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Thema: Toner mit dreifacher Leistung? Leonico Office Supplies

  1. #1
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    Standard Toner mit dreifacher Leistung? Leonico Office Supplies

    Eine Firma aus Berlin macht gerade das was vor Jahren GOS EOS und andere dubiose "Tonerfabriken" gemacht haben.

    Mich hat eine Call Agentin angerufen und wollte als Dankeschön mir ein Weißwein andrehen. Ist ja schließlich Sommer. Nach meiner Zustimmung wollte sie noch meine Daten aktualisieren. Und dann kommen wir auch schon zum Verkaufsgespräch:

    Toner mit der Dreifach-Tonermänge und nur zum doppeltem Preis wie das Original. Das ich nicht lache. Wahrscheinlich haben die Agenten mit Sekretärinnen leichtes spiel. Als ITler fragte ich nach belegbaren Tests nach ISO/IEC. Die angeblichen super Toner mit wundersamen Tonerpulver sind auch so gut das sich die Original Hersteller darum reißen.
    Ich fragte ob die Firma schon ein Patent angemeldet hat. Da kam die Damen ins stocken und versuchte es mit großer Verkäufermasche zu überspielen. Nach meiner Erklärung das es in die Brother Toner unmöglich ist eine dreifache Menge zu füllen wurde sie sofort sauer und legte auf. Bin gespannt ob noch was kommt. Und natürlich erwarte ich mein Weißwein.

    Das diese mach nach Jahren von zieht wahr mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar. Kaltaquise Telefonwerbung, Telefonverkauf und Telefonbetrug
    Also wer auch Erfahrungen mit dieser Firma Leonico Office Supplies hat bitte teilen und andere warnen.

    Grüße
    Rester

  2. #2
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Vom Kauf solcher Toner ist auch unter dem Gesichtspunkt der Betriebssicherheit dringend abzuraten. In früheren Fällen von Kaltwerbung für solche Fremd-Toner mit angeblich ach so hervorragender Effizienz wurde dann immer mal berichtet, dass die teuren Druckköpfe durch Verkleben beschädigt wurden etc.

    Die Gerätehersteller verweigern in solchen Fällen dann natürlich auch die Garantieleistung.

    Von wem und wo diese in Kaltanrufen beworbenen Fremd-Toner hergestellt werden, ist oft kaum ermittelbar. Häufig handelt es sich um billige chinesische Fake-Produkte.
    Goofy
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  3. #3
    ### nicht streicheln ### Avatar von Nebelwolf †
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    Ich bin regelmäßig auf Fachmessen, auf denen es Messehallen voller Tonerhersteller gibt. Kein einziger behauptet, daß sein Toner die dreifache Kapazität hat, daher handelt es sich um eine sehr unglaubwürdige Aussage.

    Ich hatte vor einigen Monaten so einen Toner von UDZ Universal Drucker aus Hamburg. Die Verpackung unterschied sich nicht von anderen Nachbau-Tonern und weder auf der Verpackung, noch auf der Rechnung stand etwas von der am Telefon zugesagten, dreifachen Kapazität.

    Ich betreibe alle meine Drucker mit Nachbau-Tonern, die beziehe ich aber von seriösen Händlern, die keine verbotenen Cold Calls betreiben.

    Nebelwolf

  4. #4
    Mittwoch
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    offtopic:

    Ich verstehe nicht, wieso es in Unternehmen überhaupt einen Markt für Billig-Toner zu geben scheint. In dem Unternehmen, in dem ich angestellt bin, sind die Drucker eine "kritische" Anwendung, sprich sie müssen zuverlässig laufen. Die Kosten allein an Arbeitslöhnen, die ein Ausfall des Druckers zur Folge hätte, dürften weit höher liegen als jedwede Einsparung durch Verbrauchsmaterial. In unserem Fall ist die Druckinfrastruktur zentralisiert, wir drucken auf einem zentralen Kopierer, der gleichzeitig auch Fax ist. Das Gerät ist geleast, und der Leasinggeber übernimmt die Garantie für Funktion, Wartung und Notdienst inklusive. Er schreibt aber auch die Verwendung von zugelassenem Verbrauchsmaterial vor.

    Scheint für meinen Chef ein wirtschaftliches Geschäft zu sein. ColdCalls für Toner werden jedenfalls von meinen KollegInnen im Büro sofort abgewürgt.

    Schönen Gruß
    Mittwoch

  5. #5
    ### nicht streicheln ### Avatar von Nebelwolf †
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    offtopic:
    Die Kosten für Nachbautoner liegen bei 10 bis 30% vom Originalpreis, das sind locker 150 Euro, die man spart. Ich kann keine Nachteile erkennen, wenn man geeignete Drucker auswählt. Ich habe bisher keine Schäden beobachten können, aber Einsparungen von über 1.000 Euro pro Drucker.


    Nebelwolf

  6. #6
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Wenn der Betrieb des Druckers über einen Servicevertrag abgesichert ist, dann liegt sicherlich plötzlich der Preis für das Original-Verbrauchsmaterial deutlich niedriger. Kleinere oder mittlere Betriebe werden sich allerdings so einen Servicevertrag nicht leisten können bzw. wollen.
    Goofy
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  7. #7
    Senior Mitglied Avatar von euregio
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    Ich sehe das Problem auf einer ganz anderen Ebene. Wer kann garantieren das so ein Toner keine giftigen dämpfe produziert und die Stäube nicht gefährdend sind. Für einen Arbeitgeber könnte solch ein "Sparen" bitter enden. Hat er einen findigen Mitarbeiter, dürfte die Sache ziemlich dumm laufen. Fehltage sind so immer leicht zu begründen und das Kratzen im Hals ect. ließe sich dann auf den Umgang mit solchen Sachen zurückführen. Ich ahbe bei Toner aus solchen Angeboten meine Bedenken, ebenso wie bei Medikamenten aus dubiosen Quellen. Seriöse Händler würden sicher anders auftreten, hier handelt es sich um Drücker die Billigkrempel verschachern.
    „Manche Menschen kommen in ein dunkles Zimmer und beginnen emsig zu arbeiten. Sie ergründen die Ursachen der Dunkelheit, finden Schuldige und erstellen ein mittelfristiges Konzept zur schrittweisen Reduzierung der Finsternis. Und dann kommt einer und macht einfach das Licht an.“
    ―Peter Hohl

  8. #8
    Urgestein Avatar von Wuschel_MUC
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    Zitat Zitat von euregio Beitrag anzeigen
    Wer kann garantieren, dass so ein Toner keine giftigen Dämpfe produziert und die Stäube nicht gefährdend sind
    Das kann niemand. Grund genug, lieber mit Tinte zu drucken.

    Wuschel
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