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Thema: e:veen Energie eG hat Insolvenzantrag gestellt

  1. #41
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    e:veen bleibt sich treu:

    Auf der Facebook-Seite von e:veen kotzen sich Kunden aus, die mit der Insolvenz der e:veen Energie eG und dem Umstand, dass sie deswegen Geld verlieren, nicht glücklich sind.

    Einer sieht das anders, K.T. postet:

    Hab zwar auch noch keine INSO Info, dafür gibts weiter saugünstigen Strom... hoffentlich gehts dort weiter- Gauner sind die mit den möchtegerngübstigtarifen... Tablet geschenkt? Dafür Strom teuer wie nochmals... ich halt zu e:veen!
    Sehr schön. Allerdings stellt sich dann heraus, dass der wackere K.T. der "Leiter Markt- und Geschäftsfeldentwicklung e:veen Energie eG" ist, Link

    Wie dreist, aber man wundert sich ja über gar nichts mehr.

  2. #42
    Senior Mitglied Avatar von Grisu_LZ22
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    Zitat Zitat von radan Beitrag anzeigen
    Sehr schön. Allerdings stellt sich dann heraus, dass der wackere K.T. der "Leiter Markt- und Geschäftsfeldentwicklung e:veen Energie eG" ist, Link

    Wie dreist, aber man wundert sich ja über gar nichts mehr.
    Typisches Jubelperserverhalten. Auch hier im Forum bekannt als trollus ubootus doedelus
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  3. #43
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    Der e:veen-Insolvenzverwalter verschickt jetzt wohl Schreiben an die werte Kundschaft:
    Teureren Tarif wählen - oder gehen.
    Da scheint sich ja jemand massiv verkalkuliert zu haben. Und man fragt sich, wofür die angeblich schlangestehenden Kauf-Interessenten bei e:veen eigentlich zahlen sollen.
    Kunden mit nicht rentierenden Verträgen? Kunden mit Verträgen, die kurzfristig gekündigt werden können?

    Was hat e:veen denn an Substanz? Keine Kraftwerke, keine Leitungen, kein ziemlich gar nichts. Nur unglaublichen, milliardenschweren Goodwill
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  4. #44
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
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    Grundpreis 7,02€ / Monat?
    + 30,81Ct / kWh

    Ich zahle für meinen Strom (100% Kraftwärme-Kopplungs-Anlagen + Wasserkraftwerke):

    Grundpreis 4,00€ / Monat
    + 25,69Ct / kWh

    Ich hoffe, keiner ist so dämlich, und schickt denen den Wisch zurück!
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  5. #45
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    Bist Du sicher, dass Du da auch einen "vertrauenswürdigen Energieanbieter"TM hast, wie es die (mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens leider aufgelöste) e:veen Energie eG war?
    Hast Du Dich bei Abschluss des Vertrags auch von einem "unabhängigen Energieberater"TM aus Bosnien oder der Türkei oder Hamburg beraten lassen, der Dich angerufen und Dir den besten aller denkbaren Tarife vermittelt hat?
    Geändert von radan (10.10.2018 um 10:37 Uhr)

  6. #46
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    Das Ding müffelt nach Bankrott.
    ____
    IANAL

  7. #47
    Medien- & Kaffeeguru Avatar von truelife
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    Eben. Mich würde es nicht wundern, wenn man bald ein Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft Hannover erfahren würde, weil die dort ermitteln.
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  8. #48
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    Ich war auch mal Kunde bei dem Verein, abgeschlossen über den seriösen Vermittler Verivox.

    Die unseriöse Masche begann direkt nach Vertragsbeginn Ende 2016, da wurde dann nämlich erstmal die Abschlagssumme um 50 % heraufgesetzt mit der Begründung der "Netzbetreiber hätte einen erhöhten Verbrauch festgestellt". Interessant dabei: Wie soll der Netzbetreiber das feststellen können ohne Zählerablesung?

    Ich habe dann auch widersprochen, sowie später die Sonderkündigung ausgesprochen und anschließend immer konsequent Abschläge zurückgebucht und nur den tatsächlichen Verbrauch bezahlt, während ich weiter beliefert wurde. Derweil trudelten Mahnungen über Mahnungen ein, die sich zuletzt auf Abschlagsnachforderungen von mehreren hundert Euro summierten, während auf meine Kommunikation per Einschreiben, Fax und E-Mail nicht reagiert wurde. Zum Vertragsende ist der Zähler dann rückwirkend (!) abgemeldet worden und auf der Rechnung fand sich dadurch schließlich ein Guthaben, das ich jetzt zur Insolvenz anmelden darf.

    Wäre ich auf die Masche reingefallen (weil ja nicht jeder seinen Verbrauch komplett im Blick hat), hätte ich jetzt einen dicken finanziellen Schaden.

    Fazit: Man hatte hier nicht einfach nur plötzlich gestiegene Einkaufspreise, sondern ganz gezielt und unter Androhung von Inkassomaßnahmen versucht, überhöhte Abschläge/Vorauszahlungen zu erschleichen. Der Verdacht der Insolvenzverschleppung steht also durchaus im Raum.

    Anregung für Nachahmer: Bei den ersten Anzeichen für schmierige Tricks gleich alle Zahlungen komplett einstellen, sonderkündigen und die Sache notfalls bis zur Zählersperre eskalieren lassen. Immer noch besser, als später ein Guthaben in Höhe einer Jahresstromrechnung zur Tabelle anmelden zu dürfen (mir glücklicherweise nicht passiert).

  9. #49
    Verbalakrobat Avatar von Goofy
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    Ja, das ist der Frau Merkel ihr freier Strommarkt. Freie Bahn mit Marzipan für die "Tüchtigen".
    Und vor allem: dem unerfahrenen, rechtsunkundigen Verbraucher hilft kein Mensch.
    Und es gibt in Deutschland keine Wettbewerbsbehörde o.a., die ein derartiges Treiben unterbinden würde. Die BNETZA erklärt sich da üblicherweise für nicht zuständig. Deren üblicher Spruch: wir sind keine Verbraucherschutzbehörde. Solange die Stromlieferungen prinzipiell erfolgen, macht die BNETZA gar nichts.

    Die WBZ wiederum ist ein zahnloser Tiger. Die können auch nur klagen, das dauert dann jahrelang, und anschließend wird umfirmiert und unter selbem Geschäftsführer die nächste Reseller-Bude aufgemacht.

    Dieses bunte Treiben gibt es in dieser Ausprägung wohl nur in Deutschland.
    Goofy
    ______________________________
    Weisheiten des Trullius L. Guficus, 80 v.Chr.:
    "Luscinia, te pedem supplodere audio" - Nachtigall, ick hör dir trapsen
    "Vita praediolum eculeorum non est" - Das Leben ist kein Ponyhof
    "Avia mea in stabulo gallinario rotam automotam vehit" - Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad
    "Sed illi, dicito: me in ano lambere potest" - Jenem aber, sag es ihm: er kann mich am Arsch lecken

  10. #50
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    Zitat Zitat von Goofy Beitrag anzeigen
    Und vor allem: dem unerfahrenen, rechtsunkundigen Verbraucher hilft kein Mensch.
    Und es gibt in Deutschland keine Wettbewerbsbehörde o.a., die ein derartiges Treiben unterbinden würde. Die BNETZA erklärt sich da üblicherweise für nicht zuständig. Deren üblicher Spruch: wir sind keine Verbraucherschutzbehörde. Solange die Stromlieferungen prinzipiell erfolgen, macht die BNETZA gar nichts.
    Klar, denn die Bundesnetzagentur ist ja eine Unternehmensschutzbehörde.

    Ich werde auch mein (kleineres) Guthaben nicht zur Tabelle anmelden, weil bei der zu erwartenden Quote schon das Porto dafür rausgeworfenes Geld wäre. Die für mich interessantere OnT-Frage wäre eigentlich nur, wie ich als Gläubiger aus der Sache rauskomme. Ich will nämlich über den Fortgang des Verfahren gar nichts mehr erfahren, es interessiert mich schlicht nicht. Das Geld ist weg, daran brauche ich nicht regelmäßig erinnert zu werden. Meine Daten hat der Insolvenzverwalter schon ohne meine Zustimmung in das Online-Portal whois:https://www.insolvenz-portal.de/produkte/gis hochgeladen und mir eine "PIN" dafür mitgeteilt. An dieser Art Datenverarbeitung muß ich doch nicht teilnehmen, oder?
    Geändert von schara56 (28.11.2018 um 05:31 Uhr) Grund: whois gesetzt

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