Wer Spam aus den Niederlanden erhält hat die Möglichkeit sich wrkungsvoll dagegen zu wehren.
Unter https://www.acm.nl/en/node/15850 kann der Verbraucherschutz aus den Niederlanden kontaktiert werden. Dieser ist ähnlich wie die deutsche Wettbewerbszentrale zu sehen, aber weitaus besser und effektiver. Die Ausstattung mit Finanzmitteln dort ist gut und man kann auch Klagen im 6 stelligen Bereich durchaus wirkungsvoll durchsetzen. Die Meldung kann auch in englischer Sprache gemacht werden oder per Google Übersetzer. Man erhält eine Bestätigungsmail über den Eingang die man bestätigen muss. Das ganze ist kostenlos und die Unternehmen in den NL sind alles andere als begeistert mit dieser Institution in Kontakt zu kommen.

Wenn es um Datenauskünfte, nicht erfolgte Datensperrungen oder sonstige Verarbeitungen geht, dann ist die niederländische Datenschutzaufsichtsbehörde unter https://autoriteitpersoonsgegevens.nl/nl zu erreichen. Auch hier kann man in niederländisch und englisch sein Anliegen vorbringen.
Die niederländische Aufsichtsbehörde meldet sich dann innerhalb von 1 Monat zurück und ist ebenso wie der Verbraucherschutz sehr effektiv und strikt. Die häufig den Niederländern unterstellte Liberalität ist hier nicht zu finden, bei der Durchsetzung der Betroffenenrechte ist man hier nicht gerade zimperlich.
Google Translator oder ein anderes Programm beschleunigen die Sache erheblich und im Gegensatz zu den hiesigen Aufsichtsbehörden ist man auch sehr gut personell aufgestellt. Für Unternehmen die den Sitz in den Niederlanden haben ist die Sache also alles andere als lustig, zumal bei Scheinfirmen auch die FIOD, also niederländische Steuerfahndung mit auf den Plan tritt.

Es lohnt sich also dort Eingaben zu machen. Die Spammer und Versender von dort, dürfte man wirksam treffen.