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Thema: auf heise.de: Unerlaubte Telefonwerbung nimmt zu

  1. #11
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    Zitat Zitat von isenaecher Beitrag anzeigen


    Beleidigt wurde ich auch schon. Aber was nutzt es wenn die Nummer gespooft ist und man keinen Zeugen für die Beleidigung zur Hand hat.
    Auch die werden keinen Zeugen aus dem Hut zaubern, wenn du sie beleidigst. Ich habe die Zahl der unerlaubten Anrufe bis auf etwa 5 - 6 im laufenden Jahr reduziert, in dem ich die Anrufer in ihrem Redeschwall unterbreche und frage, ob sie an dem Tag bereits Stuhlgang oder Sex hatten. Wenn es sich wirklich um Menschen am anderen Ende der Leitung handelt, legen die sofort auf. Ein Eintrag in der Sperrliste der Fritzbox erübrigt sich. Die rufen nie wieder an. Nur wenn ein Telefoncomputer anruft, hilft das natürlich nicht.

  2. #12
    Urgestein Avatar von Arthur
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    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frau-zu-geldstrafe-verurteilt-mit-der-trillerpfeife-gegen-werbeanrufe-11759854.html
    Weil sie aus Wut über unerwünschte Werbeanrufe kräftig mit einer Trillerpfeife in den Telefonhörer gepfiffen hat, ist eine 61 Jahre alte Pfälzerin zu einer Geldstrafe wegen Körperverletzung verurteilt worden
    Das ist IMHO der einzige verbürgte Fall, bei dem bei mir Zweifel bleiben, ob der Fall "echt" war.

  3. #13
    Mitglied Avatar von Stachel24
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    Seit den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts werden in allen Telefonhörern "Knackschutz-Dioden" verbaut, also Bauteile, welche bei Überlastung "durchschlagen" und laute Geräusche kurzschliessen. Sollten allerdings Billigteile aus unklarer Herkunft in modernen Callcentern Verwendung finden, kann alles mögliche passieren, und niemand garantiert für die ordentliche Funktion der Callcenter in Takatukaland.
    Wer Druckfehler findet, darf damit gurgeln.

  4. #14
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    Da würde ich mal sagen, schlechten oder gar keinen Anwalt gehabt. Abgesehen davon, habe ich das als alter "Stromer" auch nicht gewusst.

    Ich würde das mit der Trillerpfeife trotzdem nicht machen. Die CCA rufen über ihren Computer an und die Soundkarte / Soundchips verstärken das Audiosignal; die gängigen Telefone auch. Ich glaube nicht, dass das begrenzt wird. Und seit HD-Telefonie ist der Frequenzbereich auch noch größer als 3kHz

    Deswegen "scheißfreundliche", gewaltfreie Kommunikation. Und wenn man die Zeit und die Nerven dazu hat, die CCA´s so lange wie möglich in der Leitung halten. Ich hole dann immer erst mal mein nicht vorhandenes Hörgerät.

    Leider habe ich meistens nicht die Zeit das auszudehnen. Und viele werden von der Fritzbox gleich zu Frank oder Telefonpaul umgeleitet.

  5. #15
    Senior Mitglied Avatar von euregio
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    [QUOTE=Arthur;430985]https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frau-zu-geldstrafe-verurteilt-mit-der-trillerpfeife-gegen-werbeanrufe-11759854.html

    Sollte es zu einer Anzeige kommen, dann muss Ross und Reiter genannt werden und die Mitarbeiter des Callcenters hätten einen Individualanspruch. Das würde aber auch bedeuten, dass die Callcenter Mitarbeiter das Callcenter und den genauen Tathergang belegen müssten. Das ist genau so als wenn sich der Einbrecher an den Hauseigentümer wendet, weil er vom Hund gebissen wurde. Derartige "Konstruktionen" geben Callcenter Betreiber immer wieder gerne zum Besten. Das ist so wie mit den Urteilen bei den Abo Fallen, ja es gab solche Urteile gegen die Betroffenen, aber bei der Durchleuchtung der Urteilsbegründung bleibt meist nur zu sagen das es sich um Versäumnisurteile bzw. um Urteile handelte die sog. "Trophäenurteile" sind. Ob das ausreicht um hier wirklich etwas abzuleiten halte ich für fraglich. Es ist besser die Fake Bestellung zu machen und danach die Nutznießer dieser Anrufe in Haftung zu nehmen. Vielleicht war ja der aus Gewinnspielen bekannte Staatsanwalt Dr. Mugu beteiligt und die Kläger wurden von Rechtsanwalt Abacha vertreten ;-)
    „Manche Menschen kommen in ein dunkles Zimmer und beginnen emsig zu arbeiten. Sie ergründen die Ursachen der Dunkelheit, finden Schuldige und erstellen ein mittelfristiges Konzept zur schrittweisen Reduzierung der Finsternis. Und dann kommt einer und macht einfach das Licht an.“
    ―Peter Hohl

  6. #16
    Urgestein Avatar von Arthur
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  7. #17
    Mitglied Avatar von Stachel24
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    Zitat Zitat von isenaecher Beitrag anzeigen
    viele werden von der Fritzbox gleich zu Frank oder Telefonpaul umgeleitet.
    Damit ist die eigene Rufnummer noch zusätzlich in einer fremden Datenbank gelandet.
    Dann hilft nur noch die Hoffnung, daß Frank und Paul kein Callcenter betreiben.
    Wer Druckfehler findet, darf damit gurgeln.

  8. #18
    Senior Mitglied Avatar von Hippo
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    Auch im Call Center der UniCredit Direct Services hat es derartige Vorfälle gegeben, die zu Knalltraumata, Tinnitus und Hörstürzen in der Belegschaft führten. Einige gehen mit Hörgeräten weiter ihrer Beschäftigung nach – andere konnten danach nicht mehr im Callcenter arbeiten.
    Da stellt sich mir ganz vehement die Frage warum es bei so gravierenden Folgen keine weiteren Urteile gibt ...
    Wer andern eine Bratwurst brät der braucht ein Bratwurstbratgerät ...

  9. #19
    Deekaner Avatar von deekay
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    Da stellt sich mir ganz vehement die Frage warum es bei so gravierenden Folgen keine weiteren Urteile gibt ...
    Richtig. Und das bestehende Urteil ist ein Urteil eines Amtsgerichtes. Und einen Link zum Urteil - oder den Urteilstext habe ich vergeblich gesucht
    "Es gibt tausendundeinen Grund, warum ein Mensch bestimmte Einzelheiten seiner Privatsphäre nicht offenbaren will, und es besteht nicht die geringste Pflicht, dies auch noch begründen zu müssen. Es reicht, dass man es nicht will."

    (Pär Ström, Autor und IT-Unternehmensberater)

  10. #20
    Urgestein Avatar von Arthur
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    Zwar nicht das Urteil aber etwas mehr Info: Ein etwas unbedarftes Amtsgericht.
    https://ggr-law.com/news/geldstrafe-fuer-notwehrexzess-mit-der-trillerpfeife-gegen-telefonische-belaestigung-1073/
    Die einzig rechtlich unbedenkliche Abwehrmethode gegen unerwünschte Telefonwerbung besteht nach Aussage des Amtsgerichtes Pirmasens darin, seine Telefonnummer zu wechseln. Man könnte zwar den Anrufer auch bei der Bundesnetzagentur anzeigen. Da unseriöse Callcenter jedoch typischerweise mit Rufnummernunterdrückung arbeiten, ist dies meist nicht praktikabel. Die einzige Möglichkeit, den Auftraggeber festzustellen, besteht dann darin, den Anrufer geschickt auszufragen, um dahinter zu kommen, woher der Anruf kommt.
    https://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/tipps-gegen-cold-calls-und-spam/

    Wie nervt man seinerseits Callcenternervtöter:
    z.B : https://www.youtube.com/watch?v=DT2jEiWjBdY
    https://www.youtube.com/watch?v=JgS18xyWk8c

    PS: Wieso hat die verurteilte Frau nicht Strafanzeige gegen die Callcenterin (Nerv-Akquisiteurin ) gestellt? Es war doch eindeutig ein unerlaubter Anruf bei dem die Urheberin eindeutig bekannt war?
    Geändert von Arthur (30.12.2018 um 13:43 Uhr)

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