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Spamprosa

Manche Spam-E-Mails enthalten Sätze mit sinnlosen Wort- und Satzkonstellationen. Dies wird als Spamprosa bezeichnet.

Diese Sätze haben den Zweck, einen Spamfilter zu überlisten, der nach "guten" und "schlechten" Wörtern sucht. Findet er genug "gute" oder unbekannte Wörter, wird die Mail als gut einsortiert und der Empfänger bekommt sie im normalen "Posteingang" zu sehen.

Normalerweise bekommt man Spamprosa nur zu sehen, wenn man die E-Mail als Text und nicht im HTML-Modus anzeigen lässt. Im HTML-Modus wird die Spamprosa meist als "weiße Schrift auf weißem Grund" versteckt.

Man liest dann z.B. Texte wie diesen hier:

Zitat

"Us uk, spanish french german chinese fonts especially reading. Getheader getsize ismimetype, setcontent. Becomes reliable sites indicate last. Valla vender venta viajar vodafone." (Quelle: Beispiel Spamprosa)

Diese Spamprosa wird vermutlich von den spammereigenen Ratware-Programmen aus Textauszügen aus dem Web wahllos mit einem Zufallsgenerator fragmentiert und zusammengestellt. Sinn und Zweck soll sein, die Spamfilter zu verwirren. Manche lernfähigen Spamfilter verwenden nicht nur eine bad-word-Liste, sondern führen Listen von "positiven", in erwünschten Mails des Anwenders häufig auftretenden Wörtern. Diese positiven Wörter hofft der Spammer, durch sein Kauderwelsch zu treffen, wodurch dann der Score herabgesetzt werden soll. Was jedoch in den meisten Fällen nicht eintritt. Gute Spamfilter lassen sich durch Prosa nicht aus dem Konzept bringen. Jedoch tun sich die Spammer schwer, diese dusslige Marotte, auf die sie doch so schwören, aufzugeben.




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Diese Seite wurde zuletzt am 10. Oktober 2009 um 16:16 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 10.087-mal abgerufen.
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