Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 39

Thema: auf heise.de: Unerlaubte Telefonwerbung nimmt zu

  1. #21
    Urgestein Avatar von Arthur
    Registriert seit
    15.01.2007
    Ort
    Avalon
    Beiträge
    9.348

    Standard

    Zitat Zitat von deekay Beitrag anzeigen
    https://www.onlineurteile.de/urteil/trillerpfeife-gegen-werbeanrufe
    https://www.onlineurteile.de/urteil/trillerpfeife-gegen-werbeanrufe
    Urteil des Amtsgerichts Pirmasens Aktenzeichen: PM ohne Aktenzeichen
    Entscheidungsdatum: 22.05.2012
    Urteilnummer: 52562d
    Das Urteil ist wohl nicht online verfügbar

  2. #22
    Mitglied Avatar von Stachel24
    Registriert seit
    10.01.2016
    Ort
    Hassia
    Beiträge
    156

    Standard

    Jedenfalls kam der Strafbefehl (!) mit Ansage: http://www.antispam-ev.de/forum/show...=trillerpfeife
    Wer Druckfehler findet, darf damit gurgeln.

  3. #23
    Urgestein Avatar von Arthur
    Registriert seit
    15.01.2007
    Ort
    Avalon
    Beiträge
    9.348

    Standard

    An der Situation von vor sechs Jahren hat sich de facto nichts geändert.

    Der Link zum callcenterprofi Artikel lautet jetzt:
    http://www.callcenterprofi.de/branchennews/detailseite/detail/News/stern-tv-bei-anruf-koerperverletzung-20113516/
    Geändert von Arthur (30.12.2018 um 14:59 Uhr)

  4. #24
    Urgestein Avatar von Arthur
    Registriert seit
    15.01.2007
    Ort
    Avalon
    Beiträge
    9.348

    Standard

    https://www.focus.de/panorama/vermischtes/geldstrafe-wegen-koerperverletzung-trillerpfeifen-attacke-auf-callcenter-mitarbeiterin_aid_756742.html

    Seltsam ist, dass das Amtsgericht dieses Verfahren so lauthals verkündete,
    dass es durch die deutsche Presse schwirrte. Amtsgerichte pflegen normalerweise
    sich nicht so "publikumswirksam" zu äußern.

    Ob da besonders interessierte Zuschauer im Gerichtssaal anwesend waren...

  5. #25
    Senior Mitglied Avatar von Hippo
    Registriert seit
    05.08.2010
    Beiträge
    1.698

    Standard

    Zitat Zitat von Arthur Beitrag anzeigen
    Zwar nicht das Urteil aber etwas mehr Info: Ein etwas unbedarftes Amtsgericht.
    https://ggr-law.com/news/geldstrafe-fuer-notwehrexzess-mit-der-trillerpfeife-gegen-telefonische-belaestigung-1073/
    //-//
    PS: Wieso hat die verurteilte Frau nicht Strafanzeige gegen die Callcenterin (Nerv-Akquisiteurin ) gestellt? Es war doch eindeutig ein unerlaubter Anruf bei dem die Urheberin eindeutig bekannt war?
    Aus der Urteilsbeschreibung
    Widerspruch zurückgezogen
    Die Beschuldigte legte zunächst Widerspruch gegen den Strafbefehl ein. Bevor es jedoch zur mündlichen Verhandlung kam, zog sie diesen – vermutlich aus Angst vor dem Kostenrisiko und dem Ärger – wieder zurück.
    Wer andern eine Bratwurst brät der braucht ein Bratwurstbratgerät ...

  6. #26
    Urgestein Avatar von Arthur
    Registriert seit
    15.01.2007
    Ort
    Avalon
    Beiträge
    9.348

    Standard

    Einen Strafbefehl annehmen hindert doch nicht selber einen Strafantrag zu stellen?
    Die Frage nach der Zulässigkeit des cold-calls wurde doch offensichtlich überhaupt nicht diskutiert.

    Sorry aber das Ganze sieht für mich schon sehr merkwürden aus...

  7. #27
    Mitglied Avatar von Stachel24
    Registriert seit
    10.01.2016
    Ort
    Hassia
    Beiträge
    156

    Standard

    Warum diese Frau ganz alleine auf dem Gerichtsflur plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen hat, können wir heute leider nur noch vermuten.
    Wer Druckfehler findet, darf damit gurgeln.

  8. #28
    Senior Mitglied Avatar von deekay
    Registriert seit
    07.07.2006
    Ort
    Lippe / NRW
    Beiträge
    4.948

    Standard

    Wahrscheinlich hat der CC-Betreiber mit seiner Familie vom Balkan entsprechend Druck aufgebaut damals
    "Es gibt tausendundeinen Grund, warum ein Mensch bestimmte Einzelheiten seiner Privatsphäre nicht offenbaren will, und es besteht nicht die geringste Pflicht, dies auch noch begründen zu müssen. Es reicht, dass man es nicht will."

    (Pär Ström, Autor und IT-Unternehmensberater)

  9. #29
    Urgestein Avatar von Arthur
    Registriert seit
    15.01.2007
    Ort
    Avalon
    Beiträge
    9.348

    Standard

    Der Vorgang ist dubios. Die Beklagte hat Widerspruch erhoben.
    https://www.perathoner-pfefferl.de/strafrecht/strafbefehl/
    Ein Anwalt scheint nicht hinzugezogen worden sein. Laut den Berichten hat das Gericht
    die Beweislage nicht geprüft:
    https://ggr-law.com/news/geldstrafe-fuer-notwehrexzess-mit-der-trillerpfeife-gegen-telefonische-belaestigung-1073/
    Die Beschuldigte legte zunächst Widerspruch gegen den Strafbefehl ein. Bevor es jedoch zur mündlichen Verhandlung kam, zog sie diesen – vermutlich aus Angst vor dem Kostenrisiko und dem Ärger – wieder zurück. Das ist sehr schade. Bei einem Strafprozess wären nämlich einige wichtige Fragen in der Öffentlichkeit diskutiert worden.
    Damit ist es zu keiner Hauptverhandlung gekommen, in der ein Richter irgendetwas
    geprüft hätte.
    Außerdem ist es fraglich, inwieweit es überhaupt der Wahrheit entspricht, dass die betroffene Callcenter-Mitarbeiterin einen Hörschaden erlitten hat.
    ...
    Ob nun vielleicht speziell das Klangspektrum einer Trillerpfeife auch schon bei geringerem Schalldruck schaden kann, müsste ein Gutachter untersuchen. Das alles unterbleibt nun jedoch vorerst.
    Es bleibt bis heute ungeklärt. Der Gerichtssprecher stützte sich bei der Bewertung
    ausschließlich auf die Vorwürfe der StA.
    Ein Strafbefehl ist eine amtsrichterliche Verfügung, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft ohne Hauptverhandlung ergeht.
    Kein deutsches Gericht hat dies je in einer Hauptverhandlung geprüft.
    Geändert von Arthur (30.12.2018 um 21:15 Uhr)

  10. #30
    Senior Mitglied
    Registriert seit
    17.07.2005
    Beiträge
    1.633

    Standard

    hi

    Die Beschuldigte legte zunächst Widerspruch gegen den Strafbefehl ein. Bevor es jedoch zur mündlichen Verhandlung kam, zog sie diesen – vermutlich aus Angst vor dem Kostenrisiko und dem Ärger – wieder zurück.
    gehe ich recht in der Annahme das es da also kein Urteil gibt?

    Der Strafbefehl wurde rechtskräftigt. Es gab keine Verhandlung. Damit also auch kein Urteil.

    Sehe ich das als juristischer Laie richtig?

    Rainer

Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Partnerlink:
REDDOXX Anti-Spam Lösungen