserdem fordere ich die Abschaffung aller Affiliate-Programme, da mir bis heute niemand ein 100 % seriöses Affiliate-Programm benennen konnte.

  3. #13
    Mittwoch
    Gast

    Standard

    Ich ordne die Punkte in Deiner Antwort etwas anders, den von mir letztgenannten Punkt möchte ich etwas ausführlicher kommentieren.
    Zitat Zitat von pidhunter Beitrag anzeigen
    Wenn ich jetzt sage der Header und die Email ist wie der Code einer Programmiersprache, dann kann ich auch
    einen Compiler bauen, der aus dem Header...
    - einen Filtereintrag generiert
    - ein automatisches Cfengine-Script zur Bereinigung der Mailqueue der User generiert, also den Spam in den Spamordner verschiebt
    Die klassische Vorgehensweise vieler Spamfilter, man braucht das Rad also nicht neu erfinden.

    Zitat Zitat von pidhunter Beitrag anzeigen
    - eine Abmahnung aus einer user-gestaltbaren Vorlage für den Provider mit der Sende-IP und mit Fristsetzung vorbereitet
    Und wie willst Du die Abmahnung dann zustellen? Per Mail? Was glaubst Du wohl, wie lange es dauert, bis Spammi sich ein Filterscript gebaut hat, das diese Abmahnungen zuverlässig automatisch entsorgt? Die juckt es nicht, wenn man sich bei denen beschwert.

    Eine Abmahnung macht nur dann Sinn, wenn ich die darin angedrohten Konsequenzen auch tatsächlich rechtswirksam umsetzen kann. Ansonsten verkommt dieses Rechtsmittel zu einer leeren Phrase. Und damit ich die Konsequenzen umsetzen kann, müsste ich im Zweifel beweisen können, dass Spammi die Abmahnung auch erhalten hat. Man kommt demnach nicht um die Papierform mit eingeschriebenem Brief herum und ist auf die Zustellbarkeit desselben angewiesen.

    Mal sehen: Ich bekomme am Tag etwa 50 Spammails, die leider nicht schon durch meinen Provider ausgesiebt wurden. Sagen wir mal, das von Dir beschriebene Vorgehen funktioniert in 10% der Fälle, dann müsste ich jeden Tag fünf Mal etwa 5 Euro in Papier und Porto investieren, Arbeitskosten mal ausgenommen. Die 25 Euro würde ich lieber direkt Spenden, wenn ich sie denn hätte.

    Bei allem nötigen Respekt vor visionären Denkansätzen: Utopien sind in der Weltgeschichte bislang noch nie verwirklicht worden. Und Geld verdient haben damit die Wenigsten.

    Schönen Gruß
    Mittwoch

  4. #14
    Neues Mitglied Avatar von pidhunter
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    @Wuschel_MUC: Spammer "plattmachen" wäre wirklich zu idealisitisch, aber mit massiven automatisch generierten aber immer noch individuellen Beschwerden m User zu N Provider das Angebot zum Hosten schrittweise massiv ausdünnen bis die Spammer auf den Rest verfügbarer Spamhosts umziehen und dann diesen Rest per weltweit verteilter IP-Filter in den zentralen Backbones per Host und Botnetz in einer Blacklist isolieren und so auf Dauer die Spam-Provider vom Routing aller Pakete ausschließen, dass nicht mal mehr eine Googleanfrage von dem Provider durchkommt, bis sie alle Spammer von ihren Servern runterhauen usw.

  5. #15
    erftwalk
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von pidhunter Beitrag anzeigen
    ..... bis sie alle Spammer von ihren Servern runterhauen usw.
    Und wovon träumst du nachts?

  6. #16
    Waldorf Avatar von siebich
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    Standard

    Die Idee ist nicht neu und hat schon was, leider glaube nicht dass dieses durchführbar ist.
    Hier etwas Lesestoff: Portal

    Die Familie von morgen
    (vorsicht Ironie)

  7. #17
    Urgestein
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    Zitat Zitat von pidhunter Beitrag anzeigen
    aber mit massiven automatisch generierten aber immer noch individuellen Beschwerden m User zu N Provider das Angebot zum Hosten schrittweise massiv ausdünnen bis die Spammer auf den Rest verfügbarer Spamhosts umziehen und dann diesen Rest per weltweit verteilter IP-Filter in den zentralen Backbones per Host und Botnetz in einer Blacklist isolieren und so auf Dauer die Spam-Provider vom Routing aller Pakete ausschließen, dass nicht mal mehr eine Googleanfrage von dem Provider durchkommt, bis sie alle Spammer von ihren Servern runterhauen usw.
    Spammer 'hosten' auch dynamisch auf Botnetzen. Würde dann in DE einfach mal bedeuten: wir sperren das Routing für sämtliche IP-Blöcke von T-Online, 1&1, Strato, etc. Das würde ich dann so ausdrücken: herzlichen Glückwunsch zum wirtschaftlichen Selbstmord.

    Dafür gibt es (wegen des häufigen Auftretens) sogar ein Fach-Akronym: FUSSP. Genauso wie ein Perpetuum Mobile hat aber noch kein Mensch jemals ein eine funktionierende FUSSP in Aktion gesehen, obwohl es da Dutzende von Konzepten gibt...

    Nichts für ungut!

    - kjz
    mein Credo: die 10 größten ROKSO-Spammer aus dem Verkehr gezogen, und 80 % des weltweiten Spam-Problems hätte sich mit einem Schlag erledigt....
    Ausserdem fordere ich die Abschaffung aller Affiliate-Programme, da mir bis heute niemand ein 100 % seriöses Affiliate-Programm benennen konnte.

  8. #18
    Neues Mitglied Avatar von pidhunter
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    Das ist der vielleicht der 30-te Schritt vor dem Ersten.

    Wie beim Schach muss man schrittweise vorgehen. Nicht alle Vorgehensweisen sind so einfach wie der "Schäferzug", die sind nicht blöd, die haben genug Geld, aber es sind wenige, die wirkrlich bis zum letzten Atemzug ihren Spam-Paten gegenüber integer sind, die meisten knicken eher ein und verraten einmal unter Druck geraten alles was sie wissen und genau das ist deren Problem.

    Unsere Problem ist dass wir, die wir nicht nur vom Spam genervt sind, sondern auch gegen mangelnde Integrität in allen Bereichen uns nicht zu organisieren wissen und 97,5% davon Schisshasen sind.

    Wer hier die Macht hat siehst wenn Du die Rückseite deines Personalausweis kopfstehend mal genau ansiehst - so hinterhältig arbeiten die - die können sich auch organisieren und gehören auch seit Al Capones Zeiten auch zu "denen" - da gabs noch keine Email - da kam toter Fisch vom Paten mit der Post LOL.

  9. #19
    Neues Mitglied Avatar von pidhunter
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    Standard Prioritäten

    Ausgangssituation

    Das Spamproblem für den Einzelnen ist die Durchmusterung des Posteingangs auf Spam also 5-200 Emails tgl. je nach Servicequalität des Emailproviders. Wie man sieht ist es bereits ein Unterschied ob man tgl 5 oder 200 Spams nachsortieren muss und wieviel Accounts man als Admin im Auftrag seiner Nutzer (Firma, Verein oder privat) zu säubern hat.

    fiktives Beispiel zur Veranschaulichung eines Synergieeffektes

    Duchschnitlich 50 Spammails in 100 Emailaccounts sind 5000 Spams. Wenn man Glück hat sind es viele gleiche Spammails. Nehmen wir an es sind 80% gleichen Inhaltes.

    Möglicherweise haben die ersten 10 Emailnutzer früh zeitig bereits jeweils 40 der 50 Spams übereinstimmend also 80% von insgesammt 5000 Spams als Spam markiert, ergo bleiben noch weitere 1000 Spams für weitere 90 Nutzer übrig.

    Weitere 10 Nutzer markieren wieder 80% des restlichen Spams, bleiben 200 Spams für 80 Nutzer übrig. Weitere 10 Nutzer minimieren die Spams wieder um 80%, also bleiben 40 unerkannte Spams für 70 Nutzer übrig. 70% der Nutzer haben immer noch 80% übereinstimmenden Spam. Weitere 10 Nutzer reduzieren den restlichen Spam weiter auf 8.

    Bevor also die Hälfte der Nutzer ihre Emails erstmals abgerufen haben, sind weniger als ein Dutzend Spams ungleichmäßig auf die restlichen Accouts verteilt. Das wäre nach der Hälfte der Abrufe schon mit guter bis sehr guter Servicequalität zu bezeichnen.

    Es ist zu erwarten. dass der Prozentsatz von Spam im Posteingang besser als polynomial, fast exponentiell im Posteingang jedes einzelnen Nutzers abnimmt. Dies ist abhängig von der Zeit, also der Verweildauer und der Anzahl der Nutzer, die im Laufe des Tages ihre Email noch abrufen und markieren werden.

    Es sollte also eine Statistikkomponente mit rein, die die Wirksamkeit des Plugins für den Nutzer visualisiert, also vergleichbar mit der Visualisierung bei Seti@Home.

    Um eine schnelle und effiziente Zusammenarbeit der Antspamlösung mit einem gut bedienbaren Emailreader (Thunderbird) zu ermöglichen, scheint ein Plugin mit einer verteilten Antispamdatenbank der richtige Weg zu sein.
    Geändert von pidhunter (17.07.2010 um 12:58 Uhr)

  10. #20
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    Standard

    Du hast da ein paar Denkfehler:

    1) Wenn 80% gleich sind, kannst du von den restlichen 20% nicht wieder 80% als gleich betrachten.
    2) Was dem einen sein Spam, ist dem anderen sein Newsletter (Leider...)
    3) Gibt es schon: http://de.wikipedia.org/wiki/Realtime_Blackhole_List (Existieren nicht nur für IPs, sondern z.B. auch für MD5-Summen)
    4) Wird, gerade in Firmenumgebungen alles bereits eingesetzt. Aber nicht als Plugin, sondern serverbasiert z.B. mit SpamAssassin.

    Problem an der ganzen Sache: Die 80% sind eine sehr optimistische Schätzung, Tendenz fallend, da die Spammer auch Upgrades haben und immer mehr unsinnige Zufallstexte (aus Büchern, RSS-Feeds, Nachrichtenportalen oder Foren) in die Nachrichten hineinpacken und damit jede Spam-Nachricht einmalig wird.

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