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Virenschutz

Dieser Artikel befasst sich mit dem Thema Viren, Trojaner und Schadsoftware, und gibt Hinweise, wie man den Befall seines Computers nach Möglichkeit verhindert.

Inhaltsverzeichnis

Viren, Würmer und Trojaner

Begriffe

Virus

Ein Virus ist ein Schad-Programm, das sich in ein ganz normales Programm einklinkt. Wird das vermeintlich saubere Programm nun gestartet, wird damit auch der Virus aktiv und infiziert weitere Programme, die er findet. Außerdem versuchen die meisten Viren, Schaden anzurichten, wie Dateien löschen etc. Ein Virus ist also noch nicht zwingend aktiv, wenn Sie nur das Programm auf der Festplatte finden! Viren verbreiten sich meist über Raubkopien und die Weitergabe von Datenträgern.

Wurm

Ein Wurm ist ebenfalls ein Virus, der jedoch versucht, sich selbstständig über das Internet zu verbreiten, indem er meist Sicherheitslücken in den gängigen Betriebssystemen ausnutzt.

Trojaner

Ein Trojaner ist ein Virus, der sein eigenes "trojanisches Pferd" selber mitbringt; z.B. ein als Spiel getarntes Schadprogramm.

Hoax

Als Hoax (engl. Hokuspokus) bezeichnet man einen Virus, der gar keiner ist sowie Falschmeldungen und Gerüchte (Urbane Legenden; Trändendrüsenbriefe; Glücksbriefe u.ä.). Hoax-Mails enthalten i.d.R. einen reißerischen Betreff in der Form "Achtung Virus" sowie die Aufforderung, diese Mail an möglichst viele weiterzuleiten. Tun Sie dieses bitte niemals, auch wenn der Inhalt noch so glaubwürdig erscheint und gerne mit Phrasen wie "das FBI ermittelt" u.ä. unterstrichen wird. Die Inhalte entspringen fast ausnahmslos immer irgendwelcher Phantasien und ebenso einzustufen wie Spam.

Schutz und Vorbeuge

Windows

  • Halten Sie Ihr Betriebssystem sauber und aktuell (Stichwort: Hotfixe)
  • Verwenden Sie ein unbedingt aktuelles (!) Antivirusprogramm (z.B. das für Privatanwender kostenlose Antivir)
  • Verwenden Sie eine Personal Firewall (z.B. wieder für Privatanwender kostenlos: Zonalarm) und benutzen Sie diese mit Bedacht (also Meldungen lesen und verstehen, anstatt immer schnell auf "Zulassen - ja" zu klicken);
    ideal ist eine Kombination mit einer Hardware-Firewall, wie sie in den meisten DSL-Routern enthalten ist!
  • Kontrollieren Sie zusätzlich Ihr System regelmäßig mit einem Anti-Spyware-Scanner. Auch hier gilt: immer aktualisieren!
    (kostenlos: Spybot - Search and Destroy)
  • Verzichten Sie auf Tools wie XP Antispy: das "tunt" ein wenig das System und kann dieses sogar unbrauchbar machen [1]. Mit "Antispy" im Wortsinne hat das jedenfalls nichts zu tun!
  • Legen sie einen normalen Benutzer mit eingeschränkten Rechten an und verwenden sie diesen im Alltag. Unprivilegierte Benutzer welche keine Admin-Rechte besitzen können keine Software installieren. Damit ist es den meisten Viren und anderer Schadsoftware auch nicht möglich sich im Betriebssystem einzunisten, wenn sie unter ihrer Benutzerkennung gestartet werden.
  • Treiben Sie Ihrem Windows-System die Marotte aus, unsichere doppelte Dateiendungen wie "Britney_naked.jpg.exe" nicht als ausführbare Datei anzuzeigen. Lesen Sie hier, wie es geht.

Linux/(Free/Open-)BSD/ MacOS

Ebenso, wie für MacOS ist Schadsoftware für Linux und andere Unix-artige Systeme nur relativ gering verbreitet. Da Unix-Artige Betriebssysteme als Mehrbenutzersysteme mit entsprechend komplexer Rechteverwaltung konzipiert sind - so wird beispielsweise bei den Linux-Distributionen und den meisten UNIX-Derivaten streng zwischen Root-Konto und normalen Benutzer-Konten getrennt -, ist ein Systemweiter Befall äußerst schwierig, sofern keine ungepatchten Sicherheitslücken ausgenutzt werden.

Durch die steigende Beliebtheit von Linux und MacOS könnte die Verbreitung von Schadsoftware für diese Betriebssysteme in Zukunft jedoch zunehmen.

Zum Schutz vor Schadsoftware gelten im Grunde die gleichen Regelen, wie unter Windows:

  • Regelmäßig Betriebssystem-Updates herunterladen und installieren
  • Nur Software aus vertrauenswürdigen Quellen installieren (zum Beispiel von der CD/DVD eines Linux-Distributors oder -wenn vorhanden- dessen offiziellen Online Repositorys.)
  • Nicht benötigte Dienste ("Deamons") deaktivieren.

Obwohl der Einsatz von Antivirensoftware auf Linux/MacOS-Workstations umstritten ist, gibt es zahlreiche Anbieter, die auch Antiviren-Produkte für Unix-artige Systeme anbieten. Da die meisten dieser Produkte hauptsächlich für den Serverbereich gedacht sind, können diese Produkte normale Desktop-Systeme unter Umständen jedoch stark ausbremsen.

Antiviren-Produkte für Linux und andere Unix-artige Systeme:
Freeware:

Kostenpflichtig:

Weitere Grundregeln

Obendrein sollten Sie folgende Grundregeln beherzigen:

  • Keine Mails mit unbekanntem Dateianhang öffnen
  • Augen auf beim Surfen, und möglicherweise einen "sicheren", alternativen Browser verwenden, wie z.B. Firefox; auch Opera ist mittlerweile ganz brauchbar (beide Browser sind nicht so verbreitet wie der Internet-Explorer, daher bei Hackern nicht so beliebt zu knacken - also Sicherheitslücken zu finden)
  • Ein sichereres Mailprogramm wie z.B. Thunderbird verwenden oder Ooutlook ordentlich einstellen!
  • Achten Sie auf merkwürdiges Verhalten, wie z.B. langsame Internetverbindungen etc.


Links

Die folgenden Links enthalten eine Auswahl nützlicher Software, in alphabetischer Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit! Für Support wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Hersteller bzw. Seitenbetreiber.

Antiviren-Software

Online-Scanner

Personal Firewall

Spyware

Tools

Betriebssysteme

Browser

Mail-Clients




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Diese Seite wurde zuletzt am 15. September 2009 um 21:18 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 43.903-mal abgerufen.
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